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© Hans Jürgen Landes
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Schauspielhaus Bochum

Das Schauspielhaus Bochum ist seit mehr als hundert Jahren eine der führenden Spielstätten für zeitgenössisches Theater und darstellende Kunst in der deutschsprachigen Theaterszene. Seit 2018 ist Johan Simons Intendant. Er und das Team des Schauspielhaus Bochum verstehen diesen Ort als ein Stadttheater für das 21. Jahrhundert, in dem Künstler*innen aus verschiedenen Nationen und Kulturen und unterschiedlichen Disziplinen eine kreative Heimat finden. Das Herzstück des Theaters ist das feste Schauspielensemble, das kulturelle Einflüsse aus verschiedenen Nationen Europas und der Welt mitbringt.

In jeder Spielzeit produziert das Schauspielhaus Bochum neue Aufführungen von Schauspiel, Tanz und interdisziplinärer Kunst und gastiert damit auch in anderen Theatern in Deutschland und Europa sowie auf internationalen Festivals. Für sein herausragendes Programm wurde es im Jahr 2022 zum Theater des Jahres in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz gekürt.

Teil des Theaters ist auch das Junge Schauspielhaus, das seit 2018 von Cathrin Rose geleitet und dessen Programm von neuen Erzählformen für eine moderne und diverse Stadtgesellschaft geprägt wird.

Das Schauspielhaus Bochum verfügt über vier Spielstätten: das Schauspielhaus (bis zu 800 Plätze), die Kammerspiele (400 Plätze), das Oval Office (100 Plätze) und in 2 Kilometern Entfernung das Theaterrevier, die Spielstätte für Kinder- und Jugendtheater des Jungen Schauspielhauses.

Kontakt

Schauspielhaus Bochum
Hans-Schalla-Platz
D-44789 Bochum

Telefon: +49 (0)234 / 3333-5555
Fax: +49 (0)234 / 3333-5512

 

THEATERKASSE:
Kassenfoyer des Schauspielhauses
Königsallee 15
D-44789 Bochum
T +49 (0)234 / 3333 5555
F +49 (0)234 / 3333 5512
E tickets@schauspielhausbochum.de
Bewertungschronik

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Fest

Theaterfest

Mit einem großen Theaterfest feiern wir am Sonntag, 27. September 2026 ab 11:00 den Start in die neue Spielzeit. Es erwartet Sie ein vielseitiges und kreatives Programm für Alt und Jung im und vor dem Theater: Freuen Sie sich mit uns auf ein gemeinsames Frühstück auf dem Vorplatz, Kostümverkauf, Theaterführungen, Programm von und mit dem Ensemble, Lesungen für Kinder, Werkstattstraße, Technikshows, Bar, Musik und Tanz und vielem mehr. Wir freuen uns auf Sie!

Eintritt frei!

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Schauspiel

Clockwork Orange

nach Anthony Burgess
übersetzt von Ulrich Blumenbach

Premiere: 2.10.2026

Die Jugend erklärt der Welt den Krieg und sieht dabei unverschämt gut aus. Die Zukunft, die sie verheißt, wird gefährlich.
Da läuft eine Horde Jugendlicher randalierend durch die Stadt, redet in unverständlichem Kauderwelsch, verprügelt Wildfremde, trinkt und dröhnt sich zu, überfällt die verdienten Bürger*innen der Gesellschaft, vergewaltigt die Frauen, bedroht die Männer. Ihr berüchtigter Anführer: der 15-jährige Alex, ein charismatischer Sadist von unbestechlicher Intelligenz, der Beethoven liebt und keine Gelegenheit auslässt, der Welt ins Gesicht zu schlagen. Gut, dass es einen funktionierenden Staat gibt, der durchgreift. Als es zu einem Todesfall kommt, wird Alex dingfest gemacht und hinter Gitter gesteckt: 14 Jahre Haft. Endlich Ruhe.
Doch Alex greift nach einem Strohhalm, der ihn schneller aus dem Gefängnis bringt und für immer heilen könnte von all dem gewaltsamen Sehnen und Tun: die sich im Teststadium befindende Ludovico-Methode, die zu vollständiger Aversion gegen Gewalt führen soll. Man bekommt Medikamente, verbunden mit einem visuellen Overkill von Mord und Totschlag, bis den Probanden beim Anblick, ja beim bloßen Gedanken an jegliche Gewalt unfassbare Übelkeit überkommt. Als Alex nach der Behandlung aus der Haft entlassen wird, könnte alles in bester Ordnung sein.
Dieser Junge wird niemandem mehr etwas antun. Doch wie überlebt man, bar jeglicher Fähigkeit, Böses zu ertragen, in einer Welt wie der unseren?
Wurde Anthony Burgess nach Erscheinen seines dystopischen Romans 1962 noch Gewaltverherrlichung vorgeworfen, gilt Clockwork Orange seit Stanley Kubricks ikonischer Verfilmung als Kult.
Schmerz und Schönheit, Blut und Beethoven – eine todsichere Bank? Dabei liegt in der Verwechslung von Freiheit mit Gewalt, die an Alex und seiner Bande infernale zu beobachten ist, etwas Erschreckendes:
Was, wenn diese Jugend mehr mit ihren Eltern zu tun hat, als uns lieb ist? Ein Höllenritt mit den new kids on the block quer durch unsere schöne alte Welt.

Regie: Claudia Bossard
Bühne, Kostüm: Romy Springsguth
Video, Musik: Annalena Fröhlich

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Schauspiel

Der Liebling

von Svenja Viola Bungarten

Premiere: 3.10.2026

Wir befinden uns im Bürokomplex eines Tamponherstellers. Es geht um fünf Frauen und einen Mann. Im Zentrum: Franka König, genannt DIE KÖNIG, und Bettina von Fürstenberg, genannt DIE FÜRSTIN. In ihrer Jugend waren sie Freundinnen, inzwischen sind sie Rivalinnen. Als CEOs der rivalisierenden Damenhygieneartikelhersteller Never und Immer planen sie die gegenseitige feindliche Übernahme. Sie kämpfen mit allen Mitteln um Innovation und Marktanteile. Für DIE KÖNIG wird es eng: Sie hat ihre Happinessmanagerin Luna entlassen und mit einem Schwert verletzt, davon gibt es eine Videoaufzeichnung und nun droht eine Anzeige.
Um an die Aufnahme zu kommen, schickt Luna ihre Schwester Mary als Praktikantin zu Never, die schnell das Vertrauen der Chefin gewinnt und Karriere macht. Währenddessen wittert Frankas Sohn Karsten, der sein Leben lang um die Anerkennung der erfolgreichen Mutter ringt, in der Krise seine Chance: Er will der nächste CEO von Never werden. Und auch Bettinas Tochter Rebekka, die als Tradwife auf Insta berühmt ist, ist im Dauerkonflikt mit ihrer Mutter …

In diesem rasanten Plot in drei Akten fliegen die (feministischen) Fetzen. Die Autorin Svenja Viola Bungarten – mit allen diskursiven Wassern der Gegenwart gewaschen – hat eine Komödie geschrieben, die Fragen von Frauensolidarität und patriarchalem Verhalten, von Karriere und Macht, Mutterschaft und Tochter-Sein, von Freundinnenschaft und Konkurrenz verhandelt. Für Zeiten, in denen ein erzkonservatives Frauenbild ein besorgniserregendes Revival erlebt.
Tina Laniks künstlerische Handschrift ist geprägt von zeitgenössischer Dramatik, gesellschaftspolitischen Themen und präzisen psychologischen Beziehungsstudien mit besonderem Interesse für weibliche Perspektiven und feministische Narrative. Dazu passend engagiert sie sich seit über zwei Jahrzehnten für die Gleichberechtigung und Sichtbarkeit von Regisseurinnen, gegen den Gender Pay Gap und für bessere Vereinbarkeit von Familie und Theater.

Regie: Tina Lanik
Bühne, Kostüm: Stefan Hagenei

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Schauspiel

Lügenparty - Eine interaktive Wahrheitssuche

von Turbo Pascal und der Drama Control

Premiere: 4.10.2026

Erwachsene sagen immer: „Du sollst die Wahrheit sagen!“ Dabei lügen sie selbst andauernd. Im Durchschnitt zweimal am Tag. Echt jetzt? Erfundene Geschichten verbreiten sich auf Social Media, Donald Trump spricht von alternativen Fakten, dazu jede Menge Lügengeschichten und Fake News auf dem Schulhof – was kann man denn da noch glauben? Dabei lügen wir alle hin und wieder: aus Höflichkeit, um Freund*innen zu schützen, oder weil kleine Schummeleien das Leben ein bisschen einfacher machen.

In seiner neuen interaktiven Performance beschäftigt sich das Kollektiv Turbo Pascal mit Wahrheit und Lüge: Ist es gut, wenn es eine gemeinsame Wahrheit gibt, oder gibt es viele Wahrheiten nebeneinander? Sollten Politiker*innen verpflichtet werden, immer korrekte Aussagen zu machen? Haben Kinder ein Recht auf Wahrheit? Wann ist ein bisschen Schwindeln okay? Und wann nicht?

Lügenparty macht das Theater zum Versammlungs- und Verhandlungsraum gesellschaftlicher Prozesse, Dynamiken und Utopien. Gemeinsam mit Ensemble und Publikum schließen sich Turbo Pascal zu einem Lügendetektor zusammen, um herauszufinden, was denn jetzt wirklich stimmt. Alle können mitmachen und abstimmen: wahr oder falsch – was denkst du?

Das Theater- und Performancekollektiv Turbo Pascal hat seinen Sitz in Berlin und arbeitet seit 2008 kontinuierlich mit den Sophiensælen zusammen, außerdem mit dem HAU, dem Deutschen Theater und dem Theater an der Parkaue.

Seine Inszenierung Böse Häuser wurde zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2018 eingeladen und mit der bundesweit höchsten Auszeichnung für die Freien Darstellenden Künste, dem Tabori-Preis, geehrt. Unterscheidet euch am Theater an der Parkaue Berlin erhielt 2019 den Ikarus-Preis.

Regie: Turbo Pascal (Angela Löer, Frank Oberhäußer, Margret Schütz)
Bühne, Kostüm: Janina Janke
Musik: Friedrich Greiling

Altersempfehlung: 10+

Gefördert durch die RAG-Stiftung und die Brost-Stiftung

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Schauspiel

auf der suche nach dem verlorenen bagger

von Leo Meier

Premiere: 4.10.2026

Ein Kind wirft der Welt viele Fragen zu. Die Welt wirft ihm einen Bagger zurück.

Alfi ist erst fünf Jahre alt, aber er stellt schon die Frage aller Fragen: Was ist, wenn man tot ist? Niemand von den Erwachsenen kann seine Frage beantworten, und auch seine Trauer über eine gestorbene Taube, die neben der Bank im Park liegt, wird nicht verstanden: Ein Kind muss doch die Zukunft erobern, statt sich mit der Frage nach dem Tod zu beschäftigen. Es soll groß und stark werden, am besten Nobelpreisträger*in oder Politiker*in – Quengler*in darf es nicht sein. Ein Kind, das sich Gedanken über Trauer und Vergänglichkeit macht, erscheint als Fehler im System.

Wir alle wissen: In der bürgerlichkapitalistischen Gesellschaft dient Konsum der Verdrängung des Todes. Alfi bekommt eine zu große gelbe Jacke, die er eigentlich nicht haben will, zwei Kugeln Eis und – wenn sein geheimer Geheimplan funktioniert – auch einen neuen Spielzeugbagger. Zwar hat er schon einen, aber das ist der hässlichste Bagger auf der ganzen Welt. Er lässt ihn verschwinden und gibt bei der Polizei eine Vermisstenanzeige auf, damit seine Mutter die Ernsthaftigkeit seines Wunsches versteht und ihm einen neuen, schöneren Bagger kauft. Mit Fernbedienung. Und auf dem Rückweg vielleicht noch McDonald’s.

Aber der Plan geht schief: Die Polizistin nimmt den Verlust viel zu ernst, sie geht mit ihm zum Fundbüro, zieht einen Politiker hinzu und wendet sich ans Fernsehen. Die Suche wird zu einem öffentlichen Spektakel ohne Raum für Trauer; und der Tod erscheint nicht mehr als erschreckendes Mysterium, sondern als profane Leere, die um jeden Preis gefüllt werden muss.

Nach dem Erfolg von zwei herren von real madrid eröffnet Leo Meiers neues Stück in nur scheinbar naiver Sprache einen neuen Blick auf die Welt: auf der suche nach dem verlorenen bagger thematisiert den (Nicht-)Umgang mit dem Tod in unserer Gesellschaft. Charlotte Weidinger, die mit dieser Inszenierung ihr Regiestudium an der Folkwang Universität der Künste abschließt, erzählt von Kindheit, Trauer und Verlust – und das auf hochkomische Weise.

Regie: Charlotte Weidinger

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Schauspiel

Rentierbaby

von Richard Gadd, übersetzt von Karen Witthuhn

Premiere: 31.10.2026

Das werden Sie nicht mehr los: erst bei Netflix, jetzt bei uns – ein Comedian und sein zweiter Schatten.

Richard Gadd ist ein junger, erfolgloser Comedian, der am Bartresen sein Geld verdient und sich danach sehnt, dass die Leute ihn witzig finden. Seine Freundin Teri findet ihn witzig. Wer Gadd auch witzig findet, ist Martha, die plötzlich täglich an der Bar herumhängt: etwa Mitte 40, sagt, sie sei eine super busy Anwältin, die die politische Elite des Landes berate und Besitzerin mehrerer Immobilien in London. Andererseits hat sie Zeit im Überfluss, nicht einmal Geld für Tee und kramt im Müll nach brauchbaren Dingen. Und sie ist gekommen, um zu bleiben. Sie verpasst Gadd den Kosenamen „Reindeer“ nach ihrem Kuscheltier – Red Flag! –, sie bombardiert ihn mit sexuell expliziten Nachrichten – Red Flag! –, sie sitzt lautstark in jeder seiner Shows, sie behauptet, sie seien ein Paar, sie belästigt seine Eltern, sie geht seine Freundin an. Sie ist einfach überall und immer da. Und sie macht das alles nicht zum ersten Mal. Red Flag! Soweit so klar, oder? Mitnichten.

Denn Gadd genießt zeitweise die Aufmerksamkeit Marthas, befeuert sie sogar. Seine Freundin Teri – Transfrau, genderfluid, politisch aktiv, Super-Brain (aber wie kommt man einer solchen Person schon mit Schubladen bei?) – lädt er an seinem Geburtstag aus, um Martha nicht zu verärgern. Die Polizei, an die sich Gadd in zunehmender Not wendet, findet die Vorwürfe nicht belastbar genug, um einzugreifen. Hat er ihr nicht ebenfalls anzügliche Nachrichten geschickt? Und als Gadd versucht, Martha eine Falle zu stellen, steht er plötzlich selbst als Täter da.

Der schottische Schauspieler und Comedian Richard Gadd hat mit Baby Reindeer seine persönliche Geschichte aufgeschrieben. Die auf ihr beruhende Netflix-Serie traf einen Nerv und hat ihn über Nacht berühmt gemacht. In einer Welt, in der wir uns verzweifelt nach Gewissheiten, nach klaren Zuordnungen sehnen, durchkreuzt dieses Solo für einen mutigen Schauspieler gewohnte Sichtweisen und treibt uns, unerbittlich und bisweilen sehr komisch, in moralisch vermintes Gebiet …

Regie: Albrecht Schroeder
Bühne, Video: Studio Dietrich & Winter
Kostüm: Lara Suppe
Musik: Wenzel Krah, Paul Eisenach, Felix Kuhnt
Dramaturgie: Angela Obst
Lichtdesign: Sirko Lamprecht
Regieassistenz: Tinka Bitzel
Kostümassistenz: Niklas Strang
Inspizienz: Ulrike Schaper
Soufflage: Tanja Grix

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© Armin Smailovic
Schauspiel

Catarina oder
Von der Schönheit, Faschisten zu töten

von Tiago Rodrigues

Next Generation verweigert Familientradition. Das Erfolgsstück aus Avignon erstmals in deutscher Sprache.

In dieser portugiesischen Familie gibt es eine ungewöhnliche Tradition: Immer zum Jahrestag der Ermordung der Landarbeiterin Catarina Eufémia am 19. Mai 1954 durch Schergen der Diktatur wird ein Faschist getötet. Es beginnt als gutgelaunte Familienfeier und endet mit der Erschießung eines Delinquenten im Garten. Hier wird anscheinend Unrecht gerächt. Doch diesen Sommer rumort es in der Familie. Die jüngste Tochter stellt infrage, was seit drei Generationen zelebriert wird. Nicht nur verweigert sie als Veganerin neuerdings das Festmahl (Schweinsfüße nach Familienrezept), sondern bezweifelt auch, ob Gewalt überhaupt ein legitimes Mittel zur Verteidigung von Freiheit und Demokratie sein kann.

Der portugiesische Autor, Schauspieler und Regisseur Tiago Rodrigues leitet seit 2023 das Festival d’Avignon und wurde mit seinem Stück Catarina e a beleza de matar fascistas international gefeiert. Die slowenische Regisseurin Mateja Koležnik, deren Bochumer Arbeit Kinder der Sonne 2023 zum Theatertreffen eingeladen wurde, inszeniert das Stück voller moralischer Fallstricke nun zum ersten Mal in deutscher Sprache.

Regie: Mateja Koležnik
Bühne: Raimund Orfeo Voigt
Mitarbeit Bühne: Isabela Voicu
Kostüm: Ana Savić-Gecan
Choreografie: Magdalena Reiter
Video: Philipp Haupt
Lichtdesign: Bernd Felder
Komposition: Alen Sinkauz, Nenad Sinkauz
Klanggestaltung: Jordy Zoet
Dramaturgie: Dorothea Neweling
Regieassistenz: Linda Hecker
Bühnenbildassistenz: Nina Terbeck
Kostümassistenz: Paula Glawion, Lara Türkcü
Regiehospitanz: Christina Maria Sutter
Kostümhospitanz: Bruno McGettrick, Siri Gersch
Dolmetscherin : Anja Wutej
Sprachcoaching: Roswitha Dierck
Soufflage: Isabell Weiland
Inspizienz: Ulrike Schaper
Übertitelung: Kerstin Degener, Frank Hebenstreit

Dauer: ca. 1:40, keine Pause

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Schauspiel

Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich

nach David Foster Wallace

aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay
Bearbeitung von Vasco Boenisch

Mit Corona kam auch die boomende Kreuzfahrtschifffahrt vorläufig zum Erliegen. Doch inzwischen wird wieder um die verunsicherte Kundschaft geworben: „Bleiben Sie unter sich: Rundumsorglos – an Bord und an Land.“

Für manche klingt das mehr wie eine Drohung. Eine siebentägige Luxuskreuzfahrt in der Karibik zum Beispiel – für David Foster Wallace kann es keine kürzere Definition für die Hölle geben. Im Auftrag von Harper’s Magazine ging der berühmte US-Autor Mitte der Neunziger an Bord der Zenith und stach von Key West aus in See. Ein Selbsterfahrungstrip besonderer Güte. Und ein grandioser Reisereport, der seit Jahren auf den Bestsellerlisten steht: Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich .

Wallace begibt sich in die kundigen Hände der Schiffscrew, deren Slogan „Your Pleasure is our Business“ (Ihr Vergnügen ist unser Geschäft) bisweilen einen drohenden Unterton annimmt. Er kämpft gegen die Angst, von einer ungemein effizienten Unterdruck-Toilette entsorgt zu werden. Er nimmt am Wettbewerb um die schönsten Männerbeine teil. Er beobachtet 500 amerikanische Leistungsträger*innen beim Ententanz. Und er hört erwachsene Menschen am Info-Counter fragen, ob man beim Schnorcheln nass wird, ob die Crew ebenfalls an Bord schläft oder um welche Uhrzeit das Mitternachtsbüffet eröffnet wird.

Eine Woche lang macht Wallace alles mit, was das Bordleben für den erholungsbedürftigen Urlauber bereithält. Umgeben von Jubel, Trubel und Heiterkeit, wird er selber zunehmend stiller und beginnt, sich in seiner Kabine einzuigeln. So gerät diese Reise übers Meer auch zu einer berührenden Reise zu sich selbst. Doch man muss sich den Dingen stellen und vor allem dem, was für andere Menschen die schönste Zeit des Jahres bedeutet.

David Foster Wallaces so komische wie einfühlsame Beobachtungen über das Leben an Bord einer schwimmenden Hochzeitstorte, über eigentümliche Reisegenoss*innen, unvergessliche Landgänge, den Terror des Amüsierzwangs sowie die eignen Zweifel und Ängste nannte die FAZ ein

„Meisterstück der literarischen Reportage“ und Harald Schmidt schlicht „ein grandioses Buch“. Jetzt als großes Schauspieler-Solo. Leinen los – oder will doch noch jemand zu Hause bleiben?

Regie: Tamó Gvenetadze
Übersetzung: Marcus Ingendaay
Bearbeitung: Vasco Boenisch
Bühne: Anna Wörl
Kostüme: Sofia Dorazio Brockhausen
Musik: Beka Buchukuri
Dramaturgie: Vasco Boenisch

Dauer: 1:40, keine Pause

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© Josef Beyer
Schauspiel

Don’t Worry Be Yoncé

von Stephanie van Batum

Liberté, Egalité, Be Yoncé. Es kann nur eine Queen B geben. Aber ist das wirklich so? Oder kann man mit der notwendigen Begeisterung und einer Portion Ehrgeiz das schaffen, was nur sie geschafft hat? To Be Yoncé! Mit ihrer praktischen Anleitung, um der phänomenalen Pop- und R’n’B-Sängerin näher zu kommen, sorgte die Jungregisseurin Stephanie van Batum in München bereits für Begeisterungsstürme. In Form eines Tutorials erfahren die Zuschauer*innen in wenigen Schritten, was nötig ist, um SIE zu sein – how to be Bey. Und das ist mehr als singen, tanzen und performen, mindestens: Diva, Queen, Sexbombe, Mutter, Geschäftsfrau, Ehefrau, Feministin. #flawless

Don't Worry Be Yoncé (XS Edition) wurde eingeladen zum Festival Radikal jung 2018.

Regie, Text, Konzept: Stephanie van Batum
Bühne, Video, Sound: Florian Schaumberger
Kostüme: Bettina Kirmair
Licht: Claudio Zeeb

Dauer: 1:20h, keine Pause

Sprache: Englisch mit deutschen Übertiteln

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Schauspiel

Trauer ist das Ding mit Federn

von Max Porter

Aus dem Englischen von Matthias Göritz und Uda Strätling

Manchmal gibt es keine Rettung. Es geschieht etwas Schlimmes, jäh, unerwartet und ungerecht, zu groß für das einzelne kleine Leben, und dann fällt man hinunter, ins Bodenlose. Ins Nichts. Und alles geht verloren.

Plötzlich ist sie tot, eine junge Frau, Ehefrau, Liebende, Mutter von zwei kleinen Kindern – ein Unfall, unscheinbar und schnell. Und dann, nach all den Beileidsbekundungen, nach der Lasagne und anderen Tröstungen von Freund*innen und Verwandten, verlangt das Leben weiterzugehen: der Alltag, die Schule, das Buch, an dem der Vater arbeitet, die nach Halt suchenden Kinder. Wenn nur nicht diese unfassbare Lücke wäre.

Doch manchmal gibt es Rettung: Plötzlich bricht eine Krähe in diesen verwundeten Ort ein, struppig und unverschämt, ein randalierender Trickster, eine unberechenbare Therapeutin, die mit allen Wassern gewaschen ist. Und richtet sich vorläufig aufs Bleiben ein. Ist sie dem Buch entflogen, das der Vater über den berühmten Gedichtzyklus Crow des englischen Dichters Ted Hughes schreibt? Ist sie alten Mythen entsprungen, kindlichen Träumen oder von der Mutter gesandt? Statt einer Erklärung bringt Krähe Unruhe und Liebe, bekämpft Illusionen und Depressionen, erfindet neue Spiele, zofft und zürnt und zaust und erobert mit der versehrten Familie Flügelschlag für Flügelschlag die Hoffnung auf eine Zukunft.

Max Porters Debütroman ist viel mehr als ein Trauerbuch, ist voll von funkelnder, wild wuchernder Sprache, ist Musik, ist Zungenkuss, ist Showdown und Federsturm und immer wieder und vor allem eine Feier der Liebe.

Trauer ist das Ding mit Federn ist der dritte und abschließende Teil der Familientrilogie von Christopher Rüping, in der er gemeinsam mit seinem jeweiligen Ensemble in drei voneinander unabhängigen Arbeiten das Konstrukt der Familie im 21. Jahrhundert befragt - ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit. Der erste Teil der Familientrilogie Einfach das Ende der Welt von Jean-Luc Lagarce entstand 2020 am Schauspielhaus Zürich, war auch in Bochum zu sehen und spielt seit Januar 2024 am Deutschen Theater Berlin. Der zweite Teil der Familientrilogie Brüste und Eier nach Mieko Kawakami entstand 2022 am Thalia Theater in Hamburg.

Regie: Christopher Rüping
Bühne: Peter Baur
Kostüm: Lene Schwind
Licht: Bernd Felder
Musik: Jonas Holle
Videodesign: Jasmin Kruezi
Dramaturgie: Angela Obst

Dauer: 2:00, keine Pause

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Schauspiel

Club 27 - Songs für die Ewigkeit

Als Brian Jones, Gitarrist und Gründungsmitglied der Rolling Stones, am 3. Juni 1969 in seinem Swimmingpool ertrank, zahlte er mit seinem Leben den ersten Mitgliedsbeitrag für einen Club, der bald Zuwachs bekommen sollte. Es folgten Janis Joplin, Jimi Hendrix und, exakt zwei Jahre später am 3. Juni 1971, Jim Morrison – alle wurden 27 Jahre alt. Damit war der Mythos begründet. An die Tür zum sogenannten Club 27 wurde seitdem regelmäßig geklopft, unter den Einlasssuchenden fanden sich auch Kurt Cobain und Amy Winehouse. Ein VIP-Club der Extraklasse.

Doch verbindet die berüchtigten Mitglieder mehr als nur das Alter:

Things have never been so swell, I have never failed to fail.

Viele von ihnen zählten zu den einflussreichsten und begabtesten Musiker*innen ihrer Zeit und schrieben schon vor ihrem Tod Geschichte. Sie lebten außer sich und über sich hinaus, bestimmten das kulturelle Erbe nicht nur der westlichen Welt, waren Fixpunkt etlicher Sehnsüchte. Sie waren perforiert und exzessiv, spürten jede Faser dieser Welt und versuchten dabei zu funktionieren – zur Not, also oft, auch mit Heroin. Ihre Leben wurden zur politischen Aussage und prägten mit ihrem Widerspruch zum Konsens die Bewegungen der Counterculture und damit ganze Generationen. Sie waren über die Maßen frei.

I’m all for you, body and soul.

So presst sich in die kurze Zeit, die all diesen freien Radikalen vor dem Eintritt in den Club 27 blieb, ein wildspektakuläres, donnernd lautes, tieftragisches wie auch verdammt nochmal extrem einmaliges Konzentrat an Leben, in dem wahrscheinlich mehr los war, als sich jede*r von uns Normalsterblichen für ein ganzes Lebensalter vorzustellen vermag.

Riders on the storm, Into this house, we‘re born, Into this world, we’re thrown.

Im Schauspielhaus Bochum hat der Club 27 zur Vollversammlung geladen. Garantiert ist ein Abend, an dem kein explosives Gefühl und kein guter Song ausgelassen werden.

It’s better to burn out, than to fade away.

Regie: Guy Clemens
Musikalische Leitung: Stefan „Pele“ Götzer
Bühne: Íngrid Pons I Miras
Kostüm: Sophia Deimel
Licht: Johannes Zotz

Dauer: 1:30, keine Pause

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© Sophia Hegewald
Schauspiel

Die Kunst des Deals

von Wunderbaum und Ensemble

Ein Abend auf der Überholspur: Harte Fakten, persönlicher Charme und viel Musik.

Wir schreiben das späte 20. Jahrhundert – genauer das Jahr 1987. Die Geschichte gelangt an ihr Ende, der neoliberale Umbau der Sozialdemokratie steht vor der Tür, the sky is the limit. Der Kapitalismus feiert seinen endgültigen Sieg und ein New Yorker Immobilienmakler namens Donald Trump veröffentlicht sein autobiografisches Buch The Art of the Deal . Niemand ahnt damals, dass die darin beschriebenen Methoden einmal die Weltpolitik beherrschen werden.

Beherrschen sie auch uns? Unsere privaten Beziehungen, unseren Arbeitsplatz, die Autowerkstatt? Betrachten wir Begegnungen im Alltag auch als Transaktionen, die man gewinnen muss? Und kann man Erfolg trainieren?

Das niederländisch-flämische Kollektiv Wunderbaum, bekannt für knallharte Recherche und das lustvolle Unterlaufen aller Erwartungen (u.a. Die Hundekot-Attacke , eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2024) unterzieht The Art of the Deal einer kritischen Re-Lektüre und entwickelt daraus gemeinsam mit dem Ensemble eine dunkle, musikalische Komödie voller doppelter Böden.

Konzept: Wunderbaum
Regie: Walter Bart
Bühne: Maarten van Otterdijk
Lichtdesign: Maarten van Otterdijk
Kostüm: Bettina Kirmair
Musik: Moritz Bossmann, Kristina Koropecki
Dramaturgie: Lucien Strauch
Regieassistenz: Gianluca Elbert
Bühnenbildassistenz: Íngrid Pons i Miras
Kostümassistenz: Lara Türkcü
Regiehospitanz: Amina Schmitt
Kostümhospitanz: Henry Winkler
Soufflage: Sybille Hadulla-Kleinschmidt
Inspizienz: Jonas Kissel
Übertitelung: Holger Rademacher, Kerstin Degener

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© Jörg Brüggemann / Ostkreuz
Schauspiel

Die Räuber

von Friedrich Schiller

Die Jugend probiert den Umsturz aus. Feiern oder fürchten wir sie?

Da lebt ein 17-Jähriger seit Jahren gefangen in einer despotischen Militärakademie und schreibt sich den ersehnten Umsturz von der Seele. Schreibt von Vatermord und Bandenbildung, vom Aufstand der Jungen gegen die Ordnung der Eltern, von extremer Gewalt, in selbstverständlicher Beiläufigkeit auch gegen Frauen, und von radikalem Denken. Im Zentrum: das beliebte Motiv der verfeindeten Brüder, die auf unterschiedliche Weise Rache nehmen. Am Ende: der Geschmack von Freiheit, die über Leichen geht.

Schiller hat sich mit Karl und Franz Moor den doppelten Angriff auf sein Zeitalter imaginiert. Bis heute brennt sein dramatisches Debüt als Schullektüre die revolutionäre Geste in die Köpfe immer neuer Teenager. In Zeiten, in denen die extreme Rechte den Umsturz propagiert und das Patriarchat sich neu formiert, stellt sich die Frage, ob wir den Aufstand in Schillers Räubern feiern oder fürchten.

Lucia Bihlers Inszenierungen sind voller einprägsamer Bildkompositionen und traumwandlerisch starker Setzungen. Mit Die Räuber stellt sich die Regisseurin erstmals dem Bochumer Publikum vor.

Regie: Lucia Bihler
Bühne: Paula Wellmann
Kostüm: Leonie Falke
Musik: Jakob Suske
Choreografie: Felicitas Madl
Lichtdesign: Bernd Felder
Dramaturgie: Angela Obst
technische Produktionsleitung: Lisa Schwarz
Regieassistenz: Linda Hecker
Bühnenbildassistenz: Ioana Isabela Voicu
Kostümassistenz: Lara Türkcü
Regiehospitanz: Leonie Wendt
Dramaturgiehospitanz: Eleonora De Pace
Kostümhospitanz FSJ: Bruno McGettrick
Soufflage: Tanja Grix
Inspizienz: Nora Köhler
Übertitelung: Holger Rademacher, Sabine Heil

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© Nicole Marianna Wytyczak
Schauspiel

Frankenstein

nach dem gleichnamigen Roman von Mary Shelley

unter Verwendung von Auszügen aus SCHMUTZIGE SCHÖPFUNG - Making of Frankenstein von Thomas Melle

Schöpferwahn und Gottkomplex und dazwischen ein Gewitter.

Die 18-jährige Mary Wollstonecraft Godwin flieht mit ihrem Geliebten, dem noch verheirateten Dichter und Revolutionär Percy Shelley, und dem gemeinsamen Kind vor der sozialen Ächtung der Londoner Gesellschaft auf den Kontinent. Am Genfer See treffen sie auf den berüchtigt-berühmten Poeten Lord Byron und verbringen den Sommer miteinander.

Wobei: Der Sommer fällt aus. Es ist das kalte Jahr 1816, klimatische Folge eines Vulkanausbruchs in Indonesien. Liegt es also am schlechten Wetter, dass die jungen begabten Leute drinnen hocken und einen Schreibwettbewerb ausrufen, auf dass die beste Gespensterstory gewinne? Oder am Konsum von Laudanum plus Schauergeschichten? Oder an den Gesprächen über Somnambulismus, über neueste wissenschaftliche Experimente (Tote, die mit Elektrizität zum Leben erweckt werden!), über das Verhältnis von Biologie und Religion (Materie schlägt Seele, oder war es umgekehrt?).

Fakt ist: Hier entstehen die ersten Ideen zu dem Roman Frankenstein . Hier beginnt der mythische Kampf zwischen dem Wissenschaftler Victor Frankenstein und seiner zusammengebauten Kreatur, die, soeben zum Leben erwacht, von ihm verstoßen wird und die ihn fortan verfolgt, ihr Recht auf Liebe fordernd, um den Preis einiger Toten.

Und: Hier betritt die zukunftsweisende Autorin Mary Shelley die literarische Bühne, erobert sich eine junge weibliche Stimme künstlerischen Raum. Ihr erster Roman: heute Kult und Mythos, Popkultur und epochale Signatur.

In der Inszenierung von Tom Schneider wird die Bühne Mary Shelleys „Zimmer für sich allein“, frei nach Virginia Woolf, ein Schöpfungsraum, Werkstatt, Atelier. Die Schauspielerin und bildende Künstlerin Karin Moog erschafft eine aufwendig gestaltete visuelle Welt, in der Mary Shelley mit Percy Shelley und Lord Byron, Victor Frankenstein und seinem Monster eine Geschichte sucht und Unsterblichkeit findet.

Regie: Tom Schneider
Bühne, Kostüm: Andrijana Trpković
Musik: Daniel Nerlich
Choreografische Mitarbeit: Alice Gartenschläger
Dramaturgie: Angela Obst

Dauer: 1:45, keine Pause

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Schauspiel

Die Gehaltserhöhung

von Georges Perec

Im Leben gibt es drei wichtige Ereignisse: Geburt, Tod, Gehaltserhöhung. Zwei davon sind gewiss, beim dritten hingegen ist mehr als fraglich, wie hoch die Chancen tatsächlich sind. Die Frage nach einer Gehaltserhöhung muss trotzdem gestellt werden und Perecs wuchernder Text spielt ihre möglichen Variationen und Verläufe alle durch – und zwar buchstäblich alle: Ist der Abteilungsleiter in seinem Büro? Kommt er nochmal zurück? Hat er Zeit? Bietet er einen Stuhl an? Versteht er das Anliegen? Unterstützt er es? Und kommt was dabei heraus? Ja? Nein?

Mit viel Humor seziert Georges Perec das Arbeits- und Alltagsleben und spielt mit den Regeln der Sprache. Perecs Texte, längere Zeit im Theater zu Unrecht unterschätzt, werden nun endlich für die Bühne (wieder-)entdeckt. Albrecht Schroeder bringt nach seinen Inszenierungen "Clyde und Bonnie" und "Eschenliebe" im Oval Office nun erstmals ein Stück dieses Autors in Bochum zur Aufführung: "Die Gehaltserhöhung oder wie Sie ungeachtet der sanitären, psychologischen, klimatischen, ökonomischen oder sonstigen Bedingungen ein Höchstmaß an Chancen haben, wenn Sie Ihren Abteilungsleiter um eine Angleichung Ihres Gehalts bitten."

Regie: Albrecht Schroeder
Bühne, Kostüm: Dorothee Curio
Musik: Philipp Rohmer
Lichtdesign: Sirko Lamprecht
Dramaturgie: Moritz Hannemann
Regieassistenz: Gianluca Elbert
Bühnenbildassistenz: Sascha Kühne
Kostümassistenz: Alexis Mersmann
Kostümhospitanz: Finja Brunow, Henry Winkler
Soufflage: Jutta Schneider
Inspizienz: Christina Baston
Sprachcoaching: Roswitha Dierck
Übertitelung: Anette Nierhoff / Sabine Heil

Dauer: ca. 1:30, keine Pause

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Kindertheater

Das NEINhorn

nach dem gleichnamigen Buch von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn / 5+

Bockig sein macht zusammen viel mehr Spaß!

Im Herzwald, wo die Einhörner gliglaglücklich miteinander leben, wo rosa Zuckerwattewolken in den Lüften hängen und wo alle stets lielalieb zueinander sind, da gibt’s ein Einhorn, das hat genug von alledem. Es sagt ständig: „NEIN!“ Es hat keine Lust mehr, über den Regenbogen zu rutschen. „NEIN!“ Es hat keine Lust mehr, an glasierten Äpfeln zu lutschen. „NEIN!“ Es will sich kein Lächeln mehr ins Gesicht leimen. „NEIN!“ Es hat nicht mal mehr Lust zu reimen!

Also sagt das NEINhorn: „Tschüss!“ und trifft nach und nach auf Wesensverwandte, die genau- so bockig sind wie es selbst – nur anders ... wie der WASbär, der schlecht hört (oder hören will) und immerzu „WAS?“ fragt, wie der NAhUND, der am allerbockigsten sein kann und immer„NA UND?“ sagt und wie die KönigsDOCHter, die alle für ihre Untertanen hält und am liebsten „DOCH!“ sagt.

Aber bevor die vier gemeinsam bis ans Ende aller Tage quietschvergnügt und bockig miteinander sein können, müssen sie die KönigsDOCHter erstmal aus dem Turm der totalen Tristesse befreien. Oder? Nein! Doch! Was? Na und?! Nein! Doch! Was? Na und?! Nein! Doch! Was? Na und?!

Regie: Thorsten Bihegue
Bühne, Kostüm: Esther van de Pas
Musik: Manuel Loos
Lichtdesign: Hannes Koch
Dramaturgie: Cathrin Rose
Outside Eye: Drama Control

Dauer: 0:45, keine Pause

Sprache: DE

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​© Fred Debrock
Schauspiel

Same Same

Ein Abend mit Zwillingen
von Lies Pauwels

Ein Abend über die faszinierende Einigkeit der zweisamen Geschwister.

Von Castor und Pollux über die Olsen-Twins bis zu Patty und Selma: Zwillinge beschäftigen die Menschheit seit jeher. Allein in Shakespeares Stücken findet man gleich drei Zwillingspaare. In der Antike war meist ein Gott im Spiel: So war Herkules’ Zwillingsbruder Iphikles der Sohn eines Sterblichen, während der Halbgott niemand Geringeren als Zeus seinen Vater nannte. In anderen Kulturen galten sie als Zeichen von Unheil und gehörten mitsamt der Mutter beseitigt. Ob nun ein Gott oder ein Dämon mitgewirkt hatte, „normal“ kam das den Menschen nie vor. Und auch heute noch sind sie fasziniert von der besonderen Einheit, die Zwillinge bilden. Endet die individuelle Identität mit der genetischen Kopie? Und was heißt es, seit dem ersten Moment der Existenz zu zweit zu sein?

Nach Der Hamiltonkomplex, Baroque und Werther (Love & Death) kehrt die belgische Regisseurin zurück ans Schauspielhaus Bochum. In ihren Inszenierungen collagiert sie Texte, Bilder und emotionale Soundtracks und bringt nichtprofessionelle Darsteller*innen und Schauspieler*innen zusammen. Diesmal nimmt sie den Kosmos rund um Zwillinge in den Blick.

Regie, Text: Lies Pauwels
Bühne, Kostüm: Johanna Trudzinski
Lichtdesign: Wolfgang Macher
Dramaturgie: Koen Tachelet, Dorothea Neweling
Regieassistenz: Julian Hübner
Bühnenbildassistenz: Carolin Vogl
Kostümassistenz: Anna Holtkamp, Theresa Duttweiler
Kostümhospitanz: Claudia Ferreira
Soufflage: Jutta Schneider, Sybille Hadulla-Kleinschmidt
Inspizienz: Christina Baston
Übertitelung: Anette Nierhoff, Nael Joraschky

Dauer: 1:50, keine Pause

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© Sophia Hegewald
Schauspiel

Vom Ende der Einsamkeit

nach Benedict Wells

Endlich auf der Bühne: der Bestseller über Liebe, Verlust und das Ringen mit der eigenen Vergangenheit.

Crash. Plötzlich ist alles anders. Von einem Moment auf den anderen. Die Zukunft neu, das Leben fremd. Nachdem die Eltern von Liz, Marty und Jules Moreau bei einem Autounfall tragisch umkommen, verlieren sich die Geschwister aus den Augen. Sie kommen auf ein Internat, in verschiedene Wohnblöcke und entfremden sich. Jules, der Jüngste der drei Geschwister, findet in seiner Einsamkeit Halt bei Alva. Er verliebt sich in sie, doch auch sie verlieren sich nach dem Ende der Schulzeit. Dreißig Jahre später erinnert sich Jules daran, wer er war, wer er wurde und wer er eigentlich mal sein wollte. An die Versuche, den Verlust zu überwinden. An die bleibende Trauer, die Einsamkeit, aber auch die herzzerreißend glücklichen Tage. Sich verlieben, vermissen, sich wiederfinden. An Familie, Freund*innen, die Veränderungen und das Unveränderliche in jedem von uns. Und er erinnert sich an Alva, immer wieder an Alva. An eine verdammt große Liebesgeschichte. An das Ende der Einsamkeit.

Nach Inszenierungen wie Club 27, Wer hat Angst vor Virginia Woolf? und Der Kissenmann führt Guy Clemens seine Arbeit als Regisseur am Schauspielhaus Bochum fort. Mit Benedict Wells’ Erfolgsroman Vom Ende der Einsamkeit erzählt er von nicht weniger als dem Leben und was es aus uns macht.

Regie: Guy Clemens
Bühne, Kostüm: Anja Rabes
Lichtdesign: Johannes Zotz
Video: Anne Rietmeijer
Dramaturgie: Marvin L. T. Müller
Technische Produktionsleitung: Lisa Schwarz
Regieassistenz: Leonie Mevissen
Bühnenbildassistenz: Carolin Vogl
Kostümassistenz: Anna Holtkamp
Regiehospitanz: Luz Lipp
Kostümhospitanz: Chiara Stresemann
Pädagogische Begleitung: Beatrix Feldmann, Johanna Cadenbach
Soufflage: Tanja Grix
Inspizienz: Nora Köhler
Übertitelung: Kerstin Degener

Dauer: ca. 2:15h, keine Pause

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© Fabian Ritter
Familientheater

Die Traumraumfahrt

Für Sternengucker*innen jeden Alters
von tanzfuchs PRODUKTION / 2+

Es war einmal, vor langer Zeit, in einer weit, weit entfernten Galaxis …

Willkommen zu einem ganz besonderen Flug ins Weltall – verrückt, wundersam und voller Sternenstaub! Die Traumraumfahrt ist ein fantasievolles Science-Fiction-Abenteuer für Astronaut*innen jeden Alters.

Wir heben mit unserem Raumschiff ab in unentdeckte Sphären voller Musik und Tanz. Zwischen Miniraketen, funkelnden Sternen und unendlichen Weiten verschwimmen die Grenzen zwischen Traum und Universum. Ein Musiktheater voller Poesie, Überraschungen und galaktischem Spaß – also: Schnallt euch an und kommt mit auf eine Reise zu den Sternen!

Die Choreografin Barbara Fuchs kann zaubern. Das weiß sie selber vielleicht gar nicht, aber das ist so. Sie entwickelt verrückte, poetische, erstaunliche Tanz- und Theaterproduktionen, die sowohl die allerjüngsten als auch alte Menschen begeistern. Stücke, bei denen Erwachsene vergessen, dass sie ja nur wegen der Enkelkinder da sind, und von denen man sich wünscht, sie mögen niemals enden. Barbara Fuchs lebt in Köln und leitet dort die Kompanie tanzfuchs PRODUKTION. Hier entstehen seit 2009 Stücke für junges Publikum. Mit dem Komponisten Jörg Ritzenhoff erarbeitet sie Performances für die Bühne, deren Zusammenspiel von Musik, Bewegung und Raum magische neue Welten erschaffen.

Regie: Barbara Fuchs
Bühne, Kostüm: Theresa Mielich, Lisa Kreis
Komposition: Jörg Ritzenhoff
Lichtdesign: Bernd Kühne
Dramaturgie: Thorsten Bihegue
Outside Eye: Drama Control
Regieassistenz: Lynn Dokoohaki
Bühnenbildassistenz: Dana Jolaak
Kostümassistenz: Theresa Duttweiler

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© Armin Smailovic
Schauspiel

Leben und Schicksal

nach Wassili Grossman

in einer Bearbeitung von Koen Tachelet

Ein epochaler Roman des 20. Jahrhunderts trifft auf Schostakowitschs 10. Symphonie.

„Ich habe erkannt, dass nicht der Mensch machtlos ist gegenüber dem Bösen, sondern das mächtige Böse ist machtlos gegenüber dem Menschen.“

1942. Während Europa in Flammen steht, treibt den Atomphysiker Strum seine bahnbrechende Erfindung in ein moralisches Dilemma: Wie weit darf Wissenschaft gehen, wenn aus ihr Zerstörung entspringt? Und was bleibt vom eigenen Gewissen, wenn Anerkennung und Überleben an Bedingungen geknüpft sind? Gleichzeitig halten in Stalingrad sowjetische Soldaten der Belagerung stand, indem sie von der Parteilinie abweichen, im deutschen KZ schreibt ein Häftling über die Güte, und Krymov muss feststellen, dass sich der Staat bisweilen auch gegen seine Systemtreuen wendet.

Gleich einem Kaleidoskop erzählt Leben und Schicksal – das als Krieg und Frieden des 20. Jahrhunderts gilt – ein ganzes Geflecht von Leben inmitten der Grauen des Krieges: an der Front, in den Lagern, in Wohnzimmern und Kellern. Der russisch-jüdische Schriftsteller Wassili Grossman spürt dem nach, was das Lebendige auszeichnet, und sucht nach Menschlichkeit. Von dieser Suche und den Spannungen zwischen Künstler und Staat zeugt auch Dmitri Schostakowitschs 10. Symphonie von 1953, die die Bochumer Symphoniker im Anschluss an die ersten vier Vorstellungen im Anneliese Brost Musikforum Ruhr spielen.

Regie: Johan Simons
Bühne: Johannes Schütz
Mitarbeit Bühne : Daniel Gantz
Kostüm: Greta Goiris
Musik: Steven Prengels
Video: Voxi Bärenklau
Toncollage: Tristan Wulff
Dramaturgie: Marvin L. T. Müller, Koen Tachelet
Technische Produktionsleitung: Kai Witkowski
Regieassistenz: Leonie Mevissen
Bühnenbildassistenz: Alma van der Donk, Sascha Kühne
Kostümassistenz: Alexis Mersmann, Hyunah Shin
Regiehospitanz: Luuk Bellemakers
Kostümhospitanz: Bruno McGettrick
Soufflage: Isabell Weiland
Inspizienz: Ulrike Schaper
Übertitelung: Frank Hebenstreit, Sascha Krause-Hebenstreit

Dauer: 3:45, eine Pause

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Mitmach-Angebot

Whatever The Fuck You Want

Open Stage

Nie war Mitmachen so einfach: Mit Whatever The Fuck You Want wird die Bühne zur Open Stage für alle! Jede*r kann vorbeikommen und spontan auftreten – ganz ohne Anmeldung oder Bewerbung.

Egal, ob du deine Gesangstalente präsentieren, eine Comedyshow abliefern oder ein Gedicht vortragen willst – bei uns kannst du tun und lassen, was du willst!

Und das Beste: Bring deine eigenen Drinks mit und genieße die entspannte Atmosphäre. Ob du allein performst oder mit Freund*innen – hier gibt es keine Regeln, nur kreative Freiheit. Jede*r kann mitmachen, spontan und ungeplant.

Erlebt eine Show voller Überraschungen, bei der niemand weiß, was als Nächstes passiert. Sei Teil eines einzigartigen Abends, an dem alles möglich ist und das Publikum gemeinsam mit den Künstler*innen einen besonderen Moment kreiert.

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© Matthias Horn
Schauspiel

Romeo und Julia - allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie

von Barbara Bürk und Clemens Sienknecht

Wie Shakespeare in den 70ern. Mit viel Musik. Und ein bisschen weniger Shakespeare.

Unter dem Motto Let the Good Times Roll heißt es endlich auch wieder in Bochum: Leben und nicht lieben dürfen, lieben müssen, aber sterben wollen – was tun, wenn das Herz zerbricht? Romeo und Julia suchen die Antwort, und das seit nunmehr 428 Jahren.

Anlässlich des 100. Jahrestags der Shakespeare-Wochen in Hückeswagen bei Wuppertal (finden alle 100 Jahre statt – nicht verpassen!) freuen wir uns, den Kulturverein zur Förderung der frühneuenglischen Sprache aus Bommern mit seiner Jahrhundertinszenierung von Romeo und Julia willkommen heißen zu dürfen. Kostüme und Bühnenbild sind zum Versand bereit, nun heißt es nur noch Sitting, Waiting, Wishing, bis sich ab dem 24. Oktober der Vorhang hebt für das Pärchen, das nie sein sollte.

Nach Die Hermannsschlacht – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie kehren die Regisseurin Barbara Bürk und der Musiker, Schauspieler und Regisseur Clemens Sienknecht nach Bochum zurück. Damit führen sie ihre Reihe musikalischer Theaterabende fort, in denen sie augenzwinkernd und mit jeder Menge Musik Klassiker der Weltliteratur entstauben. Oder wie Taylor Swift sagen würde: It’s a love story, baby, just say „Yes“.

Regie: Barbara Bürk, Clemens Sienknecht
Bühne, Kostüm: Anke Grot
Musikalische Leitung: Clemens Sienknecht
Lichtdesign: Johannes Zotz
Dramaturgie: Marvin L. T. Müller
Regieassistenz: Christian Feras Kaddoura
Bühnenbildassistenz: Carolin Vogl
Regiehospitanz: Felix Langen
Inspizienz: Christina Baston
Soufflage: Sybille Hadulla-Kleinschmidt
Übertitelung: Frank Hebenstreit / Sascha Krause-Hebenstreit

Dauer: 1:50, keine Pause

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Jugendtheater

Jugend ohne Gott

nach Ödön von Horváth / 13+

Welchen Beitrag kann eine einzelne Person leisten, wenn eine Gesellschaft am Kipppunkt steht?

Ein Weltkrieg wird vorbereitet. Aus dem Radio schallt Propaganda. Ein Lehrer steht allein vor der Klasse eines Knabengymnasiums.

Ödön von Horváth lässt dieses Szenario in seinem Roman Jugend ohne Gott zum Alptraum für alle werden: Der Lehrer verteidigt die Würde des Menschen in seinem Unterricht – es kostet ihn beinahe seinen Job. Seine Aufgabe ist es, die Jungen zur Kriegstauglichkeit zu erziehen. Zweifel jeglicher Art sind von der Schulbehörde nicht erlaubt und selbst von den Schülern nicht erwünscht. Alle verlieren innerhalb kürzester Zeit ihren moralischen Kompass und in einem Zeltlager eskaliert die Situation: Ein Schüler wird tot aufgefunden. Die Ermittlung des Schuldigen nimmt wie in einem Krimi immer neue Wendungen. Doch wie kann Schuld definiert werden, wenn ein Staat längst dabei ist, sich von allen moralischen Prinzipien zu verabschieden?

Jugend ohne Gott zeigt die Auswirkungen medialer Propaganda auf den menschlichen Körper und seine Verhaltensweisen. Menschenverachtende Rassenlehre und unerträgliche Geschlechterstereotype sollen das Konzept des„Neuen Menschen“ formen. Nils Zapfe bearbeitet den Roman für die Bühne und inszeniert ihn als Monolog mit Live-Musik.
Informationen zum Stück

Regie: Nils Zapfe
Bühne, Kostüm: Jenny Theisen
Musik: Christoph Hamann

Dauer: ca. 1:15, keine Pause

Hinweis: Die Inszenierung thematisiert Gewalt, Krieg, Tod und Suizid.

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Führung

Theaterführung

Blick hinter die Kulissen

Werfen Sie bei einer Theaterführung einen Blick in unser Haus und erhalten Sie spannende und interessante Eindrücke hinter den Kulissen des Schauspielhaus Bochum.

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© Hans Jürgen Landes
13

Schauspielhaus Bochum

Das Schauspielhaus Bochum ist seit mehr als hundert Jahren eine der führenden Spielstätten für zeitgenössisches Theater und darstellende Kunst in der deutschsprachigen Theaterszene. Seit 2018 ist Johan Simons Intendant. Er und das Team des Schauspielhaus Bochum verstehen diesen Ort als ein Stadttheater für das 21. Jahrhundert, in dem Künstler*innen aus verschiedenen Nationen und Kulturen und unterschiedlichen Disziplinen eine kreative Heimat finden. Das Herzstück des Theaters ist das feste Schauspielensemble, das kulturelle Einflüsse aus verschiedenen Nationen Europas und der Welt mitbringt.



In jeder Spielzeit produziert das Schauspielhaus Bochum neue Aufführungen von Schauspiel, Tanz und interdisziplinärer Kunst und gastiert damit auch in anderen Theatern in Deutschland und Europa sowie auf internationalen Festivals. Für sein herausragendes Programm wurde es im Jahr 2022 zum Theater des Jahres in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz gekürt.



Teil des Theaters ist auch das Junge Schauspielhaus, das seit 2018 von Cathrin Rose geleitet und dessen Programm von neuen Erzählformen für eine moderne und diverse Stadtgesellschaft geprägt wird.



Das Schauspielhaus Bochum verfügt über vier Spielstätten: das Schauspielhaus (bis zu 800 Plätze), die Kammerspiele (400 Plätze), das Oval Office (100 Plätze) und in 2 Kilometern Entfernung das Theaterrevier, die Spielstätte für Kinder- und Jugendtheater des Jungen Schauspielhauses.
THEATERKASSE:
Kassenfoyer des Schauspielhauses
Königsallee 15
D-44789 Bochum
T +49 (0)234 / 3333 5555
F +49 (0)234 / 3333 5512
E tickets@schauspielhausbochum.de

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Bewertungen & Berichte Schauspielhaus Bochum

Aufführungen / Oper Aalto-Theater Essen Essen, Opernplatz 10
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Bochum Bochum, Hans-Schalla-Platz
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Erlebnisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Aufführungen / Theater Theater im Depot Dortmund Dortmund, Immermannstr. 29
Aufführungen / Varieté Varieté et cetera Bochum Bochum, Herner Str. 299
Aufführungen / Theater Theater Dortmund Dortmund, Theaterkarree 1 -3
Aufführungen / Theater Theater an der Ruhr Mülheim an der Ruhr, Akazienallee 61
Aufführungen / Theater Theater Duisburg Duisburg, Opernplatz
Aufführungen / Theater Ringlokschuppen Ruhr Mülheim an der Ruhr, Am Schloß Broich 38
Aufführungen / Theater Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel, Europaplatz 10
Aufführungen / Theater TheaterTotal Bochum, Hunscheidtstr. 154
Aufführungen / Theater Szene 10 - Bühne im Girardet Essen, Girardetstraße 10

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