Das Vierspartenhaus in Bern. Oper, Schauspiel, Ballett und das Berner Symphonieorchester unter einem Dach.
Bühnen Bern bietet pro Spielzeit mehr als 30 Premieren, darunter Uraufführungen und Schweizer Erstaufführungen, sowie über 20 grosse Konzertereignisse mit dem Berner Symphonieorchester: Insgesamt stehen rund 400 Vorstellungen, Konzerte und Sonderveranstaltungen auf dem Programm.
Kinderoper von Sebastian Schwab / 6 +
Libretto von Kai Wessler & Suse Pfister
Premiere: 12.3.2026
Frau Holle, die Verwalterin des Wetters und der Natur, ist stinksauer: Ständig wollen alle was von ihr, die einen mögen’s heiss, für die anderen soll es regnen. Von den ersten wärmenden Sonnenstrahlen im Frühling bis zum Schneegestöber im Winter, immer hat sie zu entscheiden, wie das Wetter so spielt. Aber das Wetter ist doch kein Wunschkonzert! Als Frau Holle hinschmeisst, übernehmen ihre beiden Mitarbeiter Pech-Andy und Gold-Andy und bemerken dabei: Wetter-Machen ist ganz schön anstrengend und gar nicht so einfach …
Gemeinsam mit Schulklassen und inspiriert von der Titelfigur Frau Holle des gleichnamigen Grimm’schen Märchens entwickelten Sebastian Schwab und seine Librettist*innen eine humorvolle Kinderoper mit einer ernsthaften Frage: Welche Auswirkungen hat das Handeln der Menschen auf unsere Erde und was passiert eigentlich, wenn das Wetter zunehmend verrücktspielt?
Szenische Einrichtung: Florian Scholz
Bühne: Flurina Leuchter
Kostüme: Axel Aust
Für Kinder und Familien / Ab 6 Jahren
In deutscher Sprache
Termine
So 22.3.2026, 15:00
Do 26.3.2026, 10:00 | Schulvorstellung
Fr 27.3.2026, 10:00 | Schulvorstellungund weitere Termine
Sa 28.3.2026, 15:00
Mo 30.3.2026, 10:00 | Schulvorstellung
Musical in zwei Akten von Andrew Lloyd Webber, Gesangstexte von Tim Rice
Premiere: 21.3.2026
Als noch weitgehend unbekannter junger Komponist verfasste die spätere Musicallegende Andrew Lloyd Webber gemeinsam mit dem Textdichter Tim Rice Anfang der 1970erJahre jenes Musical, das zu einem ihrer grössten Erfolge überhaupt werden sollte und eine regelrechte «Jesusmania» auslöste: Jesus Christ Superstar.
Gemeinsam ergründen die beiden Autoren Jesus von Nazareths charismatische sowie seine menschliche, geradezu zerrissene Seite und zeichnen seine letzten Tage nach, von der Ankunft in Jerusalem bis zur Kreuzigung. Dabei beleuchten sie das Beziehungsgeflecht des Evangeliums auf eine Art und Weise, die in christlich konservativen Kreisen in den letzten Jahrzehnten und bis heute immer wieder auch Widerstand auslöst(e), etwa wegen Jesus’ Beziehung zu Maria Magdalena, der durchaus sympathischen Darstellung von Judas oder des zweifelnden Pontius Pilatus. Verpackt in Gestalt einer mitreissenden Rockoper mit bekannten Songs wie «I don’t know how to love him» und «Superstar» schrieb Jesus Christ Superstar Musikgeschichte und ist nun erstmals auf der Bühne des Stadttheaters zu erleben – inszeniert von dem japanischen Regisseur Tomo Sugao.
Musikalische Leitung: Hans Christoph Bünger
Regie: Tomo Sugao
Bühne & Video: Momme Hinrichs
Kostüme: Gisa Kuhn
Choreografie: Tabatha McFadyen
Dramaturgie: Rebekka Meyer
Licht: Christian Aufderstroth
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Termine
Di 24.3.2026, 19:30
So 29.3.2026, 16:00
Do 2.4.2026, 19:30und weitere Termine
Mi 8.4.2026, 19:30
So 12.4.2026, 18:00
Fr 17.4.2026, 19:30
So 31.5.2026, 18:00
Mi 10.6.2026, 19:30
Mi 17.6.2026, 19:30
Do 18.6.2026, 19:30
So 21.6.2026, 18:00
Di 23.6.2026, 19:30
Sa 27.6.2026, 19:30
Endlich ist sie da, die Jagdlizenz für das Spitzmaulnashorn, für die Hunter White auf dem Schwarzmarkt eine unanständige Summe bezahlt hat. Um Geld geht es ihm nicht, er ist beglückt von dem Gedanken, endlich die Nummer Fünf seiner Big Five zu erjagen und als Trophäe mit nach Hause zu nehmen. Doch dann geht alles schief, und Wilderer erlegen das für ihn vorgesehene Nashorn. Als der Betreiber der Luxus-Lodge mitten in der Steppe die komplexen Fragen um Artenschutz, Tourismus und Jagd mit dem Schutz von Minderheiten vergleicht, gerät der weisse Jäger in einen verstörenden Fiebertraum. Hat er wirklich das Angebot erhalten, statt des Nashorns die Big Six zu verfolgen, die Jagd auf einen Menschen? Im Gewand eines Thrillers wirft die belgische Drehbuch- und Romanautorin Gaea Schoeters einen Blick auf die postkoloniale Welt und die komplexen Fragen von Herrschaft, Macht und Menschlichkeit und hinterfragt gleichzeitig die unverändert präsenten Stereotype, mit denen der Westen auf «Afrika» blickt. Der Berner Schauspieldirektor Roger Vontobel wird Gaea Schoeters aufwühlenden Roman als Oratorium und Abgesang auf die Vorherrschaft des weissen Mannes auf die Bühne bringen.
Regie: Roger Vontobel
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Jana Findeklee & Joki Tewes
Musik: Matthias Herrmann
Choreografie: Emma Murray
Lichtdesigner: Michael Gööck
Dramaturgie: Felicitas Zürcher
Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen
Termine
Sa 28.3.2026, 19:30 | Premiere
Do 2.4.2026, 19:30
So 12.4.2026, 18:00und weitere Termine
So 26.4.2026, 16:00
Mi 13.5.2026, 19:30
Fr 5.6.2026, 19:30
Fr 12.6.2026, 19:30
Fr 26.6.2026, 19:30
Die Geschichte von Emil Sinclairs Jugend von Hermann Hesse
Premiere: 1.4.2026
Der spätere Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse befand sich in einer Lebenskrise, als er 1917 in einem dreiwöchigen Schreibrausch Demian verfasste und unter dem Pseudonym Emil Sinclair veröffentlichte. Dieser beschreibt darin sein Erwachsenwerden: Er erfährt Demütigungen, sprengt die Grenzen seines strengen Elternhauses, durchlebt Alkoholexzesse, verklärt eine erste Liebe und findet sich schliesslich in einem Lazarett des Ersten Weltkrieges wieder. An seiner Seite taucht immer wieder der ältere Schüler Demian auf, der ihn in seinen Fragen nach einer Verbindung von Gut und Böse und auf der Suche nach seinem eigenen Ich leitet und unterstützt. Denn beide wissen: Es steht der Zusammenbruch Europas bevor, und seine Wiedergeburt braucht neue Werte.
«Letzten Endes sah auch diese Jugend nur klar, was sie nicht wollte: die tiefe innere Verlogenheit dieser alten untergangsreifen Gesellschaftskultur», schreibt die Rezensentin Lulu von Strauss und Torney 1922. Mit zunehmendem Erfolg seiner «Geschichte einer Jugend» sah Hesse sich gezwungen, das Pseudonym zu lüften, das er gewählt hatte, «um die Jugend nicht durch den bekannten Namen eines alten Onkels abzuschrecken», und der er trotzdem aus der Seele gesprochen hatte. Nach Nimm die Alpen weg inszeniert der Schweizer Schauspieler und Regisseur Marin Blülle zum zweiten Mal in Bern.
Regie: Marin Blülle
Austattung: Louis Panizza
Musik: Oh No Noh (Markus Rom)
Licht: Reto Dietrich
Dramaturgie: Krystian Podwórny
Termine
Mi 1.4.2026, 19:30 | Premiere
Mi 8.4.2026, 19:30
Mi 15.4.2026, 19:30und weitere Termine
Di 21.4.2026, 19:30
Mi 29.4.2026, 19:30
Mi 6.5.2026, 19:30
Sa 13.6.2026, 19:30
Choreografien von Sidonie Fossé und Rachelle Anaïs Scott
Uraufführung: 18.4.2026
Was liegt hinter dem Messbaren? Mit dieser Frage haben wir zwei Choreografinnen beauftragt, in eine Welt einzutauchen, die all das Wahrnehmbare, das Empirische übersteigt. In ihren neuen Stücken suchen Sidonie Fossé und Rachelle Anaïs Scott nach dem metaphysischen Potenzial von Körpern in Bewegung. Sie forschen nach ersten Gründen und letzten Prinzipien, dem Sinn und Zweck des gesamten Seins oder sogar nach der Realität an sich.
Zwei unterschiedliche zeitgenössische Tanzsprachen – atmosphärisch, choreografisch dicht und reich an Bildern –, die bewegen und in die Tiefe gehen. Sidonie Fossé hat 2023 den Berner Tanzpreis gewonnen und im Rahmen von Next Generation bereits ein Stück für Bern Ballett choreografiert.
Rachelle Anaïs Scott arbeitet zum ersten Mal mit dem Ensemble von Bern Ballett. Als NEXT STEPS-Artist ist sie Teil des Pilotprojekts in Zusammenarbeit mit dem Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps, der St. Gallen Dance Company und Bern Ballett.
«Worte des Hasses zahlen für Worte des Hasses. Blut wird bezahlt mit Blut.» Die Orestie von Aischylos erzählt von den verheerenden Folgen des Krieges, von der ewigen Spirale aus Gewalt und Rache. Und schliesslich von der Geburt der Demokratie, einer «Satzung, die für alle Zeit gelten soll».
Der Plot der antiken Trilogie ist schnell erzählt: Agamemnon kehrt siegreich aus dem Trojanischen Krieg zurück. Klytaimestra wartet schon lange auf die Rückkehr ihres Mannes – um ihn zu töten. Denn Agamemnon hat einst die gemeinsame Tochter Iphigenie geopfert, «um damit den Nordwind zu beschwören». Klytaimestras Rache ist verständlich, aber wer tötet, bezahlt, und so rächt ihr Sohn Orest, angestachelt von seiner Schwester Elektra und dem Gott Apollon, wiederum den Vatermord und tötet Klytaimestra. Erst die Göttin Athene beendet den mörderischen Kreislauf der Gewalt. Sie gründet ein Bürgergericht, das über Recht oder Unrecht von Orests Tat entscheiden soll. Denn «die Sache ist zu schwierig, als dass ein Sterblicher allein es wagen könnte, zu richten.»
Die deutsch-dänische Regisseurin Anja Behrens wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet und inszeniert an Theatern in Dänemark, Österreich und Deutschland. Am Königlich Dänischen Theater hat sie zuletzt die gefeierte Inszenierung Peer Gynt auf die Bühne gebracht. Sie hat sich bereits mehrfach mit antiken Stoffen auseinandergesetzt und wird nun Die Orestie als bildgewaltige Klagefeier auf die Bühne des Stadttheaters bringen.
Regie: Anja Behrens
Ausstattung: Laura Rasmussen
Licht: Bernhard Bieri
Dramaturgie: Julia Fahle
ca. 1h 45min ohne Pause
Termine
Do 26.3.2026, 19:30
Do 9.4.2026, 19:30
Sa 11.4.2026, 19:30und weitere Termine
Do 7.5.2026, 19:30
Mi 3.6.2026, 19:30
Di 16.6.2026, 19:30
Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte
Figaro und Susanna wollen eigentlich nur heiraten, doch dieses Unterfangen stellt sich als komplizierter heraus als gedacht. Auf dem Weg unter die Haube müssen Intrigen und Verehrer abgewehrt sowie Treue und Eifersuchtsproben bestanden werden: So wirbt Figaros Chef Graf Almaviva ebenfalls um Susanna, die sich mit dessen Frau, der Gräfin, verbündet; Figaro hingegen glaubt sich betrogen – und dann schwirrt da noch schmachtend der junge Cherubino herum. Ein Verwirrspiel aus Verkleidungen und Verwechslungen beginnt!
Das zu seiner Zeit überaus populäre Schauspiel von Beaumarchais barg Ende des 18. Jahrhunderts in seiner expliziten Kritik am Adel und dessen Gebaren politische Sprengkraft. Auf dieser Vorlage schuf Mozart gemeinsam mit Lorenzo Da Ponte eine seiner bis heute beliebtesten Opern: voller Witz und Verve, aber auch mit Melancholie und dem für Mozart und Da Ponte typischen, ebenso scharfen wie liebevollen Blick für die skurrilen Eigenheiten des Menschen. Für Bern inszeniert Regisseur Marco Štorman die Oper als Sommernachtstraum zwischen Magie und Realität, mit Figuren, die stets auf der Suche sind nach Balance in einem Leben, das immer mal wieder auf den Kopf gestellt wird.
Musikalische Leitung: Clément Lonca
Regie: Marco Štorman
Bühne: Márton Ágh
Kostüme: Anna Rudolph
Licht: Christian Aufderstroth
Dramaturgie: Rebekka Meyer
Chordirektor: Zsolt Czetner
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ca. 3h inkl. Pause
Termine
Sa 28.3.2026, 19:30
Sa 18.4.2026, 19:30
So 26.4.2026, 18:00und weitere Termine
Sein Bewegungsvokabular ist einzigartig: Hände, die wie seltsame Vögel flattern und zittern. Gliedmassen, so rasant beschleunigt, als würden sie ein Eigenleben führen. Marco Goecke gilt als eine der grössten choreografischen Entdeckungen des 21. Jahrhunderts. In Hello Earth scheint der Choreograf von weit weg auf unsere Erde zu blicken. Am Boden der Bühne liegt ein weisses Herz aus Popcorn, das durch die Bewegungen der Tänzer*innen in einzelne Atome zersprengt wird. Ein atmosphärisch dichtes, eigenwilliges Stück und bereits das zweite von Marco Goecke, das unser Ensemble auf die Bühne bringen darf.
Hege Haagenrud ist eine renommierte norwegische Choreografin. Ihre Arbeiten basieren oft auf im Vorfeld geführten Interviews, von denen sie die Sprachaufnahmen als Audio-Einspieler nutzt. Lippensynchronisation und Choreografie verbindet sie auf einzigartige Weise. Wir haben die Künstlerin eingeladen, ein neues Stück im Grenzbereich zwischen Tanz und Textillustration, zwischen Bewegung und Verfremdung im Kontext zu Hello Earth zu kreieren. Die Choreografin ist für ihre absurden Szenen bekannt, in denen durch ein exaltiertes Bewegungsrepertoire ganz eigene Erzählwelten auf der Bühne entstehen. (in deutscher und englischer Sprache)
Mit deutschen Untertiteln
ca. 1h 40Min. inkl. Pause
Termine
Fr 24.4.2026, 19:30
Di 28.4.2026, 19:30
Do 30.4.2026, 19:30und weitere Termine
Mogli oder this way is not the way to the waterfall (wirklich nicht)
von Ralph Tharayil
Ralph Tharayil, Hausautor der Spielzeit 2024/25, hat sich in Bern mit seinem Debüt Nimm die Alpen weg sowie mit ergänzenden Texten zu Max Frischs Graf Öderland bereits vorgestellt. Im Januar 2026 wird sein neues Stück in der Vidmar 2 zur Uraufführung kommen.
«Welcome to the jungle, we got fun and games», heisst es bei Guns N’ Roses. Vielleicht könnte man sagen, dass der Dschungel die Chiffre der Wildheit ist; dass im Dschungel die Trennlinie zwischen Wolf und Mensch verläuft; dass der Dschungel die Metapher ist für jene gnadenlose Logik, mit der der Körper zur postdigitalen Kapitalware geworden ist; dass es dieser Körper doch vielleicht einfach mal mit Gemütlichkeit probieren sollte – auf den Lieferando-Bikes, in den Coltan Minen oder auf den Gerüsten der Baustellenwüsten; und dass dieser Körper ja doch menschlich sein könnte. Vielleicht so.
Die Regisseurin Miriam Ibrahim wird den neuen Text von Ralph Tharayil in Bern zur Uraufführung bringen. Sie inszenierte «Blues in Schwarz Weiss» mit Gedichten von May Ayim und Texten von Julienne De Muirier, «Leyla.Fragmente» zum Thema Queerness und Islam mit Texten u.a. von Fatima Moumouni, «Adas Raum» von Sharon Dodua Otoo. Nach Arbeiten an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Hannover, am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Residenztheater München ist dies die erste Arbeit in Bern.
Regie & Musik: Miriam Ibrahim
Austattung & Video: Andrea Barba
Dramaturgie: Julien Enzanza
ca. 2h ohne Pause
Termine
Di 7.4.2026, 19:30
Di 14.4.2026, 19:30
Di 5.5.2026, 19:30
Mogli oder this way is not the way to the waterfall (wirklich nicht) bewerten:
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Bewertungen & Berichte Mogli oder this way is not the way to the waterfall (wirklich nicht)
Festival
Tanzfestival Steps
Zeitgenössischer Tanz für die ganze Schweiz
Das Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps organisiert alle zwei Jahre Tourneen mit herausragenden Werken des aktuellen zeitgenössischen Tanzschaffens. Während rund vier Wochen wird die Schweiz mit Auftritten von Compagnien aus dem In- und Ausland zur Plattform für zeitgenössischen Tanz. Die 20. Ausgabe von Steps findet vom 5. bis 29. März 2026 statt.
Steps steht für Stilvielfalt und hohe Qualität. Diversität sowie Inklusion spielen in unserem Programm zentrale Rollen. Wir greifen gesellschaftliche Themen auf und fördern innovatives Tanzschaffen. Das Festival kann dabei auch Impulsgeberin spielen: Zahlreiche Werke entstehen als Koproduktionen und werden im Rahmen der Biennale uraufgeführt.
Neben der Bühne organisieren wir ein Rahmenprogramm, das sich mit ausgewählten Angeboten ans Publikum richtet und der Schweizer Tanzszene mit spezifischen Formaten Impulse und Inspiration gibt.
Als grösstes Tanzfestival der Schweiz bringt Steps den Tanz flächendeckend im ganzen Land auf die Bühne. Mit Unterstützung unserer Partnertheater und der tourenden Compagnien sind wir bemüht, die Emission von klimaschädigenden Treibhausgasen so klein wie möglich zu halten. Seit 2021 formulieren wir in Bezug auf die ökologische Nachhaltigkeit für jede Ausgabe konkrete Massnahmen und setzen sie um.
Die Compagnien bespielen die unterschiedlichsten Häuser – von den grossen Stadttheatern über alternative Kulturhäuser bis zu regionalen Mehrzweckhallen. Die einzigartige Festivalstruktur ermöglicht einem breiten Schweizer Publikum einen unmittelbaren Zugang zu Tanz. Dieser Zugang soll auch für Menschen mit Behinderungen gelten. Seit 2018 sind wir Labelpartner von «Kultur inklusiv» und machen uns in der Veranstalter*innen-Community für barrierefreie Zugänge stark.
Mit rund vierzig Schweizer Tanz- und Theaterhäusern sowie einer Vielzahl weiterer Akteur*innen ist um Steps seit der ersten Ausgabe im Jahr 1988 ein Netzwerk entstanden, das Tanzschaffende und Veranstalter*innen verbindet und mit grosser Kontinuität Koproduktionen in den unterschiedlichsten Formen und Formaten initiiert.
Das Vierspartenhaus in Bern. Oper, Schauspiel, Ballett und das Berner Symphonieorchester unter einem Dach.
Bühnen Bern bietet pro Spielzeit mehr als 30 Premieren, darunter Uraufführungen und Schweizer Erstaufführungen, sowie über 20 grosse Konzertereignisse mit dem Berner Symphonieorchester: Insgesamt stehen rund 400 Vorstellungen, Konzerte und Sonderveranstaltungen auf dem Programm. Theaterkasse :
Tel. +41 (0)31-329 52 52
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