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Bayerische Staatsoper

Die Bayerische Staatsoper gehört weltweit zu den führenden Opernhäusern und blickt stolz auf eine über 350 Jahre währende Geschichte von Oper und Ballett zurück. Mit rund 600.000 Gästen, die jährlich über 300 Veranstaltungen besuchen, trägt die Bayerische Staatsoper maßgeblich zum Ruf Münchens als einer der großen internationalen Kulturstädte bei.

Innerhalb einer Spielzeit werden über 30 Opern aus fünf Jahrhunderten und mehr als 20 Ballette vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart gegeben, dazu Konzerte und Liederabende. Damit ist das Programm des Hauses eines der international vielfältigsten. Mit 2.101 Plätzen ist das klassizistische Nationaltheater das größte Opernhaus Deutschlands und gilt als eines der schönsten Theater in Europa.

Kontakt

Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München

Telefon: +49 (0)89-21 85-19 20

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Bayerische Staatsoper

Oper

Siegfried

Richard Wagner

Premiere: 29.10.2026

Zweiter Tag des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen (1876)
Komponist Richard Wagner. Dichtung von Richard Wagner.
Neuproduktion.

Seit den Geschehnissen in Die Walküre sind etliche Jahre ins Land gegangen. Siegfried, Sohn von Siegmund und Sieglinde und inzwischen Waise, wächst in großer Abgeschiedenheit bei Mime auf. Immer mehr bedrängen ihn Fragen nach seiner Herkunft und Identität. Mime versucht, Siegfried zu instrumentalisieren: Der außergewöhnlich starke Siegfried soll mit dem Schwert Nothung Fafner töten, der im Besitz des Rings ist und sich völlig zurückgezogen hat. Siegfried tötet Fafner und nimmt Ring und Tarnkappe an sich. Göttervater Wotan zieht inkognito umher, in steter Sorge um Siegfried, der das Überleben der Götter sichern soll. Doch seine Macht schwindet. Furchtlos durchschreitet Siegfried den Feuerwall, der die schlafende Wotan-Tochter Brünnhilde schützend umgibt. Siegfried und Brünnhilde entbrennen in Liebe füreinander – Wotans Plan scheint aufzugehen.

Siegfried, 1876 bei den ersten Bayreuther Festspielen uraufgeführt, kann als Herzstück des Ring-Zyklus angesehen werden. Es war Siegfrieds Geschichte, die Wagners Interesse an dem Nibelungen-Stoffkreis weckte und deren Text er zuerst verfasste. Er versetzte den Sagentext mit Märchenmotiven und schuf eines der originellsten Operntextbücher überhaupt. Musikalisch ist Siegfried mit seinen dunkel schimmernden, ehernen Klangfarben und den mal zarten, mal monumentalen Naturschilderungen trotz einer über zehnjährigen Kompositionspause aus einem Guss. Es fällt auf, wie stark dialogisch und damit antithetisch das Werk strukturiert ist: Die vielen spannenden Zweierszenen stellen so etwas wie den Markenkern dieser Oper dar und beweisen zugleich, dass Siegfried bei aller Märchenhaftigkeit ein zutiefst philosophisches Werk ist.

Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski
Inszenierung: Tobias Kratzer
Mitarbeit Inszenierung: Matthias Piro
Bühne und Kostüm: Rainer Sellmaier
Licht: Michael Bauer
Video: Manuel BraunJonas DahlJanic Bebi
Dramaturgie: Bettina BartzOlaf Roth

In deutscher Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.

empfohlen ab 14 Jahren

Koproduktion mit dem Gran Teatre del Liceu, Barcelona

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

Die Premiere wird live auf BR Klassik übertragen. Im Anschluss diskutiert das „Kritische Trio“ die Premiere live auf BR Klassik. Die Diskussion ist am folgenden Tag auf Staatsoper.tv zu sehen.

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Ballett

C A R P A T H I A.
Der Mythos der Untoten

Choreographie Edward Clug. Musik Milko Lazar.

Premiere: 25.11.2026

Auf der ersten Seite von Bram Stokers Roman Dracula (1897) nimmt eine genau beschriebene Reise ihren Anfang in München. Mehr als ein Jahrhundert später entsteht C A R P A T H I A ebenfalls in München – nicht als simple Nacherzählung, sondern als Neugestaltung im Zeichen einer Rückkehr. Edward Clug kontrapunktiert die Erzählung durch seinen biographischen Hintergrund. Der aus Siebenbürgen („Transsylvanien“) stammende Choreograph wendet sich von den kommerziellen Bildern ab, die sich in der modernen Kultur um den Mythos der Untoten angesammelt haben. Stattdessen holt er sich zurück, was einst aus seiner Heimat entlehnt wurde, und führt es an seinen Ursprungsort zurück: in die Karpatenlandschaft mit ihren archaischen Ritualen, ihrem zyklischen Zeitgefühl und ihrem vormodernen Verständnis des Geheiligten.

C A R P A T H I A – Der Mythos der Untoten entfaltet sich als eine Abfolge ritueller Zustände, in denen Bedeutung durch Transformation entsteht – ein Akt der Rückkehr und der stillen Reinigung. Im Zentrum steht ein Bruch: der Verlust des Gleichgewichts zwischen den Menschen und der heiligen Ordnung, in der sie leben. Unsterblichkeit erscheint nicht als Macht oder Verführung, sondern als Last; das Böse wird nicht personifiziert, sondern als Folge des besagten Verlustes empfunden. Der Körper wird zum primären Ort, an dem dieser Bruch sich äußert und ertragen wird.

Inspiriert von Stokers Roman und seinen einflussreichen Verfilmungen, insbesondere jenen von Friedrich Wilhelm Murnau (1922) und Werner Herzog (1979), begibt sich Clug in einen Dialog zwischen entlehnten Mythen und wiedergewonnenen Ritualen, zwischen exponierter und verwandelter Dunkelheit. Die speziell für diese Produktion komponierte Musik von Milko Lazar formt die Zeit als Puls und Atem und verstärkt so den Verlauf des Werks vom Bruch hin zur Transformation.

Musikalische Leitung: Simon Krečič
Choreographie, Inszenierung: Edward Clug
Musik: Milko Lazar
Bühne: Marko Japelj
Kostüme: Leo Kulaš
Licht: Tomaž Premzl
Video: Rok Predin

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Oper

La Cenerentola

Gioachino Rossini

Opera buffa in zwei Akten (1817)
Gioachino Rossini. Jacopo Ferretti.

Die Geschichte vom Aschenputtel. Ihren bösen Schwestern, ihrem vertrottelten Vater und ihrer ewigen Sehnsucht nach Glück. Zunächst Verwicklungen und Koloraturen ohne Ende. Doch dann: Der Traumprinz kommt! Die legendäre, vor Witz sprühende Produktion von Jean-Pierre Ponnelle ist heute ein Stück Operngeschichte. Ein Vermächtnis.

Musikalische Leitung: Antonino Fogliani / Stefano Montanari
Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle
Bühne und Kostüme: Jean-Pierre Ponnelle
Chor: Stellario Fagone

In italienischer Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.

empfohlen ab 8 Jahren

Dauer: ca. 3 Stunden 10 Minuten

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Ballett

Die Kameliendame

Choreographie John Neumeier. Musik Frédéric Chopin.

Alexandre Dumas’ epochemachender Roman La dame aux camélias (1848) wurde zur Vorlage der Oper La traviata und von unzähligen Filmen. John Neumeier kreierte seine Ballettversion des Stoffes 1978 für Marcia Haydée und das Stuttgarter Ballett. 1986 führte er zudem Regie bei der Verfilmung dieses Erfolgsballetts.

Die erschütternde Geschichte um die lungenkranke Kurtisane Marguerite Gautier und ihren Liebhaber Armand Duval erzählt Neumeier in dichtester Choreographie und mit beispielloser dramaturgischer Raffinesse. Dazu kommt die Musik von Frédéric Chopin, deren romantische Virtuosität und existentielle Verlorenheit dem Ballett vollends das Siegel tiefster Wahrhaftigkeit aufdrückt. Chopins Zweites Klavierkonzert, die Romanze aus seinem Ersten Klavierkonzert, die Grande Fantasie op. 13 und die Grande Polonaise brillante op. 22 werden ergänzt durch reine Klavierkompositionen Chopins. Eine musikalische Klammer bildet das Largo aus derSonate h-Moll op. 58, das an dramaturgisch entscheidenden Stellen auftaucht. Raffiniert nimmt Neumeier außerdem das Motiv des Theaterbesuchs der Protagonist:innen aus der Romanvorlage auf. Er konkretisiert dieses Motiv, indem er das unglückliche Schicksal von Marguerite und Armand im ’Bühnenschicksal’ zweier anderer literarischer Figuren aus einem früheren Jahrhundert, Manon Lescaut und ihres Liebhabers Des Grieux, spiegelt.

Seit der Uraufführung von Neumeiers Werk gehören die Hauptpartien zu den begehrtesten Rollen großer Tanzschauspieler:innen, die darin herausfordernde tanztechnische Aufgaben und unvergleichliche Möglichkeiten finden, sich in hochdifferenziertere Charaktere einzufühlen.

Musikalische Leitung: Victorien Vanoosten
Choreographie: John Neumeier
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose

empfohlen ab 12 Jahren

Dauer ca. 2 Stunden 50 Minuten

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© M. Rittershaus
Oper

Semele

Georg Friedrich Händel

Oper nach Art eines Oratoriums (1743)
Komponist Georg Friedrich Händel. Libretto nach William Congreve.

Sie ist Statistin ihres eigenen Lebens. Die eigene Lebensrealität ist ihr fremd. Semele wird von ihrem Vater zur Ehe mit Athamas gedrängt und findet sich schlagartig in ihrer eigenen Hochzeitszeremonie wieder, durch die Heiratsindustrie zu einer pompösen Hollywoodszenerie hochgeschraubt. Indem sie sich selbst von außen zu beobachten beginnt, erschafft sie als scheinbaren Ausweg eine Parallelrealität, die sie über ihr Leben stülpt, wo all ihre Sehnsüchte gestillt werden: ein verständiger Vater, ein liebender Ehemann, Selbstbestimmung, kurzum: die Erfüllung. Allerdings temporär und vor allem irreal. Am Ende stünde der Weg zurück in ihr tatsächliches Leben an, in dem sie flugs als Ehefrau durch ihre Schwester Ino ausgetauscht wurde, weil sie ihrer dort zugeteilten Rolle nicht gerecht werden konnte. Semele, physisch anwesend, wird psychisch den Weg in die Realität nicht zurückfinden. Ihr Verstand wird durchglühen. Zu sehr hatte sie sich von der Normalität entfernt. Zu wenig deckten sich die starren Erwartungen an sie als Individuum mit ihrem eigenen Willen. Dieser Grundkonflikt der Semele wurde von William Congreve und Georg Friedrich Händel aus Ovids Metamorphosen in die für die Barockoper gängigen Erzählstrukturen gebettet. Heute kann es auch der Blick auf die einengende Macht des bürgerlichen Korsetts sein.

Musikalische Leitung: Leonardo García Alarcón
Inszenierung: Claus Guth
Bühne: Michael Levine
Kostüme: Gesine Völlm
Licht: Michael Bauer
Video: rocafilm
Choreographie: Ramses Sigl
Chor: Franz Obermair
Dramaturgie: Christopher WarmuthYvonne Gebauer

Eine Koproduktion mit der Metropolitan Opera, New York

In englischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.

empfohlen ab 15 Jahren

Dauer ca. 3 Stunden 40 Minuten

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Oper

Of One Blood

Brett Dean / Heather Betts

Komponist Brett Dean / Heather Betts. Libretto von Heather Betts nach Texten von Mary Stuart, Elizabeth Tudor und anderen Quellen aus dem 16. Jahrhundert.
Oper in zwei Akten (2026)

„Of One Blood“, also desselben Blutes, waren die beiden miteinander verwandten mächtigen Frauen, deren unmittelbar nebeneinanderliegende Gräber sich heute in der Londoner Westminster Abbey finden. Dennoch standen sich beide Zeit ihres Lebens denkbar fern: Elizabeth I. herrschte fast ein halbes Jahrhundert als Königin über England und Irland, während Mary Stuart für ein Vierteljahrhundert Schottland regierte. Ein erbitterter Machtkampf der protestantischen Vorherrschaft und der katholischen Opposition und letztlich der Druck des Parlaments zwangen die englische Königin, Mary Stuart hinrichten zu lassen.

Davon erzählen nicht nur zahlreiche Geschichtsbücher und Friedrich Schillers Drama, sondern auch Brett Deans neue Oper, die an der Bayerischen Staatsoper uraufgeführt wird. Für das Libretto wurde Heather Betts in Briefen der beiden Königinnen und anderen Quellen aus dem 16. Jahrhundert fündig: In ihrer Zusammenstellung verdichtet sich die über mehrere Jahrzehnte zuspitzende Spirale aus Machtanspruch, Intrigen, Gewalt und aristokratischer Einflussnahme in einer fesselnden Dramaturgie von Situationen als willkommene Anlage für Brett Deans Musik: Diese bietet Klangflächen einer enormen dynamischen Bandbreite, in der Extreme ausgereizt werden, wobei auch unkonventionelle Spielweisen zum Einsatz kommen. Der Regisseur Claus Guth wird die ambivalente Beziehung der beiden Frauen zueinander in den Fokus rücken und sich damit beschäftigen, wie der über vier Jahrhunderte zurückliegende Konflikt bis heute fortgeschrieben und immer wieder aufs Neue erzählt wird. Ikonische Kulissen werden dabei mit emotionaler Emphase in einem Wechselspiel aus historischen Perspektiven an uns herangeholt.

Komponist: Brett Dean
Libretto: Heather Betts
Musikalische Leitung: Markus Stenz
Inszenierung: Claus Guth
Bühne: Etienne Pluss
Kostüme: Ursula Kudrna
Licht: Michael Bauer
Choreographie: Sommer Ulrickson
Dramaturgie: Lukas LeipfingerYvonne Gebauer

Auftragswerk der Bayerischen Staatoper, der The Santa Fe Opera, der State Opera South Australia und der Garsington Opera, ermöglicht von der Ernst von Siemens Musikstiftung sowie Karin und Roland Berger.

In englischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache

empfohlen ab 14 Jahren

Dauer ca. 2 Stunden 50 Minuten

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

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© W. Hoesl
Oper

Ariadne auf Naxos

Richard Strauss

Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel (1916)
Komponist Richard Strauss. Libretto von Hugo von Hofmannsthal.

Ist es möglich, das lustige Intermezzo „Zerbinetta und ihre Liebhaber“ und die tragische Oper „Ariadne“ gleichzeitig zu spielen? Ja, wenn man muss. Der reichste Mann von Wien will es nämlich so. Er will Crossover! U und E sollen gemischt werden – und es gelingt. Zur Freude des Publikums und zur Erkenntnis der Personen auf der Bühne.

Eines der schönsten und klügsten Werke des großen Münchner Komponisten Richard Strauss in der feinsinnigen Inszenierung von Robert Carsen. Strauss-Glück pur!

Musikalische Leitung: Robin Ticciati
Inszenierung: Robert Carsen
Bühne: Peter Pabst
Kostüme: Falk Bauer
Licht: Manfred Voss
Choreographie: Marco Santi
Dramaturgie: Ingrid Zellner

In deutscher Sprache. Mit Übertiteln in deutscher Sprache.

empfohlen ab 15 Jahren

Dauer: ca. 2 Stunden 15 Minuten

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Ballett

Common Ground

Choreographie Alexander Ekman, Johan Inger, Jiří Kylián

Dreiteiliger Ballettabend („Cacti" 2010, „IMPASSE" 2020, „Bella Figura" 1995)
Musik Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Franz Schubert (Arr. Andy Stein), Ibrahim Maalouf, Amos Ben-Tal.

Zum Wesen künstlerischer Arbeit gehört die Verständigung über die gemeinsamen Voraussetzungen. Von dort aus kann vorangeschritten, Neues geschaffen werden. Die drei Choreographen, deren Werke den Abend Common Ground bilden, teilen eine enge Verbundenheit mit dem Nederlands Dans Theater (NDT) in Den Haag. Neben einer gemeinsamen künstlerischen Überzeugung, in der auch der Humor seinen Platz hat, sind ihre Choreographien durch subtile inhaltliche Verbindungen verwoben – und wurden allesamt durch das NDT uraufgeführt.

In Alexander Ekmans Choreographie Cacti (2010) geraten die Mechanismen des Kulturbetriebes auf den Prüfstand. Mit viel Humor und dem Einsatz einer Sprechstimme wird die Frage aufgeworfen, ob gerade im Bereich der Kunstkritik vielleicht manchmal der Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sichtbar ist. In Cacti macht Ekman zudem die Mitglieder eines Streichquartetts neben den Tänzer:innen zu gleichberechtigten Akteur:innen auf der Bühne.

Johann Inger ließ sich für IMPASSE (2020) von der Idee leiten, wie wir ganz konkret räumlich, aber auch im übertragenen Sinne als Gesellschaft in eine Situation der Ausweglosigkeit geraten können. Wie sehr wir uns in einer solchen Situation selbst treu bleiben sollten, wie sehr wir durch andere Lebensentwürfe verführt werden können – das verhandelt Inger in poetischen, bisweilen auch skurrilen Bildern.

Jiří Kyliáns Stück Bella Figura (1995) schickt neun Tänzer:innen auf eine „Reise durch Zeit, Raum und Licht“, wie es der Choreograph ausdrückte. Durch die tänzerische Aktion von neun Tänzer:innen auf Musik aus der Barockzeit werden Begriffe wie Schönheit und Verletzlichkeit umkreist. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob es eine klar umrissene Aufführung überhaupt geben kann, oder ob wir eigentlich unser ganzes Leben lang „performen“.

Cacti
Choreographie, Bühne und Kostüme: Alexander Ekman
Musik: Franz SchubertJoseph HaydnLudwig van Beethoven
Text: Spenser Theberge
Licht: Tom Visser
Assistenz Lichtdesign: Doef Beernink
Einstudierung: Ève-Marie Dalcourt

IMPASSE
Choreographie und Bühne: Johan Inger
Musik: Amos Ben-TalIbrahim Maalouf
Kostüme: Bregje van Balen
Licht: Tom Visser
Lichttechnische Einrichtung: Doef Beernink
Video: Annie Tådne
Einstudierung: Fernando Hernando MagadanJavier Rodríguez CobosCarolina Armenta

Bella Figura
Choreographie: Jiří Kylián
Musik: Giuseppe Torelli, Antonio Vivaldi, Lukas Foss, Alessandro Marcello, Giovanni Battista Pergolesi
Bühne und Lichtdesign: Jiří Kylián
Anpassung Lichtdesign: Kees Tjebbes
Kostüme: Joke Visser
Technische Anpassung Bühne/Licht: Joost Biegelaar
Einstudierung: Lorraine Blouin

Dauer ca. 2 Stunden 10 Minuten

Empfohlen ab 10 Jahren

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

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Oper

Lucrezia Borgia

Gaetano Donizetti.

Melodramma in einem Prolog und zwei Akten
Komponist Gaetano Donizetti. Libretto von Felice Romani nach dem gleichnamigen Drama von Victor Hugo.

Lucrezia Borgia, die Giftmischerin, Ehebrecherin und Mörderin, tut alles dafür, das männlicherseits errichtete Bild zu erfüllen und tut ebenso leidenschaftlich alles dafür, um eine neue Identität zu finden. Ihr Sohn Gennaro verliebt sich beim ersten Anblick in sie – unwissend, dass sie seine Mutter ist. Aus Übermut, im Kreis seiner jungen Freunde, schändet er ihren Namen. Dafür muss er büßen: Don Alfonso, ihr Mann, will seinen vermeintlichen Rivalen aus dem Weg schaffen. Gift kommt ins Spiel. Doch Gennaro wird gerettet – von ihr. Ein zweites Mal wird Gift gereicht, dieses Mal von ihr, wahllos, als blinder Racheakt, der ganzen Männerschar. Zu spät bemerkt sie Gennaros Anwesenheit, zu spät gesteht sie die Mutterschaft. Gennaro ist tot. Was bleibt ist ein gnadenloses Trauma für die Überlebenden.

Musikalische Leitung: Antonino Fogliani
Inszenierung: Christof Loy
Bühne: Henrik Ahr
Kostüme: Barbara Drosihn
Licht: Joachim Klein
Choreographische Mitarbeit: Thomas Wilhelm
Dramaturgie: Yvonne Gebauer / Andrea Schönhofer
Chor: Christoph Heil

In italienischer Sprache mit englischen und deutschen Übertiteln.

empfohlen ab 14 Jahren

Dauer: ca. 2 Stunden 45 Minuten, eine Pause

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Oper

Un Ballo in maschera

Giuseppe Verdi

Melodramma in drei Akten (1859)
Komponist Giuseppe Verdi. Libretto von Antonio Somma.

Ein Machthaber, sein Freund und dessen Frau. Eine Dreiecksgeschichte, wie sie im Buche steht: der Sopran zwischen Tenor und Bariton. Aber in Verdis Ballo in maschera haben alle Protagonisten zwei Gesichter. Riccardo, der Gouverneur, wird als gerechter Souverän gefeiert, doch flieht er vor seiner Verantwortung und flüchtet sich aus Überdruss in ablenkende Zerstreuung - der ultimative Reiz für einen Menschen wie ihn kann nur noch sein, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen.

Renato liebt Riccardo, seinen Freund, fast mehr als seine Frau; und sie, Amelia, will nicht nur ihre Gefühle für Riccardo abtöten, sondern womöglich sogar mehr. Ulrica, die Wahrsagerin, ist dabei die untergründige Macht, die in den Menschen einen unwiderstehlichen Todessog evoziert - bis der Tanz auf dem Vulkan in einem tödlichen Maskenball kulminiert. 1858 für Neapel komponiert, durfte die Oper aus Zensurgründen dort nicht gezeigt werden; nach einer durchgreifenden Überarbeitung wurde sie dann in Rom uraufgeführt und bleibt bis heute eines der meistgespielten, aber auch rätselhaftesten Werke Verdis.

Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Johannes Erath
Bühne: Heike Scheele
Kostüme: Gesine Völlm
Video: Lea Heutelbeck
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Malte Krasting
Chor: Christoph Heil

Dauer: ca. 2 Stunden 55 Minuten eine Pause

empfohlen ab 14 Jahren

In italienischer Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.

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Oper

La Bohème

Giacomo Puccini

Oper in vier Bildern (1896)
Komponist Giacomo Puccini. Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach"Scène de la vie de bohème" von Henri Murger.

Herz, Schmerz und Schmelz total: Vier arme Künstler-Freunde - die Liebe in der ärmlichen Mansarde - der mondäne Boulevard, auf dem das Leben tobt - doch Mimi wird sterben. Ihr Händchen: eiskalt! Die unglaublich opulente, ewig gültige Produktion von Otto Schenk fasziniert. Ganz Paris ist hier auf die Bühne gezaubert. Zum Weinen schön!

Musikalische Leitung: Francesco Ivan Ciampa
Inszenierung: Otto Schenk
Bühne und Kostüme: Rudolf Heinrich
Chöre: Stellario Fagone
Bayerisches Staatsorchester
Bayerischer Staatsopernchor
Kinderchor der Bayerischen Staatsoper

In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.

empfohlen ab 10 Jahren

Dauer ca. 2 Stunden 40 Minuten

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Oper

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Eine deutsche Oper in zwei Akten (1791)
Komponist Wolfgang Amadeus Mozart. Libretto von Emanuel Schikaneder.

Papageno will Papagena – Tamino seine Pamina. Doch der Weg zur Liebe ist nicht einfach! Alle müssen sie schwere Prüfungen bestehen: müssen sich gegen Mord und Selbstmord entscheiden, auf Speis und Trank und manchmal sogar auf Sprechen und Gesang verzichten. Was ihnen hilft, Gefahren zu bestehen, sind eine Zauberflöte und ein Glockenspiel. Die weltbekannteste Oper in einer klassisch schönen Inszenierung, dem Vermächtnis des Regisseurs August Everding: Die böse Schlange speit noch "richtiges" Feuer, die Königin der Nacht ist noch wirklich eine "sternflammende" Königin. Dies Bühnen-Bildnis (von Jürgen Rose) ist bezaubernd schön. Hier wirkt der Zauber dieser Oper.

Musikalische Leitung: Michele Spotti
Inszenierung: August Everding
Neueinstudierung: Helmut Lehberger
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose
Licht: Michael Bauer
Choreographische Mitarbeit: Beate Vollack
Chor: Franz Obermair

In deutscher Sprache. Aufgrund des Bühnenbildes ohne Übertitel.

Empfohlen ab 6 Jahren

Dauer: ca. 3 Stunden 15 Minuten, eine Pause

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© W. Hoesl
1 Oper

La traviata

Giuseppe Verdi

Oper in drei Akten (1853)
Komponist Giuseppe Verdi. Libretto von Francesco Maria Piave nach Alexandre Dumas d. J..

Kurtisanen liebt man nicht! Das findet Alfredos Vater, nachdem sein Sohn mit der schwindsüchtigen Violetta Valéry zusammengezogen ist. Aus Liebe zu Alfredo sieht Violetta das sogar ein. Sie verlässt ihn, stirbt arm, krank - nur noch vom Glück wahrer Liebe träumend. Eine der beliebtesten Opern Verdis hält der Gesellschaft immer noch einen Spiegel ihrer verlogenen Moral vor. Eine exemplarische Produktion! Ansehen!

Musikalische Leitung: Andrea Battistoni
Inszenierung: Günter Krämer
Bühne: Andreas Reinhardt
Kostüme: Carlo Diappi
Licht: Wolfgang Göbbel
Chor: Stellario Fagone

In italienischer Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.

ab 12 Jahren

Dauer ca. 3 Stunden 05 Minuten

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© G. Schied
Familientheater

Die Nacht vor Weihnachten

Nikolai Rimski-Korsakow

Ein wahres Weihnachtslied. Oper in vier Akten (1895)
Komponist Nikolai Rimski-Korsakow. Libretto vom Komponisten nach der gleichnamigen Erzählung von Nikolai W. Gogol.

Wenn die Nächte am längsten sind, frostige Winde und Schneestürme über das Land fegen, dann ist die Zeit der Koliada – des (heidnischen) Festes der Wintersonnenwende und des christlich-orthodoxen Weihnachtsfestes gleichermaßen. In diesen magischen Raunächten wird die Barriere zwischen der menschlichen Welt und dem Reich der dunklen Wesen besonders dünn. Genau in diesem Zeitraum spielt Nikolai Rimski-Korsakows „wahres Weihnachtslied“ Die Nacht vor Weihnachten, nach der gleichnamigen Erzählung Nikolai Gogols.

Rimski-Korsakow verbindet Elemente slawischer Märchen und Folklore, satirischer Dorfkomödien und surrealer Traumwelten geschickt miteinander und stellt so den christlichen Weihnachtstraditionen heidnische Figuren und Rituale gegenüber. Dabei verknüpft er Weihnachten mit dem Zyklus des Sonnenjahres und erschafft eine Welt, in der ukrainischer Koliada-Gesang (ähnlich der christlichen Tradition des Sternsingens), Kirchenglocken, Teufel, Hexen, Naturgottheiten und der Kampf zwischen hellen und dunklen Geistern während der Wintersonnenwende – der „Geburt der Sonne“ – nebeneinander existieren. Hier treffen Menschen und übernatürliche Wesen direkt aufeinander: eine Hexe, die ihren Sohn von einer Liebschaft abhalten will; eben jener Sohn, der als Liebesbeweis seiner Angebeteten die goldenen Schuhe der Zarin besorgen soll; ein Teufel, der sich darüber ärgert, dass die Menschen ihn nicht mehr fürchten; eine junge Frau, gefangen in zwischenmenschlichen Gruppendynamiken; ein entführter Mond und tanzende Sterne – alles eingebettet in eine lebendige und fantasievolle Klangwelt.

Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski / Azim Karimov
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühne und Licht: Klaus Grünberg
Kostüme: Klaus Bruns
Choreographie: Otto Pichler
Chor: Christoph Heil
Dramaturgie: Saskia Kruse

In russischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.

empfohlen ab 10 Jahren

Dauer ca. 3 Stunden 05 Minuten

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Oper

Die Fledermaus

Johann Strauß

Operette in drei Akten (1874)
Libretto von Richard Genée nach der Komödie "Le Réveillon" von Henri Meilhac und Ludovic Halévy in der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner.

Barrie Kosky verleiht der‚ Operette aller Operetten‘ ein neues Gewand und widmet sich ihrer morbiden Seite. Schauplatz ist Wien, Stadt der goldenen Operettenära, wo 1874 Die Fledermaus am Theater an der Wien uraufgeführt wurde. Nicht nur für Gabriel von Eisenstein wird hier die Rache der Fledermaus zum Alptraum. Eine Gesellschaft, eine ganze Stadt tanzt dem Abgrund entgegen. Um sich an seinem Freund Eisenstein zu rächen, inszeniert Dr. Falke alias die Fledermaus ein Verwechslungsspiel beim Grafen Orlofsky. Dort treffen sich ein Marquis und ein Chevalier, eine Gräfin und angehende Künstlerinnen zu einer rauschhaften Party. Gläser klirren, Beziehungen geraten ins Wanken, es wird geliebt, gelogen und getanzt. Hier wird gefeiert, so lange es noch geht, getreu dem Motto: „Glücklich ist, wer vergisst...“.

Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühne: Rebecca Ringst
Kostüme: Klaus Bruns
Choreographie: Otto Pichler
Licht: Joachim Klein
Chor: Christoph Heil
Dramaturgie: Christopher Warmuth

Koproduktion mit der Dutch National Opera

In deutscher Sprache. Mit deutschen und englischen Übertiteln.

empfohlen ab 10 Jahren

Dauer: ca. 3 Stunden

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Kinderkonzert

Kinderkonzert: Tierische Begegnungen

Szenische Einrichtung: Catharina von Bülow
Sprecherin: Miriam Kaltenbrunner
Violine: Verena-Maria Fitz
Violoncello: Clemens Müllner
Klarinette: Martina Beck-Stegemann


Tierische Begegnungen: Die zerstreute Brillenschlange und Ferdinand der Stier
(Musik von Wilfried Hiller bzw. Alan Ridout)

Musik kann oft mehr ausdrücken, als man mit zehn langen Sätzen erklären könnte. Daher kann sie bei Erzählungen so gut ergänzen, was sich mit Worten schwer sagen lässt. Die Geschichten von der zerstreuten Brillenschlange und von Ferdinand, dem Stier sind besonders schöne Beispiele. Was geschieht, wenn eine sehr hungrige und zugleich sehr kurzsichtige Brillenschlange ihre Brille vergessen hat – die sie ohne Brille ja auch gar nicht finden kann – und auf der Suche nach etwas Fressbarem an ihr eigenes Schwanzende gerät? Der Münchner Komponist Wilfrid Hiller hat daraus ein Stück mit dem Namen „Diminuendo” gemacht. Das heißt so viel wie „leiser werdend“: Die Schlange wird weniger und weniger, bis sie zum Schluss ganz verschwunden ist. Ferdinand wiederum, ein spanischer Stier, liebt es, in der Sonne zu liegen und sich am Duft der Blumen zu erfreuen. Anders als seine Altersgenossen, die dauernd mit ihrer Riesenkraft angeben, weil sie für den Stierkampf ausgewählt werden wollen. Warum dann doch Ferdinand für den Auftritt in der Arena ausgesucht wird und wie das Ganze ausgeht, erzählt die Geschichte von Munro Leaf mit Musik von Alan Ridout.

Martina Beck-Stegemann spielt Klarinette. Ihre Spezialität ist die Bassklarinette, eine besonders große Variante dieser Instrumentenfamilie, die wunderbar tief klingen kann. Verena-Maria Fitz spielt Violine, von der man sagt, dass ihr Klang der menschlichen Stimme sehr nahekommt. Clemens Müllner spielt Violoncello und ist außerdem ein großer Kenner der besten Schokoladensorten. Alle drei sind Mitglieder im Bayerischen Staatsorchester, das Abend für Abend im Nationaltheater zusammen mit dem Gesangsensemble Opern aufführt, und alle haben sie auch viel Erfahrung mit Kindern, ihren eigenen und vielen anderen.

ab 5 Jahren

Dauer ca. 50 Minuten

Kinderkonzert: Tierische Begegnungen bewerten:

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Kurs

Workshop - Macht Theater

Workshops in neun Münchner Theater für alle von 8 bis 99 Jahren

Neun Münchner Theater machen Workshops. Ein Aktionstag voller Mut, Kreativität und Vielfalt – für alle von 8 bis 99 Jahren. Spiel, tanz, schreib, sei laut – und steh um 16 Uhr gemeinsam mit verschiedensten Menschen auf der Bühne des Metropoltheaters. Die Türen sind offen. Die Bühnen sind frei. Mach mit!
Los geht's am jeweiligen Workshoport. Gemeinsamer Abschluss im Metropoltheater, Floriansmühlstraße 5.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Dauer ca. 6 Stunden 00 Minuten

Workshop - Macht Theater bewerten:

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Führung

Führung durch das Nationaltheater

Eine Führung durch das Nationaltheater gibt Ihnen die Möglichkeit, die Oper von einer neuen Seite zu entdecken. Sie vermittelt Wissenswertes über die verschiedenen Abläufe im Haus und über den Aufwand, der erbracht werden muss, bevor es am Abend heißen kann: „Vorhang auf!“ Sie erfahren interessante Informationen über die Architektur des Hauses und die Persönlichkeiten, die die über 350-jährige Geschichte der Bayerischen Staatsoper geprägt haben. Der Rundgang beinhaltet unter anderem die Besichtigung des Königssaals, der Ionischen Säle, des Zuschauer:innensaals sowie, nach Verfügbarkeit, des Bühnenbereichs.

Treff: Freunde-Foyer (Eingang Nord, Alfons-Goppel-Straße)
Dauer: ca. 1 Stunde
Nicht barrierefrei
€ 15

Führung durch das Nationaltheater bewerten:

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Kinderprogramm

Kinderführung „Abenteuer Oper"

Für 6- bis 12-Jährige

Wie wird in der Oper das unterschiedliche Licht erzeugt? Wer sagt den Sänger:innen den Text ein? - Die „Abenteuer Oper“-Führung beantwortet diese Fragen und soll die Kinder vor allem auf die Welt der Oper und den riesigen Betrieb, der dahinter steckt, neugierig machen: angefangen von der interessanten Geschichte des Hauses bis hin zu den Räumlichkeiten wie der Königsloge, dem Zuschauerraum und dem Bühnenbereich.

Die Führungen sind ausschließlich für Kinder. Für die Eltern findet parallel eine Erwachsenenführung statt.

Treff: Freunde-Foyer (Eingang Nord, Alfons-Goppel-Straße)

Dauer: ca. 1 Stunde

Nicht barrierefrei

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Online

Staatsoper.TV

Oper und Ballett im kostenlosen Live-Stream

Die Bayerische Staatsoper führt mit der Spielzeit 2020/21 ihr bisheriges Live-Streaming-Angebot fort und präsentiert Neuproduktionen der Saison auf STAATSOPER.TV. Auf Marina Abramovics 7 Deaths of Maria Callas folgen ab Anfang November sieben weitere Live-Übertragungen. Seit November 2020 stehen zusätzlich MONTAGSSTÜCKE im kostenlosen Stream auf dem Programm.

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Bayerische Staatsoper

Die Bayerische Staatsoper gehört weltweit zu den führenden Opernhäusern und blickt stolz auf eine über 350 Jahre währende Geschichte von Oper und Ballett zurück. Mit rund 600.000 Gästen, die jährlich über 300 Veranstaltungen besuchen, trägt die Bayerische Staatsoper maßgeblich zum Ruf Münchens als einer der großen internationalen Kulturstädte bei.



Innerhalb einer Spielzeit werden über 30 Opern aus fünf Jahrhunderten und mehr als 20 Ballette vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart gegeben, dazu Konzerte und Liederabende. Damit ist das Programm des Hauses eines der international vielfältigsten. Mit 2.101 Plätzen ist das klassizistische Nationaltheater das größte Opernhaus Deutschlands und gilt als eines der schönsten Theater in Europa.

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Bewertungen & Berichte Bayerische Staatsoper

Aufführungen / Oper Bayerische Staatsoper München München, Max-Joseph-Platz 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Deutsches Theater München München, Schwanthalerstraße 13
Aufführungen / Theater Staatstheater am Gärtnerplatz München München, Gärtnerplatz 3
Aufführungen / Theater Residenztheater München München, Max-Joseph-Platz 1
Aufführungen / Theater theater VIEL LÄRM UM NICHTS - München München, August-Exter-Str. 1
Ereignisse / Theater Ballsaison
Dt. Theater München
München, Schwanthalerstraße 13
Aufführungen / Theater Münchner Kammerspiele München, Falckenbergstraße 1
Aufführungen / Theater Teamtheater München München, Am Einlaß 2a / 4
Aufführungen / Kabarett Münchner Lustspielhaus München, Occamstr. 8
Aufführungen / Theater Komödie im Bayerischen Hof München, Promenadeplatz 6
Aufführungen / Theater theater ... und so fort München, Hans-Sachs-Str. 12
Aufführungen / Kulturveranstaltung FestSpielHaus gGmbH München, Quiddestr. 17
Aufführungen / Theater Tatwort Improvisationstheater München, Rumfordstr. 29-31
Aufführungen / Theater Oberanger Theater München München, Oberanger 38
Aufführungen / Theater Kleine Bühne München München, Kazmairstraße 66
Aufführungen / Theater fastfood theater München, Betriebsbüro: Häberlstraße 20
Aufführungen / Theater HochX München, Entenbachstr. 37
Aufführungen / Theater TamS-Theater München, Haimhauser Str. 13 a
Aufführungen / Cabaret Weltstadtbrettl Theater für gehobenen Firlefanz München, Schleißheimer Str. 22-24

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