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© Hans Jürgen Landes
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Schauspielhaus Bochum

Das Schauspielhaus Bochum ist seit mehr als hundert Jahren eine der führenden Spielstätten für zeitgenössisches Theater und darstellende Kunst in der deutschsprachigen Theaterszene. Seit 2018 ist Johan Simons Intendant. Er und das Team des Schauspielhaus Bochum verstehen diesen Ort als ein Stadttheater für das 21. Jahrhundert, in dem Künstler*innen aus verschiedenen Nationen und Kulturen und unterschiedlichen Disziplinen eine kreative Heimat finden. Das Herzstück des Theaters ist das feste Schauspielensemble, das kulturelle Einflüsse aus verschiedenen Nationen Europas und der Welt mitbringt.

In jeder Spielzeit produziert das Schauspielhaus Bochum neue Aufführungen von Schauspiel, Tanz und interdisziplinärer Kunst und gastiert damit auch in anderen Theatern in Deutschland und Europa sowie auf internationalen Festivals. Für sein herausragendes Programm wurde es im Jahr 2022 zum Theater des Jahres in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz gekürt.

Teil des Theaters ist auch das Junge Schauspielhaus, das seit 2018 von Cathrin Rose geleitet und dessen Programm von neuen Erzählformen für eine moderne und diverse Stadtgesellschaft geprägt wird.

Das Schauspielhaus Bochum verfügt über vier Spielstätten: das Schauspielhaus (bis zu 800 Plätze), die Kammerspiele (400 Plätze), das Oval Office (100 Plätze) und in 2 Kilometern Entfernung das Theaterrevier, die Spielstätte für Kinder- und Jugendtheater des Jungen Schauspielhauses.

Kontakt

Schauspielhaus Bochum
Hans-Schalla-Platz
D-44789 Bochum

Telefon: +49 (0)234 / 3333-5555
Fax: +49 (0)234 / 3333-5512

 

THEATERKASSE:
Kassenfoyer des Schauspielhauses
Königsallee 15
D-44789 Bochum
T +49 (0)234 / 3333 5555
F +49 (0)234 / 3333 5512
E tickets@schauspielhausbochum.de
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© Armin Smailovic
Schauspiel

Leben und Schicksal

nach Wassili Grossman

in einer Bearbeitung von Koen Tachelet

Ein epochaler Roman des 20. Jahrhunderts trifft auf Schostakowitschs 10. Symphonie.

„Ich habe erkannt, dass nicht der Mensch machtlos ist gegenüber dem Bösen, sondern das mächtige Böse ist machtlos gegenüber dem Menschen.“

1942. Während Europa in Flammen steht, treibt den Atomphysiker Strum seine bahnbrechende Erfindung in ein moralisches Dilemma: Wie weit darf Wissenschaft gehen, wenn aus ihr Zerstörung entspringt? Und was bleibt vom eigenen Gewissen, wenn Anerkennung und Überleben an Bedingungen geknüpft sind? Gleichzeitig halten in Stalingrad sowjetische Soldaten der Belagerung stand, indem sie von der Parteilinie abweichen, im deutschen KZ schreibt ein Häftling über die Güte, und Krymov muss feststellen, dass sich der Staat bisweilen auch gegen seine Systemtreuen wendet.

Gleich einem Kaleidoskop erzählt Leben und Schicksal – das als Krieg und Frieden des 20. Jahrhunderts gilt – ein ganzes Geflecht von Leben inmitten der Grauen des Krieges: an der Front, in den Lagern, in Wohnzimmern und Kellern. Der russisch-jüdische Schriftsteller Wassili Grossman spürt dem nach, was das Lebendige auszeichnet, und sucht nach Menschlichkeit. Von dieser Suche und den Spannungen zwischen Künstler und Staat zeugt auch Dmitri Schostakowitschs 10. Symphonie von 1953, die die Bochumer Symphoniker im Anschluss an die ersten vier Vorstellungen im Anneliese Brost Musikforum Ruhr spielen.

Regie: Johan Simons
Bühne: Johannes Schütz
Mitarbeit Bühne : Daniel Gantz
Kostüm: Greta Goiris
Musik: Steven Prengels
Video: Voxi Bärenklau
Toncollage: Tristan Wulff
Dramaturgie: Marvin L. T. Müller, Koen Tachelet
Technische Produktionsleitung: Kai Witkowski
Regieassistenz: Leonie Mevissen
Bühnenbildassistenz: Alma van der Donk, Sascha Kühne
Kostümassistenz: Alexis Mersmann, Hyunah Shin
Regiehospitanz: Luuk Bellemakers
Kostümhospitanz: Bruno McGettrick
Soufflage: Isabell Weiland
Inspizienz: Ulrike Schaper
Übertitelung: Frank Hebenstreit, Sascha Krause-Hebenstreit

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© Sophia Hegewald
Schauspiel

Die Kunst des Deals

von Wunderbaum und Ensemble

Ein Abend auf der Überholspur: Harte Fakten, persönlicher Charme und viel Musik.

Wir schreiben das späte 20. Jahrhundert – genauer das Jahr 1987. Die Geschichte gelangt an ihr Ende, der neoliberale Umbau der Sozialdemokratie steht vor der Tür, the sky is the limit. Der Kapitalismus feiert seinen endgültigen Sieg und ein New Yorker Immobilienmakler namens Donald Trump veröffentlicht sein autobiografisches Buch The Art of the Deal . Niemand ahnt damals, dass die darin beschriebenen Methoden einmal die Weltpolitik beherrschen werden.

Beherrschen sie auch uns? Unsere privaten Beziehungen, unseren Arbeitsplatz, die Autowerkstatt? Betrachten wir Begegnungen im Alltag auch als Transaktionen, die man gewinnen muss? Und kann man Erfolg trainieren?

Das niederländisch-flämische Kollektiv Wunderbaum, bekannt für knallharte Recherche und das lustvolle Unterlaufen aller Erwartungen (u.a. Die Hundekot-Attacke , eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2024) unterzieht The Art of the Deal einer kritischen Re-Lektüre und entwickelt daraus gemeinsam mit dem Ensemble eine dunkle, musikalische Komödie voller doppelter Böden.

Konzept: Wunderbaum
Regie: Walter Bart
Bühne: Maarten van Otterdijk
Lichtdesign: Maarten van Otterdijk
Kostüm: Bettina Kirmair
Musik: Moritz Bossmann, Kristina Koropecki
Dramaturgie: Lucien Strauch
Regieassistenz: Gianluca Elbert
Bühnenbildassistenz: Íngrid Pons i Miras
Kostümassistenz: Lara Türkcü
Regiehospitanz: Amina Schmitt
Kostümhospitanz: Henry Winkler
Soufflage: Sybille Hadulla-Kleinschmidt
Inspizienz: Jonas Kissel
Übertitelung: Holger Rademacher, Kerstin Degener

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Schauspiel

Die Gehaltserhöhung

von Georges Perec

Im Leben gibt es drei wichtige Ereignisse: Geburt, Tod, Gehaltserhöhung. Zwei davon sind gewiss, beim dritten hingegen ist mehr als fraglich, wie hoch die Chancen tatsächlich sind. Die Frage nach einer Gehaltserhöhung muss trotzdem gestellt werden und Perecs wuchernder Text spielt ihre möglichen Variationen und Verläufe alle durch – und zwar buchstäblich alle: Ist der Abteilungsleiter in seinem Büro? Kommt er nochmal zurück? Hat er Zeit? Bietet er einen Stuhl an? Versteht er das Anliegen? Unterstützt er es? Und kommt was dabei heraus? Ja? Nein?

Mit viel Humor seziert Georges Perec das Arbeits- und Alltagsleben und spielt mit den Regeln der Sprache. Perecs Texte, längere Zeit im Theater zu Unrecht unterschätzt, werden nun endlich für die Bühne (wieder-)entdeckt. Albrecht Schroeder bringt nach seinen Inszenierungen "Clyde und Bonnie" und "Eschenliebe" im Oval Office nun erstmals ein Stück dieses Autors in Bochum zur Aufführung: "Die Gehaltserhöhung oder wie Sie ungeachtet der sanitären, psychologischen, klimatischen, ökonomischen oder sonstigen Bedingungen ein Höchstmaß an Chancen haben, wenn Sie Ihren Abteilungsleiter um eine Angleichung Ihres Gehalts bitten."

Regie: Albrecht Schroeder
Bühne, Kostüm: Dorothee Curio
Musik: Philipp Rohmer
Lichtdesign: Sirko Lamprecht
Dramaturgie: Moritz Hannemann
Regieassistenz: Gianluca Elbert
Bühnenbildassistenz: Sascha Kühne
Kostümassistenz: Alexis Mersmann
Kostümhospitanz: Finja Brunow, Henry Winkler
Soufflage: Jutta Schneider
Inspizienz: Christina Baston
Sprachcoaching: Roswitha Dierck
Übertitelung: Anette Nierhoff / Sabine Heil

Dauer: ca. 1:30, keine Pause

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© Birgit Hupfeld
Liederabend

Kreislers kalte Füße

von und mit Veronika Nickl, Mickey Neher und Jörg Siebenhaar

Am besten wär´s, die Russen bleib´n in Russland stehen,
und die Chinesen bleib´n in China, dort ist´s schön!
Denn so ein Krieg ist doch auf kein´n Fall gsund –
mir kann´s ja wurscht sein. Aber sagn´S, was macht mein Hund?


Kreislers Lieder sind toll! Sie sind humorvoll, oft zärtlich und verzweifelt, auch mal böse, hin und wieder absurd und manchmal anarchisch. Dieser Georg Kreisler (1922 – 2011) war ein genialer Lieder-Komponist und Texter, jüdischer Österreicher, amerikanischer Staatsbürger, Wien-Verachter und vierfach Verheirateter. Seine schmerzliche Biografie und seine originellen Lieder erzählen uns aus dem 20. Jahrhunderts und sind heute noch immer erschreckend aktuell.

„Ich weiß nicht, was soll ich bedeuten“, so der Titel eines seiner Bücher. Schauspielerin und Sängerin Veronika Nickl, Schlagzeuger Mickey Neher (Bochum, Club des Belugas, Spardosenterzett) und Pianist Jörg Siebenhaar (Mit anderen Augen) haben für uns herausgefunden, dass Georg Kreisler sehr wohl sehr viel bedeuten kann und bringen mit Kreislers kalte Füße einen biografisch-musikalischen Trip durch Leben und Werk dieses großartigen Komponisten und genialen Wortakrobaten auf die Bühne – mit einer Prise Hannah Arendt.

Mit: Mickey Neher, Veronika Nickl, Jörg Siebenhaar

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© Armin Smailovic
Schauspiel

Catarina oder
Von der Schönheit, Faschisten zu töten

von Tiago Rodrigues

Next Generation verweigert Familientradition. Das Erfolgsstück aus Avignon erstmals in deutscher Sprache.

In dieser portugiesischen Familie gibt es eine ungewöhnliche Tradition: Immer zum Jahrestag der Ermordung der Landarbeiterin Catarina Eufémia am 19. Mai 1954 durch Schergen der Diktatur wird ein Faschist getötet. Es beginnt als gutgelaunte Familienfeier und endet mit der Erschießung eines Delinquenten im Garten. Hier wird anscheinend Unrecht gerächt. Doch diesen Sommer rumort es in der Familie. Die jüngste Tochter stellt infrage, was seit drei Generationen zelebriert wird. Nicht nur verweigert sie als Veganerin neuerdings das Festmahl (Schweinsfüße nach Familienrezept), sondern bezweifelt auch, ob Gewalt überhaupt ein legitimes Mittel zur Verteidigung von Freiheit und Demokratie sein kann.

Der portugiesische Autor, Schauspieler und Regisseur Tiago Rodrigues leitet seit 2023 das Festival d’Avignon und wurde mit seinem Stück Catarina e a beleza de matar fascistas international gefeiert. Die slowenische Regisseurin Mateja Koležnik, deren Bochumer Arbeit Kinder der Sonne 2023 zum Theatertreffen eingeladen wurde, inszeniert das Stück voller moralischer Fallstricke nun zum ersten Mal in deutscher Sprache.

Regie: Mateja Koležnik
Bühne: Raimund Orfeo Voigt
Mitarbeit Bühne: Isabela Voicu
Kostüm: Ana Savić-Gecan
Choreografie: Magdalena Reiter
Video: Philipp Haupt
Lichtdesign: Bernd Felder
Komposition: Alen Sinkauz, Nenad Sinkauz
Klanggestaltung: Jordy Zoet
Dramaturgie: Dorothea Neweling
Regieassistenz: Linda Hecker
Bühnenbildassistenz: Nina Terbeck
Kostümassistenz: Paula Glawion, Lara Türkcü
Regiehospitanz: Christina Maria Sutter
Kostümhospitanz: Bruno McGettrick, Siri Gersch
Dolmetscherin : Anja Wutej
Sprachcoaching: Roswitha Dierck
Soufflage: Isabell Weiland
Inspizienz: Ulrike Schaper
Übertitelung: Kerstin Degener, Frank Hebenstreit

Dauer: ca. 1:40, keine Pause

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© Armin Smailovic
Schauspiel

Das große Heft

nach Ágota Kristóf

Wie überleben in kriegerischen Zeiten? Sich abhärten, singen und nicht allein sein.

Zeitungsnachricht März 2025: Drei renommierte Yale-Professor*innen verlassen die USA und forschen zukünftig in Kanada, Grund: Amerikas Abstieg in den Faschismus und die Sorge vor einem drohenden Bürgerkrieg. Ist das die Blaupause für das, was auch in Europa zu erwarten ist? Was jedoch tun, wenn man nicht die Zelte abbrechen kann oder will, wie überleben? Dann wird Resilienz, also Anpassungsfähigkeit, zum Tool der Stunde.

In Ágota Kristófs Roman Das große Heft werden zwei Zwillingsbrüder zur Großmutter gebracht, raus aus der Stadt, in der Bomben fallen und das Essen knapp wird, in vermeintliche Sicherheit. Doch auch hier sind die Zeiten und Menschen hart, und die Kinder trainieren, wie sie am Schmerz nicht zugrunde gehen: Sie schlagen sich, beschimpfen sich, härten sich ab. Ihre Erlebnisse schreiben sie in ihr großes Heft, einzige Regel: Es müssen Tatsachen sein. Unerbittlich fahndet ihre Sprache nach der Wahrheit: über den Menschen in seiner Grausamkeit – und in seiner Sehnsucht nach Liebe.

Regisseurin Jette Steckel, die für ihre spielfreudigen, atmosphärisch dichten Inszenierungen seit vielen Jahren geliebt und gefeiert wird, kehrt mit dieser Arbeit in die Stadt zurück, in der sie aufgewachsen ist.

Regie: Jette Steckel
Musik: Mark Badur, Matthias Jakisic, Karsten Riedel
Bühne: Florian Lösche
Kostüm: Pauline Hüners
Video: Zaza Rusadze
Lichtdesign: Bernd Felder
Choreografie: Dominika Knapik
Dramaturgie: Angela Obst

Dauer: ca. 2:00, keine Pause

Hinweis: Die Inszenierung thematisiert Gewalt und sexuellen Missbrauch. Es kommt laute Musik zum Einsatz.
Wir empfehlen einen Besuch mit Schüler*innen ab der 10. Klasse.

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© Jörg Brüggemann / Ostkreuz
Schauspiel

Amsterdam

von Maya Arad Yasur

Plötzlich geht das Gas aus. Ein leichtfüßiger Abend über ein schweres Thema rund um eine offene Rechnung von 1944.

Da will man sich einfach zwei Eier braten. Doch wieso geht der Gasherd nicht? Es klopft an der Tür, auf dem Boden liegt ein Brief. Eine unbezahlte Gasrechnung. Von 1944. Ärgerlich, aber auch mysteriös. Die Empfängerin des merkwürdigen Briefes ist eine israelische Amerikanerin, wohnhaft in Amsterdam. In den nächsten 24 Stunden versucht sie, die Geschichte um die historischen Schulden zu lüften. Dabei taucht sie nicht nur tief in die zurückliegenden Ereignisse ein, die sich in ihrem Wohnhaus während der Zeit des Holocausts zugetragen haben, sondern wird auch mit Fragen nach ihrer eigenen Identität, Herkunft und Position in der Gesellschaft konfrontiert.

Mit Leichtigkeit, Sprachwitz und Poesie entlarvt die israelische Autorin Maya Arad Yasur in ihrem vielstimmigen Text die Doppelmoral der vermeintlich liberalen Metropole und hinterfragt die gängigen Narrative der Geschichtsschreibung.

Sapir Hellers deutschsprachige Erstaufführung war ein Riesenerfolg am Münchner Volkstheater und wird nun in neuer Besetzung bei uns am Schauspielhaus Bochum gezeigt.
Informationen zum Stück

Regie: Sapir Heller
Bühne, Kostüm: Anna van Leen
Musik: Kim Ramona Ranalter, Maren Kessler
Regieassistenz: Simon Friedl, Leonie Mevissen
Inspizienz: Christina Baston

Dauer: 1:40, keine Pause

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Schauspiel

Club 27 - Songs für die Ewigkeit

Als Brian Jones, Gitarrist und Gründungsmitglied der Rolling Stones, am 3. Juni 1969 in seinem Swimmingpool ertrank, zahlte er mit seinem Leben den ersten Mitgliedsbeitrag für einen Club, der bald Zuwachs bekommen sollte. Es folgten Janis Joplin, Jimi Hendrix und, exakt zwei Jahre später am 3. Juni 1971, Jim Morrison – alle wurden 27 Jahre alt. Damit war der Mythos begründet. An die Tür zum sogenannten Club 27 wurde seitdem regelmäßig geklopft, unter den Einlasssuchenden fanden sich auch Kurt Cobain und Amy Winehouse. Ein VIP-Club der Extraklasse.

Doch verbindet die berüchtigten Mitglieder mehr als nur das Alter:

Things have never been so swell, I have never failed to fail.

Viele von ihnen zählten zu den einflussreichsten und begabtesten Musiker*innen ihrer Zeit und schrieben schon vor ihrem Tod Geschichte. Sie lebten außer sich und über sich hinaus, bestimmten das kulturelle Erbe nicht nur der westlichen Welt, waren Fixpunkt etlicher Sehnsüchte. Sie waren perforiert und exzessiv, spürten jede Faser dieser Welt und versuchten dabei zu funktionieren – zur Not, also oft, auch mit Heroin. Ihre Leben wurden zur politischen Aussage und prägten mit ihrem Widerspruch zum Konsens die Bewegungen der Counterculture und damit ganze Generationen. Sie waren über die Maßen frei.

I’m all for you, body and soul.

So presst sich in die kurze Zeit, die all diesen freien Radikalen vor dem Eintritt in den Club 27 blieb, ein wildspektakuläres, donnernd lautes, tieftragisches wie auch verdammt nochmal extrem einmaliges Konzentrat an Leben, in dem wahrscheinlich mehr los war, als sich jede*r von uns Normalsterblichen für ein ganzes Lebensalter vorzustellen vermag.

Riders on the storm, Into this house, we‘re born, Into this world, we’re thrown.

Im Schauspielhaus Bochum hat der Club 27 zur Vollversammlung geladen. Garantiert ist ein Abend, an dem kein explosives Gefühl und kein guter Song ausgelassen werden.

It’s better to burn out, than to fade away.

Regie: Guy Clemens
Musikalische Leitung: Stefan „Pele“ Götzer
Bühne: Íngrid Pons I Miras
Kostüm: Sophia Deimel
Licht: Johannes Zotz

Dauer: 1:30, keine Pause

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Kindertheater

Der Dreiviertelhöhepunkt

Eine Stückentwicklung der Bürger*innenbande / 13+

Spielfreudige Bochumer*innen erobern das Theaterrevier: Sie spielen auf dem Grat zwischen Bühne und Leben, Showlight und Alltag und fragen sich: Ist der Höhepunkt meines Lebens schon erreicht – wenn nicht, wie sieht er eigentlich aus? Bevor sie allzu hoch stapeln und drohen, tief zu fallen, nennen sie ihr Stück einfach Der Dreiviertelhöhepunkt.
Da ist dann immer noch ein bisschen Luft nach oben. Man weiß ja nie! Denn in diesem Stück geht‘s ums große Ganze: Was will ich vom Leben? Was fehlt mir am meisten? Wie kann der Laden besser laufen? Und warum steh ich eigentlich auf einer Bühne und erzähl das fremden Leuten?! Vielleicht weil wir gerade viel Halt benötigen; am liebsten Zusammenhalt und echte Gemeinsamkeiten.
Und dann geht‘s ja auch noch um die kleinen Dinge. Um die Details, die wir oft im Alltag übersehen. Es geht um die Menschen, die wir kaum beachten, obwohl sie gleich neben uns wohnen. Vielleicht sagt man mal Hallo. Vielleicht besteht das Leben ja aus ganz vielen kleinen Höhepunkten, die kaum voneinander zu unterscheiden sind. Vielleicht ist das Leben ja ein großes Vielleicht? Vielleicht endet es mit einem großen Knall? Und – wer weiß – vielleicht gibt’s an diesem Abend ja ‘ne Antwort darauf …

Regie: Thorsten Bihegue und Susanne Scheffler
Bühnenbildassistenz: Dana Jolaak
Kostümassistenz: Chiara Stresemann
Regieassistenz: Johanna Basten und Tom Hermann

Mit: Anne, Ariane, Hilke, Johanna, Katharina, Kerstin, Lauri, Leon, Lilli, Nael, Nele, Susanne, Tanja

Sprechchor: Antonia, Benny, Carlotta, Janine, Jasmin, Julia, Katharina, Katrin, Marion, Nadja, Nina, Patricia, Sandra, Susanne

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Führung

Theaterführung

Blick hinter die Kulissen

Werfen Sie bei einer Theaterführung einen Blick in unser Haus und erhalten Sie spannende und interessante Eindrücke hinter den Kulissen des Schauspielhaus Bochum.

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Schauspielhaus Bochum

Das Schauspielhaus Bochum ist seit mehr als hundert Jahren eine der führenden Spielstätten für zeitgenössisches Theater und darstellende Kunst in der deutschsprachigen Theaterszene. Seit 2018 ist Johan Simons Intendant. Er und das Team des Schauspielhaus Bochum verstehen diesen Ort als ein Stadttheater für das 21. Jahrhundert, in dem Künstler*innen aus verschiedenen Nationen und Kulturen und unterschiedlichen Disziplinen eine kreative Heimat finden. Das Herzstück des Theaters ist das feste Schauspielensemble, das kulturelle Einflüsse aus verschiedenen Nationen Europas und der Welt mitbringt.



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Teil des Theaters ist auch das Junge Schauspielhaus, das seit 2018 von Cathrin Rose geleitet und dessen Programm von neuen Erzählformen für eine moderne und diverse Stadtgesellschaft geprägt wird.



Das Schauspielhaus Bochum verfügt über vier Spielstätten: das Schauspielhaus (bis zu 800 Plätze), die Kammerspiele (400 Plätze), das Oval Office (100 Plätze) und in 2 Kilometern Entfernung das Theaterrevier, die Spielstätte für Kinder- und Jugendtheater des Jungen Schauspielhauses.
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Aufführungen / Oper Aalto-Theater Essen Essen, Opernplatz 10
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Bochum Bochum, Hans-Schalla-Platz
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Erlebnisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Aufführungen / Theater Theater im Depot Dortmund Dortmund, Immermannstr. 29
Aufführungen / Varieté Varieté et cetera Bochum Bochum, Herner Str. 299
Aufführungen / Theater Theater Dortmund Dortmund, Theaterkarree 1 -3
Aufführungen / Theater Theater an der Ruhr Mülheim an der Ruhr, Akazienallee 61
Aufführungen / Theater Theater Duisburg Duisburg, Opernplatz
Aufführungen / Theater Ringlokschuppen Ruhr Mülheim an der Ruhr, Am Schloß Broich 38
Aufführungen / Theater bühne47
So 28.6.2026, 18:00 Uhr
Aufführungen / Show Prinz Regent Theater
Fr 3.7.2026, 19:30 Uhr
Aufführungen / Tanz Prinz Regent Theater
Sa 4.7.2026, 17:00 Uhr
Aufführungen / Tanz Prinz Regent Theater
Sa 4.7.2026, 18:00 Uhr
Aufführungen / Theater bühne47
Sa 4.7.2026, 18:00 Uhr
Aufführungen / Theater bühne47
So 5.7.2026, 18:00 Uhr
Aufführungen / Theater Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel, Europaplatz 10
Aufführungen / Theater TheaterTotal Bochum, Hunscheidtstr. 154
Aufführungen / Theater Szene 10 - Bühne im Girardet Essen, Girardetstraße 10

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