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Oper Frankfurt am MainWilly-Brandt-Platz
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Written on Skin
George Benjamin (*1960)
Libretto: Martin Crimp (*1956)
Premiere: 1.3.2026 Oper in drei Teilen mit Musik von George Benjamin und einem Text von Martin Crimp nach der anonymen okzitanischen Erzählung Guillem de Cabestanh ̶ Le cœur mangé
Uraufführung 2012, Grand Théâtre de Provence, Aix-en-Provence
Ein reicher Mann will sich in einer Buchmalerei verherrlichen lassen. Das Resultat konfrontiert ihn mit einer unbequemen Wahrheit.
Eigentlich besitzt der Protector alles, was er sich wünscht: Geld, Ländereien und den – wie er sagt – »stillen, gehorsamen Körper« seiner Ehefrau Agnès. Mit den Bildern, die er von sich anfertigen lässt, gerät seine Lebensrealität jedoch ins Wanken: Fasziniert von der Kunst und der empathischen Art des jungen Malers, beginnt Agnès eine Affäre mit ihm. Als die beiden dem Protector ihre Verbindung offenbaren, tötet der Betrogene den Maler und nötigt seine nichts ahnende Ehefrau, dessen Herz zu essen. Doch Agnès wendet selbst ihre größte Demütigung in einen persönlichen Triumph.
George Benjamin schuf mit Written on Skin eine der erfolgreichsten Opern des 21. Jahrhunderts. Der Text von Martin Crimp basiert auf der mittelalterlichen Legende vom »verspeisten Herzen«, die sich um den Troubadour Guillem de Cabestanh rankt: Nach der Affäre mit der Ehefrau eines Gönners fand der Künstler einen gewaltsamen Tod. In einer glasklaren Sprache verdichtet Crimp den Stoff zu einem Drama, das durch Benjamins Musik eine ungeheure sinnliche Tiefe entwickelt.
Formal gleicht die Oper einem Spiel im Spiel: Drei Engel, die sich mühelos zwischen Gegenwart und Vergangenheit bewegen, schlüpfen in verschiedene Rollen und treiben das Geschehen permanent voran. Schließlich werden sie zu Zeugen einer Tragödie, in der die Gewaltbereitschaft des Menschen ebenso aufscheint wie dessen schöpferisches Potenzial.
Musikalische Leitung: Erik Nielsen
Inszenierung: Tatjana Gürbaca
Bühnenbild, Licht: Klaus Grünberg
Kostüme: Silke Willrett
Dramaturgie: Maximilian Enderle
Dauer: ca. 1½ Std. ohne Pause
In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz nach der Premiere als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.
Am 7. März findet das Nachgespräch Oper im Dialog und am 3. Mai die 9. Kammermusik anlässlich der Premiere von Written on Skin statt.
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Turandot
Giacomo Puccini (1858–1924)
Premiere: 12.4.2026Dramma lirico in drei Akten
Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi
Uraufführung 1926, Teatro alla Scala, Mailand
Uraufführung des Prologs Io tacerò von Lucia Ronchetti, Auftragswerk der Oper Frankfurt
Schön und grausam ist die Prinzessin Turandot. Sie bricht mit allen Konventionen und bietet ihrem Volk ein blutiges Schauspiel.
Entgegen dem Wunsch ihres Vaters weigert sich Turandot zu heiraten. Sie stellt eine schier unmögliche Bedingung: Wer sie zur Frau haben will, muss drei Rätsel lösen. Wer jedoch daran scheitert, wird öffentlich hingerichtet. Auch Prinz Calaf, der als Flüchtling nach Peking gelangt, verfällt unmittelbar Turandots Aura. Als es ihm tatsächlich gelingt, alle drei Rätselfragen zu beantworten, wird die Prinzessin in ihren Grundfesten erschüttert. Turandot entfacht einen offenen Machtkampf, der am Ende auch unschuldige Opfer fordert.
Der aus Persien stammende Turandot-Mythos war für Giacomo Puccini eine willkommene Vorlage, um seine Musiksprache an die Entwicklungen der Moderne anzupassen. Seine Partitur besticht neben lyrischem Belcanto und buffoneskem Witz folglich mit rhythmischen Überlagerungen, beißenden Dissonanzen und schwebenden Klangfarben. In den zahlreichen Chorszenen hallt die Brutalität der politischen Massenbewegungen wider, die zur Entstehungszeit des Werkes Anfang der 1920er Jahre immer lauter wurden.
Inhaltlich verfolgten Puccini und seine Librettisten das Ziel, Turandots Wandlung von einer hassenden zu einer liebenden Frau plausibel zu erzählen. Ein Vorhaben, das nicht nur am hartherzigen Charakter der Protagonistin, sondern auch an Puccinis überraschendem Tod im Jahr 1924 scheiterte: Das abschließende Liebesduett zwischen Turandot und Calaf lag zu diesem Zeitpunkt lediglich als Skizze vor, die Oper blieb ein Fragment.
In unserer Neuinszenierung wird dem Werk ein neu komponierter Prolog aus der Feder von Lucia Ronchetti vorangestellt. Auf subtile Weise vermittelt sich darin das Vorgefühl einer Katastrophe, die schon in den ersten Takten von Puccinis Partitur ihren unaufhaltsamen Lauf nimmt.
Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Andrea Breth
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Ursula Renzenbrink
Licht: Alexander Koppelmann
Chor, Kinderchor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Maximilian Enderle
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: ca. 2 ¼ Std. ohne Pause
Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz nach der Premiere als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.
Am 19. April findet das Nachgespräch Oper im Dialog anlässlich der Premiere von Turandot statt.
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Amor vien dal destino
Agostino Steffani (1654-1728)
Oper in drei AktenText von Ortensio Mauro nach Vergil
Uraufführung 1709, Hofoper, Düsseldorf
Schon einmal führten die Wege von Agostino Steffani nach Frankfurt. Hier starb der Komponist 1728 auf der Durchreise nach Italien und fand im Kaiserdom seine letzte Ruhestätte. Fast 300 Jahre später erklingt im Frankfurter Opernhaus erstmals die Musik jenes Künstlers, der auch als Diplomat und hoher geistlicher Würdenträger Karriere gemacht hatte. Amor vien dal destino entstand neben sieben weiteren Opern in den 1690er Jahren für das neue Theater im Hannover’schen Leineschloss, wo der Venezianer Steffani im Dienst des Kurfürsten Ernst August als Hofkapellmeister tätig war. Uraufgeführt wurde das Werk allerdings erst 1709 in Düsseldorf.
In kontrastierenden Arien, Rezitativen und Duetten sowie einer außergewöhnlichen instrumentalen und vokalen Farbigkeit erzählen Steffani und sein Librettist jene Aeneis-Episode, in der Aeneas und Turnus um die schöne Lavinia kämpfen. Durch die versprochene Heirat mit Turnus soll sie ihren Vater Latinus retten. Doch Amor hat ihr längst das Traumbild des Aeneas ins Herz gepflanzt … Nach einigen Irrungen und Wirrungen, die der Komponist mal reich verziert, mal überaus lyrisch oder auch derb komödiantisch gestaltet, finden Lavinia und Aeneas endlich zusammen. Gegen Amors Macht ist eben kein Kraut gewachsen.
Zeitgenossen schätzten vor allem Steffanis Kammerduette. Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel ließen sich von seiner Musik beeinflussen. Mit Gottfried Wilhelm Leibniz und Königin Sophie Charlotte von Preußen unterhielt er regen Schriftverkehr und er vermittelte gar im Streit zwischen Kaiser Joseph I. und Papst Clemens XI., woraufhin er zum Gesandten des Heiligen Stuhls ernannt wurde. Während die Krimiautorin Donna Leon seiner bewegten Biografie 2012 einen Roman widmete, brachte Cecilia Bartoli fast zeitgleich seine Musik in mehreren Aufnahmen wieder zum Leuchten.
Musikalische Leitung: Václav Luks
Inszenierung: R.B. Schlather
Bühnenbild: Anna-Sofia Kirsch
Kostüme: Katrin Lea Tag
Licht: Jan Hartmann
Dramaturgie: Mareike Wink
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: ca. 3 ¾ inkl. 1 Pause
Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz nach der Premiere als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.
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Die Passagierin
Mieczysław Weinberg (1919-1996)
Oper in zwei Akten, acht Bildern und einem EpilogLibretto von Alexander Medwedew
Szenische Uraufführung 2010
Premiere vom 1. März 2015
»Wenn ich es schon überlebt habe und die anderen nicht, dann wohl, um zu bezeugen, was Auschwitz war.« Mit diesen Worten beschrieb Zofia Posmysz einer Schulklasse die Motivation für ihren Roman Die Passagierin. Der polnische Komponist Mieczysław Weinberg, der sowohl unter der Gewalt der SS als auch danach unter dem stalinistischen Terrorregime zu leiden hatte, fand in Dmitri D. Schostakowitsch einen Beschützer und Förderer. Von ihm erhielt er den Vorschlag, Zofia Posmysz’ Roman als Opernstoff zu vertonen. Regisseur Anselm Weber und Bühnenbildnerin Katja Haß ist die geschickte Verbindung verschiedener Zeitebenen und Räume – Gegenwart und Erinnerung – gelungen: Ende der 1950er Jahre, ein Schiff auf dem Weg nach Brasilien. Gemeinsam mit ihrem Mann Walter reist Lisa in eine neue Zukunft. Doch plötzlich erwacht durch eine Begegnung Lisas Vergangenheit als KZ-Aufseherin in Auschwitz zum Leben. Ist die mitreisende Passagierin die ehemalige Gefangene Marta? Lisa war von deren Tod überzeugt und steht ihr nun gegenüber. Walter sieht seinen Ruf als Botschafter in Gefahr und ist fassungslos – von der Vergangenheit seiner Frau wusste er nichts.
Musikalische Leitung: Leo Hussain
Inszenierung: Anselm Weber
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Alan Barnes
Bühnenbild: Katja Haß
Kostüme: Bettina Walter
Choreografie: Alan Barnes
Video: Bibi Abel
Licht: Olaf Winter
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Norbert Abels
In mehreren Sprachen mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: ca. 3 Std. inkl. 1 Pause nach 1 Std. 10 Min.
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Madama Butterfly
Giacomo Puccini (1858–1924)
Japanische Tragödie in zwei AktenText von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
Uraufführung 1904 / Premiere vom 22. Mai 2022
Die Beziehung zwischen Cio-Cio-San, genannt »Butterfly«, und dem US- amerikanischen Marineoffizier Benjamin F. Pinkerton beginnt als pro-forma-Heirat – und entwickelt ungeahnte Konsequenzen: Die junge Japanerin bricht mit ihrer Familie und hofft darauf, ihrer ärmlichen Herkunft zu entkommen; Pinkerton hingegen fühlt sich trotz der überwältigenden Gefühle, die auch in ihm aufkeimen, in dieser »Ehe auf Zeit« nicht gebunden. Als er abkommandiert wird, bleibt Cio-Cio-San zurück; sie erwartet ein Kind von ihm. Unbeirrbar wartet sie auf seine Rückkehr; ihre einzige Stütze ist die getreue Dienerin Suzuki. Doch als Pinkertons Schiff schließlich wieder in Nagasaki anlegt, platzt die Illusion: Er hat in Amerika eine andere Frau geheiratet. Als Cio-Cio-San begreift, dass man ihr auch noch das Kind wegnehmen will, sieht sie keinen Ausweg mehr: Wie schon ihr Vater begeht sie den rituellen Selbstmord. Jenseits vordergründiger exotischer Klischees schält Regisseur R.B. Schlather die menschliche Tragödie heraus, für die Puccini, der Meister des Melos, so bewegende Klänge findet.
Lorenzo Passerini: Inszenierung: R.B. Schlather
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Doey Lüthi
Choreografie: Sonoko Kamimura
Licht: Olaf Winter
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Konrad Kuhn
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: ca. 2 ¾ Std. inkl. 1 Pause nach 50 Min.
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Werther
Jules Massenet (1842-1912)
Drame lyrique in vier AktenText von Édouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann
Uraufführung 1892 / Premiere vom 11. Dezember 2005
Ekstase und Resignation, Traum und Realität, sinnliches Begehren und Todessehnsucht – zwischen diesen Extremen bewegt sich Jules Massenets Erfolgsoper Werther. Im Zentrum dieses fieberhaften Dramas, das auf Goethes 1774 erschienenem Briefroman basiert, steht der Rechtspraktikant Werther und dessen unerfüllbare Liebe zu Charlotte. Diese hatte ihrer sterbenden Mutter versprochen, den erfolgreichen Albert zu heiraten. Charlotte weist Werther daraufhin immer wieder zurück, obwohl sie dessen Gefühle erwidert. Schließlich nimmt sich Werther am Weihnachtsabend das Leben. Jules Massenet übersetzt Goethes skandalumwitterten Roman in ein dichtes Netz aus lyrischen, dramatischen und grotesk-komischen Momenten. Seine 1892 uraufgeführte Partitur weist dabei in ihrer Plastizität bereits auf den musikalischen Verismo voraus. Willy Deckers Inszenierung, die seit mittlerweile 20 Jahren das Publikum begeistert, zeigt Werther als einen Traumwandler zwischen verschiedenen Realitäten. Seine anfängliche Euphorie mündet zunehmend in einem Alptraum.
Musikalische Leitung: Felix Bender
Inszenierung: Willy Decker
Bühnenbild, Kostüme: Wolfgang Gussmann
Licht: Joachim Klein
Kinderchor: Álvaro Corral Matute
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: ca. 2 Std. 40 Min., inkl. 1 Pause nach ¾ Std.
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Tristan und Isolde
Richard Wagner (1813-1883)
Handlung in drei AufzügenText vom Komponisten
Uraufführung 1865 / Premiere vom 19. Januar 2019
Mit seiner Version des seit dem Mittelalter beliebten Tristan-Stoffes revolutionierte Richard Wagner die Musikgeschichte. Sein funktionsharmonisch vieldeutiger »Tristan-Akkord« wurde zum Wegbereiter für die Musik der Moderne und spiegelt den Kern jener tragischen Liebe: eine unstillbare Sehnsucht, die unaufhörlich nach Erlösung strebt.
»Erst im Angesicht des Todes wird es den Liebenden möglich, sich ihrer Liebe rückhaltlos hinzugeben«, sagt Katharina Thoma und lenkt den Blick auf das Unterbewusste, die biografische Verlusterfahrung und die ganz persönliche Lebensbasis der beiden Protagonisten. In einem klaren, konzentrierten Raum von Johannes Leiacker untersucht sie die Gründe einer Beziehungslosigkeit, die für sie über gesellschaftliche Hürden und äußere Bedingungen hinausgehen.
Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Katharina Thoma
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Irina Bartels
Licht: Olaf Winter
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Mareike Wink
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: ca. 4 ¾ Std.: 1. Aufzug, 1 Std. 20 Min., 25 Min. Pause 2. Aufzug ca. 1 Std. 15 Min. 35 Min. Pause 3. Aufzug: ca. 1 Std. 10 Min.
Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz vor der Wiederaufnahme als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.
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Macbeth
Giuseppe Verdi (1813-1901)
Oper in vier AktenText von Francesco Maria Piave und Andrea Maffei
Wer sind wir, wer wollen wir sein? Wozu kann die Gier nach immer mehr Macht, Reichtum und einer gesellschaftlich herausgehobenen Stellung uns Menschen treiben? Angespornt durch eine seltsame Begegnung, die er als Weissagung auffasst, lässt Macbeth sich von seiner Frau zum Mord an König Duncan anstiften. Der Thron fällt ihm zu, aber seine Gewissensbisse und Wahnvorstellungen werfen ihn zunehmend aus der Bahn, während Lady Macbeth ihren Gatten zielstrebig zu immer weiteren Gräueltaten treibt. Doch auch sie zerbricht schließlich an ihren Schuldgefühlen. R.B. Schlathers Inszenierung spürt der unerhörten Modernität der Charaktere nach, die schon Verdi an Shakespeares Gestalten faszinierte. Der Regisseur situiert das grausame Geschehen rund um das kinderlose Paar in der eleganten, aber kalten Atmosphäre eines herrschaftlichen Anwesens: Weltpolitik spiegelt sich im Privaten. Schließlich bereiten die Geknechteten dem Unrechtsregime, das Macbeth errichtet hat, gewaltsam ein Ende.
Musikalische Leitung: Giacomo Sagripanti
Inszenierung: R.B. Schlather
Szenische Leitung: Orest Tichonov
Bühnenbild: Etienne Pluss
Kostüme: Doey Lüthi
Choreografie: Gal Fefferman
Video: rocafilm: Roland Horvath
Licht: Olaf Winter
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Konrad Kuhn
Dauer: ca. 2 ¾ Std. inkl. 1 Pause nach 1 Std. 20 Min.
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.
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Intermezzo – Oper am Mittag
Kultur und Kulinarik inmitten einer denkmalgeschützten Kulisse – die Lunchkonzerte sind in der Stadt angekommen und damit in der Mittagspause noch schneller zu erreichen. Vis-à-vis von der Oper in der Neuen Kaiser präsentieren Ihnen Sänger*innen des Opernstudios, Mitglieder der Paul-Hindemith-Orchesterakademie oder Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Kostproben ihrer Arbeit – ein kostenloses musikalisches Intermezzo.Ein Kooperationsprojekt der Deutsche Bank Stiftung und der Oper Frankfurt
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Oper für Kinder - Holle!
Für Kinder ab 6 Jahren
»Holle!« - Kinderoper von Sebastian Schwab, Kai Weßler und Suse PfisterHolle sorgt für alle Wetter: Aber nie kann man’s allen recht machen, immer ist jemand unzufrieden. Den einen ist’s zu heiß, den anderen zu kalt oder viel zu nass. Nun ist Holle sauer, sehr sauer, und reist ab, sollen doch Pech- und Gold-Andi ihren Job übernehmen. Das ist gar nicht so einfach, weil sie die Jahreszeiten durcheinanderbringen. Kurz bevor es zu spät ist, taucht Holle wieder auf. Ist das Klima noch zu retten?
Sebastian Schwabs Komposition von Holle! ist ein modernes Märchen, das mal witzig, mal dramatisch klingt. Er mischt klassische Opernklänge mit modernen Sounds und überraschenden Stilwechseln, bringt bekannte Melodien, Walzer, Wetter und auch schräge Töne zum Klingen. Eine Oper, die von den großen Herausforderungen unserer Welt erzählt, Stimmung macht und dabei ebenso für Lacher wie für Gänsehaut sorgt.
Inszenierung: Silvia Gatto
Bühnenbild: Christoph Fischer
Kostüme: Katharina Sendfeld
Dramaturgie: Deborah Einspieler
Dauer: ca. 1 Std. ohne Pause
Preise: 8 Euro Kinder, 15 Euro Erwachsene
Kita-Gruppen und Grundschulklassen müssen sich anmelden unter: jetzt@buehnen-frankfurt.de
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Opernworkshop "Madama Butterfly"
Das Ideal der Liebesheirat ist so hoch wie die Realität der vermittelten Beziehung global verbreitet. Welche Desillusionierung Madama Butterfly bei dem vermeintlichen Superdeal erleidet, schildert Puccinis Oper.Opernliebhaber*innen und Neugierige finden sich in behutsam angeleiteten Schritten zu einem Ensemble. Aus der Perspektive der Opernfiguren lernen sie ein Werk auf aktive, spielerische Weise kennen. Die gezielte Auseinandersetzung mit einzelnen Musikpassagen vertieft das Verständnis und erhöht den Genuss!
Iris Winkler, Leitung
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Familienworkshop "Sehnsucht"
Wie lange dauert es noch, bis wir da sind? Wann kommst du wieder? Aus diesen vertrauten Fragen spricht die Sehnsucht. Wir wünschen uns, jemandem nahe zu sein, oder an einen Ort, an dem wir Schönes erlebt haben oder von dem wir uns Angenehmes erwarten. Für Opernfiguren eine ideale Gefühlslage, die Zeit dafür lässt, sich ihr mit lustvollem Schmerz singend hinzugeben ... Alle suchen sich eine Figur aus und spielen in einer Szene mit.Iris Winkler, Leitung
8 Euro Kinder, 15 Euro Erwachsene
Treffpunkt 13.50 Uhr an der Opernpforte
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Oper für Kinder "Turandot"
Prinzessin Turandot ist klug, stolz – und will auf keinen Fall heiraten. Viele Prinzen haben es schon versucht, doch keiner war schlau genug für ihre kniffligen Rätsel und Aufgaben. Turandot freut sich: Je schwieriger die Fragen, desto länger bleibt sie frei! Dann taucht ein neuer Prinz auf – mutig, neugierig und beeindruckt von Turandot. Alle warnen ihn vor Turandot: ihre beste Freundin Liù und auch die drei Minister Ping, Pang und Pong. Doch der Prinz lässt sich nicht aufhalten und löst tatsächlich alle Rätsel! Turandot ist schockiert. Heiraten – einfach so? Das war nicht der Plan!Der Prinz schlägt ihr einen Handel vor: Wenn sie bis zum nächsten Morgen den Namen des Prinzen herausfindet, ist sie wieder frei. Ganz Peking wird auf den Kopf gestellt, Liù gerät in Gefahr – und Turandot muss sich entscheiden: Was zählt wirklich?
Ein märchenhaftes Abenteuer über Klugheit, Mut und die Kraft der Freundschaft.
Inszenierung: Nina Brazier
Text und Idee: Deborah Einspieler
Dauer: ca. 1 Std. ohne Pause
Vorverkauf ab 15. Januar
Kita-Gruppen und Grundschulklassen müssen sich anmelden unter: jetzt@buehnen-frankfurt.de
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Opernworkshop "Tristan und Isolde"
Todes- und Liebestrieb sind in Wagners zentralem Musikdrama auf’s Zauberhafteste miteinander verquickt. Erst ganz am Ende lösen sich Handlung und Musik harmonisch auf.Opernliebhaber*innen und Neugierige finden sich in behutsam angeleiteten Schritten zu einem Ensemble. Aus der Perspektive der Opernfiguren lernen sie ein Werk auf aktive, spielerische Weise kennen. Die gezielte Auseinandersetzung mit einzelnen Musikpassagen vertieft das Verständnis und erhöht den Genuss!
Iris Winkler, Leitung
Preise: 25 Euro
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Familienworkshop - Rätsel
Warum summen Bienen?*Was liegt am Strand und redet undeutlich?**
Was kann fließen und brennen?***
Wenn wir Rätsel lösen, bleiben noch genügend Geheimnisse, um der Oper mit Spannung auf den Grund zu gehen. Wir untersuchen im Workshop verschiedene Opernszenen, in denen rätselhafte Missverständnisse passieren, sich Menschen hinter Rätseln verstecken oder andere Leute damit überlisten. Mit Erfindergeist übernehmen Kinder und Erwachsene verschiedene Rollen und spielen in einer Szene mit.
*weil sie den Text vergessen haben
**eine Nuschel
***Blut
Iris Winkler, Leitung
Treffpunkt 13.50 Uhr an der Opernpforte
Preise: 8 Euro Kinder, 15 Euro Erwachsene
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Opernworkshop "Turandot"
Prinz Calaf gelingt es, die drei Rätsel Turandots zu lösen und entgeht so dem Tod. Um sein Rätsel zu schützen, opfert sich eine andere Frau, Liù.Opernliebhaber*innen und Neugierige finden sich in behutsam angeleiteten Schritten zu einem Ensemble. Aus der Perspektive der Opernfiguren lernen sie ein Werk auf aktive, spielerische Weise kennen. Die gezielte Auseinandersetzung mit einzelnen Musikpassagen vertieft das Verständnis und erhöht den Genuss!
Iris Winkler, Leitung
Preise: 25 Euro
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Opernkarussell "Psst! ... Hier spukt’s"
Für Kinder von 2 bis 5 Jahren
»Psst! ... Hier spukt’s«Es spukt im Opernhaus! Man kann das Gespenst hören aber nicht sehen. Wie die meisten seiner Art ist auch das Operngespenst sehr scheu. Wie kann man es bloß hervorlocken? Es liebt Musik aber hasst Lärm. Wird es uns gelingen, die passenden Klänge zu finden, so dass es sich zeigt? Zusammen mit den Kindern probieren wir es mit klassischer Musik, Operngesang und Kinderliedern. Auf geht‘s zur interaktiven Gespensterjagd, aber ganz leise! Psst!
Text, Idee, szenische Leitung: Adda Grevesmühl
Bühnenbild: Vincent Krafft
Kostüme: Sarah Luna Jonas
Dauer: ca.¾ Std. ohne Pause
Preise: 6 € Kinder, 12 € Erwachsene
Kita-Gruppen und Grundschulklassen müssen sich anmelden unter:
jetzt@buehnen-frankfurt.de
Vorverkauf ab 15. Februar
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Opernworkshop "MACBETH"
Eine der seltenen Opern, in denen es nirgends um Liebe geht. Der brutale Machthunger dominiert alles und schmiedet das Königspaar aneinander.Opernliebhaber*innen und Neugierige finden sich in behutsam angeleiteten Schritten zu einem Ensemble. Aus der Perspektive der Opernfiguren lernen sie ein Werk auf aktive, spielerische Weise kennen. Die gezielte Auseinandersetzung mit einzelnen Musikpassagen vertieft das Verständnis und erhöht den Genuss!
Iris Winkler, Leitung
Preise: 25 Euro
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Backstage-Führung – Blick hinter die Kulissen
Sind Sie neugierig, wie es hinter den Kulissen unseres Theaters ausschaut? Möchten Sie wissen, wie es sich anfühlt, einmal selbst auf den »Brettern, die die Welt bedeuten« zu stehen? Dann nehmen Sie teil an einer unserer Backstage-Führungen, bei denen Sie von Kenner*innen des Opernhauses Einblicke auf, unter und hinter die Bühne bekommen.Nur über den Vorverkauf, keine Abendkasse, keine Ermäßigung. Karten erforderlich.
Preis: 7 Euro
Dauer: ca. 1½ Stunden
Treffpunkt: Opernpforte
Aufgrund der großen Nachfrage sind nur max. 4 Tickets pro Person buchbar.
Backstage-Führung – Blick hinter die Kulissen bewerten:
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Kostümwesen-Führung – Vom Entwurf zum Kostüm
Schuhmacherei, Kunstgewerbe, Hutmacherei, Schneidereien, Stofflager, Ankleide, Wäscherei, … Das Kostümwesen umfasst so einige spannende Bereiche, die Sie bei dieser Führung durch die Kostümabteilung entdecken dürfen. Geführt von Expert*innen des Kostümwesens zeichnen wir bei dieser Führung den Weg vom ersten Entwurf zum fertigen Kostüm nach. Neben dem Einblick in die handwerkstechnischen Expertisen zeigen wir Ihnen was Kostüm wirklich bedeutet.Nur über den Vorverkauf, keine Abendkasse, keine Ermäßigung. Karten erforderlich.
Preis: 7 Euro
Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: Schauspielpforte / Neue Mainzer Straße
Aufgrund der großen Nachfrage sind nur max. 4 Tickets pro Person buchbar.
Kostümwesen-Führung – Vom Entwurf zum Kostüm bewerten:
Bewertungen & Berichte Kostümwesen-Führung – Vom Entwurf zum Kostüm
Werkstätten-Führung – Die Kunst des Bühnenbaus
Entdecken Sie bei dieser Führung die vielen Werkstätten der Städtischen Bühnen Frankfurt. Hätten Sie beispielsweise gewusst, was eine Kascheurwerkstatt ist? Freuen Sie sich auf den wunderschönen Malsaal oder die detailreiche Welt der Theaterplastik. Geführt werden Sie dabei von unseren Expert*innen der Werkstätten, die Ihnen einen individuellen Einblick in Ihren Arbeitsalltag gewähren.Preise: 7 Euro
Nur über den Vorverkauf, keine Abendkasse, keine Ermäßigung. Karten erforderlich.
Aufgrund der großen Nachfrage sind nur max. 4 Tickets pro Person buchbar.
Dauer: ca. 1½ Stunden
Treffpunkt: Opernpforte gegenüber dem Märchenbrunnen.
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Blog der Oper Frankfurt
Informationen zum Ensemble oder den Stücken der Oper Frankfurt.Blog der Oper Frankfurt bewerten:
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Oper Frankfurt am Main
Hochkarätiges Musiktheater ist das Markenzeichen der Oper Frankfurt. Mit Amtsantritt des Intendanten Bernd Loebe 2002 erhielt das künstlerische Profil des Hauses eine neue Prägung, zahlreiche Auszeichnungen und die positive Akzeptanz durch das Publikum bestätigen dies. Der Solisten, der Opernchor und das Frankfurter Opern- und Museumsorchester stehen für Leistung auf höchstem Niveau. Avancierte Regiekonzepte sowie die Offenheit gegenüber zeitgenössischen Komponisten lenken auch internationales Interesse auf das traditionsreiche Haus. Gleichzeitig wird gängiges Opernrepertoire sorgfältig gepflegt.Oper Frankfurt am Main bewerten:
Bewertungen & Berichte Oper Frankfurt am Main
- Morgen: Oper für Kinder - Holle!
- Premiere: Written on Skin
- Kostümwesen-Führung – Vom Entwurf zum Kostüm
- Amor vien dal destino

- Madama Butterfly
- 6. Sinfoniekonzert: Elias David Moncado / Thomas Guggeis
- Die Passagierin
- Backstage-Führung – Blick hinter die Kulissen
- Opernworkshop "Madama Butterfly"
- Patrick Grahl / Klara Hornig
- Intermezzo – Oper am Mittag
- Werther
- 7. Sinfoniekonzert: Kirill Gerstein, Thomas Guggeis
- Familienworkshop "Sehnsucht"
- Alice Coote / Julius Drake
- Oper für Kinder "Turandot"
- Kammermusik
- Werkstätten-Führung – Die Kunst des Bühnenbaus
- Opernworkshop "Tristan und Isolde"
- Tristan und Isolde
- Joseph Calleja / Sarah Tysman
- Happy New Ears: Porträt Iris ter Schiphorst
- Familienworkshop - Rätsel
- Turandot
- Opernkarussell "Psst! ... Hier spukt’s"
- Opernworkshop "Turandot"
- Macbeth

- 8. Sinfoniekonzert: Alexej Gerassimez / Thomas Guggeis
- Simon Bailey / Anne Larlee
- Happy New Ears: Porträt Hannah Kendall
- Opernworkshop "MACBETH"
- 9. Sinfoniekonzert
- Dagmar Manzel
- 10. Sinfoniekonzert
- Blog der Oper Frankfurt
- Die Oper Frankfurt ist das Musiktheater der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main.
- Heute: Phädra, in Flammen

- Morgen: Paradiesvögel
- Premiere: Die Affäre auf der Straße nach Monaco
- Das Bildnis des Dorian Gray
- Cold Case: Gretchen brennt

- Heute leider Konzert!

- NSU 2.0

- So langsam, so leise

- Die Frau vom Meer - Oder: Finden sich Rudimente einer UR-Fischart im menschlichen Gemüt?

- Die verlorene Ehre der Katharina Blum

- Bühne des Schauspiel Frankfurt