Auch 2026 teilen über 130 Dozent:innen und Choreograf:innen aus aller Welt ihre Stile, Techniken und Freude mit euch. Mehr als 250 Workshops sind in verschiedene Departments gegliedert, die Inhalte, Stile und Schwerpunkte der Kurse vermitteln. Das Workshop-Programm richtet sich an Teilnehmer:innen aller Levels und reicht von Ballet und Contemporary über Social & Freestyle-based Dances bis hin zu Theorie.
Der Buchungsstart für Workshops und Research Projects ist der 15. April 2026
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ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Workshop-Zentrum Arsenal Arsenal, Objekt 19 A-1030Wien
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Festival
Research Projects
für professionelle Tänzer*innen und Künstler*innen
Die forschungs- und prozessorientierten Projekte richten sich speziell an professionelle Tänzer*innen und Künstler*innen. In kleinen persönlichen Gruppen wird besondere Aufmerksamkeit auf das gemeinsame Arbeiten auf Augenhöhe gerichtet.
In den Studios am Arsenal sind unsere Sommer-Workshops für alle Neugierigen geöffnet: Kommt vorbei, lauscht der Musik, spürt den Rhythmus – alle sind willkommen, solange nicht ein Schild mit „Closed Doors“ um ungestörte Arbeitszeit bittet. Neben den offenen Workshops laden euch kostenlose Veranstaltungen, Showings und Präsentationen aus Projekten und Residenzen dazu ein, besondere Einblicke in kreative Prozesse zu gewinnen, bei unserem legendären Freestyle-Dance-Contest dabei zu sein oder euch einfach zum Tanzen inspirieren zu lassen.
für professionelle Tänzer*innen, Künstler*innen, Schüler*innen, Student*innen, Dozent*innen, Choreograf*innen, Dramaturg*innen und Produzent*innen
ImPulsTanz versteht sich als eine aktive Austauschplattform für Tanz- und Performance-Schaffende. Angeboten werden spezielle Aus- und Weiterbildungsprogramme. Internationale Compagnien und Schulen laden zu Auditions, Symposien zum inhaltlichen Dialog und Residencies zur (Weiter-)Entwicklung von Arbeiten.
Ob auf der Bühne, im Park oder in der Seestadt – auch die Jüngsten erobern bei uns die Tanzfläche! ImPulsTanz bietet gemeinsam mit Partnern wie Dschungel Wien und CAPE 10 ein vielfältiges Programm für Kinder und Jugendliche zwischen 2 und 18 Jahren. In altersgerechten Workshops wird getanzt, gespielt, musiziert, erzählt, geturnt und gemeinsam Neues entdeckt. Vom bunten Ferienprogramm Shake the Break über das integrative Tanzcamp Chance to Dance bis hin zu kostenlosen Open-Air-Klassen bei Public Moves – hier ist für jedes Kind etwas dabei. Und für Eltern, die gerne selbst an Workshops teilnehmen möchten, gibt’s mit der kostenlosen Kinderbetreuung im Arsenal ein Rundum-sorglos-Paket.
Kafeela Ade:
Afro Fusion - from Afrobeats to Amapiano
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich für Afro Fusion und afrikanische Tanzstile interessieren. Die Teilnehmer:innen sollten offen dafür sein, mit Rhythmus, Bewegung und Musik zu arbeiten. Tanzerfahrung ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich um mitzumachen.
Zugänglichkeit
Afro Fusion – from Afrobeats to Amapiano legt den Fokus auf Groove, Rhythmus und Footwork in stehenden Bewegungen. Der Workshop ist körperlich aktiv und beinhaltet kontinuierliche Bewegung sowie Koordination. Auch wenn die Teilnehmer:innen ermutigt werden in ihrem eigenen Tempo zu arbeiten, beinhaltet das Material einen erheblichen Anteil an stehenden Bewegungen und Fußarbeit.
Über den Workshop
Afro Fusion verbindet traditionelle und moderne afrikanische Bewegungen mit Wurzeln in der afrikanischen Diaspora sowie den Sounds von Afrobeats und Amapiano. Der Kurs ist sowohl für Anfänger:innen als auch für erfahrene Tänzer:innen geeignet. Beliebte Afrobeats-Tracks werden genutzt, um die Vielfalt und Energie des Tanzes zu erkunden, mit einem Fokus auf Groove und Vibe. Die Kursatmosphäre ist energiegeladen, spielerisch und unterstützend und ermutigt die Teilnehmer:innen sich mit der Musik zu verbinden und die Bewegung zu genießen.
Aufbau:
Aufwärmen und Aktivierung des Körpers
Groove-Übungen und Rhythmustraining
Footwork und Koordination
Bewegungskombinationen / Across the floor
Erlernen von Choreografien
Wiederholungen und Arbeit an der Musikalität
Cool-down / kurze Reflexion
Besonders willkommen sind Choreograf:innen, professionelle Tänzer:innen und Tänzer:innen in Ausbildung, die ihre eigenen kreativen Prozesse bereichern möchten.
Zugänglichkeit
In Bezug auf Barrierefreiheit ist Jose Agudo offen und sehr daran interessiert mit Teilnehmer:innen mit unterschiedlichen Bedarfen zu arbeiten. Er möchte sein Format zugänglicher gestalten und ist gerne bereit, individuelle Unterstützung zu berücksichtigen.
Er freut sich ausdrücklich darauf, alle Interessierten willkommen zu heißen. Ein vorheriger Austausch kann hilfreich sein, um für alle die bestmögliche Erfahrung zu gewährleisten.
Über den Workshop
Der Fokus dieses Workshops liegt auf Rhythmus, Komposition und der Zusammenarbeit mit Komponist:innen. Teilnehmer:innen setzen sich mit den rhythmischen Mustern aus Joses Repertoire auseinander, das stark von Kathak und Flamenco geprägt ist und übertragen sie in einen zeitgenössischen Kontext.
Die Dekonstruktion dieser Rhythmen verhilft ihnen zu mehr Musikalität, um damit improvisieren zu können. Teilnehmer:innen haben die Möglichkeit eigenes Bewegungsmaterial mit verschiedenen Rhythmen und Strukturen zu kreieren.
Aufbau:
Warm-up & Alignment
Bodenarbeit
Across the floor
Choreografie
Cool-down
Mitzubringen: Knieschoner, lange Hosen und langärmlige T-Shirts. Optional kann auch ein Flamenco-Rock mitgebracht werden.
Für alle, die tief in den Flamenco eintauchen und ausgelassen tanzen wollen.
Zugänglichkeit
In Bezug auf Barrierefreiheit ist Jose Agudo offen und sehr daran interessiert, mit Teilnehmer:innen mit unterschiedlichen Bedarfen zu arbeiten. Er möchte sein Format zugänglicher gestalten und ist gerne bereit, individuelle Unterstützung zu berücksichtigen.
Er freut sich ausdrücklich darauf, alle Interessierten willkommen zu heißen. Ein vorheriger Austausch kann hilfreich sein, um für alle die bestmögliche Erfahrung zu gewährleisten.
Über den Workshop
Erst lernen Teilnehmer:innen die Grundlagen von Flamenco: die Rhythmen, die ausdrucksstarke Verwendung der Arme und die Beinarbeit. Danach wird ausprobiert, wie diese Elemente im zeitgenössischen Tanz angewandt werden können. Nach dem Warm-up wird Jose in sein Bewegungsrepertoire einführen und dieses mit spontanen Aspekten aus dem Flamenco verbinden. Es gibt Raum für Improvisation mit den zuvor geübten Rhythmus-Passagen und Techniken. In erster Linie wird aber ausgelassen mit dem Groove und der Wärme des zeitgenössischen Flamenco-Spirit getanzt.
Aufbau:
Warm-up & Alignment
Bodenarbeit
Across the floor
Choreografie
Cool-down
Mitzubringen: Knieschoner, lange Hosen und langärmlige T-Shirts. Optional kann auch ein Flamenco-Rock mitgebracht werden.
Für alle, die Neugier mitbringen, um Intention und Klarheit in der Bewegung zu verfeinern. Die Teilnehmer:innen sollten bereit sein für einen Workshop mit hohem Energielevel.
Zugänglichkeit
In Bezug auf Barrierefreiheit ist Jose Agudo offen und sehr daran interessiert, mit Teilnehmer:innen mit unterschiedlichen Bedarfen zu arbeiten. Er möchte sein Format zugänglicher gestalten und ist gerne bereit, individuelle Unterstützung zu berücksichtigen.
Er freut sich ausdrücklich darauf, alle Interessierten willkommen zu heißen. Ein vorheriger Austausch kann hilfreich sein, um für alle die bestmögliche Erfahrung zu gewährleisten.
Über den Workshop
Joses Technikklasse ist schnelllebig und zielt darauf ab, durch präzise und einfache Bewegungsmuster die Ausdauer zu steigern. Die Prinzipien des Unterrichts sind von verschiedenen traditionellen Formen wie Kathak, Flamenco und Kampfkünsten beeinflusst, die in einen zeitgenössischen Tanzkontext integriert werden.
Der Unterricht beginnt mit einem Warm-up, das darauf abzielt, die Gelenke zu mobilisieren und den Körper auf komplexeres Bewegungsmaterial vorzubereiten. Anschließend werden Bewegungssequenzen entwickelt, die sich auf das Konzept von „Attack and Release“ konzentrieren, sodass Energie mit maximaler Effizienz fließen kann. Jose arbeitet häufig mit rhythmischen Zählzeiten zur Gestaltung der Dynamik und integriert Drehungen, um die Körpermitte zu aktivieren.
Diese Arbeit bereitet den Körper darauf vor, sich kraftvoll durch den Raum zu bewegen und schnelle, klare Übergänge zwischen großen und detaillierten Bewegungen zu gestalten. Es ist ein energiegeladener Kurs mit Fokus auf Intention, Klarheit und extreme Körperlichkeit.
Aufbau:
Warm-up & Alignment
Bodenarbeit
Across the floor
Choreografie
Cool-down
Mitzubringen: Knieschoner, lange Hosen und langärmlige T-Shirts. Optional kann auch ein Flamenco-Rock mitgebracht werden.
Für alle, die in ein bestehendes Repertoire eintauchen und sich mit der Geschichte von Jose Agudos Stück TEN auseinandersetzen möchten.
Da es sich um einen Advanced Plus Workshop handelt, ist eine Bewerbung über unser Education Tool nötig.
Zugänglichkeit
In Bezug auf Barrierefreiheit ist Jose offen und sehr daran interessiert mit Teilnehmer:innen mit unterschiedlichen Bedarfen zu arbeiten. Er möchte sein Format zugänglicher gestalten und ist gerne bereit, individuelle Unterstützung zu berücksichtigen.
Er freut sich ausdrücklich darauf, alle Interessierten willkommen zu heißen. Ein vorheriger Austausch kann hilfreich sein, um für alle die bestmögliche Erfahrung zu gewährleisten.
Über den Workshop
In diesem Workshop erkunden die Teilnehmer:innen das Repertoire von TEN – einem kraftvollen Werk, das die Bindungen innerhalb der Familie und die Trennlinien, die uns prägen, untersucht.
Inspiriert von der Geschichte zweier Brüder, die in unterschiedlichen Gesellschaften aufwachsen und durch gegensätzliche Seiten eines Krieges getrennt werden, behandelt TEN Themen wie Trennung, Identität, Familie und Gesellschaft, wobei die Mutterfigur als Fürsorgerin und Friedensstifterin im Mittelpunkt steht.
Durch eine zeitgenössische Bewegungssprache, die von verschiedenen Kulturen und folkloristischen Traditionen geprägt ist, reflektiert TEN die gemeinsamen Kämpfe und die Widerstandsfähigkeit der Menschheit. Das Werk verkörpert einen poetischen Dialog zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit und erforscht die zeitlose Rolle der Mutter Natur sowie die weibliche Präsenz innerhalb von Familien und Gemeinschaften.
Aufbau:
Warm-up & Alignment
Bodenarbeit
Across the floor
Choreografie
Cool-down
Mitzubringen: Knieschoner, lange Hosen und langärmlige T-Shirts. Optional kann auch ein Flamenco-Rock mitgebracht werden.
Ulduz Ahmadzadeh & Till Krappmann / ATASH عطش dance company:
Pattern in Transformation
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an fortgeschrittene Tänzer:innen und Performer:innen mit Vorerfahrung.
Zugänglichkeit
Es werden komplexe rhythmische Strukturen unterrichtet, die fundierte Vorkenntnisse voraussetzen (Niveau von Advanced Level). Ziel des Workshops ist es, die Verschmelzung von (projizierten) Mustern und komplexen, fließenden Strukturen in einen Dialog mit dem sich bewegenden Körper zu bringen. Dies bedeutet auch, dass die Tanzfläche nicht durchgehend hell beleuchtet sein wird (eingeschränkte Sichtverhältnisse).
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Muster entstehen durch Interaktionen oder Druck zwischen zwei oder mehr unterschiedlichen Materialien oder Medien. Sie bilden sich an den Stellen, an denen diese Medien aufeinandertreffen, und gehen aus dem Zusammenspiel grundlegender physikalischer Kräfte hervor. Muster tragen energetische, kulturelle und historische Dimensionen in sich und dienen als grundlegende Inspirationsquelle für künstlerische und choreografische Prozesse.
Es gibt nur wenige konstante, grundlegende Formen von Mustern, wie etwa Wachstums- und Strömungsmuster, Wellenmuster (Sanddünen, Wasserwellen), Stromlinien (Erosion, Flüsse, Strömungsereignisse, Schleifen), Wolkenformationen (Baumkronen, Wolken), Spiralen/Schleifen (Fingerabdrücke) oder Verzweigungsmuster (Baumstrukturen, Gefäßsysteme, Lungen, Nervensysteme), und doch existieren unendlich viele Variationen davon. Die Menschheit ist von diesen ursprünglichen Mustern umgeben, ist aus ihnen hervorgegangen und hat sie im Laufe der Geschichte in Farbe, Form und Bedeutung geprägt.
In diesem Workshop begegnen wir den vielen Dimensionen von Mustern – von historischen Strukturen der menschlichen Kulturgeschichte bis hin zu elektronenmikroskopischen Aufnahmen menschlicher Gewebe und Organe. Durch choreografische und visuelle Ansätze treten wir in einen dialogischen Austausch mit diesen vielfältigen Mustern und schöpfen aus ihren unendlich variierenden Möglichkeiten.
Bewegung wird dabei zu einem Mittel, Gruppendynamiken und die Kräfte zu erforschen, die kollektives Verhalten formen. Muster wirken wie Strömungen, die Richtung, Rhythmus und Ausrichtung lenken – oft ohne bewusste Entscheidung. Gleichzeitig kann Bewegung als Widerstand und verkörperter Aktivismus fungieren. Indem wir Muster als dynamische, sich wandelnde Systeme begreifen, erforscht der Körper Veränderung durch Reibung und Interaktion und hinterfragt gewohnte körperliche, soziale und wahrnehmungsbezogene Muster. In diesem Zusammenspiel von kollektiver und individueller Bewegung erfahren die Teilnehmer:innen Handlungsmacht, Bewusstsein und die Kraft, gegen vorherrschende Strömungen zu agieren.
Durch Live-Projektionen mikroskopischer Bilder, analoge Liquid-Light-Effekte, Video-Feedback-Schleifen sowie direkt auf den Tanzboden projizierte Muster taucht der Körper in Farbe und Bewegung ein, navigiert durch Strömungen kollektiver und individueller Dynamiken und tritt in einen dialogischen Austausch, der Bewusstsein, Handlungsmacht und subtile Formen des Widerstands ermöglicht.
In diesem Prozess stellen wir Fragen wie: Wie navigieren Individuen zwischen Anpassung und Widerstand innerhalb kollektiver Bewegung? Auf welche Weise kann Bewegung gewohnte soziale oder wahrnehmungsbezogene Muster in Gruppenkontexten herausfordern? Wie verändert sich die Wahrnehmung des eigenen Körpers, wenn er in Licht, Farbe und Form eingebettet ist? Wie reagieren die Sinne auf eine fließende, sich ständig wandelnde Bodenfläche?
Aufbau:
angeleitetes Warm-up teilweise im Dunkeln
„Wiedererwachen“ mit einem Sonnenaufgang
strukturierte Improvisation
Choreografie
Eintauchen in Muster (jeden Tag in eine neue Musterwelt)
Cool-down
Austausch
Feedback in Zweiergruppen
Bringt eure eigenen Musterbeispiele mit. Diese können ebenfalls in den Workshop integriert werden.
Der Contemporary Pole Workshop eignet sich für Tänzer:innen ohne Pole-Kenntnisse und stellt auch für fortgeschrittene Pole-Tänzer:innen mit wenig Tanzerfahrung eine spannende Herausforderung dar. Voraussetzung ist eine vorherige Tanz- oder Pole-Erfahrung.
Zugänglichkeit
Die Teilnehmer:innen sollten in guter körperlicher Verfassung sein, da Pole Dance physisch anspruchsvoll ist. Abgesehen davon ist die Atmosphäre entspannt und spielerisch. Bewegungen und Kombinationen werden an unterschiedliche Körpertypen und Bedürfnisse angepasst. Der Veranstaltungsort ist leider nicht mit Rollstuhl zugänglich, da es Treppen am Eingang gibt.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Wanna dance? Wanna spin? Wanna experiment? Sinnlich, vertikal, dynamisch. Der Contemporary Pole Workshop ist eine körperlich und kreativ fordernde Klasse, die Neugier und vollen Körpereinsatz erfordert. Aus der Kombination von Tanz und Akrobatik ergibt sich eine Fülle an ungeahnten Möglichkeiten.
Hier entdecken Teilnehmer:innen die Vielseitigkeit des Pole Dancings, erlernen unterschiedliche Moves und Stilistiken, variieren, experimentieren und fusionieren: Sensual-, Showgirl-, Acrobatic- und Contemporary-Pole-Moves. In dieser Low-Flow Pole Class verbinden sie die Elemente des Pole Dancings mit den Prinzipien des zeitgenössischen Tanzes. Es wird mit Körpergewicht, Momentum und Dynamik gearbeitet – sowohl am Boden als auch in der Luft. Choreografische Sequenzen zu Musik runden das Training ab. Die Pole als kreatives Tool ermöglicht es, körperliche Grenzen zu erweitern und das eigene Bewegungsrepertoire zu erweitern, um neue Facetten von sich zu entdecken. Pole Dance ist alles in einem: sinnlich, sexy, cool, elegant, spielerisch, herausfordernd – stark!
Berührung – in Form von Selbstberührung – ist ein stilistisches Mittel im Pole Dance, das in einzelne Bewegungen integriert werden kann, um den sinnlichen Aspekt zu betonen, jedoch nicht zwingend erforderlich ist; andererseits kann es auch notwendig sein, dass die Dozentin Berührung einsetzt, um Teilnehmer:innen bei bestimmten Bewegungen zu unterstützen oder zu sichern.
Makisig Akin & Anya Cloud:
Martial Arts into Contact Improvisation
An wen richtet sich der Workshop?
Der Workshop ist ein queer-, trans- und BIPoC-zentrierter Raum. Durch ihre intersektionalen Identitäten werden Anya Cloud und Makisig Akin auf Contact Improvisation, Improvisation, Brazilian Jiu Jitsu, Feldenkrais®, Kung Fu, Tanzgestaltung, Performance, Imagination, relationale Praktiken, Spiel und Aktivismus zurückgreifen.
Teilnehmer:innen sind eingeladen, eine Reise des Verliebens zu unternehmen, die Veränderungen ermöglicht, die unsere Kapazität in der Welt erweitern kann. Sie üben, auf sich selbst Acht zu geben, während sie die komplexen und risikoreichen Realitäten von racialisierten und geschlechtlich codierten Körpern in Beziehung zueinander durchschreiten.
Zugänglichkeit
Es wird in gesprochener englischer Sprache unterrichtet und ist für alle Levels und jeweiligen Bedarfe offen. Es wird dauerhafte, strukturierte Improvisationsübungen geben, die körperlichen Kontakt, Desorientierung, Momentum, Impact und Ruhephasen einschließen. Es werden bei Bedarf auch Optionen/Anpassungen angeboten.
Das Forschungsmaterial umfasst den Aufbau von Fähigkeiten und Praktiken in den Bereichen Handlungsfähigkeit, Einwilligung, Berührung, Positionalität, Großzügigkeit, Ausdauer, Risikobereitschaft, Entscheidungsfindung und Zusammenarbeit. Die Teilnehmer:innen entwickeln ihre individuelle und kollektive Kapazität durch Tanz und verbale Diskussion.
Über den Workshop
Dieser Workshop untersucht Contact Improvisation (CI) in Verbindung mit grundlegenden Fähigkeiten und Praktiken aus dem traditionellen nördlichen Kung-Fu, den philippinischen Kampfkünsten und dem Brazilian Jiu-Jitsu. Der Schwerpunkt liegt auf der Erforschung von Schnittpunkten, an denen diese Prinzipien auf tanzende Körper und deren Interaktionen angewendet werden können. Die Rückverfolgung von CI zu seinen Wurzeln in den Kampfkünsten verschiebt die Praxis weg von Flow, Bewegungen und bekannten Mustern hin zu einer geschickten Auseinandersetzung mit einem gewissen Risiko, Bereitschaft und dem Unbekannten. Konvergenz, Divergenz und Abweichung werden durch das Umtrainieren von Reflexen, Reibung, Nachverfolgung, Zusammenstoßen, Verbindung, Berührung, Schwerkraft und mehr eingeladen.
Die Aktivitäten finden in Solo-, Duo-, Trio- und Gruppen-Konstellationen statt, sowohl in physischem Kontakt als auch ohne. Erwartungen werden „gequeered“, und der Workshop fördert Fähigkeiten für schnelle Entscheidungen und Sensibilität gegenüber Einflüssen. Gleichzeitig wird das Bewusstsein dafür gestärkt, wie Erde, Boden, Umgebung und Raum Bewegung und zwischenmenschliche Dynamiken unterstützen. Unter anderem werden auch gelebte Identitäten und der aktuelle Zustand der Welt in Bezug auf die künstlerische Praxis reflektiert.
Beim Navigieren der komplexen Realitäten von racialisierten und genderisierten Körpern in Interaktion wird unteranderem Sensibilität und Aufmerksamkeit geübt.
Aufbau:
Bewegungsforschung durch Improvisation
Bitte bringe ein Notizbuch, Wasser, gemütliche Kleidung zum Überziehen und Snacks mit.
Joe Alegado:
Shifting Roots - Alegado Movement Language
An wen richtet sich der Workshop?
Wer teilnehmen und die Bewegungssprache Shifting Roots – Alegado Movement Language (AML) kennenlernen möchte, ist herzlich willkommen!
Konzepte und Prinzipien, die Teilnehmer:innen erwarten können:
Shifting Roots – Alegado Movement Language ist tief in den Konzepten und Prinzipien der Limón-Technik verwurzelt. Was sie jedoch davon unterscheidet, sind die rohe Kraft und die instinktiven Koordinationen, die aus dem Sport stammen (insbesondere Basketball, Baseball und American Football), sowie der Einsatz der Hände beim Simulieren der unterschiedlichen Ballformen dieser Sportarten. Diese Handgesten – oft inspiriert von den Formen der Bälle – sind die zentrale kreative Kraft hinter Shifting Roots.
Die Beziehung dieser Handgesten zu Armen, Beinen sowie zur Verbindung von Oberkörper und Kopf und letztlich zum gesamten Körper wird in Koordination mit dem Becken verstanden. Die Freiheit des Beckens entsteht erst dann, wenn es sich frei durch den Raum bewegen darf.
Damit das Becken diese Freiheit im Raum erfahren kann, braucht es ein großzügiges, atmendes Plié, das stark genug ist, um die instinktiven Bewegungen des Beckens aufzunehmen, wenn es auf die kreativen Impulse der Handgesten reagiert.
Dieses Zusammenspiel aller Körperteile – getragen von der Bewegung eines „fallenden“ Beckens durch den Raum – wird durch ein Plié ermöglicht, das dem Becken die Freiheit gibt, sich in einer einzigartigen und synchronisierten Ausdrucksform von Kraft und Musikalität zu entfalten.
Shifting Roots ist ein Zugang sowohl für Anfänger:innen als auch für fortgeschrittene Tänzer:innen. Joe betont, dass ein tiefes Bewusstsein für alle Körperteile und deren Zusammenspiel – ähnlich einem musikalischen Instrument – die Grundlage für jede individuelle tänzerische Entwicklung bildet.
Zugänglichkeit
Joe weist darauf hin, dass er keine spezifische Ausbildung für die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen hat und sich daher einen ausführlichen Austausch im Vorfeld wünscht. Teilnehmer:innen, die sich für die Adaptierbarkeit des Materials interessieren, können sich gerne im Vorfeld mit Fragen melden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Der wesentliche Unterschied zwischen den Niveaustufen (Beginner, Intermediate, Advanced) liegt in der Arbeit mit den Händen. Jede Klasse ist aus der Perspektive der Hände aufgebaut und folgt den Energieverläufen, die mit dem Becken und letztlich mit dem gesamten Körper koordiniert werden.
Beginner
Im Beginner Level bestehen die Handgesten aus grundlegenden Formen, die es den Teilnehmer:innen ermöglichen, die natürlichen Impulse zu entdecken, die mit der Bewegung des Beckens im Raum zusammenhängen.
Intermediate & Advanced
In diesen Levels werden die Bewegungsprinzipien in ihrer Koordination komplexer, da auch die Handgesten vielschichtiger werden. Jeder Teil des Körpers durchläuft einen Anpassungsprozess, um auf diese Komplexität zu reagieren. Die Beziehung zwischen Händen/Armen, Beinen sowie der Verbindung von Kopf und Oberkörper zum Becken bildet dabei den roten Faden – von den ersten Übungen bis hin zur Choreografie am Ende der Klasse.
Das Ergebnis ist ein schrittweiser Aufbau einer strukturierten Klasse mit rhythmischen Wechseln, Gewichtsverlagerungen, dynamischen Raumwegen und einem Körper, der von einem instinktiven Becken getragen wird, das sich auf einem Plié bewegt, das ihm vollständige Freiheit ermöglicht.
„In meinem Wunsch, die Unterschiede zwischen meiner persönlichen Entwicklung im Tanz und meiner Arbeit mit der Tradition von José Limón zu unterscheiden, entschied ich mich, meine Arbeit als Alegado Movement Language zu kategorisieren. Hauptsächlich, um der Tatsache mehr Substanz zu verleihen, dass die Grundlage all meiner somatischen Erfahrungen von Kindheit an bis zur Gegenwart zu meinem Tanzvokabular beigetragen hat. Noch weiter und tiefer, unterhalb dieses somatischen Fundaments liegen die Wurzeln, die sich weiter in die Seele unserer Erde erstrecken. Und weil wir als Menschen in ständiger Bewegung in der Landschaft der Erde sind, habe ich mich entschieden, meine Arbeit näher zu definieren, indem ich sie umbenenne – Shifting Roots.“
Aufbau:
Einführung der Wirbelsäule und Etablierung des Pliés als zwei grundlegende stabilisierende Kräfte der AML
Einführung der Handgesten als Basis der gesamten Session
Aufbau der einzelnen Übungen und deren Verbindung untereinander
Dadurch entsteht eine Steigerung von Intensität und koordinativer Komplexität aller Körperteile, ausgehend von den Handgesten
Schließlich der Motor des Ganzen – das Becken: Es findet seine Freiheit in einem Plié, das ihm erlaubt, kraftvoll und musikalisch durch den Raum zu fallen und die Bewegung bis zur abschließenden Choreografie zu tragen
Termine
Mo 13.7.2026 - Fr 17.7.2026 | Buchung
Mo 20.7.2026 - Fr 24.7.2026 | Buchung
Mo 27.7.2026 - Fr 31.7.2026 | Buchungund weitere Termine
Alle, die daran interessiert sind, das Vokabular der Shifting Roots – Alegado Movement Language aus der Perspektive ihrer Anwendung und Umsetzung in ein kurzes choreografisches Werk kennenzulernen, sind herzlich willkommen!
Teilnehmer:innen müssen sich nicht im Voraus vorbereiten, um teilzunehmen – sie müssen lediglich sich selbst und einen neugierigen, offenen Geist mitbringen. Ideen und Impulse können während des Workshops eingebracht werden, wenn die Werke am Entstehen sind.
Zugänglichkeit
Da Shifting Roots – AML tief in der Limón-Technik verwurzelt ist (und auch Elemente des Balletts aufgreift), können einige Aspekte der Praxis körperlich anspruchsvoll sein, insbesondere in Bezug auf die Arbeit der Beine und des Beckens sowie die Verlagerung des Körpers im Raum. Präzision und die Verbindung zwischen den Bewegungen sind ein zentraler Bestandteil des Unterrichts und erfordern daher nicht nur körperliche, sondern auch mentale Aufmerksamkeit.
Joe betont, dass er keine spezifische Ausbildung für die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen hat und daher einen ausführlichen Austausch im Vorfeld bevorzugt. Teilnehmer:innen, die sich dafür interessieren, wie anpassbar das Material ist, können sich gerne vorab mit Fragen melden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Das Beginner Creative Weekend bietet Anfänger:innen die Möglichkeit, den kreativen Prozess unter der Leitung von Joe Alegado zu erleben. Die Teilnehmer:innen erhalten nicht nur Bewegungsphrasen aus der Shifting Roots – the Alegado Movement Language, sondern werden auch aufgefordert, an der Schaffung von Bewegungsübergängen mitzuwirken, die Paare, Trios und größere Gruppen zusammenbringen, um ein kurzes choreografisches Werk für und von den Teilnehmer:innen selbst zu verweben.
Aufbau:
Der Workshop hat keine vorab festgelegte Struktur; es wird ein kurzes Warm-up zur Vorbereitung auf den kreativen Prozess geben.
Die Struktur entwickelt sich in Reaktion auf das Feedback der Gruppe. Joe greift dieses Feedback auf und sucht nach einem choreografischen Faden, der es mit seinen kreativen Impulsen verwebt und so zu einem kurzen Stück führt, das diese choreografische Symbiose zusammenbringt.
Teilnehmer:innen sollten über ein grundlegendes Verständnis von Tanz verfügen, die Fähigkeit zur Improvisation mit Bewegung mitbringen und ein Interesse an Bewegungsrecherche haben.
Zugänglichkeit
Der Workshop ist offen für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Während der Erkundungsphasen werden die Teilnehmer:innen dazu eingeladen, ihre eigene Tanzsequenzen und Bewegungen innerhalb ihres eigenen Möglichkeits-, Fähigkeits- und Engagementspektrums zu gestalten. Beim Erlernen konkreten Materials (das nur einen kleinen Teil des Workshops ausmacht) kann das Material, wenn nötig angepasst werden.
Generell kann der Workshop an die Bedürfnisse der Teilnehmer:innen angepasst werden, wobei gleichzeitig darauf geachtet wird, Raum zu halten, damit jede Person im eigenen Tempo dem Flow folgen kann (z. B. notwendige Pausen einlegen, auf vorbeugende Maßnahmen achten usw.).
Über den Workshop
Valentin Alfery führt die Teilnehmer:innen in das Universum von Treasure Flow – die Erkundung von sechs übergreifenden Prinzipien: Tracing (Nachzeichnen), Fixed Point (Fixer Punkt), Threading (Verschränken), Cause and Effect (Ursache und Wirkung), Replaying (Wiederholen) und Repositioning (Neupositionierung).
Der Workshop, verwurzelt in Methoden und Austauschformaten aus Street- und Club-Styles, nutzt diese Prinzipien als Werkzeuge, um das eigene Tanz- und Bewegungsvokabular zu entdecken, zu erweitern und zu gestalten. Durch Cyphers, gemeinsames Erkunden, Erlernen von Phrasen, Entwicklung von Bewegungsmustern und kleine choreografische Kompositionen werden die Teilnehmer:innen auf eine „Schatzsuche“ der Bewegungen geschickt und dazu angeregt, Material im Dialog mit anderen und in Bezug auf die eigene Tanzerfahrung und Praxis zu entwickeln.
Der Workshop basiert auf der Idee von Gemeinschaft als kreativer Motor, in dem Eindrücke, Bewegungsimpulse und verkörpertes Wissen ausgetauscht und gemeinsam weiterentwickelt werden. Vorkenntnisse in Street- oder Club-Styles sind nicht erforderlich, da jede:r mit eigenem Hintergrund, Neugier und individueller Bewegungsweise einsteigen kann.
Aufbau:
Warm-up
Solo-Bewegungsforschung
Austauschen von Eindrücken
Austausch im Cypher
Erarbeitung von Material / Choreografie
Entwicklung von Bewegungsmustern
Filmen und Dokumentieren sowie Aufbau eines Archivs
Austausch im Cypher
Bringe Wasser und ein zweites T-Shirt zum Wechseln mit.
Tänzer:innen mit etwas Bewegungserfahrung, die Freude an Rhythmus und Groove haben, sind eingeladen teilzunehmen. Sie sollten offen sein für neues Bewegungsvokabular und intensiv mit dem Körper zu arbeiten sowie Bereitschaft und Interesse mitbringen sich auf die Musik einzulassen.
Zugänglichkeit
Alleyne Dance ist es ein Anliegen, eine offene und respektvolle Umgebung zu schaffen, in der sich Menschen mit unterschiedlichem Bedarf willkommen fühlen. Barrierefreiheit wird als Zusammenspiel von Klarheit, Wahlmöglichkeiten und Zusammenarbeit verstanden und als fortlaufender Dialog, der auf Respekt, Anpassungsfähigkeit und gemeinsamem kreativem Problemlösen basiert.
Alle sind eingeladen, den Raum zu betreten und sich mit dem Material auseinanderzusetzen. Dabei wird Wert darauf gelegt, die Teilnehmer:innen dort abzuholen, wo sie sind, und gleichzeitig transparent mit der körperlichen Intensität und den technischen Anforderungen der Praxis umzugehen.
Der Workshop ist körperlich sehr anspruchsvoll und technisch detailliert, orientiert sich jedoch nicht an einem einzelnen „idealen“ Körper oder einer bestimmten Bewegungsweise. Das angebotene Material ist anpassbar und kann auf unterschiedlichen Ebenen erforscht werden (am Boden, im Sitzen oder im Stehen). Floorwork-Sequenzen können in Varianten auf dem Stuhl oder im Stand umgesetzt werden, und raumgreifende Bewegungen lassen sich in räumlich begrenzte Varianten übersetzen.
Über den Workshop
Afro-Fusion vereint mehrere energiegeladene Stile mit Einflüssen traditioneller Tanzformen aus Simbabwe, Nigeria, der Karibik sowie aus Südafrika und aus westlichen Tanzstilen. In diesem körperlich anspruchsvollen Workshop werden Bewegungen zu unterschiedlichen Genres von Musik kombiniert.
Teilnehmer:innen entfalten ihren kreativen Ausdruck und verbessern Beweglichkeit, Kraft, Flexibilität, Koordination und Rhythmusgefühl. Isolations- und Beweglichkeitsübungen sowie wellenartige Bewegungen der Wirbelsäule sind ein wichtiger Bestandteil der Klasse. Es werden Tanzphrasen erlernt, die auf dem vorangehenden Warm-up aufgebaut sind und Bewegungsinterpretation und Genauigkeit erfordern und fördern. Ganz im Sinne von Kristina und Sadés Überzeugung, dass Musik das Herz und die Seele inspiriert, ist sie wesentlicher Bestandteil des Workshops.
Aufbau:
Rhythmisches Warm-up
Erden
Mobilitäts- & Isolationsübungen
Groove-basierte Bewegungsmuster durch den Raum
Erlernen von Phrasen (Wiederholungen)
Übungen zu Musikalität und Rhythmus
Dehnen / Entspannen
Bitte bringe ein zweites Oberteil zum Wechseln (bei starkem Schwitzen) und Knieschoner mit.
Termine
Mo 27.7.2026 - Fr 31.7.2026, 0:00 | Buchung
Mo 3.8.2026 - Fr 7.8.2026 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal 2 / Arsenal A Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Dieser Workshop richtet sich an zeitgenössische Tänzer:innen auf vorprofessionellem und professionellem Niveau. Die Teilnehmer:innen sollten über eine solide zeitgenössische Grundlage verfügen und mit Floorwork sowie schnell aufeinanderfolgendem Bewegungsmaterial vertraut sein. Erwartet werden Fokus, Musikalität, körperliches Engagement und Neugier.
Alleyne Dance freut sich auf eine Gruppe mit vielfältigen künstlerischen Hintergründen, Kulturen, Tanzstilen und Erfahrungsstufen.
Zugänglichkeit
Alleyne Dance ist es ein Anliegen, eine offene und respektvolle Umgebung zu schaffen, in der sich Menschen mit unterschiedlichen Bedarfen willkommen fühlen. Barrierefreiheit wird als Zusammenspiel von Klarheit, Wahlmöglichkeiten und Zusammenarbeit verstanden und als fortlaufender Dialog, der auf Respekt, Anpassungsfähigkeit und gemeinsamem kreativem Problemlösen basiert.
Alle sind eingeladen, den Raum zu betreten und sich mit dem Material auseinanderzusetzen. Dabei wird Wert darauf gelegt, die Teilnehmer:innen dort abzuholen, wo sie sind und gleichzeitig transparent mit der körperlichen Intensität und den technischen Anforderungen der Praxis umzugehen.
Der Workshop ist körperlich sehr anspruchsvoll und technisch detailliert, orientiert sich jedoch nicht an einem einzelnen „idealen“ Körper oder einer bestimmten Bewegungsweise. Das angebotene Material ist anpassbar und kann auf unterschiedlichen Ebenen erforscht werden (am Boden, im Sitzen oder im Stehen). Floorwork-Sequenzen können in Varianten auf dem Stuhl oder im Stand umgesetzt werden, raumgreifende Bewegungen lassen sich in räumlich begrenzte Varianten übersetzen.
Über den Workshop
Es handelt sich um ein körperlich intensives Contemporary-Training mit Fokus auf kraftvolle, komplexe Floorwork-Sequenzen und die technische Erforschung von Bewegung durch Artikulation, Spiralen, Atmung und Improvisation, die aus physischer Intention heraus entwickelt wird.
Ziel des Workshops ist es, Kreativität, Musikalität und Bühnenpräsenz der Tänzer:innen zu fördern und ehrliche, bewusste Entscheidungen zu unterstützen, die von Leidenschaft und Stärke getragen sind.
Aufbau:
Erdendes Warm-up
Arbeit an Atem und Artikulation
Spiralen und Mobilität
Aufbauende Floorwork-Sequenzen
Technische Bewegungsfolgen (am Boden und daraus heraus)
Rhythmische Schichtung
Geführte Improvisationsaufgaben
Kurzer, performanceorientierter Durchlauf
Bring bitte Knieschoner und ein paar Oberteile zum Wechseln mit (bei starkem Schwitzen).
Termine
Mo 27.7.2026 - Fr 31.7.2026 | Buchung
Mo 3.8.2026 - Fr 7.8.2026 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal B Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Alleyne Dance:
Dynamics, Rhythm and Texture bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Alleyne Dance:
Dynamics, Rhythm and Texture
Kurs
Alleyne Dance:
Alleyne Dance Intensive
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop beinhaltet ein intensives technisches Training und erfordert Ausdauer. Insbesondere angehende Profis, Profis, junge Choreograf:innen sowie Lehrer:innen sind im Alleyne Dance Intensive gut aufgehoben.
Perfekt für Teilnehmer:innen, die ihren eigenen Bewegungsstil entdecken möchten, sich für Auditions und kreative Prozesse weiterentwickeln wollen, für junge Choreograf*innen, die ihre kreativen Methoden erproben möchten sowie für Lehrende, die Inspiration für die Entwicklung von Bewegungsmaterial suchen.
Die Teilnehmer:innen sollten ein hohes Maß an Engagement, Belastbarkeit und kreativer Beteiligung mitbringen.
Zugänglichkeit
Alleyne Dance ist es ein Anliegen, eine offene und respektvolle Umgebung zu schaffen, in der sich Menschen mit unterschiedlichem Bedarf willkommen fühlen. Barrierefreiheit wird als Zusammenspiel von Klarheit, Wahlmöglichkeiten und Zusammenarbeit verstanden und als fortlaufender Dialog, der auf Respekt, Anpassungsfähigkeit und gemeinsamem kreativem Problemlösen basiert.
Alle sind eingeladen, den Raum zu betreten und sich mit dem Material auseinanderzusetzen. Dabei wird Wert darauf gelegt, die Teilnehmer:innen dort abzuholen, wo sie sind und gleichzeitig transparent mit der körperlichen Intensität und den technischen Anforderungen der Praxis umzugehen.
Der Workshop ist körperlich sehr anspruchsvoll und technisch detailliert, orientiert sich jedoch nicht an einem einzelnen „idealen“ Körper oder einer bestimmten Bewegungsweise. Das angebotene Material ist anpassbar und kann auf unterschiedlichen Ebenen erforscht werden (am Boden, im Sitzen oder im Stehen). Floorwork-Sequenzen können in Varianten auf dem Stuhl oder im Stand umgesetzt werden und raumgreifende Bewegungen lassen sich in räumlich begrenzte Varianten übersetzen.
Über den Workshop
Dieser Workshop ist körperlich intensiv und beinhaltet kraftvolle, komplexe und technisch anspruchsvolle Bewegungssequenzen am Boden und daraus heraus. Der Fokus liegt durchgehend auf Performance, Ausdauer und Engagement. Improvisation wird zudem als Teil der persönlichen Entwicklung erforscht.
Der Workshop besteht aus einer Company Class, dem Erlernen von Repertoire sowie einer kreativen Arbeitsphase. Es handelt sich um ein körperlich forderndes Programm mit komplexem und technischem Bewegungsmaterial, in dem die Teilnehmer:innen ihre Bühnenpräsenz, Ausdauer und kreative Ausdruckssprache weiterentwickeln.
Die Teilnehmer:innen setzen sich mit der Kunst von Intention und der Ehrlichkeit von Bewegung auseinander und erforschen, wie Emotionen Bewegungsmaterial verändern oder als Impuls genutzt werden können.
Aufbau:
Warm-up von der Compagnie
Kraft- und Konditionstraining
Technische Arbeit am Boden und mit der Körpermitte
Komplexe Phrasen
Arbeit mit Repertoire
Kreative Übungen und Improvisation
Performance-Durchlauf
Cool-down mit Feedback und gemeinsamer Reflexion
Bitte bringe ein zweites Oberteil zum Wechseln (bei starkem Schwitzen) und Knieschoner mit.
Beginner
Dieser Workshop richtet sich an alle Tanzbegeisterten, die noch am Anfang ihrer Tanzpraxis stehen, ihre Körperkoordination sowie ihren Umgang mit Rhythmus verbessern und die Bewegungssprache von Flamenco näher kennenlernen möchten.
Advanced
Dieser Workshop richtet sich an Tänzer:innen, die ihr Bewegungsvokabular erweitern, sich intensiver mit Rhythmus auseinandersetzen möchten und bereits über fünf oder mehr Jahre Erfahrung in einer anderen Tanzdisziplin und / oder im Flamenco verfügen.
Zugänglichkeit
Der Workshop umfasst viel ganzkörperliche Bewegung, Schrittabfolgen und schnelle Rhythmen. José Manuel ist offen Übungen anzupassen und bittet die Teilnehmer:innen sich im Voraus mit dem Workshop Office in Verbindung zu setzen, um möglichen Bedarf zu besprechen.
Über den Workshop
José Manuel hat einen unverwechselbaren Stil entwickelt, der auf Körperbewusstsein basiert und das Bewegungsvokabular des Flamenco integriert, während er gleichzeitig den Dialog mit anderen Tanzformen öffnet. Sein Ansatz erweitert die Tradition, ohne deren Essenz zu verlieren. Contemporary Flamenco basiert auf der Erforschung der Wurzeln dieses spanischen Tanzes, wobei Elemente vielfältiger anderer Stile einfließen.
Beginner
Der Workshop richtet sich an Einsteiger:innen, die ihre Körperkoordination verbessern, Rhythmus neu erfahren und die Freude an rhythmischer Bewegung entdecken möchten. Im Flamenco liegt der Fokus meist auf dem eigenen Körper – bei bestimmten Übungen oder Choreografien kann jedoch auch der Kontakt zu anderen Teilnehmer:innen einbezogen werden.
Advanced
Durch vielfältige Drehungen, komplexe rhythmische Kombinationen und eine bewusste Erforschung des Bühnenraums verfeinern die Teilnehmer:innen ihre technischen Möglichkeiten und ihren Ausdrucksbereich. Der Workshop richtet sich an Teilnehmer:innen mit fundierter Bewegungserfahrung, die feste Formen aufbrechen und tiefer in die geerdeten, kraftvollen Rhythmen des Flamenco eintauchen möchten.
Aufbau:
Warm-up
Technische Übungen zur Koordination und Schrittabfolgen
Technische Übungen zu Raumgefühl und Improvisation
Choreografie
Bitte bringt Flamenco-Schuhe mit, falls du welche hast.
LaTasha Barnes:
Getting the Swing of Things: The Lindy Hop
An wen richtet sich der Workshop?
Für alle – mit oder ohne Tanzerfahrung, die Lindy Hop erleben möchten.
Zugänglichkeit
Die meisten Rhythmen oder Bewegungsrecherchen können auch im Sitzen oder auf andere kreative Weise geübt oder ausgedrückt werden, je nach Absprache mit LaTasha.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Der Workshop führt die Teilnehmer:innen in die Grundlagen des Lindy Hop ein, mit Fokus auf grundlegende Rhythmen, musikalisches Bewusstsein, Eingrooven mit Partner:innen und grundlegende Schritte wie Rock-Step und Triple-Step. Die Teilnehmer:innen lernen einige Basics kennen, verbessern ihre Musikalität und werden sicherer beim Tanzen mit Partner:innen– diese Sicherheit nehmen sie sich für jede Form des Paartanzes mit.
Vorkenntnisse oder ein:e Tanzpartner:in sind nicht erforderlich.
Bringe ein Handtuch, gemütliche Schuhe, Wasser und gute Laune mit.
Für alle – mit oder ohne Tanzerfahrung – die House Dance erleben möchten, unterrichtet von der „Königin des Social Dance“ höchstpersönlich.
Zugänglichkeit
Die meisten Rhythmen oder Bewegungsrecherchen können auch im Sitzen oder auf andere kreative Weise geübt oder ausgedrückt werden, je nach Absprache mit LaTasha.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop konzentriert sich auf die „Continuum Technique“ und legt Fokus auf die grundlegenden Elemente der House Dance-Kultur. Dabei geht es um fließende Körperbewegungen, komplexe und rhythmische Schrittübungen sowie persönliche Ausdrucksfähigkeit.
Der Workshop soll den Teilnehmer:innen helfen, eine Verbindung zur Musik herzustellen, Rhythmusgefühl zu entwickeln und ihren eigenen einzigartigen „Flow“ durch die Basics zu finden. Floorwork (Bewegungen in den Boden hinein und aus dem Boden heraus) ist Teil des Workshops – die Teilnehmer:innen sollten darauf vorbereitet sein, sich auch auf dieser tieferen Ebene zu bewegen.
Bringe ein Handtuch, gemütliche Schuhe, Wasser und gute Laune mit.
LaTasha Barnes:
In the beginning there was ... Jazz (Authentic Jazz That is!)
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop rollt die Geschichte des Jazz Dance und Jazzmusik auf und richtet sich an alle, die schon Erfahrung mit Jazz Dance haben.
Zugänglichkeit
Die meisten Rhythmen oder Bewegungsrecherchen können auch im Sitzen oder auf andere kreative Weise geübt oder ausgedrückt werden, je nach Absprache mit LaTasha.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop konzentriert sich auf die Wurzeln des Jazz Dance und der Jazzmusik und legt Fokus auf geerdete, rhythmische Bewegungen sowie Improvisation innerhalb dieses Tanzstils. Die Teilnehmer:innen erforschen Breaks, Charleston und seine Variationen sowie weitere Schritte und Intentionen, die entscheidend sind, um die Kraft und das Erbe des Authentic Jazz zu bewahren.
Bringe ein Handtuch, gemütliche Schuhe, Wasser und gute Laune mit.
Nicole Berndt-Caccivio:
Self Care and Co Regulation
An wen richtet sich der Workshop?
Der Workshop richtet sich an Aktivist:innen sowie an Menschen aller Altersgruppen und Geschlechter, die sowohl Selbstregulation als auch Ko-Regulation anstreben. Die Teilnehmer:innen sollten ein Interesse an Bodywork und craniosakralen Übungen mitbringen.
Zugänglichkeit
Grundsätzlich sind Menschen mit und ohne Behinderung(en) willkommen. Die Übungen können mit klaren Anleitungen so angepasst werden, dass sie beispielsweise im Sitzen durchgeführt werden können. Die Anpassung für liegende Positionen ist jedoch schwieriger.
Persönliche Assistenzen sind herzlich eingeladen, am Workshop teilzunehmen. Wenn du einen spezifischen Bedarf oder Zugänglichkeitsanforderungen hast, informiere bitte das Workshop Office im Voraus, damit Nica diese bestmöglich berücksichtigen kann.
Über den Workshop
Die sozialen Medien bedienen uns 24/7 mit Nachrichten aus der ganzen Welt. Umbrüche. Attentate. Kriege. Falsche Informationen – oder doch richtige? Gewalt ist überall präsent, ob in Form von häuslicher Gewalt wie Femiziden hinter geschlossener Tür, oder im öffentlichen Raum. Sobald wir an einer Aktion teilnehmen, werden wir entweder Zeug:in von Gewalt oder selber angegriffen.
In diesem Workshop werden eben jene Auswirkungen von Gewalt – etwa Wut, Mut, Trauer und Hilflosigkeit – untersucht. Durch Achtsamkeits- und Entschleunigungsübungen, Körperarbeit nach biodynamischer Craniosacraltherapie und Osteopathie sowie wildem Tanzen wird ein theoretischer Teil erlebt, bei dem persönliche Themen Raum bekommen und es die Möglichkeit gibt Erlebtes zu erzählen und sich auszutauschen, Trigger zu erkennen und gemeinsam Strategien zu entwickeln, um in der Community handlungsfähig zu bleiben. Zudem werden das Nervensystem, inklusive Sympathikus, Parasympathikus und das soziale Nervensystem, beleuchtet. Die Community hält uns zusammen, aber sie braucht Pflege und Achtsamkeit, um mit den eigenen Ressourcen in Verbindung zu bleiben.
Aufbau:
Somatische Arbeit
Zeit im Freien in der Natur in der Nähe des Studios
Austausch und Gespräche in Kleingruppen
Bodywork
Craniosakrale Berührungen
Anatomische Grundlagen und Theorie
Rave und Tanzen
Bitte bring Papier und Stifte, eine Wasserflasche, bequeme Kleidung und wenn möglich eine Yogamatte mit. Alles Weitere wird im Workshop bekannt gegeben.
OFFEN FÜR ALLE!!! Alle sind willkommen die ein bisschen mehr zu dem „Old School Contemporary“ zurückkehren oder ihn erst kennenlernen wollen.
Zugänglichkeit
Grundsätzlich sind Menschen mit und ohne Behinderung(en) willkommen. Die Übungen können mit klaren Anleitungen so angepasst werden, dass sie beispielsweise im Sitzen durchgeführt werden können. Die Anpassung für liegende Positionen ist jedoch schwieriger.
Persönliche Assistenzen sind herzlich eingeladen, am Workshop teilzunehmen. Wenn du einen spezifischen Bedarf oder Zugänglichkeitsanforderungen hast, informiere bitte das Workshop Office im Voraus, damit Nica diese bestmöglich berücksichtigen kann.
Über den Workshop
Ein zeitgenössischer Tanzworkshop, der zu den Wurzeln zurückkehrt – eine Erkundung des „Old School Contemporary“. Die Teilnehmer:innen arbeiten mit strukturierten, wiederholbaren Übungen, die Bewegungen vom Boden bis durch die Körpermitte im Einklang mit der Schwerkraft lenken. Die Praxis umfasst zudem freie Bewegungen, bei denen grundlegende technische Fähigkeiten im Raum entwickelt werden.
Elektronische Musik begleitet den Workshop und unterstützt Energie, Dynamik und Präsenz. Partnering ist ein wesentlicher Bestandteil der Erkundung, ebenso wie Freude, Verspieltheit und Spaß im gemeinsamen Erleben.
Aufbau:
Warm-up
Bodywork (craniosakrale Berührungen)
Partnering
Übungen am Platz und im Raum
Improvisationen
Cool-down zum Abschluss
Bitte bring Papier und Stifte, eine Wasserflasche, bequeme Kleidung und wenn möglich eine Yogamatte mit. Alles Weitere wird im Workshop bekannt gegeben.
Dauer
Mo 20.7.2026 - Fr 24.7.2026
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal F Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Der Workshop richtet sich an Menschen jeden Geschlechts über 60, die einiges an Lebenserfahrung mitbringen und im gemeinsamen Tanzen teilen wollen.
Zugänglichkeit
Grundsätzlich sind Menschen mit und ohne Behinderung(en) willkommen. Die Übungen können mit klaren Anleitungen so angepasst werden, dass sie beispielsweise im Sitzen durchgeführt werden können. Die Anpassung für liegende Positionen ist jedoch schwieriger.
Persönliche Assistenzen sind herzlich eingeladen, am Workshop teilzunehmen. Wenn du einen spezifischen Bedarf oder Zugänglichkeitsanforderungen hast, informiere bitte das Workshop Office im Voraus, damit Nica diese bestmöglich berücksichtigen kann.
Über den Workshop
Raus aus der Komfortzone und ab in die Disco! Mit Musik aus allen Epochen – von Klassik, Schlager, Pop, Rock, Punk, Country und Jazz bis hin zu Techno – tanzen wir uns schwungvoll durch die Woche.
Jeder Workshoptag beginnt mit einem kleinen Warm-up. Dazu gehören Atemübungen, leichtes Tai Chi, Dehnungen und angeleitete Körperarbeit, um ganz im eigenen Körper anzukommen. Anschließend wird das Thema des Tages besprochen, zum Beispiel „Nähe und Distanz“, „Verlangsamung des Alltags“ oder „wilde Tänze“. Gemeinsam legen die Teilnehmer:innen Regeln zu Themen wie Berührung, Einzel- oder Gruppentanz fest: Wer möchte berührt werden und wer nicht? Wer tanzt lieber allein, wer sucht Kontakt? Und wie kann ich mitteilen, wenn sich etwas nicht gut anfühlt?
Im Mittelpunkt stehen Achtsamkeit, die Freude an Bewegung und Tanz, das Erleben von Gemeinschaft und dem eigenen Platz darin sowie das Loslassen körperlicher und seelischer Belastungen.
Ob mit oder ohne Glitzer, Perücken oder feschen Outfits – getanzt wird wild!
Aufbau:
Sanftes Warm-up und Bodywork
craniosakrale Berührungen
Improvisationen
Tanzen zu mitreissender Musik
Cool-down zum Abschluss
Tanztheater
Bitte bring Papier und Stifte, eine Wasserflasche, bequeme Kleidung und wenn möglich eine Yogamatte mit. Alles Weitere wird im Workshop bekannt gegeben.
Cornelia Böhnisch & Katharina Schrott:
Dancing Material / Material Dance
An wen richtet sich der Workshop?
Für alle, die daran interessiert sind, Dinge in Bewegung zu setzen.
Zugänglichkeit
Je nach Bedarf der Teilnehmer:innen können Übungen angepasst werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Cornelia und Katharina erkunden die dynamische Beziehung zwischen Bewegung und Materialien. Ihre Arbeit, die durch eine intensive Auseinandersetzung mit Textilien, Baumwolle, Wasser und Nebel geprägt ist, verbindet diese Elemente mit dem menschlichen Körper, Musik und Raum, um immersive Erfahrungen zu schaffen. Der Kurs arbeitet mit Methoden von Feldenkrais, somatischer Improvisation sowie Materialerforschung und choreografischem Design.
Aufbau:
Feldenkrais & Somatische Improvisation: Der Kurs beginnt mit einer Feldenkrais-Session, um das Körperbewusstsein zu fördern und die Verbindung zwischen inneren Empfindungen und äußeren Wahrnehmungen zu vertiefen, gefolgt von somatischer Improvisation.
Materialerforschung: Die Teilnehmer:innen erkunden eine Auswahl von Materialien – wie Textilien, Baumwolle, Wasser und Nebel – und untersuchen deren physikalische Eigenschaften sowie deren Einfluss auf die Bewegung, wobei das Material die Tänzer:innen anleitet.
Choreografische Konzepte: Die Interaktionen mit den Materialien werden reflektiert und in choreografische Konzepte umgewandelt, bei denen Bewegung und Material auf innovative und kreative Weise kombiniert werden.
Bitte bringt Trainingskleidung ohne Reißverschlüsse oder andere harte/scharfe Knöpfe mit, die das Material beschädigen könnten.
Die Shake the Break-Workshops stehen allen Kindern offen. Bitte informiere uns im Voraus, ob dein Kind besonderen Bedarf für die Workshops hat, damit wir entsprechend darauf eingehen können.
Grundsätzlich werden die Kurse in deutscher Sprache abgehalten.
Über den Workshop
Wie begann die Welt? Wie stapften Dinosaurier durch die Landschaft, wie bewegten sich Ritter in schweren Rüstungen oder Menschen in den wilden 1920ern? Und wie tanzen, bewegen und sprechen wir heute – oder vielleicht einmal in der Zukunft?
In diesem Theaterworkshop begeben sich die Kinder auf eine fantasievolle Zeitreise durch verschiedene Epochen. Sie beginnen ganz am Anfang mit einfachen, großen Bewegungen, entdecken die Welt der Dinosaurier mit stampfenden Schritten, reisen weiter ins Mittelalter mit starken und mutigen Tänzen und springen in die wilden 1920er mit schnellen, fröhlichen Bewegungen. Danach landen sie im Heute – und träumen sich gemeinsam in eine mögliche Zukunft.
Jeden Tag wird gespielt, getanzt, ausprobiert und erfunden. Die Kinder schlüpfen in verschiedene Rollen, nutzen ihre Fantasie und entdecken, wie unterschiedlich sich Zeiten durch Bewegung ausdrücken lassen. Am letzten Tag laden wir die Eltern zu einer kleinen Präsentation ein und zeigen eine ganz persönliche Zeitreise durch Tanz und Fantasie.
FemFunk richtet sich an Tänzer:innen, die sich für kommerzielle Bewegungsstile und performance-orientiertes Arbeiten interessieren. Dazu gehören Tänzer:innen, die ihre Vielseitigkeit erweitern, ihre Musikalität vertiefen und Storytelling durch zeitgenössische kommerzielle Bewegungen erkunden möchten. Der Workshop ist für alle, die neugierig, offen und bereit sind, sich künstlerisch herauszufordern.
Von den Teilnehmer:innen wird erwartet, dass sie Fokus, Respekt für den Raum und die Bereitschaft mitbringen, vollständig präsent zu sein. Der Arbeitsprozess legt Wert auf Erkundung, Intention und Aufmerksamkeit für Details. Tänzer:innen werden ermutigt Risiken einzugehen, offen für Feedback zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen. Eine positive und kooperative Energie ist wesentlich.
Eine vielfältige Gruppe in Bezug auf Hintergrund, Tanzausbildung, Identität und Lebenserfahrung wird sehr geschätzt. Vielfalt bereichert den kreativen Prozess und fördert einen tieferen künstlerischen Austausch. Ziel ist es, eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der sich alle sicher fühlen, um sich auszudrücken, zu wachsen und ihre einzigartige Perspektive in die Arbeit einbringen zu können.
Zugänglichkeit
Der Unterricht erfolgt hauptsächlich durch visuelle Demonstration unterstützt von verbalen Erklärungen. Von Teilnehmer:innen wird erwartet, Bewegungssequenzen schnell zu erfassen und mit Klarheit auszuführen. Es kann Momente der Gruppenarbeit geben, unter anderem in einem Kreis (Cipher), der die Tänzer:innen zur Teilnahme und Improvisation einlädt. Der Fokus des Workshops liegt jedoch auf dem Erlernen von Choreografie, nicht Improvisation.
Aufgrund des schnellen Tempos, der physischen Anforderungen und der Abhängigkeit von visueller Vermittlung kann der Kurs für Menschen mit bestimmten Bedarfen, insbesondere im Bereich Mobilität oder Sehvermögen, herausfordernd sein. Teilnehmer:innen sind jedoch jederzeit eingeladen, den Kurs zu besuchen, um zu prüfen, ob er für sie geeignet ist.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office. Jermaine ist offen für Dialog und wird stets darauf achten, eine respektvolle und unterstützende Umgebung für alle im Raum zu schaffen.
Über den Workshop
Jermaine versteht etwas von starker „Femme Energie“. Femme Funk ist sinnlich, knallhart und sexy, wobei klare Linien und Präzision im Mittelpunkt stehen. Jenseits technischer Routinen fordert der Workshop dazu auf, das Verhältnis von Klang und Bewegung sinnlich und emotional neu zu entdecken.
Aufbau:
Einführung & Check-In: Die Woche beginnt mit einem kurzen Gespräch und persönlichen Vorstellungsrunden, um Verbindung zu schaffen und einen unterstützenden Raum zu etablieren.
Warm-up & somatische Vorbereitung: Erdendes Aufwärmen, gefolgt von bodenbasiertem Stretching und Mobilitätsübungen, um den Körper zu aktivieren und auf dynamische Bewegungen vorzubereiten.
Technische Grundlagen: Gehtechniken, Haltung, Improvisation und Kombinationen durch den Raum (oft in High Heels).
Entwicklung & Erkundung: Arbeit an Choreografie-Phrasen, Musikalität, Textur und Bühnenpräsenz.
Partner- / Gruppenarbeit: Förderung des Raumgefühls und künstlerischer Austausch.
Anwendung: Choreografie
Abschluss: Durchlauf, Reflexion und kurzes Cool-down
Bitte bringe Knieschoner. Für den Workshop können sowohl High Heels als auch Sneakers getragen werden.
Termine
Mo 20.7.2026 - Fr 24.7.2026 | Buchung
Mo 27.7.2026 - Fr 31.7.2026 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal 1 Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Street Jazz / HipHop richtet sich an Tänzer:innen, die sich für kommerzielle Bewegungsstile und performance-orientiertes Arbeiten interessieren. Dazu gehören Tänzer:innen, die ihre Vielseitigkeit erweitern, ihre Musikalität vertiefen und Storytelling durch zeitgenössische kommerzielle Bewegungen erkunden möchten. Der Workshop ist für alle, die neugierig, offen und bereit sind, sich künstlerisch herauszufordern.
Von den Teilnehmer:innen wird erwartet, dass sie Fokus, Respekt für den Raum und die Bereitschaft mitbringen, vollständig präsent zu sein. Der Arbeitsprozess legt Wert auf Erkundung, Intention und Aufmerksamkeit für Details. Tänzer:innen werden ermutigt, Risiken einzugehen, offen für Feedback zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen. Eine positive und kooperative Energie ist wesentlich.
Eine vielfältige Gruppe in Bezug auf Hintergrund, Tanzausbildung, Identität und Lebenserfahrung wird sehr geschätzt. Vielfalt bereichert den kreativen Prozess und fördert einen tieferen künstlerischen Austausch. Ziel ist es, eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der sich alle sicher fühlen, um sich auszudrücken, zu wachsen und ihre einzigartige Perspektive in die Arbeit einbringen zu können.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop ist ein energiegeladener, rhythmusbasierter Kurs, der den Fokus auf Musikalität, Dynamik und Choreografie legt. Das Tempo ist in der Regel schnell, mit sich aufbauenden Sequenzen, die unter anderem Bewegungen durch den Raum, Richtungswechsel und gelegentlich Bodenelemente beinhalten können.
Der Unterricht erfolgt hauptsächlich durch visuelle Demonstration, unterstützt von verbalen Erklärungen. Von Teilnehmer:innen wird erwartet, Bewegungssequenzen schnell zu erfassen und mit Klarheit auszuführen. Es kann Momente der Gruppenarbeit geben, unter anderem in einem Kreis (Cipher), der Tänzer:innen zur Teilnahme und Improvisation einlädt. Der Fokus des Workshops liegt jedoch auf dem Erlernen von Choreografie, nicht Improvisation.
Aufgrund des schnellen Tempos, der physischen Anforderungen und der Abhängigkeit von visueller Vermittlung kann der Kurs für Menschen mit bestimmten Bedarfen, insbesondere im Bereich Mobilität oder Sehvermögen, herausfordernd sein. Teilnehmer:innen sind jedoch jederzeit eingeladen, den Kurs zu besuchen, um zu prüfen, ob er für sie geeignet ist.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office. Jermaine ist offen für Dialog und wird stets darauf achten, eine respektvolle und unterstützende Umgebung für alle im Raum zu schaffen.
Über den Workshop
Dieser Workshop ist eine einzigartige Verschmelzung aus Jazz, HipHop und Funk, gepaart mit Jermaines elektrisierender Mischung aus Kraft und Sinnlichkeit. Sein präziser Tanzstil verbindet klare Linien mit Leidenschaft. Der Fokus liegt darauf, die natürlichen Fähigkeiten und die Vielseitigkeit der Teilnehmer:innen zu stärken und ihnen zu helfen, ihren eigenen Style und ihre eigene Sprache zu entwickeln.
Aufbau:
Einführung & Check-In: Die Woche beginnt mit einem kurzen Gespräch und persönlichen Vorstellungsrunden, um Verbindung zu schaffen und einen unterstützenden Raum zu etablieren.
Warm-up & somatische Vorbereitung: Erdendes Aufwärmen, gefolgt von bodenbasiertem Stretching und Mobilitätsübungen, um den Körper zu aktivieren und auf dynamische Bewegungen vorzubereiten.
Technische Grundlagen: Groove-Übungen, Cypher (Call-and-Response) und Bewegungsfolgen über den Raum.
Entwicklung & Erkundung: Arbeit an Choreografie-Phrasen, Musikalität, Textur und Bühnenpräsenz.
Partner- / Gruppenarbeit: Förderung des Raumgefühls und künstlerischer Austausch.
Anwendung: Choreografie
Abschluss: Durchlauf, Reflexion und kurzes Cool-down
Jermaine Browne & Marta Coronado:
Release Meets Commercial HipHop Fusion
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop ist ideal für alle, die sich für Looping, Umkehren und Transformieren von Bewegungsmaterial aus der Release-Technik und kommerziellen HipHop interessieren.
Zugänglichkeit
Der Unterricht erfolgt hauptsächlich durch visuelle Demonstration, unterstützt von verbalen Erklärungen. Von Teilnehmer:innen wird erwartet, Bewegungssequenzen schnell zu erfassen und mit Klarheit auszuführen. Der Fokus des Workshops liegt auf dem Erlernen von Choreografie, nicht Improvisation.
Aufgrund des schnellen Tempos, der physischen Anforderungen und der Abhängigkeit von visueller Vermittlung kann der Kurs für Menschen mit bestimmten Bedarfen, insbesondere im Bereich Mobilität oder Sehvermögen, herausfordernd sein. Teilnehmer:innen sind jedoch jederzeit eingeladen, den Kurs zu besuchen, um zu prüfen, ob er für sie geeignet ist.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office. Jermaine und Marta sind offen für Dialog und werden stets darauf achten, eine respektvolle und unterstützende Umgebung für alle im Raum zu schaffen.
Über den Workshop
Jermaine und Marta kennen sich seit vielen Jahren durch ihr Unterrichten bei ImPulsTanz. Über die Musik der katalanischen Sängerin Rosalía entdeckten sie Parallelen in ihren jeweiligen Tanzstilen, die sie gerne mit Teilnehmer:innen teilen möchten.
Gemeinsam bringen sie eine einzigartige Fusion aus Release-Technik und kommerziellem HipHop mit.
Aufbau:
Warm-up: angeleitete körperliche Vorbereitung mit Fokus auf Mobilität, Ausrichtung und Körperbewusstsein
Bewegungssequenzen / Loops: Einführung kurzer Phrasen zur Erforschung von Koordination, Rhythmus, Stil und Dynamik, gemeinsam von beiden Künstler:innen unterrichtet; die Loops betonen räumliches Bewusstsein und Musikalität und beinhalten Variationen sowie progressive Herausforderungen
Choreografie: Erlernen und Verfeinern einer längeren Phrase; Fokus auf Ausdruck, Intention und Gruppenkompositionen
Cool-down: sanftes Dehnen und Übungen aus der Release-Technik, teilweise kombiniert mit Reflexion oder Feedback zum Abschluss der Einheit
Dieser Workshop richtet sich an Tänzer:innen, die die Aufmerksamkeit des Publikums durch die Kamera einfangen, ihre eigenen Bewegungen filmen oder ihren Tanz in sozialen Medien teilen möchten. Tänzer:innen mit unterschiedlichem Hintergrund sind willkommen, wobei jedoch wichtig ist, dass die Teilnehmer:innen Erfahrung mit (schnellem) Erlernen und Anpassen von Bewegungsmaterial haben sollten. Für alle, die neugierig, offen und bereit sind, sich künstlerisch herauszufordern.
Von den Teilnehmer:innen wird erwartet, dass sie Fokus, Respekt für den Raum und die Bereitschaft mitbringen, vollständig präsent zu sein. Der Arbeitsprozess legt Wert auf Erkundung, Intention und Aufmerksamkeit für Details. Tänzer:innen werden ermutigt, Risiken einzugehen, offen für Feedback zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen. Eine positive und kooperative Energie ist wesentlich.
Eine vielfältige Gruppe in Bezug auf Hintergrund, Tanzausbildung, Identität und Lebenserfahrung wird sehr geschätzt. Vielfalt bereichert den kreativen Prozess und fördert einen tieferen künstlerischen Austausch. Ziel ist es, eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der sich alle sicher fühlen, um sich auszudrücken, zu wachsen und ihre einzigartige Perspektive in die Arbeit einbringen zu können.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop ist ein energiegeladener, rhythmusbasierter Kurs, der den Fokus auf Musikalität, Dynamik und Choreografie legt. Das Tempo ist in der Regel schnell, mit sich aufbauenden Sequenzen, die unter anderem Bewegungen durch den Raum, Richtungswechsel und gelegentlich Bodenelemente beinhalten können.
Der Unterricht erfolgt hauptsächlich durch visuelle Demonstration unterstützt von verbalen Erklärungen. Von Teilnehmer:innen wird erwartet, Bewegungssequenzen schnell zu erfassen und mit Klarheit auszuführen. Es kann Momente der Gruppenarbeit geben, unter anderem in einem Kreis (Cipher), der die Tänzer:innen zur Teilnahme und Improvisation einlädt. Der Fokus des Workshops liegt jedoch auf dem Erlernen von Choreografie, nicht Improvisation.
Aufgrund des schnellen Tempos, der physischen Anforderungen und der Abhängigkeit von visueller Vermittlung kann der Kurs für Menschen mit bestimmten Bedarfen, insbesondere im Bereich Mobilität oder Sehvermögen, herausfordernd sein. Teilnehmer:innen sind jedoch jederzeit eingeladen, den Kurs zu besuchen, um zu prüfen, ob er für sie geeignet ist.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office. Jermaine ist offen für Dialog und wird stets darauf achten, eine respektvolle und unterstützende Umgebung für alle im Raum zu schaffen.
Über den Workshop
Das Erstellen und Teilen von kreativem Material in den sozialen Medien ist eine persönliche und je nachdem komplexe Entscheidung, die oft die Debatte darüber auslöst, ob man seine Talente damit unentgeltlich anbietet. Für Jermaine geht es vor allem darum, das, was man mit anderen teilt, zu kuratieren und in das Reich des eigenen kreativen Geistes einzutauchen. Auf diese Weise kann man einen einzigartigen Weg finden, den Tanz mit der Kamera in Einklang zu bringen.
In Dance for Camera teilt Jermaine sein Fachwissen über das Tanzen für die Leinwand. Die Teilnehmer:innen lernen eine kurze Choreografie, passen sie an ihren Stil an und entwickeln in Gruppen eine kleine Performance für die Kamera. Jermaine wird Werkzeuge und Aufgaben anbieten, während die Teilnehmer:innen selbst entscheiden können, welchen Ort sie in den Räumlichkeiten finden, um ihre kurzen Choreographien aufzunehmen. Später werden die kurzen Tanzvideos in der größeren Gruppe besprochen und Feedback ausgetauscht.
Am Ende des Workshops werden mehrere kurze Filmsequenzen entstanden sein, die sowohl von den Teilnehmer:innen als auch von Jermaine und dem Videofilmer geteilt werden können.
Aufbau:
Einführung & Check-In: Die Woche beginnt mit einem kurzen Gespräch und persönlichen Vorstellungsrunden, um Verbindung zu schaffen und einen unterstützenden Raum zu etablieren.
Warm-up & somatische Vorbereitung: Erdendes Aufwärmen, gefolgt von bodenbasiertem Stretching und Mobilitätsübungen, um den Körper zu aktivieren und auf dynamische Bewegungen vorzubereiten.
Technische Grundlagen: Performance-orientiertes Warm-up mit Fokus auf Intention, Konzentration und Präsenz
Entwicklung & Erkundung: Arbeit an Choreografie-Phrasen, Musikalität, Textur und Bühnenpräsenz.
Partner- / Gruppenarbeit: Förderung des Raumgefühls und künstlerischer Austausch.
Anwendung: Gruppen-Inszenierung, gefilmte Durchläufe und Performance-Feinschliff mit individuellem Feedback
Abschluss: Durchlauf, Reflexion und kurzes Cool-down
Dieser Workshop ist offen für alle – die Teilnehmer:innen sollen einfach so kommen, wie sie sind.
“Show up, show out, get fierce!”
Zugänglichkeit
Die Teilnehmer:innen können so kommen, wie sie sind! Hustle ist ein Paartanz, der auf viel Schrittarbeit basiert, aber es gibt für jede Person einen Weg, damit zu arbeiten. Komm vorbei und probiere es aus.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Hustle ist ein Tanzstil, der in den frühen 1970er-Jahren in der jungen Latinx-Community in New York City entstanden ist. Es ist ein spielerischer Paartanz mit komplexen Drehungen, Drama und Styling.
Hattest du schon einmal den Wunsch, Teil eines eleganten Paares zu sein, das über den Boden gleitet – zu den Rhythmen der 1970er-Jahre und der Musik von heute? Schnapp dir eine:n Partner:in – egal wer – spüre den Beat und let’s hustle!
Aufbau:
Warm-up
Grundlagen: Hustle-Schritte
Technik und Choreografie: Drehungen und „Roping“
Freestyle: Anwendung des im Unterricht Gelernten und Verbindung mit dem eigenen „Dance-DNA“ (vorherige Bewegungserfahrung)
Cool down
Du kannst Schuhe mitbringen, die dir ermöglichen, dich leicht auf dem Tanzboden zu drehen.
Dieser Workshop ist offen für alle – die Teilnehmer:innen sollen einfach so kommen, wie sie sind.
“Show up, show out, get fierce!”
Zugänglichkeit
Die Teilnehmer:innen können so kommen, wie sie sind! Im Voguing kann der Fokus auf verschiedene Körperteile gelegt werden, zum Beispiel stärker auf Handbewegungen. In diesem Workshop gibt es für jede Person einen Weg, teilzunehmen. Komm vorbei und probiere es aus.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Diese New Yorker Tanzkultur, die von homosexuellen Jugendlichen aus der Black- und Brown-Community in den späten 1960er-Jahren ins Leben gerufen wurde, hat in der heutigen Zeit eine Kraft entwickelt und hat auch abseits der Tanzfläche einen Einfluss auf ein selbstbetimmtes, empowertes Leben. Der Workshop nimmt die Teilnehmer:innen auf eine Entdeckungsreise mit; es geht um viel Liebe, viel Geschichte und darum, sie auszuleben und das wildeste Selbst auszupacken. „See all of you this summer and let’s get to WERK!!”
Die ersten zwei Tage konzentriert sich der Workshop auf Old Way, danach folgt ein Tag New Way – schneller und mit mehr Fokus auf Flexibilität. Zum Abschluss widmen sich die letzten zwei Tage dem Vogue Femme.
Aufbau:
Warm-up
Grundlagen
Freestyle: Anwendung des im Unterricht Gelernten und Verbindung mit dem eigenen „Dance-DNA“ (vorherige Bewegungserfahrung)
Teilweise als Abschluss: Runway
Du kannst High Heels und Knieschoner mitbringen, um dich extra fierce zu fühlen!
Dieser Workshop ist offen für alle – die Teilnehmer:innen sollen einfach so kommen, wie sie sind.
“Show up, show out, get fierce!”
Zugänglichkeit
Die Teilnehmer:innen können so kommen, wie sie sind! Im Waacking kann der Fokus auf verschiedene Körperteile gelegt werden, zum Beispiel stärker auf Handbewegungen. In diesem Workshop gibt es für jede Person einen Weg, teilzunehmen. Komm vorbei und probiere es aus.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Waacking ist ein expressiver Tanzstil, der von Latinx, Brown und Black Jugendlichen an der Westküste der USA, insbesondere in L.A., entwickelt wurde. Inspiriert von Old Hollywood Stilfilmen bringen die Teilnehmer:innen ihre lebendigen Geschichten in all ihrer Vielfalt zum Ausdruck. Dieser Workshop vermittelt den Geschmack des „Fabelhaften“ und würdigt die inspirierenden Stars und Sternchen einer längst vergangenen Filmära. „Light, Camera, ACTION!!“
Während die ersten Tage auf Punking basieren, liegt der Fokus an den letzten Tagen auf Arm Waacks.
Aufbau:
Warm-up
Grundlagen
Freestyle: Anwendung des im Unterricht Gelernten und Verbindung mit dem eigenen „Dance-DNA“ (vorherige Bewegungserfahrung)
Teilweise als Abschluss: Runway
Du kannst High Heels und Knieschoner mitbringen, um dich extra fierce zu fühlen!
Die Shake-the-Break-Workshops stehen allen Kindern offen. Bitte informiere uns im Voraus, ob dein Kind besonderen Bedarf für die Workshops hat, damit wir entsprechend darauf eingehen können.
Grundsätzlich werden die Kurse in deutscher Sprache abgehalten.
Über den Workshop
Gemeinsam schauen sich die Kids den menschlichen Körper an – das Skelett, die Organe und Flüssigkeiten – und werden auf eine Reise durch unser Inneres eingeladen. Wie groß ist mein Herz? Wie schwer der Kopf? Was wäre, würde unsere Wirbelsäule plötzlich länger oder wüchse uns ein Schwanz? Oder wenn sich unsere Schulterblätter auf magische Weise in Flügel verwandelten?
Wissenschaft und Kreativität verbinden sich zu anatomischen Fantasien, die einladen, in Bewegung zu kommen und den Raum zu erforschen.
Improvisationen – in der Gruppe sowie alleine – und choreographische Elemente verweben sich im kreativen Prozess der Entwicklung einer kleinen Präsentation.
Die Freude am Tanzen steht im Mittelpunkt, während Kids – inspiriert von Tanzmethoden, wie Axis Syllabus, BMC® (Body-Mind-Centering®), Release Techniques und Partnerwork – erforschen, wie sich ihre Körper durch den Raum bewegen.
Für Tanzschaffende aus verschiedensten Bereichen, die ihre eigenen Bewegungen und Fragestellungen in diesen Choreografie-Workshop einbringen möchten.
Zugänglichkeit
Der Workshop fördert Tanz und Choreografie als spezifische, individuelle Kunstformen, die uns allen gemeinsam sind. Gleichzeitig betrachtet er Tanz als Form und Sprache, die in unterschiedlichen Körpern, Sprachen, Mitteln und Ausdrucksweisen existiert und sich bewegt. Der Tanz richtet sich nach den individuellen körperlichen, mentalen und imaginären Möglichkeiten der Teilnehmer:innen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Beim Zusammentreffen mit einer neuen architektonischen Umgebung sollen die Teilnehmer:innen in einen Tanz eintreten, während dieser sich in einem neuen Raum einfügt. Dabei erkennen sie eine Choreografie, die weiß, wie sie stillstehen und sich gleichzeitig von einem Ort zum anderen bewegen kann – als handele es sich um einen schrittweisen Prozess mit rutschigen Kanten.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Veränderungen, die eine Choreografie durchläuft, während sie sich in anderen Räumen positioniert – oder besser gesagt, sich entlang anderer Räume transformiert. Besonderes Augenmerk liegt auf der Figur des scharfen (dringenden) „Winkels“, ebenso auf Druck / Verdichtung versus Expansion / Dispersion, und damit auch auf dem Realen innerhalb des Virtuellen, dem Liminalen sowie dem „Positionierten“. Materialität. Aktivität. Kontemplation. Politik. Choreografie als ein Bild. Bildlichkeit als eine rutschige Bahn.
Aufbau:
- Warm-up für Körper und Geist
- Choreografie: Konzeptuell gerahmter und spezifisch geordneter Tanz
- Theoretische und bewegungsbasierte Analyse von Tanz im Hinblick auf die Spezifität der Bedeutungsproduktion
Für Teilnehmer:innen mit viel Vorerfahrung, fortgeschrittene und professionelle Tänzer:innen, die ihre eigenen Bewegungen und Fragestellungen einbringen möchten.
Zugänglichkeit
Der Workshop fördert Tanz und Choreografie als spezifische, individuelle Kunstformen, die uns allen gemeinsam sind. Gleichzeitig betrachtet er Tanz als Form und Sprache, die in unterschiedlichen Körpern, Sprachen, Mitteln und Ausdrucksweisen existiert und sich bewegt. Der Tanz richtet sich nach den individuellen körperlichen, mentalen und imaginären Möglichkeiten der Teilnehmer:innen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Ausgehend von einem aktuellen Solo von und mit Cristina erkunden die Teilnehmer:innen den Tanz einer einzelnen Hand, in der Annahme, dass Bewegung durch Modulation gesteuert wird und dass Tanz ein kontinuierlicher Prozess des Fangens und Fallens ist – bestimmt und losgelassen, ängstlich und waghalsig, sowohl metaphorisch als auch körperlich erfahrbar.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Figur des „Pits“, ebenso wie sphärischen Strukturen, Pendeln, Frequenzen und der Logik des Nachklingens. Indem nur mit einer Hand getanzt wird, erzeugt die Arbeit eine Tonalität und lässt uns dennoch unvollständig zurück, als sei Choreografie ein fremdes, aber beherrschbares Lied.
Aufbau:
- Warm-up für Körper und Geist
- Choreografie: Konzeptuell gerahmter und spezifisch geordneter Tanz
- Theoretische und bewegungsbasierte Analyse von Tanz im Hinblick auf die Spezifität der Bedeutungsproduktion
Termine
Sa 1.8.2026, 9:30 - 14:30 | Buchung
So 2.8.2026, 9:30 - 9:30 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal G Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Beginner (11:15–13:00)
Für Menschen mit einigen oder gar keinen Vorkenntnissen in Ballett.
Advanced (09:15–11:00)
Für Menschen mit einigen bis reichlich vorhandenen Vorkenntnissen in Ballett.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop zielt darauf ab, einige der Belastungen der körperlichen Anforderungen im klassischen Ballett zu mildern; er ist jedoch auf dynamische Bewegungen wie Sprünge, Drehungen auf einem Bein, schnelle Gewichtsverlagerungen und Figuren aus dem klassischen Ballettrepertoire ausgerichtet. Die Arbeit ist körperlich anspruchsvoll und nicht schonend, und Andrew verfügt über keine spezielle Ausbildung im Umgang mit Menschen mit Behinderungen. Andrew ist zwar bestrebt, im Unterricht klar, flexibel und aufgeschlossen zu sein, doch sollten Teilnehmer*innen mit besonderen Zugangsbedürfnissen beachten, dass Anpassungsmöglichkeiten begrenzt sein können und es unter Umständen nicht möglich ist, allen Wünschen vollständig gerecht zu werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop ist von der Philosophie von Janet Panetta inspiriert, die die Cecchetti-Technik in einen Dialog mit dem modernen und experimentellen Tanz brachte. In ihrem Unterricht forderte sie die Tänzer:innen auf, die Balletttechnik zu verinnerlichen und gleichzeitig nach etwas Wesentlicherem als bloßen Fehlern oder Misserfolgen zu streben. Janet Panetta zu Ehren erkunden wir gemeinsam die Beziehung zwischen dem Erlernen der Technik und dem Geist von etwas Bestehendem.
Beginner
Dieser Workshop bietet einen intensiven Einblick in die technischen Grundlagen des klassischen Balletts, zugeschnitten auf Einsteiger:innen. Wir betrachten diese Kunstform als etwas, das man im Laufe der Zeit kennenlernt, und ein Training, das mit dem natürlichen Bewegungsgefühl des Körpers harmoniert, anstatt ihm entgegenzuwirken. Die Technik unterstützt Neugier, Koordination und Selbstvertrauen. Im Workshop geht es um komplexe Formen, ums Gewicht verlagern und das Lenken von Energie durch Raum und Zeit. Anhand klassischer Klaviermusik bekommen Teilnehmer:innen ein tiefes Gespür für Musikalität und Rhythmus. Wiederholungen helfen beim Zuhören und dabei, Bewegungen zu strukturieren und klar zu tanzen. Die Übungen an der Stange konzentrieren sich auf funktionelle Ausrichtung und die bewusste Gewichtsverteilung über das Skelett, wodurch müheloseres Muskelarbeiten entsteht. Diese Ideen werden dann in Tanzkombinationen in der Mitte des Raumes und der Diagonale angewendet, beispielsweise bei großen Walzern, Drehungen und Sprüngen. Der Workshop ist eine Gelegenheit, Technik zu integrieren und dabei Spaß zu haben. Der Unterricht wechselt fließend zwischen Beobachtung, individueller Übung und Partner-/Berührungserfahrungen – ein multimodaler Ansatz, der Neugier und Ausdauer fördert.
Advanced
Dieser Workshop bietet einen tiefgehenden Einblick in Ballett, das für professionelle Tänzer:innen aus verschiedenen Backgrounds und Tanzrichtungen zugeschnitten ist. Teilnehmer:innen arbeiten an der Stange und der Mitte des Raumes und erkunden, wie Bewegung genau funktioniert und erhalten dabei eine Fülle an Informationen über Dynamiken und optionale Abläufe. Beim Herunterbrechen auf klare technische Basics erlernen, beobachten, hinterfragen und integrieren die Teilnehmer:innen die verschiedenen Einzelteile wieder in ein ganzkörperliches Tanzen. Sie werden darin unterstützt, Technik lesbar und nutzbar zu machen, statt diese als etwas Abstraktes oder etwas „Aufgezwungenes“ zu betrachten. Im Laufe der Woche bauen Teilnehmer:innen Fähigkeiten auf, die ihre Ideen über klassische Ideale hinterfragen sowie Tendenzen zum Über-Arbeiten, Über-Dehnen oder einer Trennung von der ursprünglichen Freude an Bewegung durch den Raum. Musikalische Kombinationen an der Stange, in der Mitte, in der Diagonale, wie das Adagio, die großen Walzer, Drehungen, Sprünge werden zu Gelegenheiten, Technik zu integrieren und dabei ausgelassen zu tanzen. Teilnehmer:innen üben sich nebeneinander in Klarheit und Risikobereitschaft, wobei Präzision zu Freiheiten führt. Die Klassen wechseln zwischen Beobachtung, eigenständiger Praxis, Partner- und taktilen Übungen – ein multimodaler Zugang, der Neugier und Ausdauer bringt.
Aufbau:
Warm-up
Musikalische Erkundungen
Arbeit an der Stange, Ausrichtung
Partnerarbeit
Stretching
Fokussierte Kräftigungsübungen
Vorgegebenes Bewegungsmaterial
Termine
Mo 27.7.2026, 9:15 - Fr 31.7.2026 | Buchung
Mo 27.7.2026, 11:15 - Fr 31.7.2026 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal 1 Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Für Menschen mit einigen oder gar keinen Vorkenntnissen in Ballett.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop zielt darauf ab, einige der Belastungen der körperlichen Anforderungen im klassischen Ballett zu mildern; er ist jedoch auf dynamische Bewegungen wie Sprünge, Drehungen auf einem Bein, schnelle Gewichtsverlagerungen und Figuren aus dem klassischen Ballettrepertoire ausgerichtet. Die Arbeit ist körperlich anspruchsvoll und nicht schonend, und Andrew verfügt über keine spezielle Ausbildung im Umgang mit Menschen mit Behinderungen. Andrew ist zwar bestrebt, im Unterricht klar, flexibel und aufgeschlossen zu sein, doch sollten Teilnehmer*innen mit besonderen Zugangsbedürfnissen beachten, dass Anpassungsmöglichkeiten begrenzt sein können und es unter Umständen nicht möglich ist, allen Wünschen vollständig gerecht zu werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Intensiv-workshop bietet einen technischen Ansatz für Ballett, der perkussiv, kraftvoll und funktional ist. Die Gruppe wird an der Stange mit kleinen, achtsamen Übungen arbeiten, um Körperhaltung und Rhythmus zu erkunden, und dabei ruhige Phasen nutzen, um die Skelettorganisation und Dynamiken wie das Abfedern zu beobachten, die die Teilnehmer:innen energetisch mit der gesamten Körperstruktur verbinden. Die Teilnehmer:innen wenden diese Ideen musikalisch auf das Ballettrepertoire an, sodass Technik zu etwas wird, das man spüren, organisieren und nutzen kann. Wie führt das Loslassen von Spannung zu schwebendem Gleichgewicht? Wie wird aus einem Hüpfen ein gewaltiger Sprung mit einem Abstoßen? Die Teilnehmer*innen erkunden diese Fragen von Grund auf und von innen heraus, schärfen mithilfe kleiner Experimente ihre Wahrnehmung und bauen Schwung für komplexen, ganz-körperlichen Tanz auf. Die Gruppe erhält praktische Werkzeuge, um sich effizienter, klarer und mit mehr Freude zu bewegen. Der Unterricht wechselt fließend zwischen Beobachtung, individuellen Übungen und Partner- und taktilen Übungen – ein multimodaler Ansatz, der Neugier und Ausdauer fördert.
Dieser Workshop ist von der Philosophie von Janet Panetta inspiriert, die die Cecchetti-Technik in einen Dialog mit dem modernen und experimentellen Tanz brachte. In ihrem Unterricht forderte sie die Tänzer:innen auf, die Balletttechnik zu verinnerlichen und gleichzeitig nach etwas Wesentlicherem als bloßen Fehlern oder Misserfolgen zu streen. Janet Panetta zu Ehren erkunden wir gemeinsam die Beziehung zwischen dem Erlernen der Technik und dem Geist von etwas Bestehendem.
Aufbau:
Warm-up
Musikalische Erkundungen
Arbeit an der Stange, Ausrichtung
Partnerarbeit
Stretching
Fokussierte Kräftigungsübungen
Vorgegebenes Bewegungsmaterial
Termine
Sa 25.7.2026, 10:00 - 14:30 | Buchung
So 26.7.2026, 10:00 - 14:30 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal 1 Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Marta Coronado:
Release Technique - Enjoying the Laws of Motion
An wen richtet sich der Workshop?
Für Teilnehmer:innen, die bereits über reichlich Erfahrung auf Anfänger:innen-Niveau verfügen und tiefer in die Release Technique eintauchen möchten.
Zugänglichkeit
Die Release Technique arbeitet mit Vertikalität und Schwerkraft, mit dem Gewicht von Extremitäten, Becken und Thorax, das es den Teilnehmer:innen ermöglicht, sich frei durch den Raum zu bewegen. Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmer:innen zu ermöglichen, den Raum frei zu durchqueren.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop basiert auf den Grundprinzipien der Release-Technik. Gleich zu Beginn des Warm-ups stehen Vertikalität und Schwerkraft im Fokus, um einen Bezug zum Boden und ein Bewusstsein für „alignment“ (Ausrichtung) zu schaffen. Die Verbindung zwischen Kopf und Nacken als Bewegungsimpuls bildet einen Schwerpunkt, außerdem ist es wichtig mit dem Gewicht der Extremitäten, des Beckens und des Oberkörpers zu arbeiten. Dabei geht es um die Selbstwahrnehmung in der Bewegung, um alte Bewegungsmuster verändern zu können und um das Finden neuer Wege, die weniger Kraft kosten.
Es wird versucht, Körper und Geist zu integrieren und neue Zugänge zu anderen Gedankenabläufen zu finden. Der Workshop betrachtet den Körper als offenes System, als physikalische Maschine, die Bewegungsgesetzen unterworfen ist. Die drei goldenen Regeln der Trägheit, Wechselwirkung und Impulse erhöhen die Intensität der Bewegungen.
Aufbau:
- Aufwärmen mit Fokus auf Vertikalität
- Release Floor Work
- Übungen über den Raum hinweg zur Erforschung von Isolation und Verbindung
- Choreografie: Erlernen von Tanzmaterial aus Martas Repertoire
Termine
Mo 20.7.2026 - Fr 24.7.2026 | Buchung
Mo 27.7.2026 - Fr 31.7.2026 | Buchung
Mo 3.8.2026 - Fr 7.8.2026 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal A Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Für Teilnehmer:innen mit umfangreicher Erfahrung auf fortgeschrittenem Niveau, professionelle Tänzer:innen sowie Tanzstudent:innen. Sie sollten über eine solide technische Grundlage verfügen, um Tanzmaterial zu erlernen und dieses kreativ zu transformieren.
Zugänglichkeit
Die Release Technique arbeitet mit Vertikalität und Schwerkraft, mit dem Gewicht von Extremitäten, Becken und Thorax, das es den Teilnehmer:innen ermöglicht, sich frei durch den Raum zu bewegen. Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmer:innen zu ermöglichen, den Raum frei zu durchqueren.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Die Kreation eines Tanzstückes kann man sich wie ein Puzzle vorstellen. Wenn man als Tänzer:in eine aktive Figur auf diesem Spielbrett sein möchte, dann muss man ein denkender Körper werden, der sich verändert, das Grundmaterial übersetzt und dabei in der Lage ist, sich selbst zu überraschen. In dieser Woche wird mit Raum- und Zeitwechseln gearbeitet, um eine vorgegebene Phrase zu improvisieren.
Realtime Composition wird während der Improvisationssessions dazu beitragen, Interaktionsideen Raum zu geben. Dadurch wird in Form von Spielen das festgelegte Tanzmaterial in Zeit und Raum mit verschiedenen Werkzeugen transformiert.
Am letzten Tag der Woche wird das gesamte Bewegungsmaterial zusammengetragen und versucht das Skelett eines Tanzstückes zu kreieren, um es einander vortanzen zu können. Dies gibt uns eine Idee von Kontinuität, die diese Arbeit mit sich bringt. Marta teilt ihre eigenen Erfahrungen als Tänzerin, gibt Teilnehmer:innen bestimmte Richtlinien und Vorschläge zur Anwendung von Prinzipien der Transformation und Komposition mit.
Aufbau:
- Aufwärmen mit Improvisation
- Akkumulationsübungen zur Komposition mit Improvisation in Duos, Trios und Quintetten
- Choreografie: Erlernen von Tanzmaterial aus Martas Repertoire, um mit festgelegten Kompositionen zu arbeiten
Termine
Mo 20.7.2026 - Fr 24.7.2026 | Buchung
Mo 3.8.2026 - Fr 7.8.2026 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal B / Arsenal A Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Blanka Flora Csasznyi:
Shifting Roots – Alegado Movement Language
An wen richtet sich der Workshop?
Der Workshop wird allen empfohlen, die bereits über grundlegende Bewegungserfahrung verfügen, sei es durch Sport oder Tanz, da die in der Klasse vermittelten Bewegungen detailliert sind und koordinative Herausforderungen beinhalten. Vielleicht die wichtigste Eigenschaft ist Geduld – sowohl mit sich selbst als auch mit dem Prozess. Aufgrund der Komplexität der Bewegungen beginnt der Workshop langsam, aber gründlich. Sobald starke Grundlagen gelegt sind, beschleunigt sich die Arbeit und entwickelt ihre volle Dynamik.
Alle mit Offenheit, Geduld und der Fähigkeit, die Aufmerksamkeit nach innen zu richten, sind herzlich willkommen.
Zugänglichkeit
Shifting Roots AML ist tief in der Limón-Technik verwurzelt und integriert zudem Elemente des Balletts. Einige Aspekte der Praxis können körperlich anspruchsvoll sein, insbesondere in Bezug auf die Arbeit mit Beinen und Becken sowie die Verlagerung des Körpers durch den Raum.
Blanka Flora bietet an, das Material anzupassen, und ermutigt alle Interessierten herzlich, sich im Voraus mit dem Workshop Office in Verbindung zu setzen, falls spezifischer Bedarf oder Fragen zur Praxis bestehen.
Über den Workshop
Nach Joe Alegados Methode unterrichtet Blanka mit dem Ziel, die Beziehung zur Erde und zu unseren Wurzeln herzustellen, die für unsere Bewegungsfreiheit unentbehrlich ist. Teil dieser Bewegungssprache ist, dass die Teilnehmer:innen diese Verbindung erfahren und die im Tanz überaus wichtigen Gewichtsverlagerungen erlernen. Koordination, Rhythmus, Fokus und vor allem Authentizität in der Bewegung sind einige Ziele des Workshops.
Aufbau:
Warm-up
Einführung in die grundlegenden Prinzipien
Erkundung: Beziehung zwischen Wirbelsäule, Beinen und Boden sowie das Arbeiten mit verschiedenen dynamischen Bewegungsqualitäten
Erlernen von Phrasen, die sich durch den Raum bewegen: Im Verlauf der Klasse wird das Material durch choreografische Sequenzen erforscht, die sowohl technische Klarheit als auch ein verkörpertes Verständnis fördern.
Farah Deen & Rosa Perl aka Sora:
House Dance & Clubbing with live DJ-Set
An wen richtet sich der Workshop?
Der Kurs ist offen für Tänzer:innen aller Levels, die gerne zu House-Musik tanzen. Die Teilnehmer:innen sollten offen dafür sein zu lernen, zu wachsen und in ihren Fähigkeiten herausgefordert zu werden, während sie gemeinsam einen freien und befreienden Raum zum Bewegen mitgestalten. Alle sind dazu eingeladen zu einer unterstützenden, antidiskriminierenden Umgebung beizutragen, die Offenheit, gegenseitigen Respekt und kritisches Denken fördert.
Alle Levels, alle Altersgruppen, alle Geschlechter und alle Abilites sind willkommen.
Zugänglichkeit
Der Workshop beinhaltet viel Schrittarbeit, laute Musik und Bewegungen, die körperlich anspruchsvoll sein können. Dennoch ermutigen Farah und Sora alle Teilnehmer:innen, House-Musik auf ihre eigene individuelle Weise zu interpretieren und sich innerhalb ihrer Möglichkeiten zu bewegen. Sie sind sehr bemüht zu unterstützen und wo immer möglich Anpassungen vorzunehmen. Tanzerfahrung ist von Vorteil, aber keine Voraussetzung.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Der Workshop verbindet Tanz- und Musikgeschichte, technische Grundlagen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Praxis des House Dance. Die Teilnehmer:innen erkunden die kulturellen, sozialen und musikalischen Kontexte, in denen sich dieser Tanzstil entwickelt hat und arbeiten gleichzeitig an grundlegenden Elementen wie Groove, Rhythmus, Footwork und Freestyle (Improvisation).
Farah und Sora sind seit vielen Jahren als aktive Community-Builder tätig und setzen sich aus einer europäischen Perspektive mit Street- und Clubstyles auseinander. Dabei reflektieren sie, wie diese kulturellen Praktiken in unterschiedlichen Kontexten vermittelt und weitergetragen werden.
Durch angeleitete Übungen, Bewegungsforschung und Diskussionen zielt der Workshop darauf ab, sowohl die körperliche Praxis als auch das Verständnis von House Dance als einer aus der Clubkultur entstandenen Praxis zu vertiefen – verwurzelt in Gemeinschaft, Musik und Austausch. Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, ihre eigene Bewegungssprache zu entwickeln und ihren Tanz mit der Musik und ihrer Geschichte zu verbinden.
Jeder Tag kombiniert technischen Input, kreative Aufgaben und Cyphering und endet mit einer mindestens 30-minütigen Clubbing-Session, begleitet von einem Live-DJ-Set von Sora. Dabei wird der Raum in einen „Club“ verwandelt – einen gemeinsamen Ort, um das Gelernte zu verkörpern, zu feiern und zu verarbeiten.
Körperlicher Kontakt spielt im Workshop keine zentrale Rolle.
Aufbau:
Grooviges Aufwärmen
Technischer Input
Gruppenübungen
Kreative Aufgaben
Aufbau kollektiver Wahrnehmung im Cyphering
Historischer und musikalischer Input (Video- und Audiobeispiele)
Diskussionen
Clubbing-Session
Bitte bringt Wasser, bequeme Kleidung, Schuhe/Sneakers und optional Babypuder für rutschige Böden mit.
Termine
Sa 25.7.2026, 9:30 - Do 25.6.2026, 14:30 | Buchung
So 26.7.2026, 9:30 - 14:30 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal G Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Edie Nightcrawler:
Loving the Floor, Sharing the Love
An wen richtet sich der Workshop?
Alle sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Obwohl der Workshop für alle Erfahrungsstufen offen ist, wird sich das Level stetig steigern und auf erlerntem Material aufbauen. Teilnehmer:innen haben die Möglichkeit, im eigenen Tempo zu arbeiten.
Zugänglichkeit
Der Großteil des Workshops besteht aus Bewegungen durch den Raum mit Floorwork (Übungen vom Boden weg und in ihn hinein). Edies Erfahrung mit Adaptierungen ist begrenzt, aber sie ist gerne bereit, Lösungen zu finden und den Teilnehmer:innen viel Freiheit in der Ausführung zu lassen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Nach einem genussvollen somatischen Aufwärmen beginnt dieser Kurs mit etwa einer Stunde körperlicher, bodenbasierter Bewegungstechnik. Das Bewegungsmaterial ähnelt dem von traditionellem zeitgenössischem Floorwork, mit Fokus auf sinnlichen Selbstausdruck (stark inspiriert von Liquid Motion, einer Technik, die von Pole-Dancer:innen genutzt wird, um Bodenelemente zu entwickeln).
Die Teilnehmer:innen arbeiten auf eine improvisierte „Freestyle“-Session hin, die persönliche Lustimpulse ehrt und den Boden als aktiven Partner behandelt. Sie erforschen zudem, wie sich diese persönliche Erfahrung in die Augen und das Herz der Zuschauer:innen übertragen lässt.
Aufbau:
Aufwärmen am Boden
Analyse einer „across-the-floor“-Bewegung und mehrmaliges Üben
Kurze Pause
Erlernen ähnlicher Bewegungen
Üben
Aufteilen in zwei Gruppen für mehr Platz und eventuell mit einem:r Partner:in als Beobachter:in
Feedback / Austausch mit Partner:innen
An manchen Tagen Gruppenreflexion
Mehr Zeit für Freestyle mit dem jeweiligen Material oder anderem Floor-Material
Wenn gewünscht, können Knieschoner, Socken, und / oder Kleidung zum Schutz mitgebracht werden.
Alle sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Teilnehmer:innen sollten das Interesse und die Fähigkeit zum eigenständigen kreativen Arbeiten mitbringen.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop ist an den Bedarf der Teilnehmer:innen anpassbar und ermöglicht es, Komposition entsprechend ihrer Interessen und Anforderungen zu erforschen. Der Kurs beginnt mit etwas körperbasierter Technik, die jedoch im Dialog mit den Teilnehmer:innen neu interpretiert oder angepasst werden kann. Edies Erfahrung mit Anpassungen ist begrenzt, aber sie ist gerne bereit, nach Lösungen zu suchen und den Teilnehmer:innen viel Freiheit in der Interpretation von Aufgaben zu lassen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dies ist ein Kompositionsworkshop für Performer:innen aller Levels, die sich für Burlesque-, Drag- und Nightlife-Performance interessieren. Mithilfe aller „Tricks“, die die Teilnehmer:innen entwickeln – von Reveals und Requisiten bis hin zu Arbeit an einem bestimmten Charakter und vorgegebenen Bewegungsaufgaben – ist das Ziel, die Lücke zwischen Konzept und Körperlichkeit zu füllen. Durch den Einsatz und das Spiel mit Kostümen, Musik und Umgebung in Verbindung mit der eigenen Präsenz experimentieren die Teilnehmer:innen mit Übungen, die dazu anregen, einen persönlichen Stil zu entwickeln, anstatt von einem generischen Ausgangspunkt auszugehen.
Was ist deine besondere Zutat? Wie kannst du dich selbst überraschen und zugleich zeigen, was dir wirklich wichtig ist?
Aufbau:
Kurzes mentales Aufwärmen: Bewegung nutzen, um den Geist zu aktivieren und den Fokus zu schärfen
Erlernen von „Formen“: Bewegungsphrasen eines bestimmten Stils oder Übungen mit Kostüm- bzw. Requisitenvorgaben
Kurze Pause
Arbeit mit dem Material: wiederverwenden, auflösen, entfremden und neu einsetzen
Arbeit in Gruppen
Nach Wunsch: Soli am Ende der Woche
Informelles Showing
Bitte bring Kostüme oder Requisiten mit, mit denen du gerne experimentieren möchtest (auch längst vergessene ungewöhnliche, interessante Stücke aus deinem Kleiderschrank). Im Studio werden einige Materialien zum Experimentieren bereit liegen.
Markus Eggensperger:
groove2grow – cool moves for cool kids (6–10J)
An wen richtet sich der Workshop?
Für Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren. Es ist keine Vorerfahrung im Tanz notwendig.
Zugänglichkeit
Der Workshop ist so gestaltet, dass die meisten Übungen an unterschiedliche Fähigkeiten angepasst werden können. Viele Bewegungssequenzen können im Sitzen, Stehen oder mit eingeschränktem Bewegungsausmaß ausgeführt werden. Im gesamten Kurs werden Alternativen und Variationen angeboten, sodass die Kinder ein Intensitäts- und Komplexitätsniveau wählen können, das zu ihnen passt.
Der Fokus des Workshops liegt auf Freude, Musikalität und gemeinsamer Erfahrung, nicht auf technischer Perfektion. Die Kinder werden dazu ermutigt, innerhalb ihrer eigenen körperlichen Möglichkeiten zu arbeiten. Durch gestufte Progressionen innerhalb derselben Übung können unterschiedliche Erfahrungs- und Fähigkeitslevel gleichzeitig integriert werden.
Wenn spezifische Zugangsbedürfnisse im Voraus mitgeteilt werden, können im Workshop Struktur, Tempo und Bewegungsmaterial entsprechend angepasst werden.
Über den Workshop
HipHop und andere urbane Tanzformen bedeuten Spaß und Lebensfreude – einfach eine coole Party! In diesem Workshop tauchen wir ein in die Welt verschiedener Tanzstile der HipHop-Kultur. Nach Party-Moves wie Fila, Smurf und Reebok geht‘s ab auf den Boden mit einfachen Elementen aus dem Breaking. Bei leichten akrobatischen Übungen stellen wir die Welt auf den Kopf. Viel Spaß mit Musik und Tanz ist garantiert!
Der Workshop ist offen für Erwachsene aller Levels, aller Abilities und jeden Alters.
Zugänglichkeit
Die Einheiten beginnen mit einem In-sich-Hineinspüren und einer Bestandsaufnahme dessen, wo die Teilnehmer:innen an diesem Tag stehen – energetisch, körperlich, emotional und mental. Im Verlauf des Unterrichts ist jede Anregung als Einladung zu verstehen. Die Teilnehmer:innen beginnen ihre Praxis dort, wo sie sich gerade befinden, und werden eingeladen, ihre Lern- und Erfahrungsgrenzen zu erweitern.
Es gibt Momente der Ruhe und Bodenarbeit – im Liegen, Sitzen (auf dem Boden oder auf einem Stuhl) und im Stehen – sowie Phasen, in denen sich die Teilnehmer:innen durch den Raum bewegen und in einen dynamischen Fluss finden. Der Workshop basiert größtenteils auf Improvisation, und alle bewegen sich innerhalb ihrer eigenen Möglichkeiten.
Partner:innen- und Kleingruppenarbeit sowie Austausch sind Teil des Workshops. Die Arbeit ist sanft und anpassungsfähig, und für einige Übungen werden verschiedene Varianten angeboten. Teilnehmer:innen, die Hilfsmittel oder Mobilitätsgeräte nutzen, sind herzlich willkommen und können in Zusammenarbeit mit Partner:innen Übungen gemeinsam anpassen. Vorkenntnisse in Tanztechnik sind nicht erforderlich.
Die Gruppe unterstützt sich gegenseitig und lernt miteinander und voneinander.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Teilnehmer:innen kommen aus sehr unterschiedlichen Orten zum Tanzen: mit verschiedenen Fähigkeiten, Neigungen, Erwartungen, Bedürfnissen und vor allem mit unterschiedlichen Schattierungen von Sensibilität. Heute mehr denn je fordern Bewegungsräume die Teilnehmer:innen auf, diese Unterschiede wahrzunehmen. Sie laden dazu ein, zu erforschen, was es wirklich bedeutet, koexistierend zu sein – besonders, wenn sie in Kontakt miteinander treten, wenn sie sich berühren. Und sind Tanz- und Bewegungsräume nicht ihre Labore, um das Leben zu erkunden?
In diesem Workshop sind die Teilnehmer:innen eingeladen, langsamer zu werden, Ruhe und Fokus zu finden und behutsam – körperlich, mental, emotional, politisch – Themen der Koexistenz anzugehen. Durch die Linse des Nervensystems, durch das Praktizieren von Selbstregulation und das Setzen klarer Grenzen beim Tanzen, werden die Teilnehmer:innen Fragen nachgehen wie:
Können wir die gleitende Skala zwischen einem „Ja“ und einem „Nein“ ernsthaft untersuchen? Woran erkennen wir es? Wie erkennen wir unsere eigenen Antworten? Wie, wann und warum ändern sich unsere Antworten? Wann sind wir in der Lage zu antworten? Was passiert, wenn wir klar antworten können? Wann sind wir verwirrt und/oder nicht in der Lage zu kommunizieren? Was passiert, wenn wir nicht klar antworten können? Wann können wir andere leicht lesen – und wann nicht? Wie können wir physische und verbale Sprache entwickeln, um unsere sich ständig ändernden Entscheidungen auszudrücken?
Die Teilnehmer:innen üben, sich ihrer körperlichen Zustände bewusster zu werden und besser über ihre mentalen, emotionalen und chemischen Zustände informiert zu sein, und wie sich diese in gemeinsamen Tänzen zeigen.
Sie erforschen Wege, aktive Gestalter:innen ihrer Entscheidungen zu werden – statt Opfer davon – und gleichzeitig die Entscheidungen ihrer Tanzpartner:innen in jedem Moment zu respektieren.
Die Teilnehmer:innen entwickeln allmählich sofortige, mehrschichtige Kompositionen miteinander, die es ihnen ermöglichen, im Tanz zu bleiben – des Tanzes wegen. Auf diesem Weg werden sie scheitern und Situationen reparieren. All dies trägt dazu bei, einen mutigen, sicheren Raum in und um die Tanzflächen und darüber hinaus zu schaffen: ernsthaft freudvoll, freudvoll ernst.
Aufbau:
Ankommen
Gestalten
In sich hineinspüren
Orientierung im Raum und in der Gruppe
Aufwärmen
Somatische Praxis
Wissensvermittlung (Theorie, Philosophie, Politik etc.)
Verkörperungspraktiken: Improvisation allein, zu zweit und in der Gruppe
Selbstreflexion: Schreiben, Zeichnen, Austausch, Ausklang
Bitte bringe ein Notizbuch, um dir Notizen zu machen.
Der Workshop ist offen für Erwachsene aller Levels, aller Abilities und jeden Alters.
Zugänglichkeit
Die Einheiten beginnen mit einem In-sich-Hineinspüren und einer Bestandsaufnahme dessen, wo die Teilnehmer:innen an diesem Tag stehen – energetisch, körperlich, emotional und mental. Im Verlauf des Unterrichts ist jede Anregung als Einladung zu verstehen. Die Teilnehmer:innen beginnen ihre Praxis dort, wo sie sich gerade befinden, und werden eingeladen, ihre Lern- und Erfahrungsgrenzen zu erweitern.
Es gibt Momente der Ruhe und Bodenarbeit – im Liegen, Sitzen (auf dem Boden oder auf einem Stuhl) und im Stehen – sowie Phasen, in denen sich die Teilnehmer:innen durch den Raum bewegen und in einen dynamischen Fluss finden. Der Workshop basiert größtenteils auf Improvisation, und alle bewegen sich innerhalb ihrer eigenen Möglichkeiten.
Partner:innen- und Kleingruppenarbeit sowie Austausch sind Teil des Workshops. Die Arbeit ist sanft und anpassungsfähig, und für einige Übungen werden verschiedene Varianten angeboten. Teilnehmer:innen, die Hilfsmittel oder Mobilitätsgeräte nutzen, sind herzlich willkommen und können in Zusammenarbeit mit Partner:innen Übungen gemeinsam anpassen. Vorkenntnisse in Tanztechnik sind nicht erforderlich.
Die Gruppe unterstützt sich gegenseitig und lernt voneinander.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Es gibt nichts Neues unter der Sonne! Und doch lädt das, was bereits existiert, die Teilnehmer:innen dazu ein, tiefer in die Schichten ihrer Präsenz einzutauchen und einen bewussten, befreiten und souveränen Ort zu finden, von dem aus sie tanzen können. Die Teilnehmer:innen erforschen ihre körperliche, emotionale und mentale Grundlage. Die Arbeit befasst sich mit den Empfindungen und der anatomischen Beschaffenheit des Körpers und richtet die Aufmerksamkeit auf Reaktionen auf innere und äußere Reize.
Mithilfe analytischer und anatomischer Bildvorstellungen sowie verschiedener künstlerischer Werkzeuge (z. B. Schreiben, Zeichnen, Klangerzeugung usw.) arbeiten die Teilnehmer:innen durch den Körper und entdecken Verbindungen zwischen Bildern, Ideen, Emotionen, Haltungen und Bewegungen. Indem sie ein Bewusstsein für das Wahrnehmungssystem in Aktion entwickeln und gewohnte Muster allmählich verändern, finden die Teilnehmer:innen ihre eigenen Ressourcen für Resilienz: Kraft, Flexibilität und Ausdauer.
Prinzipien aus Erfahrbarer Anatomie, Entwicklungsbewegung, Authentic Movement, Expressiven Kunsttherapien und Improvisation dienen als Orientierung, um sich mit dem eigenen einzigartigen Selbst zu verbinden und in Beziehung mit anderen tanzend zu treten. Partner:innen- und Kleingruppeninteraktionen sind Teil des Prozesses, können jedoch an individuelle Bedürfnisse angepasst werden.
Lasst uns gemeinsam (Tänzer:innen und Nicht-Tänzer:innen) in einen erhöhten Flow aufbrechen und selbstständige, erfüllte, interaktive und mühelose Körper im Tanz erleben.
Aufbau:
Ankommen
Gestalten
In sich hineinspüren
Orientierung im Raum und in der Gruppe
Aufwärmen
Somatische Praxis
Wissensvermittlung (Theorie, Philosophie, Politik etc.)
Verkörperungspraktiken: Improvisation allein, zu zweit und in der Gruppe
Selbstreflexion: Schreiben, Zeichnen, Austausch, Ausklang
Bitte bringe ein Notizbuch, um dir Notizen zu machen.
Introduction to Ballet richtet sich an Menschen, die mit Ballett beginnen möchten sowie an Tänzer:innen, die die grundlegenden Prinzipien des Balletts neu entdecken oder vertiefen wollen.
Für alle, die schon immer einmal Ballett erleben wollten!
Zugänglichkeit
Obwohl Anpassungen möglich sind, ist es wichtig, dass die Teilnehmer:innen ihre eigenen Fähigkeiten kennen und entsprechende Anpassungen selbst vornehmen. Jede Person ist dafür verantwortlich, die Übungen so zu interpretieren, dass sie präsent sein und den Prozess genießen kann.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop vermittelt grundlegende Prinzipien wie Platzierung (placement) und Ausrichtung (alignment); das Beugen (plié), die Rotation und Funktion der Gelenke, Koordination sowie Schieben und Ziehen (push and pull); Bewegungen, die in der Natur und im Alltag vorkommen. Der Workshop selbst ist wie eine klassische Ballettklasse gegliedert: Übungen an der Stange und in der Mitte des Raumes. Davor starten wir jedoch mit einfachen Bodenübungen, um ein besseres Körperverständnis zu entwickeln, bevor wir in den Stand kommen. Dies unterstützt alle weiteren Inhalte. Die Teilnehmer:innen erforschen Kontaktpunkte der Wirbelsäule und Gelenke sowie deren Bewegung mit weniger Schwerkraft. Es wird erforscht, wie die Beine aus den Hüftgelenken heraus rotiert werden, wie das Becken Teil des Torsos ist und wie Beine gefaltet und gestreckt werden.
Ziel ist, Ballett als Werkzeug zu entdecken, das zu einem höheren Bewusstsein über unser natürliches Bewegungspotential und einer Erweiterung unserer Betrachtungsweise auf den eigenen Körper führt. Eine Einführung in die Freude an Ballett!
Mit Introduction to Ballet 2 gibt es in der folgenden Woche eine Fortführung des Workshops – mit weiteren Bodenübungen und neuem Vokabular.
Ziel beider Workshops ist es, den Teilnehmer:innen Freude an dem neuerlernten Material mitzugeben, das ihnen hilft, einen „Now Body“ im Tanz und im Alltag zu finden sowie ein wachsendes Körperbewusstsein zu entwickeln – und dabei Spaß am Lernen zu haben.
Aufbau:
Übungen am Boden: Kontaktpunkte der Wirbelsäule finden, Gelenke erforschen
Übungen an der Stange: Anwendung der Inhalte zur Erarbeitung der Ballettgrundlagen (auch durch gegenseitige Beobachtung und Unterstützung)
Übungen durch den Raum: Grundlagen der Fortbewegung (Gewichtsverlagerung, Drehungen, Sprünge)
Introduction to Ballet richtet sich an Menschen, die mit Ballett beginnen möchten sowie an Tänzer:innen, die die grundlegenden Prinzipien des Balletts neu entdecken oder vertiefen wollen.
Für alle, die schon immer einmal Ballett erleben wollten!
Zugänglichkeit
Obwohl Anpassungen möglich sind, ist es wichtig, dass die Teilnehmer:innen ihre eigenen Fähigkeiten kennen und entsprechende Anpassungen selbst vornehmen. Jede Person ist dafür verantwortlich die Übungen so zu interpretieren, dass sie präsent sein und den Prozess genießen kann.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop vermittelt grundlegende Prinzipien wie Platzierung (placement) und Ausrichtung (alignment); das Beugen (plié), die Rotation und Funktion der Gelenke, Koordination sowie Schieben und Ziehen (push and pull); Bewegungen, die in der Natur und im Alltag vorkommen. Der Workshop selbst ist wie eine klassische Ballettklasse gegliedert: Übungen an der Stange und in der Mitte des Raumes. Davor starten wir jedoch mit einfachen Bodenübungen, um ein besseres Körperverständnis zu entwickeln, bevor wir in den Stand kommen. Dies unterstützt alle weiteren Inhalte. Die Teilnehmer:innen erforschen Kontaktpunkte der Wirbelsäule und Gelenke sowie deren Bewegung mit weniger Schwerkraft. Es wird erforscht, wie die Beine aus den Hüftgelenken heraus rotiert werden, wie das Becken Teil des Torsos ist und wie Beine gefaltet und gestreckt werden.
Ziel ist, Ballett als Werkzeug zu entdecken, das zu einem höheren Bewusstsein über unser natürliches Bewegungspotential und einer Erweiterung unserer Betrachtungsweise auf den eigenen Körper führt. Eine Einführung in die Freude an Ballett!
Als Fortführung von Introduction to Ballet 1, bleibt der Workshop in der zweiten Woche dem menschlichen Körper und seiner natürlichen Funktion im täglichen Leben nahe und geht mit dem Ballettvokabular noch weiter. Die Platzierung und Ausrichtung werden auf dem Boden wiederholt und weitere Übungen eingeführt, um unsere Mechanik zu unterstützen – die Basis des Ballettvokabulars. In dieser Woche lernen Teilnehmer:innen weitere Bodenübungen und neues Vokabular kennen.
Ziel beider Workshops ist es, den Teilnehmer:innen Freude an dem neuerlernten Material mitzugeben, das ihnen hilft, einen „Now Body“ im Tanz und im Alltag zu finden sowie ein wachsendes Körperbewusstsein zu entwickeln – und dabei Spaß am Lernen zu haben.
Aufbau:
Übungen am Boden: Kontaktpunkte der Wirbelsäule finden, Gelenke erforschen
Übungen an der Stange: Anwendung der Inhalte zur Erarbeitung der Ballettgrundlagen (auch durch gegenseitige Beobachtung und Unterstützung)
Übungen durch den Raum: Grundlagen der Fortbewegung (Gewichtsverlagerung, Drehungen, Sprünge)
Der Workshop richtet sich an Tänzer:innen mit Intermediate Level sowie an fortgeschrittene Tänzer:innen, die Freude daran haben, Ballett aus einer neuen Perspektive zu erleben.
Zugänglichkeit
Obwohl Anpassungen möglich sind, ist es wichtig, dass Teilnehmer:innen ihre eigenen Fähigkeiten einschätzen und geeignete Anpassungen vornehmen. Sie sind selbst dafür verantwortlich, die für sie effektivste Art zu finden, die Übungen umzusetzen, um präsent zu sein und den Prozess genießen zu können.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop ist eine Forschungsreise durch den Körper und ermöglicht einen Blick für die Veränderungen eines tanzenden Körpers im Alltag. Indem die Klasse mit Gyrokinesis® begonnen wird, verändert dies bereits den Körper / Geist der Teilnehmer:innen und öffnet die Türen für neue Möglichkeiten. Das Ziel des Workshops ist es kein Ziel zu haben, sondern etwas anderes zu fühlen und den Tänzer:innen zu ermöglichen, Ballett auf eine neue Weise zu erleben. Der Workshop richtet sich an Tänzer:innen mit Vorkenntnissen und an Profis, da Ballett-Kenntnisse Vorraussetzung sind, um diese neuen Impulse anzunehmen.
Gyrokinesis® ist ein sicherer, systematischer Lernprozess, der von Juliu Horvath entwickelt wurde. Dabei wird der Körper mittels rhythmischen und fließenden Bewegungssequenzen sanft beansprucht, Energiebahnen werden geöffnet, das Nervensystem stimuliert, die Bewegungsspanne erweitert und die Muskelkraft erhöht. Diese einzigartige Bewegungsmethode weist ähnlich positive Eigenschaften wie Yoga, Tai-Chi, Gymnastik und Tanz auf. Die Klasse beginnt mit einer Serie an fließenden Bewegungen der Wirbelsäule auf einem Hocker, die den Körper auf komplexere, agile und geschmeidige Bewegungen vorbereitet. Anschließend folgen Übungen am Boden, die an die Bewegungen der Wirbelsäule anschließen sowie komplexere Sequenzen mit Einbeziehung der Hüfte, der Schultern, der Hände und Füße.
Dieser Ballett-Workshop ist eine Evaluierung und Analyse des Körpers mit dem Ziel, das Bewusstsein über die natürliche Ausrichtung und die Erfahrungswerte der:des Tänzerin:s am Schauplatz „Ballett-Unterricht“ – also erst an der Stange dann in der Raummitte – zu stärken. Die Arbeit an der Stange konzentriert sich auf Isolation und Lockerung der Gelenke, wodurch einerseits ein Bewusstsein für das Körperzentrum und anderseits ein Verständnis vom Ursprung der Bewegung entsteht. Das sorgt für eine funktionale Körperplatzierung und ermöglicht es gleichzeitig grundlegende Systeme des Ballettvokabulars zu überdenken. Die Praxis in der Raummitte können die Tänzer:innen nutzen, um die neu erworbenen Informationen in ihr Ballettvokabular aufzunehmen und bei Gewichtsverlagerungen, Richtungswechsel und beim Bewegen durch den Raum anzuwenden.
Aufbau:
Gestalten
Bewegung durch die Wirbelsäule (sitzend): jeden Tag Fokus auf einen anderen Körperbereich
Anwendung der Erkenntnisse aus der Wirbelsäulenarbeit im Ballettunterricht
Arbeit an der Barre: Erforschung von Körperverbindungen beim Ausführen des Ballettvokabulars
Arbeit durch den Raum: Anwendung der neuen Informationen in Ballett-Kombinationen
Für alle, die bereits gute Vorkenntnisse im Ballett haben.
Zugänglichkeit
Obwohl Anpassungen möglich sind, ist es wichtig, dass die Teilnehmer:innen ihre eigenen Fähigkeiten kennen und entsprechende Anpassungen selbst vornehmen. Jede Person ist dafür verantwortlich, die Übungen so zu interpretieren, dass sie präsent sein und den Prozess genießen kann.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Die Klasse untersucht und re-evaluiert die klassische Balletttechnik mit dem Ziel, das Bewusstsein der Teilnehmer:innen hinsichtlich ihres Alignments (Ausrichtung) zu stärken. Der Unterricht ist in zwei Teile gegliedert: die Übungen an der Stange und durch die Mitte des Raums.
Die Einheiten beginnen mit der Arbeit an der Stange, mit einem Fokus auf den Aufbau des Skeletts. Dies ermöglicht es den Tänzer:innen, von innen heraus zu arbeiten und die Muskulatur effizienter im Umgang mit dem Ballettvokabular einzusetzen. Die Übungen sind so aufgebaut, dass sie dabei unterstützen im Körper anzukommen und ihn vorzubereiten: Erdung finden, Ausrichtung im Körper wahrnehmen sowie Geist und Körperbewusstsein aktivieren.
Die Arbeit in der Mitte des Raums – der tänzerische Teil des Unterrichts – fordert die Teilnehmer:innen dazu heraus, das an der Stange Erarbeitete in Bewegung umzusetzen. Im Mittelpunkt stehen Klarheit bezüglich der Mechanik des Körpers, fließende Übergänge und Richtungswechsel sowie die Freude am Erforschen des Ballettvokabulars. Dadurch entwickeln die Tänzer:innen ein stärkeres Selbstvertrauen, lernen Raum einzunehmen und über die reine Technik hinauszugehen.
Dieser Workshop richtet sich an Tänzer:innen, Bewegungspraktiker:innen und Künstler:innen, die sich für HipHop jenseits der Choreografie interessieren. Er ist für alle gedacht, die Groove sowohl als körperliche Praxis als auch als kulturelle Sprache verstehen möchten. Tänzer:innen mit unterschiedlichem Hintergrund und aus verschiedenen Stilrichtungen, die bereit sind, sich der Arbeit mit Offenheit und Respekt zu nähern, sind herzlich willkommen.
Beginner
Der Beginner-Workshop richtet sich an Teilnehmer:innen, die die Grundlagen von Groove, Rhythmus und Musikalität kennenlernen und ihr Verständnis von HipHop als körperliche und kulturelle Praxis vertiefen möchten.
Advanced
Der Advanced-Workshop richtet sich an Tänzer:innen mit einer starken Basis, die ihren Groove verfeinern, ihr Wissen vertiefen und ihre improvisatorische Stimme erweitern möchten. Er ist auch offen für alle, die eine zusätzliche Herausforderung suchen.
Zugänglichkeit
Die Workshops basieren auf Grooves und Rhythmen, wobei verschiedene Elemente angepasst werden können, ohne die Integrität der Arbeit zu beeinträchtigen. Die grundlegenden Grooves konzentrieren sich auf Timing, Koordination und Gewichtsverlagerungen, die im Stehen, im Sitzen oder mit eingeschränktem Bewegungsumfang erprobt werden können. Viele Übungen lassen sich an Ort und Stelle statt im Raum ausführen, und bei Improvisationsaufgaben kann die musikalische Interpretation Vorrang vor Geschwindigkeit oder Amplitude haben. Auch Tempo und Wiederholungen können angepasst werden.
Beginner (18:15–20:00):
Der Beginner-Workshop ist besonders adaptierbar, da der Fokus auf Rhythmusbewusstsein und der Vermittlung von Basics liegt, statt auf komplexen choreografischen Abläufen.
Advanced (16:15–18:00):
Der Workshop für Fortgeschrittene ist körperlich anspruchsvoller und umfasst ausdauerbasierte Übungen sowie ein vielschichtiges Vokabular. Während einige hochintensive Elemente möglicherweise nicht vollständig angepasst werden können, ohne den Charakter des Trainings zu verändern, lassen sich rhythmische Strukturen und Improvisationsarbeit dennoch in Bezug auf Tempo und Umfang modifizieren. Comfort ist keine Spezialistin für behinderungsspezifische Praktiken, ist jedoch bestrebt, klar, reaktionsfähig und transparent darüber zu sein, was angepasst werden kann und was nicht. Wenn sie im Voraus über Zugangsbedürfnisse informiert wird, kann Comfort im Rahmen des Workshops durchdachte Anpassungen vorbereiten. Das Ziel ist es, Optionen und Klarheit zu bieten, damit die Teilnehmenden fundierte Entscheidungen über ihre Teilnahme treffen können.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Die Workshops verstehen HipHop-Groove als körperliche Praxis und kulturelle Sprache. Die Teilnehmer:innen setzen sich mit seinen Wurzeln in den Vereinigten Staaten auseinander und erforschen, wie Groove mit Musik, Geschichte, Gemeinschaft und verkörpertem Wissen verbunden ist – eine Geschichtsstunde.
Beginner:
Dieser Workshop bietet eine Einführung in die grundlegenden Bounce-, Rock- und Rhythmusmuster, die die Bewegungssprache des HipHop prägen. Die Teilnehmer:innen finden heraus, woher diese Bewegungen stammen, wer sie erfunden hat und welche sozialen Umgebungen sie geprägt haben. Das Verständnis des Kontexts schafft Respekt, Klarheit und eine stärkere Verkörperung. Im Fokus stehen Timing, Musikalität, Gewichtsverlagerungen, Koordination und ein grundlegendes Vokabular, das Selbstvertrauen aufbaut. Durch Übungen, Wiederholungen und angeleiteten Freestyle entsteht ein tieferes Verständnis dafür, wie man Musik fühlt – und nicht nur zählt.
Advanced:
Dieser Workshop baut auf den Grundlagen des HipHop-Grooves auf und vertieft Themen wie Textur, musikalische Schichtung, Dynamiksteuerung und fortgeschrittenes Bewegungsvokabular. Überlieferungen, regionale Einflüsse und die Wegbereiter hinter der Bewegungssprache werden beleuchtet, um Ausführung und Improvisation weiter zu schärfen.
Die Teilnehmer:innen arbeiten mit:
• fortgeschrittenen Rhythmusmustern und Timing-Variationen
• erweitertem Vokabular und vielschichtigen Übergängen
• musikalischer Interpretation und Freestyle-Struktur
• der Steuerung von Grooves durch Ebenen, Richtung, Textur und Intention
Hier geht es nicht um Choreografie – es geht um Verkörperung, Eigenkreation und Achtsamkeit. Die Teilnehmer:innen können Drills, Freestyle, Ausdauertraining und intellektuelle Auseinandersetzung erwarten.
Die Shake-the-Break-Workshops stehen allen Kindern offen. Bitte informiere uns im Voraus, ob dein Kind besonderen Bedarf für die Workshops hat, damit wir entsprechend darauf eingehen können.
Grundsätzlich werden die Kurse in deutscher Sprache abgehalten.
Über den Workshop
Martina und Johanna laden die Kinder ein, sich auf eine Reise zu ihren persönlichen Krafttieren und individuellen Stärken zu machen. Mittels zeitgenössischer Tanz-Improvisationen und kinesiologischen Methoden verwandeln wir uns in diese Tiere, eignen uns ihre Talente und Super-Powers an und sind so besser gegen die Ups and Downs im Leben gewappnet! Und vielleicht wird auch ein bisschen gezaubert.
In diesem laborartigen Workshop mischen wir Methoden des Achtsamkeitstrainings und der 5-Elemente-Lehre mit zeitgenössischem Tanz und somatischer Praxis, um unsere vielschichtige Gefühlswelt zu feiern. Wir stärken gemeinsam Selbstbewusstsein und Ausgeglichenheit und verpacken das in Bewegungsabfolgen und Spiele. Wir erforschen Zustände wie Furchtsamkeit, Wut, Schüchternheit, Aufregung und Zentriertheit und machen sie im Tanz sichtbar. In ruhigen, meditativen Fantasiereisen finden wir für jede Emotion ein Tier, das uns unterstützt, und reisen durch Feuer-, Erde-, Metall-, Wasser- und Holz-Welten. Mittels Tanz verwandeln wir uns in große oder kleine Tiere und lösen gemeinsam die eine oder andere Aufgabe. Ob Borkenkäfer, Japanwachtel oder Manguste, jedes Tier hat besondere, wertvolle Kräfte, die wir hier feiern und schließlich verbünden wir uns und retten gemeinsam die Welt!
Dieser Workshop richtet sich an alle die gerne frei tanzen, ohne fixe Schritte vorgegeben zu bekommen oder zu erlernen, und sich mal wild und stark wie ein Tiger und mal sanft und leise wie ein Faultier fühlen möchten. An alle die Tipps und Tricks erlernen möchten, um sich selbst zu stärken, Ausgeglichenheit zu erlangen, Emotionen angemessen auszuleben. An alle die gerne laborartig Neues ausprobieren und verschiedene Begabungen feiern möchten.
Der Workshop richtet sich sowohl an Anfänger:innen als auch an Profis. Die Arbeit mit der Stimme geht oft – selbst bei professionellen Künstler:innen – mit Unsicherheiten und Hemmungen einher. Daher ist es für diesen Workshop besonders wichtig, einen sicheren Raum zu schaffen, der Verletzlichkeit ermöglicht, indem achtsam miteinander umgegangen wird und sich alle gegenseitig Raum geben.
Zugänglichkeit
Es sind keine Vorkenntnisse in Tanz oder Gesang erforderlich.
In einigen Übungen werden sich die Teilnehmer:innen durch den Raum bewegen, dies ist jedoch nicht entscheidend, um den Workshop vollständig zu erleben. Die Arbeit kann ebenso im Sitzen, Stehen oder Liegen stattfinden. Der Workshop findet sowohl drinnen als auch teilweise draußen statt. Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Klang kann überfordernd oder überreizend sein – es wird Raum für Stille sowie mehrere Pausen geben.
Magdalena und Milena beherrschen die deutsche, englische und bulgarische Sprache.
Über den Workshop
In Sounding (with) Objects, Bodies & Space erforschen die Teilnehmer:innen Klang sowohl individuell als auch kollektiv – als eine symbiotische Resonanz zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Körpern. Chorische Improvisationen und somatische Scores leiten die Teilnehmer:innen darin an, die innere Struktur des Körpers auf seine Umgebung einzustimmen und dabei eine feine Durchlässigkeit zwischen verkörperter Erfahrung und den subtilen Wirkkräften um uns herum wahrzunehmen. Die Teilnehmer:innen werden zu singulären und pluralen Organismen und untersuchen ihre physische Präsenz, klanglichen Qualitäten und Grenzen durch Stimme, Atem und Bewegung.
Während sie klangliche Beziehungen zu Objekten, Körpern und Raum eingehen und erforschen, bewegen sie sich zwischen unterschiedlichen Skalen: vom Mikroskopischen – dem Einstimmen auf die Frequenzen eines Staubkorns oder dem Besingen einer Zehe – bis zum Makroskopischen – dem Spannen eines Stimm-Netzes über ein weites Feld oder dem Entfalten einer chorischen Klangwelle, die über die wahrgenommenen Grenzen des Studios hinausfließt.
Aufbau:
Aufwärmen von Körper und Stimme
Hörübungen:
Hören als aktive Auseinandersetzung mit Körpern, Raum und Objekten
Hören als fortlaufend statt als punktuelles Ereignis, als Träger:in verschiedener Zeitlichkeiten
Tuning-Übungen:
Tuning als Zusammenspiel von Hören, Klingen und somatischer Aufmerksamkeit
Im Mikrobereich: im eigenen Körper, mit Objekten und anderen Körpern
Im Makrobereich: in Gruppen – Dauerklang, Tongebung, Dissonanz und Dynamik; Erforschung von Räumen in Lautstärke, Klang und Stille, innen wie außen
Komposition: Komposition als klangliches und taktiles Hören, Impuls und Resonanz
Klangmeditationen
Bringe gerne ein Objekt oder Material mit, das du mit einer klanglichen Erinnerung oder Erfahrung verbindest und das üblicherweise nicht zur Klangerzeugung verwendet wird. Im Workshop hast du die Möglichkeit, es zu erforschen und mit der Gruppe zu teilen.
Termine
Sa 1.8.2026, 10:00 | Buchung
So 2.8.2026, 10:00 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal 4 Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Die Shake-the-Break-Workshops stehen allen Kindern offen. Bitte informiere uns im Voraus, ob dein Kind besonderen Bedarf für die Workshops hat, damit wir entsprechend darauf eingehen können.
Grundsätzlich werden die Kurse in deutscher Sprache abgehalten.
Über den Workshop
Was wollen wir bauen? Wie stellen wir uns unsere Zukunft vor? Und wie können wir sie gemeinsam gestalten? Was passiert, wenn wir mit unseren Körpern Mauern, Wege oder Brücken bauen? Wie verändern sich unsere Entwürfe, wenn wir sie gemeinsam weiterdenken?Mit zeitgenössischem Tanz, Improvisation, körperlichem Forschen und kollektivem Spiel erkunden die Kinder Ideen von Bauen, Planen, Verbinden und Verantwortung. Körper werden zu Bauplätzen, Bewegungen zu Plänen, und Gruppen zu lebendigen Architekturen.
Im Mittelpunkt stehen nicht fertige Ergebnisse, sondern Prozesse: das gemeinsame Denken mit dem Körper, das Erfinden neuer Möglichkeiten und das Erleben von Selbstwirksamkeit. Die Kinder entscheiden mit, probieren aus, verwerfen, bauen neu – allein, zu zweit und in der Gruppe.
Mit spielerischen Aufgaben geht es auf eine Bewegungsreise: tragen und getragen werden, balancieren, verbinden, auseinanderfallen und neu zusammensetzen. Es wird getanzt, gelacht, ausprobiert und gefeiert.
Je nach Wunsch und Rahmen kann am Ende der Woche ein kleines Showing stattfinden: kein fertiges Stück, sondern ein Einblick für Eltern in die gebauten Ideen, Bewegungen und Visionen der Kinder.
Eszter Gál:
Infinite Poiesis - Skinner Releasing Technique and Improvisation
An wen richtet sich der Workshop?
Der Workshop ist offen für alle, die sich als Ganzes entdecken möchten und Interesse daran haben, Verkörperung zu erforschen, Bewusstsein durch Bewegung zu entwickeln und neugierig sind, in die Welt der Improvisation einzutauchen.
Von den Teilnehmer:innen wird die Bereitschaft erwartet, Bewegungen aus dem Inneren heraus zu erforschen, zuzuhören und sich auf Improvisation einzulassen. Das Level kann variieren, die Gruppe kann sehr gerne in Bezug auf Beruf, Alter, Geschlecht und kulturellem Hintergrund vielfältig sein.
Zugänglichkeit
Dies ist ein offener Workshop für alle, die sich für das bewegte Selbst interessieren. Es sind keine tänzerischen Vorkenntnisse erforderlich. Für Menschen mit Behinderungen (z. B. Sehbeeinträchtigung oder Rollstuhlnutzung) kann es herausfordernd sein, den Anleitungen in jedem Moment zu folgen, was das vollständige Einlassen auf die Praxis eventuell erschwert. Dennoch sind alle herzlich willkommen, sofern Erfahrung in der Bewegungsimprovisation mitgebracht wird.
Es wird empfohlen, eine Begleitperson zum Workshop mitzubringen, die bei Bedarf unterstützt (z. B. beim Umsetzen, Hinsetzen oder Hinlegen). Dies hängt von dem jeweiligen Bedarf ab. Sollte der Workshop ausgebucht sein, kann Eszter eine Teilnahme nur ermöglichen, wenn eine Begleitperson mitgebracht wird. Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Grundkenntnisse der englischen Sprache sind erforderlich, da beim Anleiten ein spezifisches Vokabular verwendet wird. Eszter kann jedoch zu Beginn jeder Einheit einzelne Begriffe erklären. Falls eine Übersetzung in eine bestimmte Sprache benötigt wird, die Eszter nicht spricht, ist es wichtig, dass andere Teilnehmer:innen im Workshop mit Übersetzungen unterstützen können. Daher ist eine Teilnahme auch ohne grundlegende Englischkenntnisse nicht ganz ausgeschlossen.
Über den Workshop
Wenn wir tanzen, können wir von einem Bild, einer Empfindung, einem Impuls oder einem Reiz „getanzt werden“. Wenn unser Tanz in der Releasing-Arbeit verankert ist, eröffnen sich unendliche Möglichkeiten. Die Qualität unserer Erfahrung hängt nicht davon ab, wie viel, wie groß oder wie virtuos wir uns bewegen, sondern von der Qualität unseres verkörperten Zustands.
Dieser Workshop bietet improvisatorische Tanzpraktiken, die auf dem Ansatz der Skinner Releasing Technique (SRT) basieren. SRT ist eine somatische Tanztechnik mit prozesshaftem Charakter, in der Loslassen, Zulassen und die Bereitschaft, auf Impulse zu reagieren, geübt werden. Durch das Lösen gewohnter Spannungsmuster wird Bewegung müheloser und effizienter und es entsteht die Möglichkeit, sich von Bildern bewegen zu lassen und zu entdecken, wo Tänzer:in und Tanz eins werden. Es gibt spezifische Partnering-Übungen zur Ausrichtung (Alignment), sogenannte „Partner Graphics“, bei denen Berührung genutzt wird, um Bewusstsein anzuregen. Jede Phase des Workshops wird durch eine präzise und authentische Sprache begleitet und bietet Raum und Zeit, inneren Impulsen zu folgen.
Die Technik verbindet unsere Körperlichkeit mit unserer Vorstellungskraft und integriert technische Entwicklung mit kreativen Prozessen.
In den Einheiten praktizieren die Teilnehmer:innen:
Feinabstimmung auf das eigene Selbst als Ganzes
Bildgeleitete Bodenarbeit
Partner:innenstudien zur Ausrichtung (Alignment)
Bewegungsstudien in Solos und Duetten
Scores und kompositorische Fokusse für Solo-, Duett- und Gruppenimprovisationen
Aufbau:
Sanftes Einstimmen auf das eigene Selbst (im Stehen oder Liegen)
Bildgeleitete Bodenarbeit
Partnering: Berührung wird klar angeleitet und vorab demonstriert
Solo-, Partnering- und Gruppenimprovisationen mit spezifischen Themen und Anleitungen
Abschluss mit Selbstreflexion
Eszter Gál & Sabine Parzer:
BadAss Contact: Throwing Ourselves Around & Knowing What We‘re Doing
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an Tänzer:innen mit fundierter Erfahrung in Contact Improvisation. Sie sollten die Fähigkeit mitbringen, Gewicht zu teilen und zu heben, auf Berührung zu hören sowie auf mehreren Ebenen zu kommunizieren – in Solos, Duetten, Trios und im Ensemble.
Außerdem werden kompositorisches Bewusstsein, die Fähigkeit zur Informationsschichtung sowie die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse und Interessen sowohl körperlich als auch verbal auszudrücken, vorausgesetzt.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop setzt ein hohes technisches Niveau in Contact Improvisation sowie Erfahrung mit akrobatischen Elementen voraus.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Eszter und Sabine laden in diesem Workshop dazu ein, zu erforschen, wie die technischen und kompositorischen Aspekte der Contact Improvisation (CI) koexistieren und ineinandergreifen können. Contact Improvisation ist eine Tanzform, die aus Ansätzen rund um postmoderne Improvisation entstanden ist. Die Begründer:innen beschäftigten sich mit roher Körperlichkeit, dem Sich-Hineingeben in den Raum, dem Loslassen von Kontrolle und der Aktivierung eines sphärischen Bewusstseins. Gleichzeitig waren sie stark damit beschäftigt, sich in Bewegung zu werfen, das Bewegt-Werden durch Berührung im Fallen zu erforschen und ihre Praxis performativ umzusetzen. Nach über 50 Jahren gelebter und verkörperter Praxis der grundlegenden Prinzipien von CI haben wir heute die Möglichkeit, unsere Aufmerksamkeit verstärkt auf zusätzliche kompositorische Ebenen zu richten und mit Prinzipien von Raum, Zeit und unterschiedlichen Bewegungsqualitäten zu spielen, die für die Gestaltung von Performances wesentlich sind. Eszter und Sabine sind Choreografinnen, langjährige Improvisatorinnen, Performerinnen und Lehrerinnen. Sie sind darin geschult, die physischen und athletischen Fähigkeiten der Contact Improvisation mit der Entwicklung kompositorischer Bögen zu verbinden, die für qualitativ hochwertige Performances erforderlich sind.
Die Teilnehmer:innen arbeiten an:
Grundlegenden Regeln und Prinzipien der CI
Selbstreferenziellen Improvisationen
Zuhören und Führen durch kinästhetische Empathie
Training von Techniken zum Landen und Reflexen
Dreidimensionalität im Bewegen, Reisen im Raum und Unterstützen
Heben und Gehobenwerden auf unterschiedlichen Ebenen
Orientierung stärken
Fokus auf größere kompositorische Bögen
Erkennen und Erweitern eigener Grenzen (wenn angemessen)
Bewusstsein für Zeit, Raum, Körper und Kraft
Kompositorische Elemente wie Geste, Wiederholung, Thema und Variation
Während dieser Tage werden die Teilnehmer:innen kontinuierlich füreinander performen und sich gegenseitig aus einer Haltung von Neugier und Forschung beobachten.
Aufbau:
Aufwärmen mit somatischer und anatomischer Bewerbungsforschung (Prinzipien der CI)
Übungen im Stand und durch den Raum für Heben und Gehobenwerden
Partnering
Improvisations-Scores (Solo, Duett, Trio, Ensemble)
Bringe ein Notizbuch und Knieschoner, falls du welche brauchst.
Gato de Salto:
Wienerin: Brazilian Samba – From Roots to Rhythm
Bei diesem Workshop handelt es sich um einen Workshop für WIENERIN-Leser:innen. Die Plätze werden im Rahmen eines Gewinnspiels verlost, das ab 30. Mai auf der Website der WIENERIN online geht!
An wen richtet sich der Workshop?
Der Workshop richtet sich an alle, die neugierig auf brasilianische Kultur und Bewegung sind – sowohl Anfänger:innen als auch Tänzer:innen mit Erfahrung in anderen Tanzstilen. Der Inhalt des Workshops basiert auf Zugänglichkeit, kultureller Tiefe und einer soliden technischen Grundlage. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Der Workshop ist so aufgebaut, dass absolute Anfänger:innen sicher und selbstbewusst einsteigen können, während erfahrenere Tänzer:innen genügend technische Details und Verfeinerung erhalten, um ihr Verständnis zu vertiefen.
Zugänglichkeit
Die Workshops "Brazilian Samba – From Roots to Rhythm" sind körperlich fordernd und rhythmusbetont, mit starkem Fokus auf Schritte, Koordination und Musikalität. Etwa 70 % des Materials bestehen aus stehenden Bewegungen und Gewichtsverlagerungen, während etwa 30 % auf Oberkörpertechnik, Armbewegungen, Rumpfartikulation, Rhythmusübungen und Haltung abzielen.
Vorkenntnisse im Tanz sind nicht erforderlich. „Open Level“ bedeutet in Gatos Methodik, dass das Material progressiv aufgebaut ist: Die Teilnehmer:innen beginnen mit grundlegender Rhythmik, Haltung und Basismechanik der Schritte. Im Verlauf des Workshops nehmen Geschwindigkeit, Koordination und Komplexität schrittweise zu. Dadurch können Anfänger:innen Vertrauen Schritt für Schritt aufbauen, während erfahrene Tänzer:innen Präzision, Dynamik und Ausdauer verfeinern.
Da ein Großteil der Samba-Technik auf Schrittarbeit und Gewichtsverlagerung beruht, erfordert die vollständige Teilnahme Mobilität im Unterkörper. Bestimmte Elemente – wie Armtechnik, Oberkörperisolierungen, Rhythmusübungen und musikalische Interpretation – können jedoch gerne mit weniger anstrengenden Bewegungen im Unterkörper oder in manchen Fällen im Sitzen geübt werden.
Gato ist Tanzpädagog:in, der:die bisher nicht auf Barrierefreiheit spezialisiert war. Im Rahmen eines rhythmusbasierten, technisch strukturierten Samba-Unterrichts können Tempo, Wiederholungen und Intensität angepasst sowie klare verbale Anweisungen und Demonstrationen gegeben werden. Gato ermutigt die Teilnehmer:innen, Varianten zu wählen, die für ihren Körper passend sind.
Das Ziel ist, eine energetische, strukturierte und respektvolle Lernumgebung zu schaffen, in der Erwartungen transparent sind, Fortschritte klar nachvollziehbar und jede:r in der Lage ist, auf dem eigenen Level mitzuwirken.
Wenn Bedarfe im Voraus bekannt sind, kann Gato die körperlichen Anforderungen des Workshops klar kommunizieren und gegebenenfalls realistische Anpassungen vorbereiten. Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
"Brazilian Samba – From Roots to Rhythm" ist ein technisch strukturierter und kulturell kontextualisierter Workshop, der die Teilnehmer:innen von den grundlegenden Mechaniken hin zu einer sicheren, rhythmisch präzisen Ausführung führt. Ziel ist es, Samba sowohl als Tanztechnik als auch als afro-diasporische Kulturpraxis zu vermitteln. Alle Einheiten beginnen mit einer kurzen Einführung in die Wurzeln von Samba in der afrikanischen Diaspora, die Entstehung zur Zeit der Sklaverei in Brasilien und die Entwicklung zu einer der stärksten kulturellen Ausdrucksformen der brasilianischen Gesellschaft, insbesondere durch den Karneval. Dieser historische Kontext ist entscheidend, um die Körperlichkeit, Musikalität und den Gemeinschaftsgeist der Form zu verstehen.
Die Lehrmethode basiert auf progressivem Lernen. Der Workshop beginnt mit Haltung, Erdung, rhythmischem Bewusstsein und grundlegender Fußmechanik. Im Verlauf der Woche nehmen Geschwindigkeit, Koordination und Komplexität stetig zu. So können Anfänger:innen Sicherheit und Vertrauen aufbauen, während fortgeschrittene Tänzer:innen Präzision, Ausdauer und stilistische Klarheit verfeinern.
Am Ende des Workshops werden die Teilnehmer:innen:
Die Grundschritte des Samba mit technischer Klarheit und rhythmischem Bewusstsein ausführen. Die mechanischen Strukturen hinter Geschwindigkeit und Ausdauer verstehen.
Ihr Samba-Vokabular mit ergänzenden Bewegungen erweitern
Kulturelle und historische Einblicke in die afro-diasporischen Wurzeln des Samba gewinnen
Aufbau:
Theorie: Teil 1:
Einführung in den kulturellen Kontext
Erdung und Aktivierung der Haltung (körperbewusste Übungen, inspiriert von brasilianischem Afro-Tanztraditionen)
Grundlagen
Samba Steps: Teil 2:
Aufwärmen: Afro-Warm-up-Sequenz (Aktivierung der Hauptmuskelgruppen für Samba)
5 Lieder zum Samba: Lernen durch Tanzen
Mobilitäts- und Koordinationsübungen: Teil 3:
Artikulation der Hüfte
Kräftigung des Rumpfes
Technik für die Fußbewegungen
Dynamischer Karneval: Teil 4:
Bewegungen durch den Raum (Paradedynamik, Vokabular inspiriert von Rios Karneval)
Stilistische Verfeinerung
Choreografie
Performance-Praxis
Samba de Roda (=Samba-Kreis) mit Palmas
Abschließende Erdung / Cool-down
Bitte bring Wasser und ein Notizbuch mit, falls du dir während des Unterrichts z. B. historische Fakten notieren möchtet.
Gato de Salto:
Brazilian Samba – From Roots to Rhythm
An wen richtet sich der Workshop?
Der Workshop richtet sich an alle, die neugierig auf brasilianische Kultur und Bewegung sind – sowohl Anfänger:innen als auch Tänzer:innen mit Erfahrung in anderen Tanzstilen. Der Inhalt des Workshops basiert auf Zugänglichkeit, kultureller Tiefe und einer soliden technischen Grundlage. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Der Workshop ist so aufgebaut, dass absolute Anfänger:innen sicher und selbstbewusst einsteigen können, während erfahrenere Tänzer:innen genügend technische Details und Verfeinerung erhalten, um ihr Verständnis zu vertiefen.
Zugänglichkeit
Die Workshops "Brazilian Samba – From Roots to Rhythm" sind körperlich fordernd und rhythmusbetont, mit starkem Fokus auf Schritte, Koordination und Musikalität. Etwa 70 % des Materials bestehen aus stehenden Bewegungen und Gewichtsverlagerungen, während etwa 30 % auf Oberkörpertechnik, Armbewegungen, Rumpfartikulation, Rhythmusübungen und Haltung abzielen.
Vorkenntnisse im Tanz sind nicht erforderlich. „Open Level“ bedeutet in Gatos Methodik, dass das Material progressiv aufgebaut ist: Die Teilnehmer:innen beginnen mit grundlegender Rhythmik, Haltung und Basismechanik der Schritte. Im Verlauf des Workshops nehmen Geschwindigkeit, Koordination und Komplexität schrittweise zu. Dadurch können Anfänger:innen Vertrauen Schritt für Schritt aufbauen, während erfahrene Tänzer:innen Präzision, Dynamik und Ausdauer verfeinern.
Da ein Großteil der Samba-Technik auf Schrittarbeit und Gewichtsverlagerung beruht, erfordert die vollständige Teilnahme Mobilität im Unterkörper. Bestimmte Elemente – wie Armtechnik, Oberkörperisolierungen, Rhythmusübungen und musikalische Interpretation – können jedoch gerne mit weniger anstrengenden Bewegungen im Unterkörper oder in manchen Fällen im Sitzen geübt werden.
Gato ist Tanzpädagog:in, der:die bisher nicht auf Barrierefreiheit spezialisiert war. Im Rahmen eines rhythmusbasierten, technisch strukturierten Samba-Unterrichts können Tempo, Wiederholungen und Intensität angepasst sowie klare verbale Anweisungen und Demonstrationen gegeben werden. Gato ermutigt die Teilnehmer:innen, Varianten zu wählen, die für ihren Körper passend sind.
Das Ziel ist, eine energetische, strukturierte und respektvolle Lernumgebung zu schaffen, in der Erwartungen transparent sind, Fortschritte klar nachvollziehbar und jede:r in der Lage ist, auf dem eigenen Level mitzuwirken.
Wenn Bedarfe im Voraus bekannt sind, kann Gato die körperlichen Anforderungen des Workshops klar kommunizieren und gegebenenfalls realistische Anpassungen vorbereiten. Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
"Brazilian Samba – From Roots to Rhythm" ist ein technisch strukturierter und kulturell kontextualisierter Workshop, der die Teilnehmer:innen von den grundlegenden Mechaniken hin zu einer sicheren, rhythmisch präzisen Ausführung führt. Ziel ist es, Samba sowohl als Tanztechnik als auch als afro-diasporische Kulturpraxis zu vermitteln. Alle Einheiten beginnen mit einer kurzen Einführung in die Wurzeln von Samba in der afrikanischen Diaspora, die Entstehung zur Zeit der Sklaverei in Brasilien und die Entwicklung zu einer der stärksten kulturellen Ausdrucksformen der brasilianischen Gesellschaft, insbesondere durch den Karneval. Dieser historische Kontext ist entscheidend, um die Körperlichkeit, Musikalität und den Gemeinschaftsgeist der Form zu verstehen.
Die Lehrmethode basiert auf progressivem Lernen. Der Workshop beginnt mit Haltung, Erdung, rhythmischem Bewusstsein und grundlegender Fußmechanik. Im Verlauf der Woche nehmen Geschwindigkeit, Koordination und Komplexität stetig zu. So können Anfänger:innen Sicherheit und Vertrauen aufbauen, während fortgeschrittene Tänzer:innen Präzision, Ausdauer und stilistische Klarheit verfeinern.
Am Ende des Workshops werden die Teilnehmer:innen:
Die Grundschritte des Samba mit technischer Klarheit und rhythmischem Bewusstsein ausführen. Die mechanischen Strukturen hinter Geschwindigkeit und Ausdauer verstehen.
Ihr Samba-Vokabular mit ergänzenden Bewegungen erweitern
Kulturelle und historische Einblicke in die afro-diasporischen Wurzeln des Samba gewinnen
Aufbau:
Theorie: Teil 1:
Einführung in den kulturellen Kontext
Erdung und Aktivierung der Haltung (körperbewusste Übungen, inspiriert von brasilianischem Afro-Tanztraditionen)
Grundlagen
Samba Steps: Teil 2:
Aufwärmen: Afro-Warm-up-Sequenz (Aktivierung der Hauptmuskelgruppen für Samba)
5 Lieder zum Samba: Lernen durch Tanzen
Mobilitäts- und Koordinationsübungen: Teil 3:
Artikulation der Hüfte
Kräftigung des Rumpfes
Technik für die Fußbewegungen
Dynamischer Karneval: Teil 4:
Bewegungen durch den Raum (Paradedynamik, Vokabular inspiriert von Rios Karneval)
Stilistische Verfeinerung
Choreografie
Performance-Praxis
Samba de Roda (=Samba-Kreis) mit Palmas
Abschließende Erdung / Cool-down
Bitte bring Wasser und ein Notizbuch mit, falls du dir während des Unterrichts z. B. historische Fakten notieren möchtest.
Salim Gauwloos:
Contemporary Jazz – Dancing Meditation
Beginner + Intermediate + Advanced
An wen richtet sich der Workshop?
Gemeinsam begeben sich die Teilnehmer:innen und Salim auf eine schöne Reise, bei der in jedem Workshop Atmung und neue Schritte im Fokus stehen. Sie werden gemeinsam lernen, lachen und tanzen!
Beginner (18:15–20:00 / 12:30 / 17:45)
Für alle, die bereits getanzt haben oder noch nie getanzt haben und eine ganz neue Art der Bewegung erleben möchten.
Intermediate (16:15–18:00)
Für alle, die bereits etwas Tanzerfahrung haben und eine ganz neue Art der Bewegung erleben möchten.
Advanced (11:45–13:30)
Für fortgeschrittene Tänzer:innen, die sich selbst herausfordern möchten. Eine solide Grundlage in Balletttechnik ist sehr hilfreich.
Zugänglichkeit
Für alle, die langsamere Bewegungen und Einführungen bevorzugen oder benötigen, empfiehlt Salim den Beginner Workshop. Die Warm-ups sind stets sehr energiegeladen und beinhalten viele Yoga-Dehnungen sowie grundlegende Ballettübungen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Als Verschmelzung von Ballett, Modern und Jazz erforscht Salims einzigartiger Stil eine große Spannweite von organischen, oft kantigen Bewegungen, die von der Graham-Technik inspiriert sind und stark auf klassischen Grundlagen basieren. Seine Klasse betont die künstlerische Interpretation, wie auch Musikalität und fordert Tänzer:innen dazu heraus, sich auf neue, unkonventionelle Weisen zu bewegen.
Den Anfang macht ein Warm-up mit Modern-beeinflussten, Ballett- und Jazz-basierten Übungen, gemischt mit Yoga sowie einer integrierten Meditation, die sich auf richtige Ausführung und Alignment (Ausrichtung) konzentriert. Die Teilnehmer:innen werden mitgenommen auf eine Reise, die schon als „getanzte Meditation“ bezeichnet wurde. Im Weiteren werden Salims eigene Choreografien gelernt, die für ein besseres Verständnis aufs Kleinste heruntergebrochen werden. Salims Verständnis vom richtigen Einsatz der Atmung ist ein weiterer Schwerpunkt in seinem Unterricht, der unter der Prämisse „Tanz heilt alles“ steht.
Auch wenn die Klassen auf die Levels Beginner, Intermediate und Advanced ausgerichtet sind, sind Vorkenntnisse in Jazz und Modern von Vorteil.
Aufbau:
Warm-up: beeinflusst von Modern, Ballett, Jazz und Yoga
Dance Meditation
Choreografie
Fokus auf den Atem
Termine
Mo 13.7.2026, 11:45 - Fr 17.7.2026 | Buchung
Mo 13.7.2026, 16:15 - Fr 17.7.2026 | Buchung
Mo 13.7.2026, 18:15 - Fr 17.7.2026 | Buchungund weitere Termine
Sa 18.7.2026, 12:30 | Buchung
So 19.7.2026, 17:45 | Buchung
Mo 20.7.2026, 11:45 - Fr 24.7.2026 | Buchung
Mo 20.7.2026, 16:15 - Fr 24.7.2026 | Buchung
Mo 20.7.2026, 18:15 - Fr 24.7.2026 | Buchung
Mo 27.7.2026, 11:45 - Fr 31.7.2026 | Buchung
Mo 27.7.2026, 16:15 - Fr 31.7.2026 | Buchung
Mo 27.7.2026, 18:15 - Fr 31.7.2026 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal A Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Praxis kann auf unterschiedlichen Bedarf angepasst werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Technosomatics ist eine Bewegungspraxis, die von Frédéric entwickelt wurde und in verschiedenen Workshop-Formaten vermittelt wird. Es ist eine Praxis, die aus einer kollektiven und individuellen Erkundung der endokrinen Drüsen und Chakren besteht, und zwar durch Clubtanzen zu Technomusik sowie umgekehrt: eine Erkundung des Clubtanzens, während die endokrinen Drüsen und Chakren verkörpert werden. Meistens wird mit geschlossenen Augen und in einem stockdunklen Raum praktiziert. Technosomatics fokussiert sich auf den erfahrbaren Körper und erforscht alternative Strukturen, die sowohl mit der wissenschaftlichen Mainstream-Anatomie des Körpers übereinstimmen als auch von ihr abweichen.
Diese Praxis nimmt Bezug auf den Bereich der Somatik (Bewegungslehren) als auch auf die von Techno-Club- und Rave-Tanzkulturen. Sie entstand durch Frédérics Erfahrungen mit diversen somatischen Praktiken und Begegnungen auf der Tanzfläche. Als Meditationsform in Bewegung erkundet Technosomatics tranceartige Bewusstseinszustände und würdigt das heilende Potential von Tanz. Ebenso nähert es sich Clubtanz als Mittel zur Selbsterfahrung und Wahrnehmungserweiterung an. Die Praxis erfordert keinerlei spezifischen Hintergrund in Tanz.
Aufbau:
Somatische Erkundungen: sowohl in der Ruhe als auch im Tanz
Anatomisches Wissen: verbal vermittelt vor oder während der Bewegungsforschung
Momente der Ruhe
Dialog/Reflexion
Termine
Sa 1.8.2026, 15:00 - 19:30 | Buchung
So 2.8.2026, 15:00 - 19:30 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal G Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Frédéric Gies:
Technosomatics - from midline to the periphery
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop steht allen offen.
Zugänglichkeit
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Praxis kann an unterschiedliche Bedarfe angepasst werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Die Reihe der Technosomatics-Kurse befasst sich mit der Beziehung zwischen der Mittellinie und der Peripherie unseres Körpers. Durch Clubtanzen zu Techno mit geschlossenen Augen sowie durch andere Übungen werden wir zwei neue Forschungsbereiche in der Praxis erkunden: erstens die Beziehung zwischen dem, was Frédéric das zentrale und periphere endokrine System nennt, dem wichtigsten chemischen Regulationssystem des Körpers, bestehend aus Drüsen und Geweben, die Hormone freisetzen, die physiologische und verhaltensbezogene Prozesse regulieren; zweitens die Beziehung zwischen der Mittellinie und dem Volumen unseres Flüssigkeitskörpers. Wie verhalten sich der endokrine Körper und der Flüssigkeitskörper zueinander?
Technosomatics, eine von Frédéric entwickelte Praxis, ist eine Erkundung des endokrinen Systems und der Chakren durch den Clubtanz, wobei letzterer als Werkzeug zur Selbstfindung und zur Erweiterung unserer Wahrnehmungsmöglichkeiten eingesetzt wird. Eine Praxis, für die kein spezifischer Tanzhintergrund erforderlich ist.
Aufbau:
Somatische Erkundungen: sowohl in der Ruhe als auch im Tanz
Anatomisches Wissen: verbal vermittelt vor oder während der Bewegungsforschung
Momente der Ruhe
Dialog/Reflexion
Die Shake-the-Break-Workshops stehen allen Kindern offen. Bitte informiere uns im Voraus, ob dein Kind besonderen Bedarf für die Workshops hat, damit wir entsprechend darauf eingehen können.
Grundsätzlich werden die Kurse in deutscher Sprache abgehalten.
Über den Workshop
Mit Gat erkunden die Kinder einen lebendigen Spielplatz aus Bewegung, Rhythmus und Stimme – ein Raum, in dem sich Tanz wie ein Spiel anfühlt. Genau wie beim Fußball und Basketball entsteht durch eigene Regeln und Bewegungen ein neues Spiel, indem die Kinder zusammenarbeiten, sich anfeuern oder den Sieg feiern können. Im Mittelpunkt des Spiels steht vor allem Freiheit, Spaß und Teamwork.
Zvi’s Ballett-Workshop richtet sich an alle, die die Ballettform als Werkzeug für persönliches Wachstum erkunden möchten, sowie an diejenigen, die durch Ballett einen kreativen Ausdruck suchen. Die Teilnehmer:innen sollten bereit sein, sowohl allgemeines als auch individuelles Feedback zu erhalten, um ein tieferes Verständnis für die Beziehung zwischen Körperausrichtung und Bewegungseffizienz zu entwickeln. Da das Erlernen von Ballettschritten Zeit und Geduld erfordert, schafft der Workshop eine unterstützende Lernumgebung.
Beginner (11:15–13:15)
Das Beginner Level eignet sich für alle, die neu im Ballett sind. Gleichzeitig bietet es erfahrenen Tänzer:innen die Möglichkeit, ihre Grundlagen zu festigen und ihre Technik zu verbessern. Zurück zu den Basics! Der Unterricht besteht aus langsamer und gründlicher Arbeit an der Stange, gefolgt von einfachen Übungen in der Raummitte. Er ist eine gute Einführung in die Ballettform für Modern-Tänzer:innen – und macht garantiert viel Spaß!
Intermediate (09:30–11:45 + 14:45–17:00)
Der Intermediate-Workshop ist schneller und umfasst komplexere Kombinationen als der Beginner-Workshop. Es wird erwartet, dass die Teilnehmer:innen mit dem Ablauf einer Ballettstunde vertraut sind. Für dieses Level ist es wichtig, dass sie über mehrere Jahre hinweg verschiedene Ballettklassen besucht haben und mit der Struktur sowie dem Vokabular vertraut sind.
Advanced (09:00–11:00)
Der Workshop für Fortgeschrittene richtet sich an professionelle Tänzer:innen und Tanzlehrer:innen, die regelmäßig trainieren und über ein hohes Maß an technischer Präzision, künstlerischem Ausdruck sowie eine schnelle Auffassungsgabe verfügen, da der Unterricht schnell ist und rasche, komplexe Bewegungen beinhaltet.
Zugänglichkeit
Auch wenn dies auf den ersten Blick nicht der naheliegendste Workshop für Menschen mit Behinderungen ist, sind Zvis Workshops grundsätzlich offen für Menschen mit und ohne Behinderung. Kreative Tänzer:innen können die Übungen oft anpassen und so am Unterricht teilnehmen. Die Teilnehmer:innen sollten ihre eigenen Fähigkeiten entsprechend dem Level realistisch einschätzen. Beginner Level Workshops lassen sich leichter anpassen als die mit Advanced Level.
Es wird erwartet, dass die Teilnehmer:innen ihre individuellen Fähigkeiten und Lernbedürfnisse aktiv kommunizieren. Anpassungen sind möglich, jedoch liegt es in der Verantwortung der Teilnehmer:innen, geeignete Wege zur Umsetzung der Übungen zu finden. Personen, die einen Rollstuhl oder Rollator nutzen, können die Stangenarbeit beispielsweise im Sitzen oder mit beiden Händen an der Stange durchführen. Oft lassen sich Bewegungen sinnvoll anpassen, indem der Fokus verlagert wird – ein sitzendes Tendu ist vielleicht nicht traditionell, aktiviert aber dennoch die Muskulatur.
Zvi selbst nutzt einen Rollstuhl und unterrichtet gemeinsam mit einer:m Assistent:in. Beide unterstützen bei der Suche nach alternativen Bewegungsformen, können jedoch keine durchgehende individuelle Betreuung gewährleisten.
Da die Workshops oft sehr beliebt und gut besucht sind, können sie für sensible Personen überreizend wirken. Feste Plätze an der Stange und strukturierte Gruppen in der Mitte sowie bei den Raumdiagonalen können jedoch dem entgegenwirken. Die Situation sollte individuell eingeschätzt werden. Es wird Live-Musik geben: Ein:e Pianist:in spielt auf einem Konzertflügel während der Einheiten.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Als Ballettlehrer wurde Zvi – dessen choreografische Arbeit im zeitgenössischen Tanz verwurzelt ist – von Maggie Black inspiriert. Er hat eine international anerkannte Unterrichtsmethode entwickelt, die den Fokus auf Körperausrichtung und Bewegungseffizienz legt. Diese Methode nimmt Rücksicht auf den menschlichen Körper, seine individuellen Bedürfnisse und die Fähigkeiten jeder:s Einzelnen.
Aufbau:
Stange (Barre): Aufwärmen der Muskulatur mit bekannten und kreativen Sequenzen; Übungen wie Pliés, Tendus, Dégagés, Rond de jambes, Fondus, Frappés, Adagios und Grand Battements
Mitte (Centre): Arbeit an Balance und Koordination mit einfachen Kombinationen; Übungen wie Adagios und Pirouetten (teilweise diagonal durch den Raum)
Allegro: Sprünge durch den Raum; Übungen wie Petit Allegro und Grand Allegro
Termine
Sa 1.8.2026, 9:30
So 2.8.2026, 14:45
Mo 3.8.2026, 9:00 - Fr 7.8.2026 | Buchungund weitere Termine
Silke Grabinger:
Extended Bodies - new technologies
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop ist offen für alle, besonders Menschen mit Interesse an Technologie sind herzlich willkommen!
Zugänglichkeit
Alle Übungen können an unterschiedliche Körper und die individuellen Fähigkeiten aller Teilnehmer:innen angepasst werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In diesem Workshop simulieren die Teilnehmer:innen die Interaktion mit humanoider Robotik ausschließlich durch Körpersprache, Raum und Wahrnehmung. Sie erforschen, wie Händedruck, Distanz, Balance und Spiegelungen Verbindungen schaffen, basierend auf Bewegungsformen aus HipHop, Popping, Breaking und Waving. Vielleicht entsteht echte Verbindung nicht durch perfekte, sondern durch klare und bewusste Bewegung.
Lasst uns das Zusammenspiel von HRoR – Human, Robotic, Recipient – erkunden!
Beginner (16:15–18:00) und Open Level (10:15–12:30 + 15:15–17:30)
Der Workshop richtet sich an Menschen, die gerade mit dem Tanzen begonnen haben oder ihre ersten Erfahrungen im Jazz Dance machen. Der Open Level Workshop steht auch erfahreneren Tänzer:innen offen, die ihre Grundlagen festigen und zu den Basics zurückkehren möchten.
Advanced (18:15–20:00)
Der Workshop richtet sich an Personen, die auf hohem Niveau tanzen und bereits umfassende Erfahrung in ihrem Fachgebiet gesammelt haben.
Zugänglichkeit
Raza hat bereits Erfahrung darin, Menschen mit Behinderungen in seinen Workshops willkommen zu heißen. Das Ziel ist immer, allen eine vollständige Teilnahme auf ihre eigene Weise zu ermöglichen. Bewegungen und Choreografien können von den Teilnehmer:innen an ihre Fähigkeiten angepasst werden. Beispielsweise ist Mobilität im Unterkörper nicht zwingend erforderlich, und der Fokus kann auf Bewegungen des Oberkörpers verlagert werden.
Für Teilnehmer:innen mit Behinderung im Bereich Mobilität wird empfohlen, den Beginner- oder Open Level Workshop zu besuchen, da hier mehr Raum und Zeit für Adaptierungen besteht. Workshops mit Advanced Level beinhalten intensivere Arbeit, schnellere Bewegungsabläufe im Raum und komplexere technische Sequenzen, wodurch Anpassungen deutlich anspruchsvoller sind.
Raza ist offen dafür, Bedarf im Vorfeld mit allen, die Anpassungen benötigen, zu besprechen, um zu klären, wie der Workshop am besten angepasst werden kann. Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Razas Jazz Mix besteht aus einer lyrischen, fließenden und emotionsgeladenen Bewegungssprache mit Einflüssen aus Ballett, Modern Dance und der Matt Mattox Technik. Wenn man Jazztanz als Synthese verschiedener Ausdrucksformen betrachtet, ist Raza Hammadis Stil eine edle und stimmige Mischung aus verschiedenen choreografischen Techniken und Bewegungssprachen, mit einer klaren, nachvollziehbaren Linie – ein Schmelztiegel aus Jazz. Dieser Stil erneuert sich immer wieder selbst und belebt sich immer wieder neu mit der choreografischen Alchemie, die sich mit Rhythmus und Emotion verbindet. Der Austausch mit anderen Choreograf:innen und Tänzer:innen, die für seine international tourende Compagnie arbeiten, ist für Raza sehr wichtig und bereichert seinen Unterricht und seine künstlerische Praxis laufend.
Der Workshop wird von Live-Drumming begleitet.
Aufbau:
Gestalten
Warm-up
Foundation: Arbeit an der Technik (kann auch Floorwork - Übungen am Boden - beinhalten)
Choreografie: Erlernen und Üben
Termine
Mo 13.7.2026, 16:15 - Fr 17.7.2026 | Buchung
Mo 13.7.2026, 18:15 - Fr 17.7.2026 | Buchung
Sa 18.7.2026, 10:15 - 12:30 | Buchungund weitere Termine
Ákos Hargitay:
Contact Fundametals - Sharing the Weight, Shaping the Dance
An wen richtet sich der Workshop?
An alle, die die Grundlagen der Contact Improvisation in einer sicheren, spielerischen und unterstützenden Umgebung erkunden möchten, sind willkommen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, alle sind herzlich eingeladen: Teilnehmer:innen aller Altersgruppen, Geschlechter, Fähigkeiten und Erfahrungen sind willkommen.
Zugänglichkeit
Für alle geeignet. Die Übungen sind anpassbar und können im Sitzen, Stehen oder Liegen ausgeführt werden.
Über den Workshop
Contact Improvisation ist eine Mischung aus purer Aufregung und voller Ungewissheit. Die Atmosphäre ist offen und unvorhersehbar – ein Raum für reine, ungefilterte Spontaneität. Es gibt keine festgelegte Choreografie, nur die Einladung, sich zu bewegen und im Moment zu sein.
Im Workshop erkunden die Teilnehmer:innen „Tanz“ als ein Gespräch ohne Worte. In Übungen mit Partner:innen wird Gewicht und Momentum ausgehandelt, nicht nach einem festen Plan, sondern durch eine gemeinsame Vereinbarung in Echtzeit. Diese improvisierten Duette drehen sich um ein entstehendes, gemeinsames Schwerkraftzentrum – ein stiller Dialog, der sich über Berührung, feine Bewegungen und Hinhören mit dem Körper entfaltet.
Der Workshop bietet die Gelegenheit, das eigene körperliche Wissen wahrzunehmen und in spielerischer, achtsamer und unterstützender Weise mit anderen in Verbindung zu treten. Teilnehmer:innen entwickeln ein verstärktes Raumgefühl und erkunden Bewegung organisch durch Übungen zum Wahrnehmen von Gewicht, Teilen von Balance und Navigieren gemeinsamer Kontaktpunkte.
Das Kennenlernen der Mechaniken hinter den gemeinsamen Kontaktbewegungen verbessert nicht nur die Improvisationsfähigkeiten, sondern eröffnet auch ein einzigartiges Vokabular für Tanz.
Aufbau:
Aufwärmen
Sinne öffnen und Geist erden
Rolling-Point-Übungen (Bewegung und Flow mit Momentum und Schwerkraft)
Hebungen und Loslassen (Gewicht geben und aufnehmen)
Tanzen in einem strukturierten Jam (im „Round-Robin“-Format)
Bringt gute Laune, einen offenen Geist, Knieschoner, ein Handtuch und etwas zu trinken mit!
Ein Workshop für alle ab 10 Jahren, die einen auffallenden und aufregenden, aber vor allem fordernden und trendigen Tanzstil ausprobieren wollen.
Zugänglichkeit
Die Shake-the-Break-Workshops stehen allen Kindern offen. Bitte informiere uns im Voraus, ob dein Kind besonderen Bedarf für die Workshops hat, damit wir entsprechend darauf eingehen können.
Grundsätzlich werden die Kurse in deutscher Sprache abgehalten.
Über den Workshop
BodyParkour® ist eine lebendige Kunstform, die aus verschiedensten Arten der Bewegung besteht und viel mit Tanz gemeinsam hat. Als Unterrichts- und Performance-Methode werden eine Reihe hybrider Bewegungsformen (tierische und menschliche Fortbewegung, Tricking, Breakdance, Parkour, zeitgenössischer Tanz, Contact Improvisation und Partnering) miteinander vereint. Ákos kreierte diesen Ausdruck aus dem Wort für Körper und dem Wort Parkour. Einflüsse des Stils stammen aus Parkour, Tricking, HipHop und Breaking, Capoeira und dem Zirkus, vor allem aber auch aus dem zeitgenössischen Tanz.
In diesem Workshop werden wir spezielle Übungen machen, die uns auf diese körperlich anspruchsvolle Form der Bewegung vorbereiten und dabei kurze Tanz-, Stunt- und Akrobatik-Passagen lernen. Wir springen über Objekte und Körper. Wir tanzen, machen Akrobatik und Stunts wie Spider-Man und Wonder Woman. Bewegungsformen werden bunt gemischt, wie wir sie gerade brauchen – denn keine Hürde ist uns zu hoch!
Bitte bringe bequeme Schuhe, Knie- und Ellenbogenschoner mit!
Die Shake-the-Break-Workshops stehen allen Kindern offen. Bitte informiere uns im Voraus, ob dein Kind besonderen Bedarf für die Workshops hat, damit wir entsprechend darauf eingehen können.
Grundsätzlich werden die Kurse in deutscher Sprache abgehalten.
Über den Workshop
Hier geht es um deine eigene Kraft und die in der Gruppe. Wir springen, fallen, drücken uns ab und kommen wieder hoch. Zu kraftvoller Musik lernen wir kurze choreografierte Bewegungsphrasen und tanzen sie gemeinsam. In Improvisationen stehen deine eigenen Ideen im Vordergrund. Mal tanzt jede:r für sich, mal bewegen wir uns wie ein Organismus – dynamisch und verbunden. Am Ende entsteht eine starke Gruppenbewegung, in der alle zusammen mehr sind als allein.
Eventuell findet am Ende der Woche ein Showing für Eltern und Freund:innen statt.
An alle, die neugierig auf die Grundlagen der Philosophie und auf Konzepte sind.
Zugänglichkeit
In diesem Workshop geht es hauptsächlich um Sprechen und Lesen und er beinhaltet keine intensive körperliche Anstrengung. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen können problemlos teilnehmen. Jassem hat bislang nur begrenzte Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop ist eine Einführung in die Grundlagen der Philosophie sowie in die zeitgenössische Philosophie anhand ausgewählter Fragestellungen. Wie kann man mit Konzepten denken? Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, sich im nervösen Meer der Ideen zu orientieren, während wir gleichzeitig an unserer eigenen „Idiotenperspektive“ festhalten. Es ist eine Einführung in die Kunst des Fragens – und darin, an Fragen festzuhalten. Jassem wird eine Reihe von Konzepten definieren und zeigen, wie sie uns helfen können, Realität zu entfalten. Der Workshop versteht sich auch als Begleitung für Künstler:innen, die mit Konzepten konfrontiert sind und Werkzeuge suchen, um sich ihren eigenen Ideen anzunähern.
Der Horizont des Workshops ist die Beziehung zwischen „Körper“, „Konzept“, „Intuition“ und „Gastfreundschaft“. Diese Beziehung steht im Spannungsfeld einer westlichen Wissensgeschichte, die von ihrer eigenen Gewaltgeschichte geprägt ist.
Einige thematische Wegbegleiter:innen sind:
Sprache, Tod und Gastfreundschaft: Überlebenstechniken
Verrat an der Utopie, Schleim-Utopie: Gedichte als Orakelmaschine
Geschichte der Hexen: Schattenhistorie und somatische Archive
Was ist Intuition?
Die griechische Kunst des Fragens: Philosophie und Freundschaft
Die Teilnehmer:innen benötigen keine Vorkenntnisse in Philosophie. Jassem wird seine Praxis teilen, und Texte werden gemeinsam gelesen – mit der Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen.
Einige Referenzen (es ist keine Vorbereitung der Lektüre erforderlich): Kristeva, Fanon, Merleau-Ponty, Preciado, Heraklit, Mbembe, Simondon, Deleuze, Jameson, Cavaillès, Derrida, Spinoza, Platon, Negarestani, Laboria Cuboniks
Aufbau:
Grundlagen der Philosophie
Wie denken?
Wie lassen sich Konzepte im Tanz nutzen?
Wie kann Tanz genutzt werden, um Konzepte zu denken?
Termine
Sa 25.7.2026, 14:45 | Buchung
So 26.7.2026, 14:45 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal E Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Für alle, die neugierig sind und Interesse daran haben, mit Klang zu arbeiten.
Zugänglichkeit
Die meisten Übungen können mit wenig bis gar keinen Anpassungen der Anleitungen durchgeführt werden, sodass alle die Grundlagen des Workshops erlernen können. Der Workshop basiert größtenteils auf Zuhören und Bewegung im Raum. In der Vergangenheit haben auch Menschen mit Mobilitätsbehinderungen, die einen Rollstuhl nutzen, teilgenommen. Ihr Feedback hat Jassem dabei geholfen, den Workshop weiterzuentwickeln. Jassem hat bislang nur begrenzte Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Sound ist der Ghost Dancer einer Performance, er geistert überall herum und verfolgt jede Geste. Er ist eine politische Kennzeichnung und ein sanfter Anstoß zu veränderten physischen Zuständen. Er ist auch ein Tor zur bildenden Kunst und zum Film in Performance.
Ghost Dancer ist ein Workshop zum Sound-Gestalten und für genaues Hinhören, der sich an Performer:innen und hybride Künstler:innen richtet. Er ermöglicht es, Choreografie und Performance zu verstehen und ist von der Verspieltheit von Soundkunst inspiriert. Gemeinsam wird Musik gehört und es werden kollektive Soundinstallationen gebaut, wobei die Fähigkeiten des Zuhörens trainiert und sich darüber ausgetauscht wird, wie Sound in Performance-Praktiken verwendet werden kann. Ziel ist es, den Status von Sound in Performance zu ergründen und zu hinterfragen – dieses Etwas, das zwischen Körper, Objekt und der poetischen / politischen Rede existiert.
In diesem Workshop wird Sound in seiner Materialität betrachtet: als Textur, als tanzender Körper und nicht als einfache Zierde für den Tanz. Es ist eine einfache politische und poetische Position, die die Idee unterstützt, dass die Praxis von Sound auf die unsichtbare und heikle Beziehung zwischen Körper und anderen (Im)Materialitäten hindeutet, die wiederum von Bildern, choreografischen Skizzen, Videos, Texten und Personen beeinflusst sind.
In den Zuhör-Sessions wird eine vielfältige Auswahl an Klangmaterial gehört: Feldaufnahmen, Liebesliedern aus Vietnam, griechischer Gefängnismusik, iranischem Doom, syrischen Klassikern, bretonischen Begräbnisgesängen, Voice-Overs aus dem „Nouvelle Vague“-Kino, elektronischer Musik aus Uganda und vieles mehr.
Die Kreativ-Sessions umfassen die Arbeit mit Lo-Fi-Materialien wie Tapes, Kontaktmikrofonen, Mitschnitten, Scratches, Mash-ups, Außenaufnahmen, zerstörter elektronischer Musik und Gruppengesang. Dabei wird immer wieder auch in die Bewegung gewechselt und mit dem tanzenden Körper gearbeitet.
Dies ist kein technischer Workshop. Natürlich werden die Hände schmutzig gemacht und die Ohren gespitzt.
Aufbau:
Zuhören
Somatisch-akustische Arbeit
Fließender Kompositionsprozess
Dramaturgie
Text und Tanz
Diskussion
Experimentieren mit Klang
Klang und Politik
Hast du etwas Besonderes, das du teilen möchtest? Bring es mit! Ob Spielzeug, Sex-Spielzeug, Glöckchen, Gameboy, Steine oder sogar ein Wasserkocher – alles ist willkommen. Auch Stifte und Papier sind toll, wenn du magst. Und wenn du auf dem Flohmarkt Dinge für unter zwei Euro findest (wie einen Walkman, eine Kassette, ein Diktiergerät oder ein Keyboard), bring sie gerne mit. Dein Smartphone darf natürlich auch nicht fehlen.
Der Workshop richtet sich an alle Tänzer:innen, professionell oder nicht-professionell, unabhängig von ihrem Level oder dem Stil, aus dem sie kommen. Einzige Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer:innen Lust haben, viel zu tanzen, Spaß zu haben und gemeinsam viele schöne Momente zu erleben.
Beginner (09:15–11:00)
Der Workshop richtet sich an Menschen, die gerade beginnen, Tanz zu erkunden und keine Vorerfahrung mitbringen.
Advanced (11:15–13:00)
Der Workshop richtet sich an Teilnehmer:innen mit umfassender Erfahrung, die einem schnelllebigen Unterricht folgen können.
Zugänglichkeit
Der Workshop beinhaltet ein hohes Maß an körperlicher Aktivität in schnellem Tempo, was stellenweise herausfordernd sein kann.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Juanjo kann dann mögliche Anpassungen im Vorfeld planen. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Der Latin-Jazz-Tanz ist als eine der ästhetischen Formen bekannt, die eine Synthese der lateinamerikanischen Kultur darstellen.
Mit der Einwanderung von Menschen aus Kuba, Brasilien und Puerto Rico vor allem nach New York entstand eine neue Fusion von Musik und Tanz.
Der Latin Jazz wurde durch den berühmten amerikanischen Jazz und die ursprünglichen afrokubanischen und brasilianischen Rhythmen inspiriert. Das Ergebnis ist eine Disziplin, die Bewegungen und Rhythmen von Merengue, Salsa, Mambo, Lambada, Cha Cha Cha oder Samba mit der Jazz-Tanztechnik verbindet.
Die Wurzeln des Jazz reichen tief und durch die lateinamerikanische Kultur blüht er auf eine neue Weise auf, indem er die Linien und den visuellen Stil des Jazz-Tanzes mit dem geerdeten Groove lateinamerikanischer Tanzbewegungen vermischt.
In diesem Workshop wird an körperlichen Isolationen gearbeitet, die mit lateinamerikanischen Bewegungen und afrokubanischem Tanz verbunden sind, was zu verschiedenen Diagonalen mit Combos führt, die mit der Jazztechnik verbunden sind und mit diesen lateinamerikanischen Bewegungen verschmelzen. Am Ende des Kurses wird eine Choreographie einstudiert, in der das Gelernte auf spielerische Art und Weise in die Praxis umgesetzt und den Latin Jazz neu entdeckt wird.
Aufbau:
Physisches Warm-up: Kombination aus Körperisolierungen, Koordination, Musikalität, Tanztechnik
Afro-Cuban Dance Technik kombiniert mit Jazz
Kombinationen in Diagonalen: Jazz-Technik mit Bewegungen inspiriert von lateinamerikanischen Tanztraditionen
Choreografie: Technik anwenden
Für den Workshop im Advanced Level können optional Tanzschuhe (mit Absatzschutz) mitgebracht werden.
Termine
Mo 3.8.2026, 9:15 - Fr 7.8.2026 | Buchung
Mo 3.8.2026, 11:15 - Fr 7.8.2026 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal 2 Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Der Workshop richtet sich an alle Tänzer:innen, professionell oder nicht-professionell, unabhängig von ihrem Level oder dem Stil, aus dem sie kommen. Einzige Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer:innen Lust haben, viel zu tanzen, Spaß zu haben und gemeinsam viele schöne Momente zu erleben. Dieser Workshop für Beginner richtet sich an Menschen, die gerade beginnen, Tanz zu erkunden und keine Vorerfahrung mitbringen.
Zugänglichkeit
Der Workshop beinhaltet ein hohes Maß an körperlicher Aktivität in schnellem Tempo, was stellenweise herausfordernd sein kann.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Juanjo kann dann mögliche Anpassungen im Vorfeld bedenken. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Stage Jazz ist ein dynamischer und ausdrucksstarker Tanzstil, der Balletttechnik, rhythmische Bewegungen und Elemente des Modern Dance miteinander verbindet. Er zeichnet sich durch seine Energie, Isolationen und Musikalität aus. Er entstand beeinflusst durch Jazzmusik und der afroamerikanischen Kultur. Dieser Workshops ist für Anfänger:innen geeignet und verfügt über eine klare Struktur, die das Lernen erleichtert. Außerdem konzentriert er sich auf Ausdruck, Musikalität und Bewegungsqualität, wodurch der Unterricht dynamisch ist und viel Spaß macht.
Aufbau:
Physisches Warm-up: Kombination aus Isolationen, Koordination, Musikalität, Tanztechnik
Jazztanz Technik
Kombinationen in Diagonalen mit verschiedenen Jazztanz-Stilen
Choreografie: Technik anwenden
Der Workshop richtet sich an alle Menschen, die sich für eine spielerische, bewegte und performative Auseinandersetzung mit Ton, Wassersäcken und dem Pflanzlichen in der Gruppe interessieren. Berührung zwischen Menschlichem und Nicht-Menschlichem steht im Fokus.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Zugänglichkeit
Der Workshop könnte für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen zugänglich sein. Falls Teilnehmer:innen mit Hörbeeinträchtigung teilnehmen möchten, werden sie gebeten, eine Begleitperson mitzubringen. Für Teilnehmer:innen mit Sehbehinderungen können einige Teile des Workshops leider nicht adaptiert werden. Bitte gib deinen Bedarf vorab bei der Buchung an.
Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Many In A Garden lädt zu einer transmateriellen Erfahrung ein, die Lust auf Berührung und Bewegung mit Pflanzen und Erde macht. Der Workshop ist Teil von Lisas langjähriger Auseinandersetzung mit rezeptiven Körpern in mehr-als-menschlichen Assemblagen. Inspiriert von Lygia Clarks somatisch-performativer Arbeit der siebziger Jahre und von queeren Ökologien, die nach Formen regenerativer und sinnlicher artenübergreifender Berührung forschen.
Mit Hilfe somatischer Übungen finden Teilnehmer:innen ihren Einstieg. Darauf folgen angeleitete Improvisationen, in denen sie Kontakt zum Pflanzlichen und Erdigen aufnehmen, bis sie gemeinsam performative Assemblagen aus Menschen, Pflanzen, Baumfrüchten, Ton und Wassersäckchen gestalten. Eine multisensorische Erfahrung: Ein kollektiver Care-Raum wird zur künstlerischen Praxis des Hinhörens, Berührens und Mit-Werdens – ein Raum des Spürens, Erforschens und Beobachtens.
Darüber hinaus setzen sich Teilnehmer:innen mit den Phänomenen „Umwelttrauer“ (eco grief) und „Pflanzenlust“ (plant pleasure) auseinander. Lisa wird dazu kurze Lectures halten, die in der Gruppe diskutiert werden. Es wird erforscht, wie sich die eigenen interaktiven, artenübergreifenden Erfahrungen mit all dem verbinden lassen.
Aufbau:
Somatische Körperübungen zur Einstimmung
Performative Settings werden vorgestellt, erprobt und nachbesprochen
Diskursiver Teil gegen Ende
Bitte bringe Socken und Turnschuhe mit, falls ein Teil des Workshops draußen auf der Wiese stattfindet.
Termine
Sa 25.7.2026, 9:30 | Buchung
So 26.7.2026, 9:30 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal F Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Claudia Hitzenberger:
Yoga X Spiraldynamik® - Hip Hip Hipbone
An wen richtet sich der Workshop?
Für alle, die mehr über anatomische Zusammenhänge lernen möchten, insbesondere über ihr Hüftbein und Becken. Für alle, die sich frei 360 Grad auf einer Yogamatte und später im offenen Raum bewegen möchten und die ihr Alignment (Ausrichtung) verbessern wollen.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop ist im Bezug auf Anpassungen für Teilnehmer:innen mit Mobilitätseinschränkungen nicht sehr flexibel, da er viele Geh- und Balanceübungen umfasst. Nichtsdestotrotz sind alle eingeladen den Workshop auszuprobieren.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Lasst uns in die dynamische Stabilität spiralisieren.
Lasst uns in stabile Dynamik spiralisieren.
Wie ist die Form meines Hüftbeins und wie verbindet es sich mit dem Rest meines Körpers? Wie bewegen sich beide Hüftbeine dreidimensional durch den Raum in Yoga, Tanz und im Alltag? Was ist die Geschichte meines Hüftbeins? Das Atmen – Pranayama – zu Beginn jeder Einheit bringt die Teilnehmer:innen in Kontakt mit ihrer Erdung, egal ob liegend, sitzend, stehend oder gehend. Teilnehmer:innen suchen in diesem Workshop nach ihrer leichtesten Ausrichtung (Alignment) und den flüssigsten dreidimensionalen Bewegungen um ihre eigene Achse. An manchen Tagen wird Sounding genutzt, um die Atemkapazität zu erhöhen.
Jede Yoga-Einheit hat eine klare Struktur: Nachdem Teilnehmer:innen im eigenen Körper und im Studio angekommen sind, werden sie von Claudia durch Sonnengrüße geführt – ein Fluss aus Atem und Bewegung – sogenanntes Vinyasa. Nach dieser Aufwärmsequenz geht es zu herausfordernden Asanas – Yoga-Positionen, verschiedenen stehenden Haltungen, Balancen, Drehungen, Rückbeugen und Vorwärtsbeugen, oft im Hinblick auf alltägliche Bewgungen. Am Ende jeder Einheit üben die Teilnehmer:innen leichtere oder schwierigere Inversionshaltungen (Umkehrhaltungen), gefolgt von einer Cool-down-Sequenz, die sie – als Gruppe und als Individuen – zu ihrem persönlichen Ort der Stille bringt. Am Ende, in Savasana – der Totenstellung, lassen sie sich in die Entspannung sinken und nehmen sich Zeit zur Regeneration.
Jede Einheit wird durch Achtsamkeitsübungen sowie anatomischen Werkzeugen und Übungen aus der Spiraldynamik® ergänzt, um Bewegungsmaterial in Alltagssituationen zu integrieren. Die Teilnehmer:innen erkunden verschiedene Ansätze in der Form der Spirale, der Welle und der Acht, einzeln und optional mit Partner:innen. Selbstberührung oder Berührung durch andere ist möglich, aber immer freiwillig.
Ziel ist es, Verletzungen vorzubeugen und neue Impulse im Bereich des Hüftbeins zu gewinnen.
Dieser Workshop richtet sich an Tänzer:innen, Choreograf:innen, Performer:innen und Bewegungspraktiker:innen, die ihr kompositorisches Denken durch verkörperte Praxis vertiefen möchten. Künstler:innen aus ähnlichen Disziplinen sind willkommen, sofern sie sich auf körperliche und kollektive Arbeitsweisen einlassen können.
Eine professionelle Vorerfahrung im Tanz ist nicht zwingend erforderlich, jedoch sollten die Teilnehmer:innen mit Bewegungspraxis vertraut und bereit sein, mit körperlicher Intensität, Bodenarbeit, Improvisation und Reflexion zu arbeiten. Der Workshop erfordert Aufmerksamkeit, Ausdauer sowie die Fähigkeit, mit Uneindeutigkeit Ambiguität zu umgehen, ohne sie sofort auflösen zu müssen.
In Bezug auf Diversität legt Viktorija Wert auf eine Gruppe mit unterschiedlichen Hintergründen, Ausbildungsgeschichten, Altersgruppen und künstlerischen Ansätzen. Die Arbeit profitiert von einer Vielfalt an Erfahrungen und Perspektiven. Eine heterogene Gruppe bereichert die Auseinandersetzung mit Widersprüchen, da unterschiedliche Körperlichkeiten und dramaturgische Tendenzen Teil der gemeinsamen Forschung werden.
Zugänglichkeit
Der Workshop ist bewegungsbasiert und prozessorientiert, viele seiner Prinzipien lassen sich an unterschiedliche körperliche Voraussetzungen anpassen. Im Fokus stehen Aufmerksamkeit, Timing, Gewicht und innere Entscheidungsprozesse – nicht festgelegtes technisches Material. Übungen können häufig im Sitzen, Stehen oder Liegen sowie mit unterschiedlichem Bewegungsumfang erkundet werden.
Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, Intensität, Tempo und Kontaktgrad selbst zu regulieren. Partner:innenübungen mit Gewichtsverlagerung können physisch umgesetzt, aber auch als Teilen von Aufmerksamkeit, Verantwortung, Timing oder kompositorischem Fokus verstanden werden. „Gewicht“ meint hier nicht nur körperliche Last, sondern auch, wie sich Anstrengung und Präsenz im Raum verteilen.
Der Workshop beinhaltet Phasen von Floorwork. Auch wenn Viktorija keine spezialisierte Ausbildung in allen Bereichen inklusiver Tanzpraxis hat, verfügt sie über Erfahrung in der Arbeit mit Performer:innen mit Behinderungen und achtet auf unterschiedlichen Bedarf. Innerhalb der Struktur des Workshops können Alternativen angeboten werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Persönliche Dramaturgien innerhalb des Choreografierens von Widersprüchen
Widerspruch ist kein Problem, das gelöst werden muss, sondern ein Zustand, der trainiert werden kann. Dieser Workshop versteht Widerspruch als choreografische Praxis – nicht als Debatte oder Ideologie, sondern als etwas, das im Körper lebt: ein Ziehen in zwei Richtungen, eine Geste, die beginnt und zögert, der gleichzeitige Impuls, vorzutreten und sich zurückzuziehen. Ausgangspunkt sind persönliche Dramaturgien – innere Strukturen, durch die wir Aufmerksamkeit, Verantwortung, Nähe, Distanz und Verbindlichkeit organisieren. Noch bevor Widerspruch Sprache wird, zeigt er sich bereits in Haltung, Timing, Atem und Bewegung.
Wie trage ich, was ich trage?
Was halte ich nah, was wehre ich ab?
Wo in meinem Körper entsteht Reibung?
Sich zu kümmern, heißt zu tragen. Wir tragen Erinnerungen, Spannungen, unvollendete Gesten, Erwartungen, Gewicht – manchmal sichtbar, manchmal still. In diesem Workshop wird Tragen sowohl physisch als auch kompositorisch verstanden: Körper tragen andere Körper, tragen widersprüchliche Impulse, halten zurück, bestehen, unterbrechen sich selbst. Durch Bewegung, Stimme, Text und verkörperte Scores untersuchen die Teilnehmer:innen ihre eigenen dramaturgischen Muster – nicht um sie zu korrigieren oder zu „reinigen“, sondern um zu erkennen, wie sie Beziehungen formen, Zeit strukturieren und Anstrengung verteilen.
Ein Workshopraum entsteht durch die Art, wie wir zuhören, uns zurückziehen und präsent bleiben. Anstatt Raum als gegeben anzunehmen, erforschen wir, wie er Schritt für Schritt durch Aufmerksamkeit und ausgehandelte Nähe hergestellt wird. Fürsorge bedeutet hier nicht Harmonie, sondern die Fähigkeit, in Spannung präsent zu bleiben, ohne vorschnell nach Klarheit zu greifen. Wir arbeiten mit Verzögerung, teilweiser Verbindlichkeit, Gleichzeitigkeit und Unterbrechung – mit Impulsen, die nebeneinander bestehen, ohne sich vollständig aufzulösen. So wird Widerspruch zu choreografischem Material, das Form hervorbringen kann.
Der Körper wird als durchlässiges Wahrnehmungsfeld verstanden. Wir untersuchen, wie wir von dem beeinflusst werden, was wir sehen, hören und spüren – und wie wir wiederum andere beeinflussen. Einfluss ist konstant, Ausrichtung nicht notwendig, aber möglich. Choreographing Contradictions wird so zu einem Labor, in dem persönliche Dramaturgien auf kollektive Komposition treffen. Individuelle Muster bestehen nebeneinander, ohne sich zu vereinheitlichen. Ziel ist nicht Konsens, sondern Fähigkeit: die Fähigkeit, Komplexität zu halten, „Gewicht“ neu zu verteilen und in Instabilität handlungsfähig zu bleiben.
Aufbau:
Ankommen und Aufwärmen:
- Sanfte somatische Arbeit mit Fokus auf Atem, Ausrichtung, Gewicht und inneres Timing
- Allmähliche körperliche Aktivierung und Koordinationsübungen
Körperliche Recherche:
- Bewegungsbasierte Scores zur Erforschung alltäglicher Widersprüche
- Arbeit mit gegensätzlichen Impulsen, Verzögerung, Unterbrechung und Gleichzeitigkeit
- Floorwork zur Unterstützung, Widerstand und Nachgeben
Improvisation und Materialentwicklung
Strukturierte Improvisationen zur Entwicklung persönlichen Bewegungsmaterials
Solo- und Gruppenarbeit
Optionale Einbindung von Text oder Stimme
Partner:innen- und Gruppenarbeit
- Übungen zu Nähe und Distanz
- Gewichtsverlagerung physisch und kompositorisch gedacht
- Kollektive Scores auf Basis überlagernder Intentionen
Komposition und Reflexion
- Entwicklung kurzer Studien
- Feedback und angeleitete Reflexion
- Ausklang und Integration
Bitte bring ein Notizbuch und einen Stift für kurze Schreibaufgaben und persönliche Notizen mit.
Teilnehmer:innen können optional einen kurzen Text mitbringen, der für sie Bedeutung trägt – etwa ein Lied, ein Gedicht, Lieblingszeilen, ein Manifest oder einen anderen Text als Ausgangsmaterial für kompositorische Übungen.
Tänzer:innen, Performer:innen und Sänger:innen mit Interesse daran, ihre Stimme mit körperlichen Bewegungen und emotionalem Ausdruck zu verbinden.
Zugänglichkeit
Der Workshop umfasst die Arbeit mit stimmlichem Ausdruck, Gesang und Tanz im Rahmen von längeren Scores/Übungen, was aufgrund des emotionalen Charakters herausfordernd sein kann. Die Übungen werden verbal erklärt und visuell demonstriert und können jederzeit von den Teilnehmer:innen an ihre individuellen Bedürfnisse angepasst werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In diesem Workshop werden Affekte, Emotionen und Liebe nicht nur als private Gefühle betrachtet, sondern als gemeinsames Terrain, das geübt, verkörpert und innerhalb einer Gruppe neu gedacht werden kann. Aufbauend auf früheren Forschungen zur Sexualität fokussiert sich dieser Workshop auf das, was Mette als „Architekturen des Affekts“ bezeichnet – die emotionalen und relationalen Strukturen, die Intimität, Kollektivität und vielleicht auch soziale Beziehungen organisieren.
Wie bewegt sich Liebe durch Körper, und über welche emotionalen und affektiven Register entfaltet sie sich? Wie können Stimme, Gesang und geteilte Bewegung temporäre Räume der Verbindung, Resilienz und des Austauschs schaffen?
Durch Praktiken, die zwischen Tanz, Gesang und emotionalem Ausdruck wechseln, erforschen die Teilnehmer:innen, wie Affekt innerhalb einer Gruppe zirkuliert und wie kollektive Praxis Räume der Unterstützung und gemeinsamen Intensität eröffnen kann. Der Workshop lädt dazu ein, Liebe als Kraft zu betrachten, die bestimmt, wie Körper sich sammeln, resonieren und auf die Drucksituationen unserer Zeit reagieren.
Aufbau:
Stimmliches und körperliches Aufwärmen
Übungen: Affekt und Emotion verbinden mit Stimme und Bewegung
Andauernde Scores: kollektives Tanzen, Singen und Nutzung expressiver Fähigkeiten von Körper und Gesicht
Termine
Sa 18.7.2026, 15:00 | Buchung
So 19.7.2026, 15:00 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal B Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Für Teilnehmer:innen, die sich anders bewegen müssen als der Dozent, sind Adaptierungen möglich.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dao-Yin-Praktiken entwickeln die elastische Qualität des Bindegewebes, um eine widerstandsfähigere Struktur im gesamten Körper zu schaffen. Druck und Dehnung öffnen die Gelenke und die Räume zwischen den verschiedenen Schichten des Körpers und verbessern die Effizienz der Energieproduktion. Wenn die Bahnen des Körpers geöffnet sind, kann störendes Qi den Körper verlassen und gesundes Qi besser zirkulieren.
Dieser Workshop konzentriert sich auf Dao-Yin-Übungen mit Fokus auf den Rumpf, die das Gewebe (Faszien und Muskeln) an- und entspannen, um energetische und körperliche Beweglichkeit zu erhalten. Die korrekte Ausrichtung der Knochen und das effektive Sinken des Körpergewichts ermöglichen dem Bindegewebe sich durch angemessene Belastung zu verändern.
Aufbau:
Entwicklung von Eigenschaften zur Qi-Produktion
Empfohlen wird bequeme Kleidung, die viel Bewegungsfreiheit bietet.
Offen für alle, die die Kunst des Butoh erkunden möchten.
Zugänglichkeit
Für Teilnehmer:innen, die sich anders bewegen müssen als der Dozent, sind Adaptierungen möglich.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In den 1960er-Jahren erlebten die avantgardistischen Künste in Japan eine Blütezeit in einem Klima des Protests und zivilen Ungehorsams. Die japanische Identität war auf verwirrende Weise mit amerikanischen Werten und kulturellem Wandel verflochten. In diesem befremdlichen Umfeld entstanden darstellende Künste wie der Butoh-Tanz, die die Extreme zwischen westlichem Modern Dance und traditionellen japanischen Künsten berührten und dekonstruierten.
„Wo bin ich?“
Unser Standort im Raum verändert sich mit dem Spiel der Zeit. Teilnehmer:innen schweben, erweitern und transformieren die zeitliche Erfahrung mit körperlicher Präzision und bildlicher Fluidität. Sie durchbrechen die Beschränkungen linearer Abläufe. Tanz entsteht, wenn die Tore von Geist, Energie und Körper sich öffnen.
Klarheit und Stabilität werden durch Übungen aufgebaut und anschließend wieder verworfen. Der chaotische Strom von Bildern und Impulsen folgt seiner eigenen Logik, wie ein wildes Wesen im Wald.
Der Workshop besteht aus Improvisationen und formbasierter Anleitung und öffnet die Türen für das Unbekannte.
Aufbau
Kreative Praxis
Empfohlen wird bequeme Kleidung, die viel Bewegungsfreiheit bietet.
Dieser Workshop richtet sich an erfahrene professionelle Tänzer:innen und Performer:innen mit einer soliden technischen Grundlage.
Zugänglichkeit
Der Workshop ist für professionelle Tänzer:innen und fortgeschrittene Performer:innen konzipiert, die über ein ausgeprägtes Körperbewusstsein und eine etablierte Praxis verfügen. Er richtet sich an alle, die bereit sind, ihre Beziehung zur Schwerkraft durch körperlich fordernde und explorative Bewegungsarbeit herauszufordern und zu vertiefen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
2017 entwickelte Damien das Stück Skid für die Gothenburg Dance Company, indem er seine Forschung zur intensiven und intimen Beziehung des Körpers zur Schwerkraft weiter vertiefte. Die Tänzer:innen performten vierzig Minuten lang auf einer um 34 Grad geneigten Fläche von 40 Quadratmetern Größe. Gemeinsam mit dem Tänzer Aimilios Arapoglou und anderen Mitgliedern der Compagnie entwickelte er ein Alphabet an neuem Bewegungsmaterial, bestehend aus dem Wechsel von Kontrolle und Fallenlassen, Beschleunigung und Slow Motion, die entweder alleine oder mit Partner:innen ausgeführt werden können.
Dieser Workshop wird auf einer Fläche bei gleichem Neigungswinkel stattfinden und bietet damit die Möglichkeit, diese Erfahrungen mit der Schwerkraft mit anderen zu teilen. Neben der offensichtlichen Verspieltheit dieser Klasse, stärkt diese Arbeit das Grounding und das Zentrum von Tänzer:innen und erlaubt eine gewisse Unbekümmertheit in der Bewegung, die man sonst auf flachem Untergrund nicht erleben kann.
Aufbau:
Aufwärmen
Partnering
Werkzeuge für Komposition
Improvisation anhand von Methoden
Repertoire
Bitte bringe Knieschoner, ein langärmeliges T-Shirt sowie Schuhe mit, die auf einer 34 Grad geneigten Fläche Halt bieten (Tabi- oder Kung-Fu-Schuhe sind ideal, alternativ flexible Sportschuhe mit rutschfester Gummisohle).
Dieser Workshop richtet sich an erfahrene professionelle Tänzer:innen und Performer:innen mit einer soliden technischen Grundlage.
Zugänglichkeit
Der Workshop ist für professionelle Tänzer:innen und fortgeschrittene Performer:innen konzipiert, die über ein ausgeprägtes Körperbewusstsein und eine etablierte Praxis verfügen. Er richtet sich an alle, die bereit sind, ihre Beziehung zur Schwerkraft durch körperlich fordernde und explorative Bewegungsarbeit herauszufordern und zu vertiefen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Balance zwischen Kontrolle und Hingabe
Diese Klasse baut progressiv auf: beginnend mit tiefgehendem und eher statischem Stretching bis hin zu sehr physischen und dynamischen Phrasen. Die natürlichen Verbindungen in unserem Körper werden untersucht: wie kann die Schwerkraft (Zentrifugalkraft und kinetische Energie) genutzt und wie der Boden als Partner in unsere Bewegung einbezogen werden. Ein ausgeprägter Sinn für das Organische wird entwickelt, mit besonderem Augenmerk auf Spiralbewegungen, die durch entgegengesetzte Kräfte entstehen, sowie einer geschickten Nutzung des Schwerkraftzentrums im Körper.
Weitere Punkte, die in diesem Workshop behandelt werden sind: Balance zwischen Kontrolle und Hingabe, wie man die Energie einer Bewegung für die nächste nutzen kann und schließlich, wie man das Tempo einer Bewegung mühelos und in gelöstem Zustand erhöhen kann. Die Teilnehmer:innen dieses Workshops werden an ihre körperlichen Grenzen kommen, nicht so sehr in Bezug auf die Intensität des Tanzes, sondern mehr in ihrer Flexibilität.
Aufbau:
Aufwärmen
Floorwork
Werkzeuge für Komposition
Improvisation anhand von Methoden
Repertoire
Dieser Workshop richtet sich an erfahrene, professionelle Tänzer:innen und Performer:innen mit einer soliden technischen Grundlage.
Da es sich um einen Advanced Plus Workshop handelt, ist eine Bewerbung über unser Education Tool nötig.
Hier bewerben: education.impulstanz.com/apply/33/
Zugänglichkeit
Der Workshop ist für professionelle Tänzer:innen und fortgeschrittene Performer:innen konzipiert, die über ein ausgeprägtes Körperbewusstsein und eine etablierte Praxis verfügen. Er richtet sich an alle, die bereit sind, ihre Beziehung zur Schwerkraft durch körperlich fordernde und explorative Bewegungsarbeit herauszufordern und zu vertiefen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Freiheit und Kreativität
In diesem Workshop wird mit bestimmten choreografischen Vorstellungen gearbeitet, einige davon aus vergangenen Kreationen von Damien. Verschiedene Bewegungsqualitäten werden untersucht, und die Intuition sowie persönliche Hintergründe genutzt. Jede:r Teilnehmer:in wird das unterrichtete Repertoire oder ursprüngliche Ideen weiterentwickeln und verändern. Wie kann Freiheit und Kreativität innerhalb eines strengen Rahmens gefunden werden? Diese physischen Konzepte und Bilder werden hier für Kompositionen und Improvisationen genutzt.
Aufbau:
Warm-Up
Partnering
Werkzeuge für Komposition
Improvisation anhand von Methoden
Repertoire
He Jin Jang:
Weekly Weakly: Practising Weakness as Choreographic Intelligence
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop ist offen für Teilnehmer:innen aller Hintergründe, darunter Tänzer:innen, Künstler:innen und Bewegungsinteressierte unabhängig von ihrem Erfahrungsniveau. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Entscheidend sind Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, Verletzlichkeit und Fragilität durch Bewegung und geteilte Aufmerksamkeit zu erforschen.
He Jin legt Wert auf Vielfalt in Erfahrung, Alter und künstlerischer Perspektive.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop legt den Fokus auf Langsamkeit, inneres Hören und subtile Bewegungsprozesse statt auf technische Virtuosität, wodurch er für eine große Bandbreite an körperlichen Voraussetzungen und Bewegungshintergründen zugänglich ist.
Viele Übungen können im Liegen, Sitzen oder Stehen ausgeführt werden, und die Teilnehmer:innen sind stets eingeladen, in ihrem eigenen Tempo sowie innerhalb ihrer individuellen körperlichen Möglichkeiten und Grenzen zu arbeiten.
He Jin unterrichtet mit Aufmerksamkeit und Flexibilität und ist offen dafür, Übungen – soweit möglich – an unterschiedlichen Bedarf anzupassen. Gleichzeitig beinhalten einige Aspekte des Workshops sensorische Wahrnehmung und räumliches Bewusstsein, die eine fokussierte Auseinandersetzung mit der eigenen Körperwahrnehmung und mit Berührung erfordern können.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Weekly Weakly ist ein fortlaufendes choreografisches Labor, das He Jin seit 2019 in Form von Workshops, Performances und internationalen Forschungsformaten entwickelt hat, unter anderem bei der Movement Research (New York), der Saison Foundation (Tokio) und dem Seoul Dance Center.
Der Workshop versteht Schwäche nicht als Einschränkung, sondern als unerwartete choreografische Ressource. Schwäche wird als Zustand begriffen, der Durchlässigkeit, Sensibilität und Transformation ermöglicht. Anstatt nach Kontrolle oder Stärke zu streben, erforschen die Teilnehmer:innen Fragilität, Instabilität und Unsicherheit als produktive Bedingungen für Bewegung.
Der Workshop verbindet Bewegung, Schreiben, Sprechen und taktile Übungen. Durch angeleitete Improvisationen, Wahrnehmungs-Scores und sanfte berührungsbasierte Praktiken untersuchen die Teilnehmer:innen, wie Bewegung aus Verletzlichkeit und Weichheit entstehen kann. Schwäche wird zu einem gemeinsamen Raum von Aufmerksamkeit und Imagination – ein Zugang zu erweiterten Zuständen von Wahrnehmung und Performance.
Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, in ihrem eigenen Tempo zu arbeiten und innerhalb ihres persönlichen körperlichen und emotionalen Möglichkeitsbereichs zu bleiben. Offen für Tänzer:innen, Performer:innen und Bewegungsbegeisterte aller Erfahrungsstufen und Hintergründe.
Aufbau:
Ankommen & Erdung
Sanftes somatisches Aufwärmen
Angeleitete Improvisation
Schreibübungen und Reflexion
Partner:innen- und Gruppen-Scores
Bewegung und Text erkunden
Abschlussreflexion
He Jin Jang:
Concave-Convex Attunement: Improvisation through the Porous Body
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an Tänzer:innen, Performer:innen und Künstler:innen, die an Improvisation und somatischer Erkundung interessiert sind. Vorerfahrungen in Bewegung sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Die Teilnehmer:innen sollten bereit sein, sich auf aktive Imagination und inneres Wahrnehmen einzulassen.
He Jin heißt Teilnehmer:innen aus unterschiedlichen Disziplinen und Hintergründen willkommen, da die vielfältigen Perspektiven die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Arbeit bereichern.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop legt den Fokus auf Langsamkeit, inneres Hören und subtile Bewegungsprozesse statt auf technische Virtuosität, wodurch er für eine große Bandbreite an körperlichen Voraussetzungen und Bewegungshintergründen zugänglich ist.
Viele Übungen können im Liegen, Sitzen oder Stehen ausgeführt werden, und die Teilnehmer:innen sind stets eingeladen, in ihrem eigenen Tempo sowie innerhalb ihrer individuellen körperlichen Möglichkeiten und Grenzen zu arbeiten.
He Jin unterrichtet mit Aufmerksamkeit und Flexibilität und ist offen dafür, Übungen – soweit möglich – an unterschiedlichen Bedarf anzupassen. Gleichzeitig beinhalten einige Aspekte des Workshops sensorische Wahrnehmung und räumliches Bewusstsein, die eine fokussierte Auseinandersetzung mit der eigenen Körperwahrnehmung und mit Berührung erfordern können.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Concave–Convex Attunement ist eine improvisatorische Bewegungspraxis, die den Körper als poröses und gekrümmtes Terrain versteht – geformt durch Erinnerung, Empfindung und gelebte Erfahrung. Anstatt sich auf äußere Form zu konzentrieren, lädt dieser Workshop die Teilnehmer:innen dazu ein, Bewegung aus inneren Räumen heraus zu erforschen – aus Organen, Gelenken, Hohlräumen sowie aus feinen Verschiebungen von innerem Druck und Bewusstsein.
Diese Praxis basiert auf He Jins choreografischer Forschung im Rahmen der Arbeit Unseaming. (2021–laufend) sowie auf dem von ihr geprägten Begriff der „Krisen-Somatik“ (crisis somatics), der untersucht, wie emotionale, soziale und historische Erfahrungen in der inneren Landschaft des Körpers gespeichert sind. Die Teilnehmer:innen arbeiten mit angeleiteten Improvisations-Scores, die das innere Lauschen aktivieren und Bewegung aus den konkaven und konvexen Räumen des Körpers in eine äußere, imaginative Welt entstehen lassen. Im Fokus steht nicht die Erzeugung bestimmter Formen, sondern das Entfalten von Bewegung durch subtile innere Reorganisation.
Der Workshop betont die Fähigkeit des Körpers, Erfahrungen aufzunehmen, zu transformieren und wieder loszulassen. Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, neue Bewegungsmöglichkeiten durch innere Wahrnehmung, Atem und relationale Achtsamkeit zu entdecken.
Aufbau:
Somatisches Einstimmen
Praktiken des inneren Zuhörens
Angeleitete Improvisations-Scores
Partner:innenarbeit zur Wahrnehmung
Bewegungserforschung im Raum
Improvisations-/Performancepraxis
Ausklang
Dieser Workshop richtet sich an Tänzer:innen, Performer:innen und Künstler:innen, die sich für somatische Praxis und choreografische Forschung interessieren. Bewegungserfahrung wird empfohlen.
Die Teilnehmer:innen sollten offen dafür sein, mit Langsamkeit, Berührung und feinen Wahrnehmungsprozessen zu arbeiten. He Jin begrüßt Teilnehmer:innen mit unterschiedlichen künstlerischen und kulturellen Hintergründen, da dies die relationale und sensorische Forschung innerhalb des Workshops bereichert.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop legt den Fokus auf Langsamkeit, inneres Hören und subtile Bewegungsprozesse statt auf technische Virtuosität, wodurch er für eine große Bandbreite an körperlichen Voraussetzungen und Bewegungshintergründen zugänglich ist.
Viele Übungen können im Liegen, Sitzen oder Stehen ausgeführt werden, und die Teilnehmer:innen sind stets eingeladen, in ihrem eigenen Tempo sowie innerhalb ihrer individuellen körperlichen Möglichkeiten und Grenzen zu arbeiten.
He Jin unterrichtet mit Aufmerksamkeit und Flexibilität und ist offen dafür, Übungen – soweit möglich – an unterschiedlichen Bedarf anzupassen. Gleichzeitig beinhalten einige Aspekte des Workshops sensorische Wahrnehmung und räumliches Bewusstsein, die eine fokussierte Auseinandersetzung mit der eigenen Körperwahrnehmung und mit Berührung erfordern können.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop erforscht Flüstern und Berührung als choreografische Werkzeuge zur Übertragung von Bewegung, Empfindung und Aufmerksamkeit zwischen „horizontalisierten“ Körpern. Wenn der Körper liegt, organisiert die Schwerkraft die Wahrnehmung neu: Muskelanstrengung reduziert sich, inneres Hören vertieft sich, und Bewegung entsteht aus feinen Verschiebungen statt aus äußerer Form.
Ausgehend von He Jins choreografischer Arbeit I Bet You’d Put That On (2022) versteht dieser Workshop Choreografie als relationalen und sensorischen Prozess. Die Teilnehmer:innen arbeiten überwiegend am Boden und beschäftigen sich mit taktilen Duett- und Trio-Scores sowie mit flüsterbasierten Übertragungspraktiken. Berührung fungiert dabei als Medium des Zuhörens und der Weitergabe, während Flüstern zu einem choreografischen Instrument wird – es lenkt Wahrnehmung, aktiviert Vorstellungskraft und lässt Bewegung von innen heraus entstehen. Die Teilnehmer:innen erforschen, wie minimale sensorische Impulse wie Atem, Vibration, Nähe und Stimme tiefgreifende Bewegungserfahrungen erzeugen können.
Der Workshop kultiviert Langsamkeit, Wahrnehmung und relationales Bewusstsein. Er lädt dazu ein, Choreografie als etwas zu erfahren, das zwischen Körpern entsteht, statt für einen äußeren Blick aufgeführt zu werden. Offen für Bewegungsbegeisterte, Performer:innen und Künstler:innen mit Interesse an somatischer Praxis sowie erweiterten choreografischen Prozessen und Forschung.
Aufbau:
Ankommen & Erdung
Somatisches Einstimmen
Aktivierung von Atem, Stimme und Flüstern
Taktile Partner:innen- und Trio-Scores
Improvisatorische Erkundung
Integration und Reflexion
Alle Erfahrungsstufen sind willkommen. Peter holt die Teilnehmenden genau da ab, wo sie stehen, und passt den Workshop individuell der Gruppe an.
Zugänglichkeit
Alle sind willkommen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Der Workshop ist eher eine Kreativ-Klasse als eine Technikklasse. Statt Form zu unterrichten, konzentriert sich die Klasse auf die Erweiterung des künstlerischen Selbstbewusstseins.
Beginnend mit dem Erkunden von Qualitäten wie Rebound, Flow, Brüche und Schütteln, um einen Zustand jenseits von Selbstbeurteilung und Selbsteinschränkung zu erreichen, wird im Zwischenraum von Kraft und Fragilität gearbeitet. Nachdem Körper und Geist geweckt wurden, liegt der Schwerpunkt auf Isolationen und polyrhythmischen Übungen, um den Fokus zu verwurzeln. Die Bewegung erfolgt mit der Absicht, niemals zurückzugehen, Furchtlosigkeit zu entwickeln und die Fähigkeit, jedem Moment zuzutrauen, dass er irgendwohin führen wird. Wir geben uns die nötige Zeit, um auf die intuitive Intelligenz unseres Körpers einzugehen, um Bewegungsparadoxien zu lösen, die während des Rechercheprozesses entstehen. Wir werden die Erkundung des jeweils anderen erleichtern, indem wir paarweise und in Gruppen sowie individuell arbeiten.
Diese einfachen, offenen Strukturen sind gleichzeitig technische und Kompositions-Werkzeuge. Tänzer:innen werden ermutigt, spielerisch ihre inneren Prozesse und ihre persönliche Sprache zu erkunden, die sich aus alltäglicher Erfahrung und erlernten Bewegungsmustern ergeben. Durch das Entfalten der kreativen Neugier wird unser Bewegungsfluss verbessert. Im Gegenzug werden Strategien entwickelt, um den Raum zwischen Kontinuität und Bruch von Bewegungsideen zu erkunden, indem Muster für diejenigen benannt werden, die sich für den choreografischen Aufbau interessieren.
Aufbau:
Improvisation: mit Elementen der Technik im Open-Scale-Tanz und somatischen Elementen
Lang andauernde Übungen: vom langsamen bis zum intensiven Tanzen
Alle sind willkommen. Peter arbeitet mit allen die teilnehmen, und gestaltet den Workshop entsprechend.
Im Intermediate Level erkunden die Teilnehmer:innen die Konzepte von „Langsamkeit“, „Schnelligkeit“ und „Pause“ und nutzen dabei Werkzeuge aus der Improvisation sowie verschiedenen zeitgenössischen Techniken. Der Fokus liegt auf kürzeren Zeitdauern, um den Teilnehmer:innen zu helfen, eine eigenständige Praxis zu entwickeln. Sie experimentieren mit „sicheren Risiken“ und erforschen neue Empfindungen durch kleine Veränderungen im Fokus.
Zugänglichkeit
Alle sind willkommen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Spontaneous Composition ist ein Workshop, in dem mit verschiedenen Tools gespielt wird: Wie kann man jederzeit spontan dazu bereit sein, in jeder Situation und ohne lange Vorbereitung zu tanzen? Wie komponiert man einen offenen Tanz, und zwar spontan und mit anderen Personen im kollektiven Umfeld?
Hier werden Tools aus Improvisation und Choreografie sowie unsere körperlichen Erfahrungen, die wir jeden Tag in uns tragen, genutzt. Peter legt in diesem Workshop den Fokus speziell auf eine individuelle Praxis, Duette und die Arbeit in der Gruppe und vermittelt ein kleines System, wie man sich dieser Praxis auf effiziente Weise annähert.
Dieser Workshop erfordert kontinuierliche, körperliche Experimente und verlangt nach einer Offenheit, jede Art von Situation, die passieren kann, im Moment des Prozesses zu lösen.
Aufbau:
Improvisation: mit Elementen der Technik im Open-Scale-Tanz und somatischen Elementen
Lang andauernde Übungen: vom langsamen bis zum intensiven Tanzen
Der Workshop steht allen offen. Die Vielfalt der individuellen Erfahrungen bereichert das gemeinsame Erlebnis.
Bitte lese die Beschreibung der Levels sorgfältig und prüfe, ob das jeweilige Level für dich geeignet ist. Dieser Workshop ist Open Level und steht allen offen. Ob Anfänger:innen oder fortgeschrittene Tänzer:innen, die sich auf Grundlagen konzentrieren wollen.
Zugänglichkeit
Grundsätzlich ist German immer offen für die Möglichkeit, Materialien und Unterricht anzupassen, jedoch hängt dies vom jeweiligen Workshop und der spezifischen Behinderung ab. Am besten ist es, im Vorfeld zu besprechen, was die Teilnehmer:innen vom jeweiligen Workshop erwarten und welche Anpassungen erforderlich sein könnten, um eine Teilnahme zu ermöglichen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
German fordert die Teilnehmer:innen heraus, zu akzeptieren wer sie sind, ihre Grenzen zu erkennen und Bewegung als Verlängerung ihrer Fantasie zu nützen, um dadurch ihr expressives Potential auszutesten.
Technisches Rüstzeug zu den Themen Schwerkraft, Impuls und Suspension sowie klare Improvisationsaufgaben unterstützen die Verkörperung von Sinneseindrücken und machen Bewegung zu einem Akt der Kommunikation, wobei Bewegungsqualität und Intentionen näher betrachtet werden. Die Teilnehmenden werden sich der Form als einem Weg nähern, Empfindungen zu verkörpern und zu vermitteln, anstatt sie als etwas von außen Auferlegtes zu betrachten.
Der Workshop wird auch kleine Übungen beinhalten, die physischen Kontakt zwischen den Teilnehmer:innen erfordern und so die Möglichkeit bieten, Vertrauen, Verbindung und gemeinsame Bewegungserfahrungen zu erkunden. Insgesamt bietet der Workshop die Chance, neuen Herausforderungen zu begegnen und gleichzeitig die spielerischen und freudvollen Aspekte des Tanzes zu genießen.
Der Workshop steht allen offen. Die Vielfalt der individuellen Erfahrungen bereichert das gemeinsame Erlebnis.
Bitte lese die Beschreibung der Levels sorgfältig und prüfe, ob das jeweilige Level für dich geeignet ist. Dieser Workshop ist für Tänzer:innen mit einem Advanced Level und somit für Tänzer:innnen und Performer:innen mit umfassender Bewegungs- und Bühnenerfahrung.
Zugänglichkeit
Grundsätzlich ist German immer offen für die Möglichkeit, Materialien und Unterricht anzupassen, jedoch hängt dies vom jeweiligen Workshop und der spezifischen Behinderung ab. Am besten ist es, im Vorfeld zu besprechen, was die Teilnehmer:innen vom jeweiligen Workshop erwarten und welche Anpassungen erforderlich sein könnten, um eine Teilnahme zu ermöglichen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Der Workshop konzentriert sich auf das Studium grundlegender Konzepte, konkreter Werkzeuge und Bewegungsdynamiken, die die Grundlage für eine der möglichen Herangehensweisen an die Partnerarbeit bilden. Sie werden durch technische Übungen, Improvisationen mit einem klaren Rahmen, die Schaffung von eigenem Material und das Lernen von vorgegebenem Material geübt und integriert.
Während der Arbeit wird ständig eine Beziehung zu unserer:m Partner:in aufgebaut und entwickelt, die aufrichtiges und ehrliches Zuhören erfordert. Die Auswirkungen unserer Entscheidungen auf den anderen Körper und die ethischen Dimensionen müssen berücksichtigt werden. Bewegung wird als eine Erweiterung eines körperlichen Gefühls verstanden, das wir empfinden und dem anderen vermitteln wollen. Indem wir mit einem anderen Körper arbeiten, entdecken wir auch neue Schichten unseres eigenen Körpers.
Der Workshop steht allen offen. Die Vielfalt der individuellen Erfahrungen bereichert das gemeinsame Erlebnis.
Bitte lese die Beschreibung der Levels sorgfältig und prüfe, ob das jeweilige Level für dich geeignet ist. Dieser Workshop ist für Tänzer:innen mit einem Advanced Plus Level und somit für aktive professionelle Tänzer:innen und Performer:innen.
Da es sich um einen Advanced Plus Workshop handelt, ist eine Bewerbung über unser Education Tool nötig.
Grundsätzlich ist German immer offen für die Möglichkeit, Materialien und Unterricht anzupassen, jedoch hängt dies vom jeweiligen Workshop und der spezifischen Behinderung ab. Am besten ist es, im Vorfeld zu besprechen, was die Teilnehmer:innen vom jeweiligen Workshop erwarten können und welche Anpassungen erforderlich sein könnten, um eine Teilnahme zu ermöglichen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Das Hauptziel des Workshops besteht darin, die grundlegenden technischen Elemente, die die Basis der Arbeit bilden, zu identifizieren, zu erlernen und zu üben, sodass sie in verschiedenen Kontexten verwendet werden können. Dabei wird ein tieferer Blick auf den Einfluss unserer Erfahrung während des Performens geworfen, wie z.B. unsere Bewegungsabsichten, der physische Zustand des Körpers und des Geistes während des Tanzes oder unsere Beziehung zum Raum und zu den anderen. Auch wird es Platz geben, die Ideen hinter den Bewegungen zu beleuchten: z.B. wie die Arbeit mit Bildern uns helfen kann, sich aus der Notwendigkeit heraus zu bewegen. Es geht darum, Strategien zu finden, um unsere Bewegungsqualitäten zu verändern und zu entwickeln, das Potenzial der Bewegung als Generator von Erfahrungen und Ausdrucksfähigkeit zu entdecken. Auch der Spaß an der Arbeit wird ein wesentliches Element dieses Workshops sein.
Aufbau:
Warm-Up
Floorwork
Choreografie
Termine
Mo 27.7.2026 - Fr 31.7.2026 | Buchung
Mo 3.8.2026 - Fr 7.8.2026
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal B Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Die Shake-the-Break-Workshops stehen allen Kindern offen. Bitte informiere uns im Voraus, ob dein Kind besonderen Bedarf für die Workshops hat, damit wir entsprechend darauf eingehen können.
Dieser Workshop wird auf englischer Sprache abgehalten.
Über den Workshop
K-Pop ist ein mitreißender Musikstil aus Südkorea, der weltweit begeistert – mit frischen Beats, starken Looks und coolen Moves. Esther zeigt dir angesagte K-Pop-Tanzschritte voller Power und Kreativität. Gemeinsam tanzt ihr in der Gruppe und stellt tolle Choreos auf die Beine. Dabei geht es um Kreativität, das Miteinander, gute Laune und ganz viel Energie. Komm vorbei und sei Teil unserer Tanz-Crew!
Raja Feather Kelly:
Honest Reactions to Imaginary Situations
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an alle, die an einer spielerischen Umgebung teilnehmen möchten, in der ein Ansatz zur Schaffung von Performances erkundet wird, der vor allem auf Wahrheit basiert.
Zugänglichkeit
Die Arbeit ist hochgradig physisch, beinhaltet jedoch auch einen großen Anteil an Forschung, die verbal vermittelt und reflektiert wird. Raja Feather Kelly ermutigt alle Interessierten zur Teilnahme und bemüht sich, so viele Anpassungen wie möglich vorzunehmen, um unterschiedlichem Bedarf gerecht zu werden.
Für weitere Informationen wende dich an das Workshop Office.
Über den Workshop
Raja vermittelt in diesem Workshop seine Methode Honest Reactions To Imaginary Situations. Es handelt sich um eine Arbeitsweise für das Kreieren und Performen, die sich auf die Wahrheit stützt, sich um sie dreht und um sie kämpft. Honest Reactions To Imaginary Situations ist eine provokative Untersuchung des Nervenkitzels beim Kreieren von Performances. Sie betrachtet den:die Performer:in als Macher:in und umgekehrt – und zwar auf und abseits der Bühne. Durch seine Herangehensweise an Devised Theatre arbeitet Raja größtenteils mit Wiederholungen und dem Scheitern als Schlüssel für reaktionsfreudige, reaktionsfähige und uneingeschränkte Theatralität. Jede Einheit beschäftigt sich mit den sieben wichtigen Aspekten in Rajas Methode des echten Performens in einer vermeintlichen Realität. Die Aspekte sind: Stegreif, Befragung, Debatte, Agilität, Nichts, Spannung und Freiheit. Der Einsatz jedes dieser Aspekte kann dazu beitragen, einen tieferen Sinn und eine Vorstellungskraft zu erlangen und, wenn richtig eingesetzt, zu einer radikalen Ehrlichkeit führen.
Dieser Workshop gibt den Teilnehmer:innen einen ungefilterten Einblick in Rajas kreativen Prozess. Es ist sowohl ein Leitfaden für die kreative Arbeit als auch eine praktische Anleitung. Durch Improvisation, Übungen, die Entwicklung von Bewegungsmaterial und Szenen, zeigt sich dieser Workshop als ungekürztes Angebot, diese Arbeit zu verstehen, zu erfahren und sich für sie zu begeistern.
Kira Kirsch:
Spine, Space & Sparkles - Axis Syllabus
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an Anfänger:innen. Teilnehmer:innen müssen keine spezielle Bewegungs- oder Tanzerfahrungen mitbringen – nur Neugier.
Zugänglichkeit
In den vergangenen zwölf Jahren haben Teilnehmer:innen mit unterschiedlichen Bedarf Kiras Workshops bei ImPulsTanz besucht. Durch die Zusammenarbeit mit diesen Teilnehmer:innen konnten Kira Erfahrung und Wissen im Bereich der Zugänglichkeit sammeln.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Ausgangspunkt für die Bewegungsreise wird die Wirbelsäule sein – eine komplexe, dynamische Struktur mit einem Mosaik an Merkmalen und geformt durch natürliche Entwicklung über viele Jahrtausende hinweg. Sie ist höchst leistungsfähig, aber gleichzeitig durch ihre Fragilität geprägt und im Laufe des Lebens für die meisten von uns anfällig für Schmerzen oder Verletzungen.
Die Teilnehmer:innen werden Beobachtungen und Erkenntnisse aus der menschlichen Evolutionsbiologie sowie dynamischem architektonischem Design (Tensegrity, Wellen) nutzen, um die zeitgenössische Manifestation des Körpers zu erforschen, seine Funktionen zu lesen und Wege zu finden, sein Potenzial zu schützen und zu steigern. Kira lädt die Teilnehmer:innen zum Beobachten ein, indem sie unterschiedliche gemeinsame und individuelle Anatomien betrachtet und Ideen sowie Konzepte zum Erleben des Körpers in verschiedenen Kontexten nachzeichnet.
Die Teilnehmer:innen können Theorie, angewandte Forschung und eine Praxis erwarten, die auf die Kultivierung subtiler Artikulation und eines tiefen Spürens der Wirbelsäule abzielt. Eine Wirbelsäule, die kinetische Impulse effektiv durch sich selbst, das Becken, die Peripherie und den Raum verteilt und wieder aufnimmt. Es wird mit Variationen von Kriechen, Gehen, Laufen und Springen experimentiert, um die Geschichte und Anpassungsfähigkeit der Wirbelsäule zu erkunden, wobei die Schwerkraft als ergänzender Ordnungsfaktor besonders berücksichtigt wird. Das Bewegungsmaterial reicht von spielerischer Improvisation über analytische Zeitlupe bis hin zu wiederholtem Schwingen und der Entfaltung in den weiten Dimensionen des Studios im Arsenal Workshop-Zentrum.
Kiras persönliches Anliegen ist es, Denkanstöße, Zeit zur Integration und Werkzeuge für Nachhaltigkeit und Gesundheit zu bieten – und damit eine inspirierende, kritische, aber lebendige Tanzpraxis zu fördern.
Der Axis Syllabus kann als Sammlung bzw. Lexikon für dynamische Bewegungsstudien verstanden werden und bietet Methoden zum Lernen, Forschen und Erfahren von Bewegung. Es handelt sich um ein präzises System zur inneren und äußeren Orientierung des Körpers, das auf kontinuierlicher empirischer, multidisziplinärer und pädagogischer Forschung basiert.
Kira Kirsch:
Thinking through Walking - Axis Syllabus
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an Anfänger:innen. Teilnehmer:innen müssen keine speziellen Bewegungs- oder Tanzerfahrungen mitbringen – nur Neugier.
Zugänglichkeit
In den vergangenen zwölf Jahren haben Teilnehmer:innen mit unterschiedlichem Bedarf Kiras Workshops bei ImPulsTanz besucht. Durch die Zusammenarbeit mit diesen Teilnehmer:innen konnte Kira Erfahrung und Wissen im Bereich der Zugänglichkeit sammeln.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
„Ist es nicht wirklich bemerkenswert zu sehen, dass seit dem ersten Schritt des Menschen niemand sich gefragt hat, warum er geht, wie er geht, ob er jemals gegangen ist, ob er besser gehen könnte, was er durch das Gehen erreicht… Fragen, die mit allen philosophischen, psychologischen und politischen Systemen verbunden sind, die die Welt beschäftigen.“ – Honoré de Balzac
Jeden Tag verlagern wir etwa tausend Mal unser Gewicht von einem Fuß auf den anderen und nutzen unsere Füße, um Kontakt mit dem Boden, mit der Erde aufzunehmen. Gehen ist die elementarste und am häufigsten wiederholte Koordination und zeigt fast alle locomotorischen Prinzipien der komplexen menschlichen Bewegung.
In diesem Workshop untersuchen und entdecken die Teilnehmer:innen das Gehen als facettenreiche tägliche Praxis neu und sensibilisieren die Füße als Tast- und Sinnesorgane, die unsere Umgebung wahrnehmen. Gehen vermittelt auch eine Art „Haltung“, die ein dynamisches Bewusstsein für Körperhaltung, anatomische Ausrichtung (Alignment) und Gewohnheiten schafft.
Durch Floorwork und sensorische Experimente bereiten sich die Teilnehmer:innen auf das Gehen vor. In verschiedenen Geh- und Laufmotiven sowie kurzen Sequenzen bringen sie das Gehen mal analytisch, mal meditativ, mal ausgelassen in den Tanz und dann wiederum den Tanz zurück ins Gehen. Die Analyse des Gehens ist ein zentrales Konzept der Axis Syllabus Forschung. Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, sich von der Kunst, der Analyse, der Geschichte und der Alchemie des Gehens inspirieren zu lassen. Sie werden theoretisch arbeiten, zeichnen, gehen und auch nach draußen gehen und tanzen.
Kira Kirsch:
Earthing - Axis Syllabus & Contact Improvisation
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich Tänzer:innen mit Tanz- und Bewegungserfahrung in Contact Improvisation oder Axis Syllabus. Teilnehmer:innen müssen nicht zwingend in beiden der Disziplinen Vorerfahrungen mitbringen, aber in zumindest einer der beiden.
Zugänglichkeit
In den vergangenen zwölf Jahren haben Teilnehmer:innen mit unterschiedlichen Bedarf Kiras Workshops bei ImPulsTanz besucht. Durch die Zusammenarbeit mit diesen Teilnehmer:innen konnten Kira Erfahrung und Wissen im Bereich der Zugänglichkeit sammeln.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In Gedenken an Steve Paxton:
„…was, wenn wir, anstatt schon zu wissen, wer wir sind, uns darauf einlassen, Massen zu sein? Nicht Menschen, nicht alles, was der rassistische Kapitalismus und das Geschlechtersystem über uns sagen, sondern einfach: Dinge, die Bedeutung haben? Und natürlich werden wir nie ganz dort ankommen, und natürlich wird es immer wieder die Choreographien von Spezies, Rasse, Klasse und Geschlecht geben, die uns im Galopp entgegenkommen, aber trotzdem: Was, wenn du, und ich, hier und jetzt, nicht so unterschiedlich... von Kieselsteinen, Windmühlen und Laternenmasten, wie alle von ihnen, fielen? Was, wenn wir, wie alle von ihnen, uns von der Erde und ihrer Schwerkraft anziehen ließen?“ von Emma Bigé
Im Deutschen deutet der Begriff „Erden“ auf eine größere Beziehung hin, nämlich die Beziehung zur Erde als Planet, mit ihrer unglaublichen Masse, die die allgegenwärtige Kraft der Schwerkraft bildet. Wie erfahren wir die Erde, Masse und Gewicht? Was ist der Schwerpunkt, potenzielle Energie und der tonische Raum? Was nehmen unsere Wahrnehmungssysteme auf und verhandeln diese Konzepte in körperliche Erfahrung, und wie beeinflusst die Einstimmung auf diese Systeme unser Tanzen und unsere Präsenz?
In dieser Intensive erkunden die Teilnehmer:innen das Konzept des Erdens oder „Earthing“, indem sie körperliche Erfahrung, Wahrnehmung und Bewegung untersuchen und dabei fließend zwischen individueller Erkundung und Contact Improvisation wechseln. Durch gefühlte Erkundungen und spielerische körperliche Experimente vertiefen die Teilnehmer:innen ihr Bewusstsein von Erde, Masse und Schwerkraft als erfahrbare Kräfte, vermittelt durch die Perspektiven des Axis Syllabus, der Biodynamischen Craniosacral-Arbeit und der Contact Improvisation. Sie rollen, kriechen, gehen, laufen, springen und fallen in alle Richtungen der Kinesphäre und entwickeln sich in wiederholten Mustern, die technische Forschung mit improvisatorischer Freiheit verbinden. Während sich die dynamischen Bewegungsmuster entfalten, richtet sich die Arbeit auch auf die psycho-emotionalen Auswirkungen der Erdung auf den Körper und darauf, wie die Verbindung zur Schwerkraft unsere Selbstregulation, Präsenz und die Fähigkeit, miteinander in Beziehung zu treten, beeinflusst.
Axis Syllabus kann als eine Sammlung oder ein Lexikon für das Lernen dynamischer Bewegungen wahrgenommen werden und bietet Methoden zum Lernen, Forschen und Erleben von Bewegung. Es handelt sich um ein präzises System der internen und externen Orientierung des Körpers, das auf fortlaufenden empirischen, multi-wissenschaftlichen und pädagogischen Untersuchungen basiert.
Kiras Workshops zielen darauf ab, eine kollaborative Lernumgebung und einen effektiven Raum für persönliche Forschung zu schaffen.
Dieser Workshop richtet sich an fortgeschrittene Tänzer:innen, die bereits über umfassende Bewegungs- und Bühnenerfahrung verfügen.
Zugänglichkeit
In den vergangenen zwölf Jahren haben Teilnehmer:innen mit unterschiedlichem Bedarf Kiras Workshops bei ImPulsTanz besucht. Durch die Zusammenarbeit mit diesen Teilnehmer:innen konnte Kira Erfahrung und Wissen im Bereich der Zugänglichkeit sammeln.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Theorie zu betreiben, bedeutet, offen für die Lebendigkeit der Welt zu sein und sich von Neugier, Überraschung und Staunen anziehen zu lassen. Theorien sind keine bloßen metaphysischen Aussagen über die Welt aus einer vermeintlich äußeren Perspektive. „Theorien sind lebendige und atmende Neukonfigurationen der Welt.“ (Meeting the Universe Halfway: Quantum Physics and the Entanglement of Matter and Meaning, Karen Barad, 2007)
Wie beeinflussen unsere Bewegungsforschungen, Trainings und Ansätze der zeitgenössischen Anatomie oder andere theoretische Perspektiven unser Gewebe – und wie regen sie es im wörtlichen Sinne an? Welche Reize, Rhythmen oder dynamischen Verläufe ermöglichen es dem Körper-Geist, verfügbar, anpassungsfähig und neugierig zu sein? Diese tägliche Tanzpraxis widmet sich den verschiedenen Körpersystemen und Materialitäten des Gewebes sowie deren Verbindung zum Nervensystem. Dabei können Fragen entstehen wie: Woher wissen wir – und wie bringen wir Theorien in Bewegung und ins Tanzen? Oder umgekehrt: Inwiefern ist unsere tägliche Tanzpraxis selbst eine Form des Theoretisierens?
Was wir wahrnehmen können, können wir beginnen zu untersuchen, zu verändern oder zu verfeinern. Kira vermittelt dabei Techniken, die die Wahrnehmung und Rückkopplungsmechanismen für die innere Körperorientierung und komplexe Koordination schulen und erweitern.
Wir rollen, kriechen, gehen, laufen, springen und fallen in sich wiederholenden Mustern, die sich zu komplexeren Phrasen und Rhythmen entwickeln können. Durch das Loopen wird es möglich, sich jederzeit auf Mikrobewegungen einzustimmen und das Wahrnehmungsfeld zu erweitern. Zusätzlich speist sich das Bewegungsmaterial und die Koordination aus einer hybriden Mischung verschiedener zeitgenössischer Bewegungsvokabulare, entwicklungsbasierter Muster, Floorwork, Kampfkünsten und traditionellen Tänzen. Die Workshopstruktur zielt auf eine unterstützende Gruppenpraxis ab.
Der Axis Syllabus kann als Sammlung bzw. Lexikon für dynamische Bewegungsstudien verstanden werden und bietet Methoden zum Lernen, Forschen und Erfahren von Bewegung. Es handelt sich um ein System zur inneren und äußeren Orientierung des Körpers, das auf kontinuierlicher empirischer, multidisziplinärer und pädagogischer Forschung basiert.
Dieser Workshop richtet sich an fortgeschrittene Tänzer:innen, die bereits über umfassende Bewegungs- und Bühnenerfahrung verfügen.
Zugänglichkeit
In den vergangenen zwölf Jahren haben Teilnehmer:innen mit unterschiedlichem Bedarf Kiras Workshops bei ImPulsTanz besucht. Durch die Zusammenarbeit mit diesen Teilnehmer:innen konnte Kira Erfahrung und Wissen im Bereich der Zugänglichkeit sammeln.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Magic Body Orchestra zelebriert die Möglichkeit und Notwendigkeit, dass Tänzer:innen täglich zusammenkommen, um zu üben, sich abzustimmen und für ihren eigenen Körper sowie den der anderen zu sorgen. Der Workshop bietet eine detaillierte Erforschung des bewegten Körpers und schlägt Bewegungstechniken vor, die verfeinern und auf ein verkörpertes Verständnis der lebenden Anatomie ausrichten: wie Kraft durch den Körper fließt, wie Gelenke spiralförmig arbeiten und sich selbst organisieren, wie Gewebe sich unter Belastung anpassen und wie Rhythmus, Impuls und Rückfederung nachhaltige Bewegungsabläufe unterstützen können.
Bewegungsprinzipien und -konzepte werden erfahrbar gemacht; durch Bilder, Videos, Modelle, praktische Übungen, Arbeit mit Partner:innen, Bewegungsforschung und Loops, die in komplexere Phrasen übergehen und sich stets durch den Raum bewegen. Die Methode des Loopings ermöglicht es, sich jederzeit auf Mikrobewegungen einzustimmen und das Wahrnehmungsfeld zu erweitern. Die Praxis zielt darauf ab, die Schnittstellen von Tanz, Denken, Musikalität und Fühlen des „Bodymind“ anzusprechen.
Kiras Ziel ist es, die Teilnehmer:innen mit nützlichen Techniken und Werkzeugen auszustatten, die sie spüren, einnehmen und eigenständig in ihrer individuellen Praxis und künstlerischen Forschung anwenden können – und gleichzeitig eine tief bereicherte, vielfältige physische und tänzerische Erfahrung gemeinsam zu genießen.
Axis Syllabus kann als eine Sammlung oder ein Lexikon für das Erlernen dynamischer Bewegungen wahrgenommen werden und bietet Methoden zum Lernen, Forschen und Erleben von Bewegung. Es handelt sich um ein präzises System der internen und externen Orientierung des Körpers, das auf fortlaufenden empirischen, multi-wissenschaftlichen und pädagogischen Untersuchungen basiert.
Aufbau:
Theorie
Somatisches Einstimmen
Arbeiten mit Partner:innen
Floorwork
Across-the-floor-Übungen
Bitte bringe ein langärmeliges T-Shirt und eine lange Hose sowie Wechselkleidung für die Partner:innenarbeit mit, falls du sehr ins Schwitzen kommst.
Dieser Workshop richtet sich in erster Linie an fette Menschen oder Menschen mit mehrgewichtigeren Körpern. Dies kann sich auf den Körper aus einer tänzerischen Perspektive beziehen oder auf alle Lebensbereiche – dies sind zwei unterschiedliche Dinge, die im Workshop besprochen werden.
Der Workshop legt den Fokus auf den direkten Kontakt, den wir miteinander haben, daher sollten die Teilnehmer:innen bereit sein, über Einwilligung, Präferenzen, Grenzen usw. zu sprechen. Auch wenn es schwierig ist, teilzunehmen, wenn kein Körperkontakt möglich ist, findet kein Kontakt ohne Einwilligung statt.
Der Workshop eignet sich für Tänzer:innen aller Erfahrungsstufen.
Zugänglichkeit
Der Workshop wird auf Englisch von einer:n englischen Muttersprachler:in unterrichtet; es wird ein gutes verbales Englischniveau benötigt, da komplexe Themen wie Einwilligung diskutiert werden und praktische Aktivitäten durch Bewegung ausgehandelt werden. Es werden einige spezifische körperliche Aktionen und Positionen vorgeschlagen, aber da der Ansatz forschungsgeleitet ist, liegt der Schwerpunkt auf dem Einladen neuer Bewegungsweisen und nicht auf bestimmten körperlichen Formen. Vorerfahrungen im Tanz sind nicht erforderlich.
Gillie wird mit dem im Voraus mitgeteilten Bedarf arbeiten. Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Fat Contact ist ein Improvisations-Workshop, der sich damit beschäftigt, wie die Körper fetter Menschen miteinander in Kontakt treten. Inspiriert von frühen Versionen der amerikanischen Tanzform Contact Improvisation, der japanischen Wrestling-Praxis Sumo und den Skulpturen von Eva Fàbregas, drehen sich die explorativen Workshops um Tanz und choreografische Strukturen in einem Spielfeld, das von unseren eigenen größeren Körpern inspiriert ist und neugierig auf deren Ausdrucksmöglichkeiten.
Wir werden fallen, falten, stolpern, löffeln, drücken und ausbreiten; wir werden schieben und prallen. Alle fetten Menschen sind willkommen, unabhängig von ihrer Erfahrung.
Hinweis: „Fett“ wird oft als Schimpfwort verwendet, hier jedoch nicht – es ist eine bloße Beschreibung, wie „groß“ oder „klein“. Andere gängige Begriffe sind „Plus-Size“ oder „mehrgewichtige Körper“. Wenn du interessiert bist, aber unsicher, wie du über Fettsein denken sollst, könnte dieser Artikel hilfreich sein. Dies ist jedoch nur ein Ausgangspunkt. Im Tanz kann jemand als fett gelten, auch wenn die Körpergröße im Vergleich zu anderen Lebensbereichen kleiner ist.
Aufbau:
Check-In
Geführtes Improvisations-Warm-up
Einführung und Entwicklung von zwei bis drei Bewegungs-/Kontaktforschungspraktiken mit Reflexion nach jeder Einheit
Entwicklung einer Gruppen-Choreografie als Mini-Performance-Experiment zur Reflexion
Check-out und Abschluss
Bitte bringe bequeme Kleidung zum Bewegen und Sitzen sowie ein Notizbuch mit.
Gillie Kleiman:
Making Dance with Non-professional Dancers
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an professionelle Tänzer:innen aller Erfahrungsstufen sowie an Teilnehmer:innen, die hoffen, in den Tanzberuf einzusteigen und bereits über Erfahrung in Choreografie verfügen.
Es ist willkommen, eine Gruppe mit unterschiedlichen Arbeits- und Tanzerfahrungen und nicht-professionellen Teilnehmer:innen oder Kollaborateur:innen zu haben. Jede:r Teilnehmer:in sollte ein aufrichtiges Interesse an den eigenen kreativen Potenzialen für Projekte dieser Art mitbringen.
Zugänglichkeit
Der Workshop wird auf Englisch von einer englischen Muttersprachlerin unterrichtet; es wird ein gutes verbales Englischniveau benötigt, da komplexe Ideen diskutiert werden und praktische Aktivitäten stattfinden.
Es werden keine besonderen körperlichen Handlungen oder Positionen vorausgesetzt, wohl aber die Fähigkeit, Notizen zu machen und Ideen mit anderen zu teilen; für Personen, für die das Teilen in einer Gruppe schwierig ist, können alternative Optionen besprochen werden. Pausen werden entsprechend den Bedürfnissen der Gruppe abgehalten.
Gillie wird mit dem im Voraus mitgeteilten Bedarf arbeiten. Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop beschäftigt sich mit der Entwicklung professioneller choreografischer Projekte, bei denen die Performer:innen oder andere Beteiligte keine professionellen Tänzer:innen sind. Solche Arbeiten existieren zwar weltweit im zeitgenössischen Tanz, werden aber oft als „anders“ wahrgenommen – in eine eigene Kategorie eingeordnet – und erzeugen besonderes Aufsehen, wenn ein: sehr bekannte:r Künstler:in ein solches Werk schafft.
Im Workshop werden die Teilnehmer:innen zeitgenössische und historische Arbeiten dieser Art untersuchen und ermutigt, Beispiele aus ihrem eigenen Kontext einzubringen. Sie betrachten künstlerisch-historische und tanzwissenschaftliche Diskurse, die solch choreografische Tätigkeiten betreffen, sowie ethische Rahmenbedingungen und kulturpolitische Kontexte, die die Entstehung solcher Werke in Vergangenheit und Gegenwart prägen.
Darüber hinaus arbeiten die Teilnehmer:innen praktisch innerhalb dieses Rahmens: Sie entwickeln neue Projekte, gestalten deren Umsetzung, üben die Moderation und fungieren als kritische Freund:innen, Kollaborateur:innen und Produzent:innen der Projekte der anderen. Sie erhalten so neue Möglichkeiten, die über den Workshop hinaus in ihr Leben und ihre Arbeit einfließen können.
Aufbau:
Gestalten
Check-in und Zielsetzung
Präsentation und Diskussion von Arbeitsbeispielen (geleitet von Gillie)
Individuelle und kollaborative Übungen zur Ideenentwicklung und Untersuchung von praktischen Fragen, Ethik, Demografie, Zugang und Inklusion, Tournee usw.
Check-out und Abschluss
Bitte bringe bequeme Kleidung zum Bewegen und Sitzen sowie ein Notizbuch mit.
Die Shake-the-Break-Workshops stehen allen Kindern offen. Bitte informiere uns im Voraus, ob dein Kind besonderen Bedarf für die Workshops hat, damit wir entsprechend darauf eingehen können.
Grundsätzlich werden die Kurse in deutscher Sprache abgehalten.
Über den Workshop
Romy stellt verschiedene Social Dances vor, und die Kids lernen, mit ihnen zu experimentieren. Mit Neugier und Freude an der Bewegung lassen wir uns auf Schritte ein und entdecken Tanzstile wie Voguing, Waacking oder House Dance. Was löst die Musik in mir aus? Und wie kann ich das, was ich ausdrücken möchte, mit meinem Körper sichtbar machen? Ein dynamisches Warm-up aktiviert den Körper, und Übungen aus unterschiedlichsten Stilen bieten die ideale Grundlage für neue Bewegungsideen, eigene Choreografien und unseren Freestyle.
Bewertungen & Berichte Romy Kolb:
Social Dance Lab (11–15J)
Kurs
Jurij Konjar:
Dancing the Goldberg Variations
An wen richtet sich der Workshop?
Der Workshop richtet sich an alle interessierten, die sich auf ein hoch-konzentriertes Arbeiten einlassen wollen. Es geht um lang andauernde Improvisation (sofern man 1 Stunde Dauer als lang bezeichnen mag...). Jedenfalls eine Dauer, die dazu führt, sich mit sich selbst auseinander zu setzten.
Das einzige was gebraucht wird sind Commitment und ein Körper, der Rest folgt dann im und nach dem Workshop.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop richtet sich an alle, die Interesse daran haben:
zu den Goldberg-Variationen zu tanzen
die Goldberg-Variationen durch zu tanzen
die Goldberg Variationen zu tanzen
Er ist körperlich und mental anspruchsvoll, wie auch zu erwarten ist von einer Sache die es wert ist. Der Workshop erfordert ein hohes Maß an Konzentration, die Fähigkeit, mit dem Unbekannten zu arbeiten, Multitasking sowie die Bereitschaft, die eigenen körperlichen Grenzen anzunehmen. Obwohl alle Teilnehmer:innen von dem Dozenten unterstützt werden, bleiben diese Anforderungen letztlich in ihrer eigenen Verantwortung, und Teilnehmer:innen werden gebeten, vorab einschätzen, ob sie sich in der Lage fühlen, diesen Anforderungen gerecht zu werden.
Bei Dancing the Goldberg Variations wird viel gesprochen, was aber, wenn nötig, auch adaptiert werden kann.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Jurij wird sich gegebenenfalls im Vorfeld melden, um zu besprechen, ob diese Arbeitsweise für alle passend ist. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop untersucht die Praxis des Improvisierens über die gesamte Dauer von Bachs Goldberg-Variationen. Etwa eine Stunde lang, wird versucht nichts zu wissen und offen zu bleiben. Die Improvisation in Form eines Solo-Tanzes, begleitet von klassischer Musik, dauert etwa eine Stunde. Ein körperlicher Dialog, der sich auf Dauer, Raum, Komposition und die Wahrnehmung dessen, was da ist, fokussiert. Der Prozess des Nicht-Wissens und der Interaktion mit der Musik manifestiert sich (nicht nur) als Bewegung.
The Goldberg Variations by Johann Sebastian Bach, played by Glenn Gould, improvised by Steve Paxton war eine ikonische, improvisierte Solo-Performance von Steve Paxton im Jahr 1986. Dieses Werk wurde 2009 von Jurij erneut aufgegriffen, ebenso durch einen intensiven Dialog mit Paxton selbst. Weitere Informationen sind auf der Website sowie in The Goldberg Observations – einer Veröffentlichung des CQ magazines – zu finden.
Aufbau:
Jeden Tag: Tanzen über die gesamte Dauer der Goldberg-Variationen
Rest des Workshops: Vorbereitung, Dialog, Zuhören
Bitte bringt ein Notizbuch sowie Kleidung mit, die Knie und Schultern schützt.
Tuning Scores eignet sich besonders für diejenigen, die ein Interesse für das Experimentieren und den kreativen Prozess haben. Hohe Konzentration und die Fähigkeit, mehrere Parameter gleichzeitig im Blick zu behalten, ist von Vorteil. Eine Bereitschaft, Dinge ständig zu hinterfragen und zu adaptieren wird in diesem Workshop hilfreich sein.
Wenn Teilnehmer:innen nicht mit allen Sinnen arbeiten können, ist eine erhöhte Wachsamkeit und Konzentration erforderlich, um die Gruppe zu unterstützen sowie ein gemeinsames Hören und Verstehen zu entwickeln.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop richtet sich an fortgeschrittene Tänzer:innen, Performer:innen, bildende Künstler:innen und Musiker:innen. Komposition und Timing werden beobachtet. Er ist körperlich und mental anspruchsvoll und erfordert ein hohes Maß an Konzentration, die Fähigkeit, mit dem Unbekannten zu arbeiten, Multitasking sowie die Bereitschaft, die eigenen körperlichen Grenzen anzunehmen. Obwohl alle Teilnehmer:innen von dem Dozenten unterstützt werden, bleiben diese Anforderungen letztlich in ihrer eigenen Verantwortung. Für viele ist es Geschmackssache, jedoch macht Tuning Scores Spaß und regt zum Nachdenken an. Denn diese Praxis ist sowohl ein individueller als auch ein gemeinschaftlicher Prozess. Die Gruppe bietet Unterstützung durch Austausch, Diskussion und Interesse.
Tuning Scores arbeitet mit hörbaren Signalen und basiert auf der Verarbeitung von abstraktem und komplexem Denken.
Wenn Teilnehmer:innen von einer Assistenz begleitet werden, werden sie gebeten, während der gesamten Dauer des Workshops mit derselben Assistenz zu arbeiten.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Jurij wird sich gegebenenfalls im Vorfeld melden, um zu besprechen, ob diese Arbeitsweise für alle passend ist. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Tuning Scores ist das Lebenswerk der Künstlerin Lisa Nelson und lässt sich daher nicht in wenigen Absätzen vollständig beschreiben. Es ist ein Werkzeug, das sie gemeinsam mit Kolleg:innen über viele Jahrzehnte hinweg entwickelt hat. Vereinfacht gesagt kann man sagen: Durch das gemeinsame Praktizieren von Tuning Scores zeigen wir einander, wie wir Tanz sehen. Die Einheit von Akteur:in und Zuschauer:in, von „Innen-“ und „Außenperspektive“, wird erfahrbar und geübt.
Teilnehmer:innen werden wahrnehmen, wie sie ihren eigenen Tanz in Echtzeit bearbeiten, durch innere „Calls“. Einige dieser „Calls“ können auch hörbar gemacht werden und so den gesamten Raum erreichen. Beispiele für solche „Calls“ sind: „Pause“, „Begin“, „Ende“, „Wiederholen“, „Umkehren“, „Neu positionieren“, „Berichten“ usw. Die Calls sind oft überraschend, und durch ihre Anwendung üben die Teilnehmer:innen eine gewisse Distanz zum Material.
Das Ziel von Tuning Scores ist ein Zustand, der als „Go“ bezeichnet wird – ein Moment, in dem die Calls nicht mehr notwendig sind, weil sich die Gruppe aufeinander eingestimmt hat. Alles Weitere lässt sich am besten durch Erfahrung verstehen. Wir werden es gemeinsam erkunden.
Aufbau:
In ein gemeinsames Timing finden
Einführung in die verschiedenen Elemente, Scores und Ausgangspunkte
Vertiefung der Praxis durch Tun, Reflexion und Gesprächsrunden
Dieser Workshop ist speziell darauf ausgerichtet, einseitige Belastungen auszugleichen, zum Beispiel durch langes Sitzen, einseitiges Training, alltägliche Anforderungen oder Stress.
Es sind keine Vorkenntnisse oder Erfahrungen erforderlich. Ob direkt aus dem Büro kommend oder Tänzer:innen, die Verbindung zwischen Beckenboden, Bauchmuskeln und Lendenwirbelsäule erforschen möchten – alle sind herzlich willkommen.
Mit Hilfe des Bandscheibensimulators zeigt Michaela anschaulich, welche Bewegungen bei bestehenden Beschwerden vermieden werden sollten und welche Muskeln gestärkt oder gedehnt werden sollten, um Bandscheibenvorfälle zu verhindern und einen ausgewogenen, gesunden Körper zu fördern.
Zugänglichkeit
Der Workshop steht allen offen. Das Material ist sanft, und die Übungen können meist in verschiedenen Positionen durchgeführt werden – auf der Matte, im Sitzen oder im Stehen. Vorerfahrung ist nicht erforderlich.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Ganzheitliches All-Inclusive Rückentraining
Das ganzheitliche Rückenglück-Training sorgt mit einfachen, sanften und gleichzeitig wirksamen Körperübungen für einen gesunden Rücken und spürbares Wohlbefinden. Beim freien Training ohne Geräte werden viele Muskelpartien gleichzeitig aktiviert, und das komplexe Zusammenspiel des Bewegungsapparates – die Körperintelligenz – wird gefördert. Ein idealer Ausgleich zu den einseitigen körperlichen und mentalen Belastungen unserer Zeit.
Die entspannte Methode von Michaela kombiniert effektive Kräftigungs-, Mobilisations-, Dehnungs- und Entspannungsübungen aus traditionellen Methoden (Yoga und Pilates) mit aktueller medizinischer Trainingslehre.
Das Rückenglück-Training beinhaltet ausschließlich sorgfältig ausgewählte Übungen, die insbesondere auch die tieferliegenden unsichtbaren Muskeln – die wirbelsäulenstabilisierende autochthone Muskulatur – ansprechen. Diese selbst bei sportlicher Betätigung oft inaktiven Muskeln sind für den Ausgleich verspannter oder untrainierter Schulter-/Nacken-, Bauch- und Rückenmuskulatur zuständig. Sie stabilisieren die Wirbelsäule, schützen den Rücken vor Verletzungen, und sorgen für ausbalancierte Beweglichkeit in alle Richtungen, was im Unterricht auch mit einem Bandscheibenvorfall-Simulator und einem Wirbelsäulenmodell veranschaulicht wird.
Dieser Workshop verlangt keinerlei Vorkenntnisse. Come as you are!
Aufbau:
Aufwärmen / Mobilisation auf der Matte
Kräftigung von Nacken- und Schulterbereich mit Therabändern
Arbeiten an Gleichgewicht und Stabilität
Kräftigung der Bauchmuskulatur
Core-Stabilisierung
Kräftigung der Gesäßmuskulatur
Kennenlernen und Aktivierung des Beckenbodens
Dehnübungen
Entspannung und Atmung mit Progressiver Muskelrelaxation (PMR)
Therabänder werden von ImPulsTanz bereitgestellt. Wenn du möchtest, kannst du auch eigene mitbringen.
Dieser Workshop richtet sich an alle, die Feldenkrais praktizieren möchten und neugierig darauf sind, sich mit Leichtigkeit zu bewegen.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop wird verbal angeleitet. Der Workshop beinhaltet Bewegungen, die die Teilnehmer:innen in unterschiedlichen Positionen – meist auf einer Matte am Boden liegend, sitzend oder z.B. rollend – für sich selbst machen und sich dabei spüren. Bei Teilnehmer:innen mit eingeschränkter Mobilität wird empfohlen eine Begleitperson für die Positionswechsel mitzubringen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
„Die Lektionen sind dazu gedacht, die Fähigkeiten zu verbessern – das heißt, die Grenzen des Möglichen zu erweitern: das Unmögliche möglich, das Schwierige leicht und das Leichte angenehm zu machen.“
– Moshé Feldenkrais
In diesem Workshop wird die Feldenkrais Methode erforscht und nach und nach herausgefunden, wie diese sinnvoll in unsere Bewegungen und unser Leben integriert werden kann. Die Feldenkrais Methode ermöglicht es, sich mit Leichtigkeit zu bewegen, den eigenen angenehmen Bewegungsspielraum zu erweitern und stärker in Kontakt mit sich selbst zu kommen.
Die möglichen Themen in einer Feldenkrais-Stunde decken einen Großteil des menschlichen Bewegungsspektrums ab: von der frühkindlichen Bewegungsentwicklung bis hin zu körperlichen Höchstleistungen. Das Erforschen müheloser Bewegungen nach Feldenkrais ermöglicht dabei einen ebenso spannenden wie entspannenden Lernprozess. Feldenkrais ist eine höchst effektive und tiefgehende Methode, die dabei hilft, das Organisieren von Handlungen zu verbessern.
Feldenkrais-Stunden können vielfältige positive Effekte haben – darunter verbesserte Balance, leichtere Atmung, bessere Koordination, effizientere und differenziertere Bewegungen, eine aufrechtere Haltung, Schmerzfreiheit, größerer Bewegungsumfang, gesteigerte Selbstwahrnehmung, mehr Präsenz, Stabilität, Kraft, besserer Kontakt zum Boden und noch vieles mehr!
Aufbau:
Feldenkrais Gruppenstunden in Awareness Through Movement:
Referenzbewegung
Awareness Scan
Wahrnehmen und Differenzieren von Bewegungen
Integration
Referenzbewegung
Für alle, die schon immer einmal in High Heels tanzen und ihre feminine Energie erkunden wollten.
Zugänglichkeit
Ninas Workshop ist für das Tragen von High Heels ausgelegt. Übungen können aber bis zu einem gewissen Grad adaptiert werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In Ninas High-Heel-Workshop werden die hohen Absätze zu einer Erweiterung der schönen Linien, die wir in unserem Körper schaffen. Sie lassen uns stark, kämpferisch und selbstbewusst fühlen, während wir durch den Raum stolzieren und sind wie ein Anker, der uns erdet. Das ermöglicht es uns, weiche und sinnliche Bewegungen auszuprobieren, die von den Hüften und der Wirbelsäule ausgehen. Der Kurs gibt uns die Freiheit, unsere weibliche Energie zu erkunden und zu erleben.
Aufbau:
Warm-up
Grundlagen-Techniken und Tanzvokabular
Ausdruck und Individualität
Choreografie
Wiederholung
Für alle, die den Spaß und den Groove von HipHop genießen wollen.
Zugänglichkeit
Im Beginner Workshop werden Grooves, Musikalität und grundlegendes Bewegungsvokabular wiederholt geübt. Dies gibt allen Teilnehmer:innen, unter Berücksichtigung der individuellen physischen und mentalen Fähigkeiten, die Möglichkeit, Musik und Bewegungen zu erkunden und ihre eigene Stimme im Tanz zu finden.
Im Advanced Workshop werden Grooves, Musikalität und grundlegendes Bewegungsvokabular wiederholt und in Freestyle-Übungen und Choreographie weiter erkundet. Dies gibt allen Teilnehmer:innen, unter Berücksichtigung der individuellen physischen und mentalen Fähigkeiten, die Möglichkeit, sich in der Musik und Bewegung zu vertiefen und ihre eigene Stimme im Tanz zu finden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop stellt Musik, Rhythmus und Selbstausdruck in den Mittelpunkt. Ausgehend von Groove und Musikalität erkunden die Teilnehmer:innen grundlegendes Bewegungsvokabular, Techniken und Choreografie. Im Advanced Level erkunden sie außerdem Freestyle. Dabei liegt der Fokus darauf, eine tiefe Verbindung zur Musik aufzubauen, die eigene Stimme im Tanz zu finden und stets die Geschichte sowie die Ursprünge der Kultur zu respektieren.
Aufbau:
Warm-up
Grundlagen-Techniken und Tanzvokabular
Ausdruck und Individualität
Musikalität: Rhythmus, Beats, Grooves, Texturen
Würdigung der kulturellen Ursprünge und Geschichte
Nimm Sneakers mit, die du im Studio anziehen kannst.
Der Workshop richtet sich an Personen mit Vorerfahrung in Tanz & Performance und/oder Klangarbeit und Stimmpraktiken sowie an Menschen, die neugierig sind und neu in diesen Feldern.
Lens und Olivia wünschen sich eine vielfältige Gruppe, in der sich professionelle Performer:innen und Personen, die neu in diesen Bereichen sind, austauschen und gemeinsam erkunden.
Zugänglichkeit
Die Arbeit ist prozessorientiert und basiert wenig auf Technik. Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, in ihrem eigenen Tempo und Intensität mitzuwirken.
Viele der Übungen können an unterschiedliche körperliche Voraussetzungen angepasst werden. Bewegungserkundungen können im Stehen, Sitzen oder Liegen durchgeführt werden. Scores wie „Thrusting in Space“ oder kontaktbasierte Praktiken können durch kleine, interne Impulse, Atem, Stimme, Berührung oder Vorstellungskraft ausgeführt werden, statt durch große körperliche Aktionen. Die Teilnehmer:innen können selbst wählen, wie viel körperlichen Kontakt sie möchten; Alternativen zur Arbeit mit Partner:innen (z. B. Arbeit mit Objekten oder räumlicher Vorstellung) stehen immer zur Verfügung.
Die Stimmarbeit konzentriert sich auf Vibration, Resonanz und aufmerksames Zuhören, nicht auf Lautstärke oder Performance-Qualität. Klänge können subtil, leise oder innerlich sein. Pausen können jederzeit genommen werden, und es ist willkommen, sich im Raum auszuruhen, während man anwesend bleibt.
Nicht alle Übungen eignen sich für den Bedarf aller, aber Lens und Olivia werden – im Sinne deiner Bedarfsangabe – versuchen, klar und transparent zu kommunizieren. Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop arbeitet körperlich und stimmlich mit Schub – einem Aufwärtsdruck, der Schichten faltet und verschiebt. Der Workshop übersetzt diese geologische Bewegung direkt in Tanz und Stimme und nutzt das Schieben als performative Strategie.
Die Teilnehmer:innen untersuchen, wie Vibration als gemeinsame Quelle von Stimme und Bewegung wirkt. Choreografisch erkunden sie verschiedene Formen des Schiebens: Körper, die gegeneinander drücken, nach innen, in den Raum, und dem Druck standhalten, bis etwas aufbricht. Durch intensive Bewegungs-Scores durchqueren sie den Raum, beanspruchen ihn und erforschen, wie geteilter Aufwärtsdruck und Loslassen Auftrieb, Schwung und Verbindung im Contact-Score „Thrusting Up“ erzeugen. Die Teilnehmer:innen zeichnen vorstellbare Landschaften und die umgebende Architektur nach, verbinden körperliche Intensität mit Humor und spekulativem Spiel – dabei begegnen sie springenden Steinböcken und singenden Adlern. Humor und spekulative Fiktion sind auch integrale Bestandteile von Lens und Olivias Methode, um spielerische und poetische Dimensionen innerhalb der Praxis zu öffnen. Diese fiktionalen Elemente ermöglichen es, Perspektiven zu wechseln und ökologische Fragestellungen durch verkörperte Vorstellungskraft statt durch reine Repräsentation anzugehen.
Erinnerungen an geologische Formationen, die die Teilnehmer:innen selbst erlebt haben (körperlich, in Träumen, Bildern oder Geschichten), werden in einfache Zeichnungen verwandelt, die zu musikalischen Scores werden. Geführte Schreibprozesse erzeugen Texte, die als Liedtexte für entstehende Songs dienen. Eine Vielzahl von Stimm-Ebenen entwickelt sich nach und nach zu einer gemeinsamen Chor-Praxis. Durch geführte Übungen erkundet die Gruppe aufwärts gerichtete Stimmschübe, perkussive Konsonanten, gleitende Töne und geschichtete lang anhaltende Töne, die im Raum aufeinandertreffen und kollidieren. Einzelne Stimmen verschmelzen allmählich zu gemeinsamen Klangfeldern, die bewegte Körper unterstützen, destabilisieren oder heben können. Teilnehmer:innen experimentieren mit Widerstand und Loslassen im Klang: Töne halten, bis sie brechen, Intensität durch Wiederholung mithilfe von Wänden und Worten aufbauen und kollektive Resonanz unerwartete Harmonien erzeugen lassen. Resonanz wird sowohl durch Bewegung als auch durch Objekte im Raum erforscht, während sich kollektive Songs und bewegte Scores in verschiebenden Konstellationen treffen.
Berührung spielt eine optionale, aber bedeutende Rolle im Workshop. Einige Übungen beinhalten, dass Körper sich anlehnen, drücken oder Gewicht teilen, um Druck, Widerstand und Unterstützung physisch zu erforschen. Alle kontaktbasierten Praktiken können in kontaktfreie Versionen angepasst werden – z. B. durch Arbeit mit räumlicher Distanz, Objekten oder vorgestellten Formen von Widerstand und Gegenkraft. Zustimmung und kontinuierliche Kommunikation sind zentral für diese Arbeit, und die Teilnehmer:innen wählen stets ihr eigenes Maß an körperlicher Beteiligung.
Lens und Olivias Lehrphilosophie ist in Achtsamkeit, Dialog und Co-Kreation verwurzelt. Anstatt festes Material zu vermitteln, schlagen sie Scores vor, die von den Teilnehmer:innen gemeinsam bewohnt, interpretiert und transformiert werden.
Aufbau:
Somatische Übungen
Stimmliche Erforschung
Improvisation
Kompositorische Arbeit
Einzel-, Partner:innen- und Gruppen-Konstellationen
Wechsel zwischen hochintensiven Phasen und ruhigeren Momenten
Gesamtbogen: von der Wahrnehmung und Aktivierung von Vibration hin zu einer gemeinsam gestalteten choreografisch-stimmlichen Landschaft
Bitte bringe Knieschoner mit, falls du welche hast.
Dieser Workshop richtet sich an alle, die bereits den Psoas Connection Open Level Workshop besucht haben, ihren Psoas durch Berührung und Bewegung gut kennen oder selbst im Bereich Somatics, Embodiment oder Körperarbeit tätig sind.
Zugänglichkeit
Alle Körper sind willkommen. Die wahrnehmenden Aspekte sind für alle zugänglich. Manche Teile des Workshops beinhalten spezifische Bewegungen, die nicht passend für alle sind, aber in den meisten Fällen kann eine geeignete Adaptierung angeboten werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Der Workshop beginnt mit einer Rekapitulation zentraler Aspekte aus dem Open Level Kurs: Wie erreichen wir den Iliopsoas-Muskel? Wie nutzen wir Berührung und Bewegung, um tiefe Muskelketten zu regulieren?
Von dort aus wenden sich Teilnehmer:innen Verbindungen zu, die weniger offensichtlich sind. Im Fokus stehen die Verbindungslinien vom Psoas-Komplex in den Hals-, Nacken-, Schulter-, Kopf- und Armbereich sowie deren Einfluss auf das autonome Nervensystem. Diese Verbindungen sind anatomisch real, aber oft nicht bekannt, obwohl sie entscheidend für chronische Spannungsmuster, Schutzreflexe und Regulationsfähigkeit sind. Die zugrunde liegende Methode ist weiterhin die Myoreflextherapie, die mit den Muskelsensoren als Regulierungsinstrument arbeitet und so das Kontrollzentrum, das Gehirn, erreicht. Durch Entspannung und Aktivierung des Iliopsoas sowie der zusammenhängenden Muskel- und kinetischen Ketten entwickeln Teilnehmer:innen ein vertieftes Verständnis dafür, wie sich entfernte Körperregionen gegenseitig bedingen. Das Gehirn hat eine unendliche Kapazität für Wahrnehmung, Modifizierung und Komplementierung. Auf diese Weise finden sie neue Wege für die Umsetzung ihrer inneren Wahrnehmung in Bewegung.
Dieser Workshop ist für Tänzer:innen und Nicht-Tänzer:innen mit somatischer Vorerfahrung geeignet und bietet Übungen und Hilfsmittel für jede Bewegungspraxis.
Aufbau:
Anatomische und physiologische Informationen
Erkundung allein durch Berührung oder mit Partner:in
Somatische Arbeit
Bewegungsanalyse
Improvisation und Bewegung
Kerstin Kussmaul:
Rewilding the Matrix – Habitats of Fascia
An wen richtet sich der Workshop?
Vorkenntnisse in somatischer Arbeit, Improvisation oder als Minimum ein gut entwickeltes Gespür für den eigenen Körper werden vorausgesetzt.
Zugänglichkeit
Aufgrund der somatischen und explorativen Natur des Materials sind Teilnehmer:innen mit unterschiedlichen Fähigkeiten sehr willkommen, es sollte kaum Hindernisse innerhalb des Workshops geben.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Matrix – das Wort trägt viele Bedeutungen: Ursprung, Mutterleib, Zuhause. In unserem Körper verweist es auf die extrazelluläre Matrix, das Bindegewebe, in das unsere Zellen eingebettet sind: eine lebendige Umgebung, die in engem Austausch mit unserem Nervensystem steht.
Im „Rewilding“ werden Ökosysteme so wiederhergestellt, dass sie in ein Gleichgewicht und Vielfalt finden, um sich selbst regulieren können. Rewilding the Matrix überträgt diesen Gedanken nach innen, in die Faszien, ins Nervensystem, in die Zellen.
In diesem Workshop wird erkundet, was es bedeutet, die innere Umgebung wiederzubeleben: durch Bewegung, Berührung, Vibration und Spüren des eigenen Gewebes. Dafür braucht man Zeit, Vertrauen und die Bereitschaft, nichts leisten zu müssen.
Jede Einheit besteht aus drei Teilen in unterschiedlicher Reihenfolge:
Schütteln, Springen und Vibrieren – um das Nervensystem zu aktivieren und Spannungen zu lösen
Tiefes Loslassen – Raum für Stille, Schwere und das, was keine Sprache hat
Bewegungserforschung – freies Erkunden in der Gruppe, mit allem, das gerade präsent ist
Aufbau:
Tiefes Loslassen in den Geweben
Aktivierung durch Schütteln, Wippen, Springen
Einen Bewegungsfluss mit sich selbst und der Gruppe finden
Diese drei Aktionen werden täglich in ihrer Reihenfolge verändert
Dieser Workshop richtet sich insbesondere an Mitglieder der queeren und LGBTQIA+ Community sowie an alle weiteren interessierten Personen. Menschen, die nicht Teil der Community sind, werden gebeten, sich im Vorfeld über die Geschichte der Ballroom-Kultur zu informieren und diesen Safe Space für die POC-LGBTQIA+-Community zu respektieren.
Zusammenfassend ist dieser Workshop für alle offen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Zugänglichkeit
Der Workshop beinhaltet viel Bewegung im Raum, bietet aber auch zahlreiche Möglichkeiten, mit Armbewegungen sowie mit Mimik und Posing zu arbeiten. Aurora Sun freut sich über jede:n Teilnehmer:in!
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Old Way Vogue ist der ursprüngliche Stil des Voguing und wurde in den 1970er-Jahren von Paris DuPree entwickelt. Er entstand aus der Nachahmung von Posen aus High-Fashion-Magazinen und wird heute zusätzlich von asiatischen Kampfkünsten, dem Militär sowie Hieroglyphen inspiriert. Ursprünglich diente er dazu, Konflikte auszutragen: Wenn zwei Personen Spannungen oder Streit hatten, trugen sie diesen auf der Tanzfläche aus, anstatt körperlich zu kämpfen. Entscheidend war, wer die besseren Posen zeigte.
In diesem Workshop vermittelt Aurora Sun Methoden, um Posen mit Präzision, Stil und Anmut zu entwickeln. Old Way Voguing ist nicht nur eine Tanzform, sondern basiert auch auf der Kunst des „Throwing Shade“ durch queere Körpersprache und queere Körpererfahrungen. Voguing entstand in der Schwarzen und Latinx-LGBTQ+-Community in New York.
Der Workshop legt den Schwerpunkt auf Freestyle und ist nicht choreografiebasiert.
Aufbau:
Geschichte der Ballroom-Kultur und des Voguing
Warm-up: Fokus auf präzise Armbewegungen und selbstbewusstes Gehen
Stretching
Armkontrolle und Posing
Beinpositionen
Fortbewegung im Raum mit Old Way Voguing
Elemente des Voguing: Catwalk, Duckwalk, Spins und Dips
Es wird empfohlen, bequeme, weite Kleidung im Streetwear-Stil mitzubringen. Die Teilnehmer:innen können jedoch tragen, worin sie sich wohlfühlen.
Aurora Sun Labejia:
Walking Meditation and Runway Walking
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an alle, die einen spirituelleren Zugang erkunden möchten, sowie an alle, die neugierig und offen gegenüber Gender als Performance, Identität, Nicht-Identität und dem politischen queeren Körper sind. Er richtet sich an alle, die Ruhe und Achtsamkeit im Sein suchen und ihr Verständnis dafür vertiefen möchten, was Gender sein kann, werden kann und in welche Formen es sich transformieren kann.
Die Teilnehmer:innen sind angehalten, die Geschlechtsidentitäten der anderen sowie die individuellen spirituellen Wege aller Beteiligten zu respektieren.
Zugänglichkeit
Der Workshop beinhaltet viel Bewegung im Raum, bietet jedoch auch zahlreiche Möglichkeiten, mit Armbewegungen sowie mit Mimik und Posing zu arbeiten. Aurora Sun freut sich über jede:n Teilnehmer:in!
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In diesem Workshop teilt Aurora Sun Methoden, die er für seine Solo-Performance Luk Kreung (2022) entwickelt hat. In dieser Performance erforscht er, wie die Verkörperung von weiblichen Sexarbeiter:innen und Müttern ein Weg sein kann, Leiden und Mitgefühl tiefgehend zu verstehen.
Durch Gehmeditationspraktiken, wie sie vor allem in der westlichen Welt durch den Zen-buddhistischen Mönchen Thich Nhat Hanh bekannt geworden sind, kombiniert mit Runway-Walking-Praktiken aus der Ballroom-Kultur, Pageantry und Mode, erkunden die Teilnehmer:innen, was Gender bedeuten kann, wo es herkommt, wohin es sich entwickeln kann und welche Formen es annehmen kann. Ebenso werden binäre und nicht-binäre Verständnisse von Geschlecht reflektiert.
Der Workshop berührt Themen aus Philosophie, Wissenschaft, Psychologie und Geschichte sowie mögliche Zukünfte des Körpers jenseits von Gender und versteht Gender als eine Form von erleuchtetem Erleben jenseits der Geschlechterbinärität.
Aufbau:
Warm-up: Atemübungen, Gehen und Bewegung
Runway-Techniken: Walking in Ballroom-, Pageantry- und Fashion-Kontexten (feminines Walking)
Bewegung mit unterschiedlicher Musik, Handgesten und Posen
Gehmeditation in verschiedenen Formen
Bewegung in Verbindung mit Kleidung und Fashion
Du bist eingeladen, verschiedene Kleidungsstücke mitzubringen und zu erkunden, was Gender bedeuten kann – und wie sich dieses Empfinden durch Kleidung und Bewegung ausdrücken lässt.
Dieser Intensive Workshop steht allen offen, die neugierig sind und Lust haben, sich zu bewegen. Auch Teilnehmer:innen ohne Vorerfahrung im African Dance sind herzlich willkommen.
Zugänglichkeit
Der Workshop beinhaltet viel Stehen, Stampfen sowie Aktivierung und Mobilisation verschiedener Körperbereiche. Die Übungen sind teilweise anpassbar, sodass Teilnehmer:innen sich beispielsweise auf Handbewegungen oder auf das Singen konzentrieren können
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In dieser speziellen Version ihrer Afro-Haitian-Dance-Klasse lädt Karine die Teilnehmer*innen dazu ein, mit ihr auf eine Reise von Afrika bis Haiti zu gehen, nämlich in Tanz und Gesang, begleitet von Live-Percussion. Es werden traditionelle und rituelle Gesänge, die in Zeremonien gesungen werden, durchgenommen: das Lied das Geister herbeiruft, Geist des Universums, der Gesang für die Geburt und Wiedergeburt, Reinigungslied und das Lied für die Öffnung des Herzens und der Befreiung des Körpers (papa loko ou ce ven)!
Es sind keine Gesangsvorkenntnisse notwendig. Einfach loslassen und Spaß haben!
Aufbau:
Aufwärmen
Voodoo-Gebet
Across-the-Floor-Übungen
Singen
Choreografie (jeder Tag widmet sich dem Erlernen eines anderen Tanzes)
Dieser Intensive Workshop steht allen offen, die neugierig sind und Lust haben, sich zu bewegen. Auch Teilnehmer:innen ohne Vorerfahrung im African Dance sind herzlich willkommen.
Zugänglichkeit
Der Workshop beinhaltet viel Stehen, Stampfen sowie Aktivierung und Mobilisation verschiedener Körperbereiche. Die Übungen sind teilweise anpassbar, sodass Teilnehmer:innen sich beispielsweise auf Handbewegungen oder auf das Singen konzentrieren können
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In dieser speziellen Version ihrer Afro-Haitian-Dance-Klasse lädt Karine die Teilnehmer*innen dazu ein, mit ihr auf eine Reise von Afrika bis Haiti zu gehen, nämlich in Tanz und Gesang, begleitet von Live-Percussion. Es werden traditionelle und rituelle Gesänge, die in Zeremonien gesungen werden, durchgenommen: das Lied das Geister herbeiruft, Geist des Universums, der Gesang für die Geburt und Wiedergeburt, Reinigungslied und das Lied für die Öffnung des Herzens und der Befreiung des Körpers (papa loko ou ce ven)!
Es sind keine Gesangsvorkenntnisse notwendig. Einfach loslassen und Spaß haben!
Aufbau:
Aufwärmen
Voodoo-Gebet
Across-the-Floor-Übungen
Singen
Choreografie (jeder Tag widmet sich dem Erlernen eines anderen Tanzes)
Termine
Sa 25.7.2026, 12:00 | Buchung
So 26.7.2026, 17:00 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal 2 Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Claire Lefèvre & Eike Wittrock:
Queer Dance History
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop steht allen offen, die sich für die Dekonstruktion heteronormativer Genealogien interessieren. Vorkenntnisse in Tanzgeschichte sind nicht erforderlich.
Zugänglichkeit
Der Workshop ist in einem entspannten Format gestaltet: Teilnehmer:innen können bei Bedarf kommen und gehen, es stehen verschiedene Sitzmöglichkeiten zur Verfügung, und mehrere Pausen sowie Kaffee und Snacks sind eingeplant.
Stimming ist willkommen. Podcasts werden als optionale Alternative zum Lesematerial angeboten. Bitte beachte, dass es visuelle Inputs wie PowerPoint-Präsentationen und Videos geben wird. Das Hauptkommunikationsmedium ist Sprache. Optionale Bewegungspraktiken werden improvisiert und können an die Fähigkeiten der Teilnehmer:innen angepasst werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Kannst du eine:n einzige:n heterosexuelle:n Choreografin:en nennen? Denn wir können es nicht. Merce Cunningham, Yvonne Rainer, Josephine Baker, Suleika Aldini, Loie Fuller, Katherine Dunham… Die Liste der Tanzschaffenden, die von furchtlosen Bisexuellen bis hin zu aufbrausenden Lesben, stolzen Perversen, Trans-Ikonen und flamboyanten Schwulen reicht, scheint endlos zu sein. Doch es wird selten – wenn überhaupt – in Betracht gezogen, wie das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung der Menschen die Art und Weise beeinflusste, wie sie lebten, arbeiteten und sich als Tanzschaffende in der Welt bewegten.
In diesem Theorie-Workshop führen die Choreografin Claire und der Tanzhistoriker Eike in zentrale Konzepte und Figuren der queeren Tanzgeschichte ein. Sie sprechen über bekannte und weniger bekannte queere Persönlichkeiten im Tanz – von gefeierten Lieblingen bis hin zu obskuren Sternchen – und schlagen eine Lesart des Archivs vor, die sich von geradlinigen Erzählungen löst und stattdessen ein komplexes Netz aus Affekten und trans-temporalen Sensibilitäten eröffnet. Dies ist eine Einladung, den chaotischen Abstellraum der Tanzgeschichte zu betreten: ein Portal, das ein verschwitzter Darkroom sein kann, in dem man mit Geistern der Vergangenheit flirtet, ein Spiegel-Labyrinth, in dem man sich verliert und wiederfindet – aber auch das grell ausgeleuchtete, neonkalte Staatsarchiv, in dem sich die Spuren queerer Vorfahrinnen nur in Störungen, Auslassungen und Zwischenräumen andeuten.
Wir diskutieren, wie mit dem Ballast der Vergangenheit umzugehen ist – und stellen die problematische Praxis infrage, queere Identitäten retrospektiv auf historische Figuren zu projizieren. Wir erkennen sowohl das aufregende als auch das gewaltvolle Potenzial des Archivs an und fragen: Wie wurde Tanzgeschichte hetero-normiert und weißgewaschen – und wie könnte sie anders erzählt werden? Wie sieht ein queeres Archiv aus? Und wenn es keine Freude bereitet – sollen wir alles wegwerfen oder gibt es nachhaltige Recyclingstrategien für queere Bewegungen?
Der Workshop wird in Englisch abgehalten. Es wird kein Glitzer geben, aber PDFs. Wir nutzen Video- und Fotomaterial und führen einige kurze, optionale somatische Übungen ein, um über den Körper zu reflektieren. Teilnehmer:innen erhalten auf Wunsch einen Reader mit Schlüsseltexten und weiterführenden Materialien. Vorkenntnisse in Tanzgeschichte oder -theorie sind nicht erforderlich. Hast du spezielle Wünsche oder Bedingungen? Dann teile uns diese bitte vorab mit.
Aufbau:
Sanftes Ankommen bei Kaffee
Einführung in Themen, Methoden und gegenseitiges Kennenlernen
Theoretischer Input
Pause
„Library Cruising“: gegenseitiges Vorlesen und Zuhören in Kleingruppen
Somatische Übungen
Pause
Archivpraxis
Diskussion und Abschluss
Du kannst gerne dein Notizbuch, Aufnahmegerät und/oder Snacks mitnehmen!
Beginner (20.7.–24.7.2026)
Offen für alle, die Bollywood Dance lernen wollen!
Intermediate (27.7.–31.7.2026)
Offen für alle, die bereits Terence’ Bollywood-Workshop auf Beginner Level besucht haben und/oder für Tänzer:innen mit umfangreicher Bewegungserfahrung, die sich für Bollywood Dance interessieren.
Zugänglichkeit
Terence empfiehlt vor allem den Bollywood Dance Beginner Workshop für Teilnehmer:innen mit Mobilitätseinschränkungen, da in diesem Workshop der Fokus stärker auf Handgesten liegt. Für Teilnehmer:innen mit Hör- und/oder Sehbeeinträchtigungen kann dieser Workshop herausfordernd sein, da Anpassungen in diesem Format nur schwer möglich sind. Auch Teilnehmer:innen mit Neurodivergenz sind herzlich eingeladen, sofern sie sich in der Lage fühlen, sich an die Workshop-Umgebung anzupassen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Bollywood Dance ist die Essenz der indischen Bollywood Filmindustrie, die bis heute noch die Würze von Musicals in sich trägt! Immer aufs Neue beeinflusst von den sich wandelnden Trends borgt die Bollywood Tanzkultur Elemente aus der westlichen Popkultur. Diese Tanzform ist ein einziges Fest des Lebens – voller Optimismus, stürmisch wie ein Blitzschlag, der 500 Kalorien pro Stunde verbrennt!
Der Workshop beschäftigt sich mit der komplexen Fußarbeit des traditionellen Kathak, mit Mudras (Handgesten) und geschmeidigen Volkstanzbewegungen aus ganz Indien, die für ausgelassene Stimmung sorgen. Ganz unerschrocken begeben sich die Teilnehmer:innen in die wundervolle Welt der Abhinaya (Gesichtsausdrücke, für manche sind es wohl eher Grimassen). Außerdem lernen sie die Welt der Mujra kennen – die kontroverse sinnliche Tanzform der Kurtisanen, den tragischen Figuren der 1970er Jahre. Und schlussendlich gibt es coole Tanzkombis zu großen Hits.
Für diejenigen, die auf der Suche nach Drama in ihrem Leben sind, ist dieser Workshop genau der Richtige! Vorsicht sei geboten: die Musik ist laut, genau wie die Teilnehmer:innen und es gibt einen Dresscode: bunt, schimmernd und fröhlich! Glanz und Glamour! Exhibitionist:innen, Voyeure:innen, Dragqueens, Divas und alle diejenigen, die diese Erfahrung auf ihrer Wunschliste stehen haben, sind willkommen!
Intermediate (20.7.–24.7.2026)
Offen für Teilnehmer:innen, die bereits über grundlegende Kenntnisse im zeitgenössischen Tanz verfügen.
Advanced (27.7.–31.7.2026)
Offen für fortgeschrittene Tänzer:innen mit umfassender Bewegungs- und Bühnenerfahrung.
Zugänglichkeit
Terence empfiehlt den Bollywood Dance Beginner Workshop für Teilnehmer:innen mit Mobilitätseinschränkungen, da in diesem Workshop der Fokus stärker auf Handgesten liegt. Für Teilnehmer:innen mit Hör- und / oder Sehbeeinträchtigungen kann dieser Workshop herausfordernd sein, da Anpassungen in diesem Format nur schwer möglich sind. Auch Teilnehmer:innen mit Neurodivergenz sind herzlich eingeladen, sofern sie sich in der Lage fühlen, sich an die Workshop-Umgebung anzupassen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Indo-Contemporary ist das perfekte Zusammentreffen von westlicher Moderne und traditionellen indischen Techniken. Der Workshop ist in seiner Strukturierung einzigartig: Teilnehmer:innen bekommen ein ganzheitliches Erlebnis von Körper, Geist und Seele. Während an der Körperlichkeit gearbeitet wird, verbinden sich die Teilnehmer:innen auch mit ihrem inneren Selbst, das im Zentrum aller indischer Philosophien steht.
Eine systematische Analyse des zeitgenössischen Tanzvokabulars, also Spiralen, Sammeln und Senden (Gathering & Sending) sowie der Release Technik, wird mit alten indischen Disziplinen gekoppelt. Neben Elementen aus Yoga, Kathak und Kalaripayattu – eine alte indische Kampfkunst – bietet der Workshop ein reichhaltiges und vielschichtiges Angebot. Asanas und Atemübungen sind ein wesentlicher Teil des Lernprozesses. Die Mudras (Handgesten) aus dem Kathak geben den Bewegungen einen symbolischen Touch. Mit dem Om-Gesang wird das Echo des Inneren die Bewegungen steuern.
Die raumgreifenden Cross the Floor-Übungen bestehen aus Beinbewegungen des Kalripayattu, Tierbewegungen und auf Release Technik basierenden Übergängen. Besonderer Wert wird auf Alignment (Ausrichtung) und Kondition gelegt, um den Körper auf die dynamische Arbeit vorzubereiten.
Im letzteren Teil der einzelnen Einheiten werden Kombinationen unter Berücksichtigung von Dehnung, Weite und Gesten gemacht. Release Technik und Geschwindigkeit setzen Akzente in diesem Bewegungsmaterial. Auch Improvisation und Kreationen von Bewegungssegmenten werden in diesem Workshop eine Rolle spielen.
Vollste Bewegung, Spiritualität und innere Balance müssen nicht mehr länger auseinandergehalten und getrennt werden. Terences Indo-Contemporary Workshop ist eine grandiose Erfahrung, um zu spüren wie der Körper arbeitet, die Chakren (Energiezentren) aktiviert werden und Körper, Geist und Seele im Einklang tanzen!
TikTok Club richtet sich an erfahrene und unerfahrene Tänzer:innen aller Altersgruppen und Backgrounds – an alle, die den Schnittpunkt zwischen einer energiegeladenen Erfahrung und einer künstlerisch-sanften Umgebung finden möchten.
Zugänglichkeit
TikTok Club ist zwar voller Tanz und energetischem Tempo, versteht sich jedoch nicht als Raum für Perfektion von Bewegungen, sondern als ein Ort, an dem Sanftheit und Sensibilität in diese poppigen TikTok-Scores eingebracht werden. Daher kann jede:r teilnehmen, der:die dieses Interesse und diese Neugier mitbringt.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
TikTok Club schlägt einen neuen Raum für jene Tanzbewegungen vor, die täglich über unsere Bildschirme flimmern – einen Raum, in dem Teilnehmer:innen den Drang, eingängig zu sein, hinterfragen und verlangsamen können – bis sich diese Bewegungen von den gewaltsamen Motiven von Geld und Sex lösen.
In diesem gemeinsamen Tempo der Sanftheit üben Teilnehmer:innen, ohne zu bewerten zu schauen, ohne Inszenierung zu berühren und ohne zu verkaufen zu wiederholen. Die Performer:innen schreiben diese populären Tänze aktiv um und nutzen sie als Werkzeuge für Fürsorge, gegenseitige Unterstützung und eine leise, beharrliche Vorstellung von Liebe. Anstatt sich durch Tanz dem Urteil anderer auszusetzen, nutzen sie ihn nun als Mittel des Zuhörens: für die eigenen sich verändernden Grenzen, für die Verletzlichkeit von Freund:innen und für die leise Frage, was es bedeutet, gesehen zu werden und dennoch bei sich selbst zu bleiben.
TikTok Club ist weder ein Geständnis noch ein Protest, sondern ein Raum, in dem Choreografie zu einer Praxis von Zärtlichkeit wird. Gemeinsam eignen sich die Teilnehmer:innen ihr Bild zurück an und lassen diese neu gedachten alltäglichen Internet-Tänze von Intimität, Freundschaft, Sensibilität und der Möglichkeit von Liebe erzählen – ohne die Bedürfnisse anderer erfüllen zu müssen.
Aufbau
Einführung in die Praxis
Sanfte Tänze
Wilde Tänze
Choreografie
Gespräche
Energiegeladener Club
Lilach Pnina Livne:
Best Friends Forever for Better Future
An wen richtet sich der Workshop?
BFF FBF richtet sich an Tänzer:innen, Choreograf:innen, Künstler:innen und Performer:innen aller Geschlechter und Altersgruppen – an alle, die bereit sind, einen Raum zu betreten, in dem Kunst und Freundschaft aufeinandertreffen und in dem die Zukunft von Performance vielleicht etwas wärmer, freundlicher und lebendiger ist.
Zugänglichkeit
BFF FBF richtet sich an Tänzer:innen, Choreograf:innen und Künstler:innen mit Erfahrung in Bewegung und performativer Forschung, da der Workshop künstlerische Fragen innerhalb dieses Mediums behandelt. Körperlich ist der Workshop dennoch für alle zugänglich, die ein entsprechendes Interesse und die Neugier mitbringen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Können wir jemals wirklich frei tanzen, wenn uns jemand zusieht? Fühlen wir uns als Performer:innen nicht sofort dazu verpflichtet, „zu performen“, sobald ein Publikum anwesend ist? Reduzieren wir als Choreograf:innen unsere Performer:innen nicht automatisch auf Objekte und Farben – in dem Versuch, unsere Visionen und Bilder zu erschaffen? Gibt es einen anderen Weg? Kann ein:e Performer:in als Mensch auf der Bühne existieren – mit all unseren Unsicherheiten, Widersprüchen, Selbstzweifeln und unausgereiften Gedanken? Kann ein performativer Raum, in dem Menschen (Performer:innen) auf andere Menschen (Publikum) treffen, eine andere Logik für Kunst schaffen? Eine, die auf vollständiger Subjektivität als Ausdrucksmittel basiert, statt auf vorgefertigten Bildern und Rahmen?
Dieser Workshop handelt von Bewusstsein – aber auch von Freundschaft, Freundlichkeit, Fürsorge und dem Sehen des:der Anderen. Teilnehmer:innen werden nicht einfach „eine Performance“ gedankenlos aufführen. Sie werden einander wahrnehmen, sich aufeinander stützen und die Anwesenheit der anderen nutzen, um ihre eigene Präsenz zu vertiefen, anstatt sie zu begrenzen. Sie werden fragen: Wie tanzen wir gemeinsam? Wie bleiben wir aufmerksam gegenüber den lebendigen, atmenden Menschen im Raum – unabhängig davon, ob sie mit uns tanzen oder uns beobachten?
Best Friends Forever for a Better Future ist ein Konzept: Kunst kann durch Beziehungen der Fürsorge, durch geteiltes Vertrauen und gegenseitigen Respekt entstehen. Teilnehmer:innen erforschen, wie sie kreieren und performen können, während sie offen und zugewandt bleiben – wie sie nicht nur die Formen und Bewegungen eines Körpers sehen, sondern auch die Person darin. Durch Livnes Spirit-Dance-Methode laden sie Intuition, Zufall, chaotische Sexualität, traumartige imaginative Bilder, echte innere Prozesse, ästhetische Konfrontationen und eigenständige Gedanken ein – und lassen all dies im Beobachtetwerden existieren, ohne ihre Menschlichkeit oder Zärtlichkeit gegenüber anderen zu verlieren.
Die in diesem Workshop geteilte Praxis und Theorie eröffnen neue Perspektiven auf Tanz und Choreografie sowie auf die Beziehungen in Echtzeit zwischen Menschen auf der Bühne und im Publikum. Teilnehmer:innen üben, einen performativen Raum zu schaffen, in dem alle dazugehören – einen Raum, in dem sie sich mit der Zeit verändern können, ihre Widersprüche anerkennen und Tanz ebenso aus Fürsorge wie aus Vision entstehen lassen.
Aufbau:
Theorie und Gespräche
Einführung in die Praxis
Reflektierende Tänze
Choreografische Scores
Kontextualisierung
Freundschaftstänze
Intime Salon-Gespräche
Suni Löschner:
Von Hasen und fröhlichen Sprüngen (3,5–6J)
An wen richtet sich der Workshop?
Für Kinder im Alter von 3,5 bis 5 Jahren.
Zugänglichkeit
Die Shake-the-Break-Workshops stehen allen Kindern offen. Bitte informiere uns im Voraus, ob dein Kind besonderen Bedarf für die Workshops hat, damit wir entsprechend darauf eingehen können.
Grundsätzlich werden die Kurse in deutscher Sprache abgehalten.
Über den Workshop
Hüpft dein Herz auch manchmal vor Freude? Und springst du auch so gerne, wenn es vor Aufregung in deinen Füßen kribbelt? In diesem Tanzworkshop heben wir vom Boden ab, genießen die Luft sowie den Wind und landen sanft am Boden. Wir verwandeln uns in verschiedene Tiere, reisen mit Hilfe unserer Fantasie durch weite Welten und begegnen uns tanzend im Hier und Jetzt. Hoppel und tanz mit!
Der Workshop richtet sich sowohl an Hobbytänzer:innen als auch an professionelle Tänzer:innen. Je nach Workshop reicht das Niveau von Beginner bis Advanced.
Für den Beginner und Intermediate Workshop ist es nicht zwingend erforderlich, bereits Jazz-Workshops besucht zu haben. Für das Intermediate Level werden jedoch grundlegende Kenntnisse der Tanztechnik vorausgesetzt. Für den Advanced Level Workshop sind fundierte Kenntnisse und Erfahrung in Tanztechnik erforderlich.
Die Workshops bieten viel Flexibilität bei der Anpassung an den Bedarf von Teilnehmer:innen. So können beispielsweise Teilnehmer:innen, die einen Rollstuhl nutzen, den Bewegungen und choreografischen Mustern folgen. Pascal kann zudem einen starken Fokus auf die Arbeit mit dem Oberkörper legen. Rhythmus kann mit verschiedenen Körperteilen erarbeitet werden, sei es mit den Händen, Schultern oder dem Kopf.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Pascal unterrichtet einen Jazz-Workshop mit zeitgenössischem Einfluss. Die Musik steht im Mittelpunkt des Workshops und ermöglicht die Erforschung verschiedener Dynamiken und Energien sowie die Entwicklung von Stimmung und Bewegung. Über die Jahre hat Pascal einen sehr persönlichen Stil entwickelt – eine Mischung aus verschiedenen Einflüssen aus Modern, Jazz und zeitgenössischem Tanz.
Teilnehmer:innen können Folgendes erwarten:
- Die Dynamik des Jazz mit der kontinuierlichen Suche nach einem natürlichen Swing-, Groove- und Flow-Zustand sowie der Bewusstheit für den Moment
- Den Respekt für jeden Körper und Individualität: Komm, wie du bist!
- Die Verspieltheit dieses Stils mit einer organischen Verbindung zum Körper
- Floorwork unter Einbeziehung von Swing mit musikalischen Impulsen
Aufbau:
Warm-up
Dynamische Übungen
Across the floor (Erarbeitung technischer Elemente: Pirouetten, Sprünge, Jazz-Schritte)
Kombination / choreografische Arbeit
Bitte bring Knieschoner mit, falls du welche hast.
Termine
Mo 20.7.2026, 14:00 - Fr 24.7.2026 | Buchung
Mo 20.7.2026, 16:15 - Fr 24.7.2026 | Buchung
Sa 25.7.2026, 9:30 | Buchungund weitere Termine
Die Einladung richtet sich an alle, die sich möglicherweise oft zögerlich fühlen, zeitgenössische Tanzräume zu betreten. Besonders angesprochen sind queere, nicht-binäre und trans Personen, die ihre Bewegung und ihren Ausdruck erforschen möchten.
Dieser Workshop ist offen für Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Es sind keine tänzerischen Vorkenntnisse oder Bühnenerfahrung erforderlich. Grundlegende Englischkenntnisse sind gewünscht, um den Anleitungen folgen zu können.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop richtet sich an Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die neugierig darauf sind, ihre eigene Bewegung und ihren Ausdruck gemeinsam mit anderen zu erforschen. Es sind keine tänzerischen Vorkenntnisse erforderlich.
Das Aufwärmen und die Übungen können im Stehen, Sitzen oder Liegen durchgeführt werden. Menschen, die Rollstühle nutzen, Menschen mit Hörbeeinträchtigungen sowie Menschen mit Neurodivergenz sind willkommen. Falls Teilnehmer:innen mit Neurodivergenz während des Workshops besonderen Bedarf haben – zum Beispiel das Bedürfnis, sich regelmäßig zu stimulieren (stimmen) oder den Raum zwischendurch zu verlassen und wiederzukommen – können sie dies bei der Buchung vorab angeben.
Grundlegendes Verständnis von gesprochenem Englisch ist wünschenswert, um der Anleitung folgen zu können. Auch gerne über eine Begleitperson oder eine:n Gebärdensprachdolmetscher:in, die die Teilnehmer:innen zum Workshop begleitet. Es ist erforderlich, „Ja“ und „Nein“ verbal oder körperlich kommunizieren und verstehen zu können. Zudem wird vorausgesetzt, dass Teilnehmer:innen eigenständig Entscheidungen treffen und die Grenzen anderer respektieren können, sobald diese klar kommuniziert wurden.
Es kann sein, dass nicht jeder Bedarf vollständig erfüllt werden kann, jedoch wird Lau deren Beste tun, um darauf einzugehen. Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Tanz- und Improvisationsworkshop widmet sich der Unbeholfenheit und der tiefen Freude. Ausgehend von Lau’s eigener Bewegungspraxis werden in diesem Workshop Übungen für Solo-Improvisationen, Partnering-Übungen und Gruppenimprovisationen angeboten.
Die Einheiten beginnen mit einem Gespräch, gefolgt von einem Aufwärmen mit Atemübungen, Muskelaktivierung und Shaking. Die Bewegungsübungen umfassen choreografische Sequenzen und Improvisations-Scores, die sich mit Stolpern, Spannung und Entspannung, Fallen und Wiederaufrichten sowie Musikalität und Theatralität beschäftigen.
Die Übungen können an unterschiedliche körperliche Voraussetzungen angepasst werden, und die Teilnehmer:innen werden ermutigt, ihre Bewegungen so zu gestalten, wie es sich für sie gut anfühlt. Der Umgang mit Berührung wird gemeinsam mit dem Thema Konsens geübt. Die Workshops enden mit einem Moment der Selbstwahrnehmung des eigenen Körpers.
Aufbau:
Gespräch (Namen und Pronomen)
Körperliches Aufwärmen mit somatischen Übungen
Shaking
Bewegungsübungen
Choreografie
Improvisations-Scores
Individuelles Cool-down
Bitte bringe eine Wasserflasche und bequeme Kleidung zum Bewegen mit.
Dieser Workshop richtet sich an Performer:innen und Künstler:innen mit umfangreicher Bühnenerfahrung. Erfahrung in Bewegung und Tanz wird vorausgesetzt, ein institutioneller Tanzabschluss ist jedoch nicht erforderlich.
Grundlegende Englischkenntnisse sind wünschenswert, um der Anleitung folgen zu können.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop richtet sich an Performer:innen und Künstler:innen mit umfangreicher Bühnenerfahrung. Wenn du als Performer:in oder Künstler:in besonderen Bedarf hast, gib diese bitte bei der Buchung an, damit sich Lau darauf vorbereiten kann. Es kann sein, dass nicht alle Bedarfe vollständig erfüllt werden können, jedoch wird Lau deren Bestes tun, um darauf einzugehen.
Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Tanz- und Performance-Workshop widmet sich der Präsenz, Aufnahmefähigkeit und dem Mut der Performer:innen. Es werden verschiedene Ansätze des physischen Schauspieltrainings eingeführt, darunter ein praxisorientiertes Workout, Spannungszustände, kleine Schritte in Richtung Humor sowie das Hervorbringen von Affekten und Künstlichkeit.
Der Umgang mit Berührung wird gemeinsam mit dem Thema Konsens geübt. Mit einem Augenzwinkern werden Interpretationen verschiedener Schauspielmethoden in Solo-, Partner:innen- und Gruppen-Improvisations-Scores, choreografischen Sequenzen sowie längeren Improvisationsformaten mit Klangbegleitung angewendet.
Aufbau:
Gespräch (Namen und Pronomen)
Körperliches Aufwärmen mit somatischen Übungen
Shaking
Workout
Übungen zu Schauspiel und Bewegung
Choreografie
Improvisations-Scores
Individuelles Cool-down
Bitte bringe eine Wasserflasche und bequeme Kleidung zum Bewegen mit.
Für alle, die neu im Krump sind und nach einer neuen Möglichkeit suchen, sich auszudrücken.
Zugänglichkeit
Alle sind willkommen! Es sind keine Vorkenntnisse im Tanz erforderlich. Oft können Übungen je nach Bedarf der Teilnehmer:innen angepasst werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Kevin Gohou, alias Jr Maddripp, führt in diesem Workshop in den Tanzstil Krump ein. Dieser schnelle und kraftvolle Streetdance ist ein Ausdruck roher Emotionen und großer Energie, der enorme Körperbeherrschung und Präzision erfordert. Jr Maddripp, selbst von Tight Eyez – einem der Erfinder von Krump – trainiert, zeigt den Teilnehmer:innen die Freiheit des Ausdrucks und des Loslassens, die in diesem Tanzstil stecken.
Aufbau:
Warm-up
Theorie und bewegungsbasierte Praxis/Übungen
Choreografie
Lab und Challenges
Cool-down
Optional können Schuhe und/oder Kappen mitgebracht werden.
Termine
Mo 27.7.2026, 16:15 - Fr 31.7.2026 | Buchung
Mo 27.7.2026, 18:15 - Fr 31.7.2026 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal E Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Marija Malenica:
If not now - when?: Dare Camp Weekend
An wen richtet sich der Workshop?
Der Workshop richtet sich an alle! Im Boxen sind alle willkommen und werden akzeptiert, solange sie lernen und sich selbst herausfordern wollen. Vorerfahrung ist nicht nötig.
Von Teilnehmer:innen wird erwartet, dass sie ihre Grenzen erkunden, an ihrer Konzentration arbeiten und im gegenwärtigen Moment präsent sind. Gebt euer Bestes – und noch ein wenig mehr – denn die Belohnung von Selbstrespekt ist etwas Besonderes.
Respektiert einander, seid ihr selbst und habt Spaß!
Zugänglichkeit
Marija ermutigt alle, teilzunehmen!
Jede:r ist willkommen – während Marija die meisten Übungen anpassen kann, können Teilnehmer:innen auch allein durch Beobachtung der Techniken bestimmter Übungen und des Spirits des Boxens lernen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop nutzt Boxen, um Menschen vollständig in den gegenwärtigen Moment zu bringen. Wenn Teilnehmer:innen schlagen, sich bewegen, atmen und reagieren – können sie nicht woanders sein. Der Körper wird unter Druck sehr ehrlich. Es geht nicht darum, wie man kämpft. Es geht darum, den eigenen Körper, die eigenen Grenzen und die eigene Energie zu spüren – hier und jetzt.
Teilnehmer:innen arbeiten mit grundlegender Boxtechnik, Rhythmus, Wiederholung und Partner:innenübungen. Vorerfahrung ist nicht nötig. Technik gibt Struktur, aber innerhalb dieser Struktur erkunden die Teilnehmer:innen Intensität, Fokus und Verbindung. Es werden auch kurze Momente der Visualisierung und einfache Meditation genutzt – um zu verlangsamen und zu spüren, was innerlich vor und nach körperlicher Anstrengung passiert. Während des Prozesses werden die Teilnehmer:innen eingeladen, auf eine Leinwand zu schreiben, was sie loslassen möchten. Am Ende schafft die Gruppe ein kollektives Ritual, bei dem diese Leinwände verbrannt werden – als symbolischer Akt des Loslassens.
Boxen hat Marijas Leben verändert – es hat ihr gezeigt, wie man im Moment bleibt, anstatt wegzulaufen. Im Laufe der Jahre hat sie erkannt, dass Boxen nicht nur um Wettbewerb geht – es ist ein kraftvolles Werkzeug, um sich selbst zu begegnen. Es ist faszinierend, wie physische Einwirkung emotionale Klarheit erzeugen kann und wie eine Gruppe gemeinsam durch Druck arbeitet.
Marijas Lehrphilosophie basiert auf klarer Struktur, starker körperlicher Arbeit, Respekt und Einverständnis bei allen Partner:innenübungen; Intensität bedeutet nicht Aggression, sondern Präsenz.
Berührung findet durch geführte Partner:innenübungen und kontrollierte Kontakt-Drills statt. Sie wird immer klar eingeführt und bleibt innerhalb eines sicheren Rahmens. Berührung dient als Feedback – um Timing, Abstand und Vertrauen zu verstehen.
Aufbau:
Einfache Einführung: über Boxen, seine Ursprünge, Marijas Ansatz
Grounding und Breathwork: Ankommen im Körper
Aufwärmen: Mobilität, Koordination, Aufbau von Energie
Box-Grundlagen: Stand, Fußarbeit, Ausrichtung, Rhythmus
Wiederholung von Drills und Kombinationen
Pause
Check-in: Meditation und Visualisierung
Partner:innenarbeit: kontrollierten Kontakt, Timing und Abstand erkunden – es geht nicht ums Kämpfen, sondern ums Zuhören durch Berührung
Ausdauertraining und Gruppenarbeit
Freie Erkundung innerhalb einer Struktur
Cool-down, Dehnen und kurze Reflexion
Bitte bringt eigene Boxhandschuhe mit, falls vorhanden.
Marija Malenica:
If not now - when?: Boxing for everyone
An wen richtet sich der Workshop?
Der Workshop richtet sich an alle! Im Boxen sind alle willkommen und werden akzeptiert, solange sie lernen und sich selbst herausfordern wollen. Vorerfahrung ist nicht nötig.
Von Teilnehmer:innen wird erwartet, dass sie ihre Grenzen erkunden, an ihrer Konzentration arbeiten und im gegenwärtigen Moment präsent sind. Gebt euer Bestes – und noch ein wenig mehr – denn die Belohnung von Selbstrespekt ist etwas Besonderes.
Respektiert einander, seid ihr selbst und habt Spaß!
Zugänglichkeit
Marija ermutigt alle, teilzunehmen!
Wie der Titel schon sagt, jede:r ist willkommen – während Marija die meisten Übungen anpassen kann, können Teilnehmer:innen auch allein durch Beobachtung der Techniken bestimmter Übungen und des Spirits des Boxens lernen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop nutzt Boxen, um Menschen vollständig in den gegenwärtigen Moment zu bringen. Wenn Teilnehmer:innen schlagen, sich bewegen, atmen und reagieren – können sie nicht woanders sein. Der Körper wird unter Druck sehr ehrlich. Es geht nicht darum, wie man kämpft. Es geht darum, den eigenen Körper, die eigenen Grenzen und die eigene Energie zu spüren – hier und jetzt.
Teilnehmer:innen arbeiten mit grundlegender Boxtechnik, Rhythmus, Wiederholung und Partner:innenübungen. Vorerfahrung ist nicht nötig. Technik gibt Struktur, aber innerhalb dieser Struktur erkunden die Teilnehmer:innen Intensität, Fokus und Verbindung. Es werden auch kurze Momente der Visualisierung und einfache Meditation genutzt – um zu verlangsamen und zu spüren, was innerlich vor und nach körperlicher Anstrengung passiert. Während des Prozesses werden die Teilnehmer:innen eingeladen, auf eine Leinwand zu schreiben, was sie loslassen möchten. Am Ende schafft die Gruppe ein kollektives Ritual, bei dem diese Leinwände verbrannt werden – als symbolischer Akt des Loslassens.
Boxen hat Marijas Leben verändert – es hat ihr gezeigt, wie man im Moment bleibt, anstatt wegzulaufen. Im Laufe der Jahre hat sie erkannt, dass Boxen nicht nur um Wettbewerb geht – es ist ein kraftvolles Werkzeug, um sich selbst zu begegnen. Es ist faszinierend, wie physische Einwirkung emotionale Klarheit erzeugen kann und wie eine Gruppe gemeinsam durch Druck arbeitet.
Marijas Lehrphilosophie basiert auf klarer Struktur, starker körperlicher Arbeit, Respekt und Einverständnis bei allen Partner:innenübungen; Intensität bedeutet nicht Aggression, sondern Präsenz.
Berührung findet durch geführte Partner:innenübungen und kontrollierte Kontakt-Drills statt. Sie wird immer klar eingeführt und bleibt innerhalb eines sicheren Rahmens. Berührung dient als Feedback – um Timing, Abstand und Vertrauen zu verstehen.
Aufbau:
Grounding und Atemarbeit: im Körper ankommen
Dynamisches Aufwärmen
Technischer Fokus: Jeder Tag widmet sich einem neuen Aspekt, z. B. Stand, Beinarbeit, Ausrichtung, Rhythmus
Partner:innenübungen: Timing und kontrollierten Kontakt auf respektvolle Weise erforschen
Schriftliche Reflexion: aufschreiben, was du loslassen möchtest
Letzter Tag: Gemeinsamer Abschlussmoment, in dem das Geschriebene als symbolische Handlung verbrennt wird; wer möchte, kann an leichtem, angeleitetem Sparring teilnehmen
Cool-down: Dehnen und gemeinsames Teilen
Bitte bringt eigene Boxhandschuhe mit, falls vorhanden.
Malcolm Manning & Sarah Tulivu:
re-Sourcing Lineages: A Dialogue between Contemporary and Ancient Movement Practices
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop ist für alle, die interessiert sind – es handelt sich um einen Workshop mit viel Bewegung; Vorkenntnisse oder besondere Fähigkeiten sind nicht erforderlich.
Zugänglichkeit
Die Teilnehmer:innen werden Zeit im Gehen, Stehen, Sitzen auf dem Boden und Liegen verbringen – Steh- und Sitzübungen können auch auf Stühlen ausgeführt werden. Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten sind willkommen und werden ermutigt, die Inhalte eigenständig an ihre Bedürfnisse anzupassen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop bringt die Praktiken zweier Dozent:innen in einen Dialog, die in unterschiedlichen Linien verkörperten Wissens verwurzelt sind. Was ihre Arbeit verbindet, ist ein gemeinsames Engagement für die Kultivierung von Resilienz, Präsenz und einem vertieften Gefühl von inneren Ressourcen in einer sich wandelnden Welt.
Sarah unterrichtet die taoistischen Bewegungskünste Tai Chi, Qigong und Neigong – Praktiken mit einer jahrtausendealten Geschichte. Im Rahmen ihrer Ausbildung lebte sie sechs Jahre in einem Tao-Tempel und praktizierte täglich sechs Stunden.
Malcolm hat einen Hintergrund im postmodernem Tanz und in zeitgenössischer Somatik. Seine Lehrpraxis ist in künstlerischer Forschung verwurzelt. Pädagogisch geprägt durch die Feldenkrais-Methode, greifen seine Kurse auf eine Vielzahl von Quellen zurück; von Body-Mind-Centering über die Arbeit von Steve Paxton, von Embryologie bis Biotensegrität.
Im Erleben des jeweils anderen Unterrichts entdeckten sie viele Gemeinsamkeiten: eine geteilte Betonung des „Wie“ statt des „Was“; eine ähnliche Sorgfalt im Umgang mit Sprache; eine tiefe Wertschätzung für Prinzipien und Grundlagen; sowie eine gemeinsame Ausrichtung, dem größeren Ganzen zu dienen. Auffällig ist für sie auch, dass sie – während sie die Integrität ihrer jeweiligen Linien achten und bewahren – ihre Praktiken auf ihre eigene Weise weiterentwickeln, sodass sie lebendig bleiben und heute relevant sind.
Während dieses Workshops werden sie aus ihren unterschiedlichen Perspektiven erforschen: wie Aufmerksamkeit Bewegung formt und wie Bewegung Aufmerksamkeit verfeinern kann; wie Struktur den Fluss unterstützen kann und wie Fluss Struktur sichtbar macht; und vor allem, wie wir durch eine offene, zugewandte Präsenz neue Fähigkeiten entwickeln können, um den Herausforderungen des Lebens zu begegnen.
Sarah und Malcolm laden die Teilnehmer:innen ein, an ihrem Dialog teilzuhaben, im Vertrauen darauf, dass alle durch diese Begegnung der Praktiken bereichert werden.
Für jeden Körper – die Praktiken können für alle angepasst werden.
Aufbau:
Somatische Arbeit
Bodenarbeit
Stehen
Sitzen
Gehen
Christopher Matthews:
Commercial Contemporary Jazz
An wen richtet sich der Workshop?
Grundsätzlich richtet sich der Workshop an alle, die Freude daran haben, sich auszudrücken.
Teilnehmer:innen, die bereits Selbstvertrauen im Bewegen haben, wird empfohlen, den Workshop auf Intermediate Level zu buchen. Für diejenigen, die noch etwas Zeit brauchen, um Sicherheit zu gewinnen, ist der Beginner Level Workshop zu empfehlen.
Zugänglichkeit
Der Workshop nutzt Bewegungen des gesamten Körpers und beinhaltet lange Sequenzen quer durch den Raum. Alle Teilnehmer:innen haben die kreative Freiheit, das Material nach ihren Fähigkeiten anzupassen. Christopher ist offen, das Material an die Bedürfnisse der Teilnehmer:innen anzupassen, während gleichzeitig deren eigene Entscheidungsfreiheit respektiert wird – schließlich kennt jede:r die eigenen körperlichen Bedürfnisse und Fertigkeiten am besten.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Diese Klasse beginnt mit einem klassischen Jazz-Warm-Up, bei dem die Tanzstile von Mattox, Giordano und Fosse kombiniert werden. Das Aufwärmen konzentriert sich auf die Entwicklung von technischen Grundlagen. Eigens vorbereitete Kombinationen beanspruchen die wichtigsten Muskelgruppen und ermöglichen es dem Körper, das muskuläre System für das Tanzen zu nützen. Dies sorgt für eine umfassende Körpererfahrung.
Jede Klasse endet mit einer Kombination, die zu einer organischen Form führt, ruckartige Bewegung annimmt und dadurch die Präzision, Schnelligkeit und Performance-Künste der Teilnehmer:innen verbessert. Die einzelnen Bewegungen werden für die Teilnehmer:innen detailliert zerlegt, um an das aus dem Warm-up schon bekannte Anwenden des muskulären Systems anzuknüpfen. Jede Kombination zielt darauf ab, die Performance-Fähigkeiten der Teilnehmer:innen zu verbessern und auf den emotionalen Kern des Körpers zurückzugreifen. Während wir diese technischen Abläufe üben, werden wir großen Wert auf die künstlerische Ausdruckskraft legen.
Aufbau:
Technisches Warm-up: Fokus auf Kraft, Dynamik und Rhythmus
Across-the-Floor-Übungen: beginnen mit einfachen Aufgaben und führen zu komplexeren Fähigkeiten wie Drehungen und kleinen Kombinationen
Kombination: Jede Einheit beinhaltet eine neue Kombination – diese werden im Laufe der Woche zunehmend anspruchsvoller
Bitte bring Jazzschuhe (wenn du welche hast), dein Herz und gute Laune mit!
Termine
Mo 20.7.2026, 9:15 - Fr 24.7.2026 | Buchung
Mo 20.7.2026, 11:30 - Fr 24.7.2026 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal F Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Grundsätzlich richtet sich der Workshop an alle, die Freude daran haben, sich auszudrücken.
Teilnehmer:innen, die bereits Selbstvertrauen im Bewegen haben, wird empfohlen, den Workshop auf Intermediate Level zu buchen. Für diejenigen, die noch etwas Zeit brauchen, um Sicherheit zu gewinnen, ist der Beginner Level Workshop zu empfehlen.
Zugänglichkeit
Der Workshop nutzt Bewegungen des gesamten Körpers und beinhaltet lange Sequenzen quer durch den Raum. Alle Teilnehmer:innen haben die kreative Freiheit, das Material nach ihren Fähigkeiten anzupassen. Christopher ist offen, das Material an die Bedürfnisse der Teilnehmer:innen anzupassen, während gleichzeitig deren eigene Entscheidungsfreiheit respektiert wird – schließlich kennt jede:r die eigenen körperlichen Bedürfnisse und Fertigkeiten am besten.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Kurs beginnt mit einem klassischen Jazz-Warm-up, das die Stile von Matt Mattox, Gus Giordano und Bob Fosse kombiniert. Das Warm-up konzentriert sich darauf, die technischen Grundlagen durch entwickelte Kombinationen zu fördern, die die wichtigen Muskelgruppen ansprechen, damit der Körper aus seinem Muskelsystem heraus tanzen kann. Es wird zu einer Ganzkörper-Erfahrung aufgebaut.
Jede Stunde endet mit einer Sequenz, die das Repertoire von Musical-Theaters erforscht, sowie Technik, Charakterisierung und die Entwicklung klar definierter Performance-Ziele vereint.
Wir werden Bewegungen analysieren, damit die Teilnehmer:innen herausfinden können, wie sie auf das Ziel des Warm-ups – die Aktivierung des muskulären Körpers – aufbauen können. Ein besonderer Fokus liegt darauf, künstlerische Ausdruckskraft zu entwickeln und gleichzeitig technische Fertigkeiten präzise umzusetzen.
Aufbau:
Technisches Warm-up: Fokus auf Kraft, Dynamik und Rhythmus
Across-the-Floor-Übungen: beginnen mit einfachen Aufgaben und führen zu komplexeren Fähigkeiten wie Drehungen und kleinen Kombinationen
Kombination: Jede Einheit beinhaltet eine neue Kombination – diese werden im Laufe der Woche zunehmend anspruchsvoller
Bitte bring Jazzschuhe (wenn du welche hast), dein Herz und gute Laune mit!
Termine
Mo 27.7.2026, 9:15 - Fr 31.7.2026 | Buchung
Mo 27.7.2026, 11:30 - Fr 31.7.2026 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal F Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Für alle, die Lust haben mit Vera und Simon zu experimentieren – alle Körper und alle Generationen sind willkommen.
Zugänglichkeit
Vorkenntnisse über Tanz sind nicht notwendig. Teilnehmer:innen bewegen sich zur Musik gemeinsam im Raum – und das kann auf ganz unterschiedliche Weise geschehen. Wichtig ist das gemeinsame Erforschen und Brückenbauen zwischen traditionellem und zeitgenössischem Tanz und der Frage nachzugehen, wie er zugänglich gemacht werden kann.
Gerne gehen Vera und Simon auf individuelle Bedürfnisse ein und finden gemeinsam kreative Lösungen. Sprich uns einfach an!
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Traditioneller Tanz hat in der Vergangenheit exklusiven Staub angesetzt, wir holen ihn uns inklusiv zurück.
Traditioneller Tanz trägt in seinen Wurzeln etwas Magisches: Er verbindet, er erzählt Geschichten, er schafft Gemeinschaft. Doch allzu oft wurde er missbraucht – als Werkzeug der Ausgrenzung, der Normierung, der Macht. Die Geschichte hat ihn manchmal schwer gemacht, belastet mit dem Staub vergangener Ideologien.
Wir holen ihn zurück – nicht als starre Form, sondern als lebendiges und freudiges Miteinander. Als etwas, das uns alle trägt. Wir fragen: Was bleibt, wenn wir den Ballast der Vergangenheit abstreifen? Was entsteht, wenn wir die Freude, die Kraft, die Gemeinschaft des Tanzes neu erfinden? Aber dieses Mal barrierefrei!
Wir lassen uns von alten Volkstänzen inspirieren und kreieren unsere eigenen, um auch die Tradition des Erfindens zu würdigen.
„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“ (Thomas Morus) Vera und Simon sagen: „Lasst uns tanzen, während sie brennt.“
Aufbau:
Aufwärmen
Geschichte des traditionellen Tanzes
Experimentierphase
Pause
Offene Fragen
Tanzen – Tanzen – Tanzen
Sharing
Gemeinsames Cool-down
Dieser Workshop richtet sich an professionelle und fortgeschrittene Choreograf:innen / Tänzer:innen mit unterschiedlichen körperlichen Fähigkeiten, die Erfahrung im Recherchieren und Choreografieren haben und ein Interesse daran, mit traditionellem Material zu arbeiten.
Grundsätzlich wird ein starkes Interesse an den im Beschreibungstext genannten Themen erwartet, die Bereitschaft, an allen Tagen teilzunehmen sowie ein hohes Maß an Eigenverantwortung im Umgang mit dem eigenen Prozess und persönlichen Herausforderungen, die in der Auseinandersetzung mit den Workshop-Themen (Heimat, Identität, etc.) entstehen können.
Zugänglichkeit
Der Workshop richtet sich an professionelle und fortgeschrittene Choreograf:innen / Tänzer:innen mit unterschiedlichen körperlichen Fähigkeiten (z. B. Tänzer:innen / Choreograf:innen im Rollstuhl), die Erfahrung im Recherchieren und Choreografieren haben und ein Interesse daran, mit traditionellem Material zu arbeiten. Der Workshop kann keine Personen mit schweren psychiatrischen oder kognitiven Beeinträchtigungen aufnehmen. Falls dies auf dich zutrifft, gib bitte deine Bedürfnisse bei der Buchung an. Simon lädt ausdrücklich Menschen mit vielfältigen Fähigkeiten ein und möchte im Vorfeld niemanden ausschließen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop bietet einen vertieften Einblick in das Transformieren, Queeren und Wiederaneignen von Tradition. Der erste Teil des Workshops widmet sich choreografischen, performativen und dramaturgischen Werkzeugen und Strategien, um als zeitgenössische:r Künstler:in bewusst und spielerisch mit traditionellem Tanz, Ritualen und Musik zu arbeiten – auf der Bühne, im öffentlichen Raum, in performativen und partizipativen Formaten sowie in Community-Projekten. Auf diese Weise lädt der Workshop dazu ein, eine offene Perspektive auf Tradition zu erforschen, die von alten traditionellen Tänzen bis hin zu zeitgenössischen „(noch-nicht-)Traditionen“, Bewegungen, Stilen und Formen von Contemporary Dance, Ballroom oder House reicht.
Was ist Tradition? Wie kann man mit traditionellem Tanz- und Musikmaterial im Kontext des zeitgenössischen Tanzes und mit unseren heutigen Werten (Diversität, Inklusion, Gleichberechtigung der Geschlechter, Queerness, etc.) arbeiten? Wie gehen wir mit den Herausforderungen um, die bei der Recherche zu traditionellem Material entstehen (konservative und ausschließende Strukturen, Widerstand gegen Veränderung)? Wie können wir Brücken bauen und in partizipativen und Community Projekten im Umgang mit Tradition gesund bleiben (Rolle als Performer:in / Fazilitator:in)? Die Teilnehmer:innen werden die Beziehung zwischen Tradition und Heimat bzw. dem Gefühl von Heimat körperlich erforschen, mit bestehenden Tänzen experimentieren und sich spielerisch ihrem persönlichen traditionellen Tanz bzw. „Homedance“ annähern – mit anderen Worten: der Verkörperung und dem ganzkörperlichen Ausdruck ihres Heimatgefühls.
Der zweite Teil des Workshops widmet sich dem Thema tanzender Protest, inspiriert von Massentanztraditionen, Tanzwut und den kollektiven Aspekten von Volkstanz. Nachdem die Teilnehmer:innen im ersten Teil ihre individuelle Beziehung zu Tradition und Heimat erforscht haben, tauchen sie nun in die Erzählung des Kollektiven ein, indem sie die Bedeutung und Ressource von Gemeinschaft im Kontext von Protest erfahren – wie sie in traditionellem Tanz und Musik angelegt ist und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Ein besonderer Fokus liegt auf „Traditionen kollektiver Freude“ als Form tanzenden Protests in Zeiten von Krieg und Krisen.
Was ist eine gesunde Massenbewegung? Wie können wir Tradition auf zeitgenössische Weise wiederaneignen und ihre innere Ressource kultivieren? Wie können Traditionen kollektiver Freude Teil unseres Protests werden?
Simon Mayer und Gastdozentin Hannah Shakti Bühler beschäftigen sich seit vielen Jahren mit den Themen Tradition, immaterielles Kulturerbe, Queering und Heimat(-gefühle) im Kontext von zeitgenössischem Tanz, Performance und Musik. Beide sind im traditionellen, konservativen Kontext (Österreich und Italien) aufgewachsen und tauchten gleichzeitig in den urbanen künstlerischen Kontext ein. Aus diesem Spagat zwischen mehreren Welten, entwickelte sich ihre Expertise als Brückenbauer:innen und Übersetzer:innen zwischen unterschiedlichsten Perspektiven, Kulturen, Backgrounds und politischen Positionen.
Es entstanden Bühnenstücke (Sons of Sissy, Sunbengsitting, Somatic Tratata), partizipative Arbeiten und Community Projekte (Volxfest, Village Party, Folkdanceparty), die weltweit präsentiert werden. Weiters entwickeln die beiden Workshop-Formate, um ihre Erfahrung mit Tradition, Queering und Heimat und die vielen Learnings aus der Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Communities im ländlichen und urbanen Raum mit den Teilnehmer:innen zu teilen.
Praktiken des bewussten aufeinander Zugehens und des Miteinanders sind hierbei zentral: z. B. „Stepping out of your Bubble“, kontextbewusstes Kunstschaffen und Kunst am Marktplatz. Aus dieser Praxis heraus entstand auch ihre Langzeit-Recherche zu Tanzprotest, Tanzwut und Massentänzen und die Übersetzung in den gegenwärtigen Kontext und seine Bedürfnisse (Krieg, Krise, Massenbewegung, friedlicher Protest).
Aufbau:
Ankommen
Check-in
Theorie
Aufwärmen und somatische Praxis
Erarbeitung
Improvisation
Recherche und Choreografie
Improvisation
Cool-down und Verarbeiten
Check-out
Bitte bring dein „traditionelles Kostüm / Gewand“ und / oder Instrumente für diesen Kontext mit.
Der Workshop richtet sich an Tänzer:innen und Choreograf:innen, die sich vertieft damit beschäftigen möchten, wie Tanz im Zusammenspiel mit Musik – insbesondere Live-Musik, Jazz und Rhythmus – gestaltet werden kann. Alle, die gerne durch Tanz kommunizieren und Freude an dessen sozialen Dimension haben, sind herzlich eingeladen.
Willkommen sind Menschen, die bereit sind zu erforschen, auf Basis konkreter Werkzeuge zu improvisieren und sich auf herausfordernde musikalische Aufgaben sowie choreografisches Material einzulassen. Naïma und Evi heißen Tänzer:innen verschiedener/offener Stile, Altersgruppen, Geschlechter, Identitäten und Hintergründe willkommen.
Zugänglichkeit
Im Workshop können Menschen mit Behinderungen nicht an allen Übungen teilnehmen (z. B. bei Übungen mit Fokus auf Beinarbeit oder Hören), können jedoch etwa zu 50 % aktiv dabei sein. Darüber hinaus gibt es Phasen des Zuhörens sowie Sequenzen mit kleineren Bewegungen wie Handgesten oder Augenbewegungen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
of(f) rhythm ist ein forschungsbasierter Workshop, geleitet von der Choreografin und Tänzerin Naïma und der Schlagzeugerin und Vibraphonistin Evi, der Tänzer:innen in ein künstlerisches Labor mit Live-Musik einlädt. Die Künstlerinnen teilen Methoden zur Entwicklung gemeinsamer Sprachen zwischen Körper und Klang und bringen rhythmische Werkzeuge sowie strukturelle Elemente aus Jazz und improvisierter Musik in Tanz und Instant Choreografie ein. Die Teilnehmer:innen arbeiten mit aufgabenbasierter, strukturierter Improvisation – vom gemeinsamen Puls, Beat und Offbeat hin zu ungeraden Metren, Polyrhythmen und Melodien.
Ausgehend von Songstrukturen werden choreografische Scores vermittelt und entwickelt, die individuellen Ausdruck innerhalb klarer Strukturen ermöglichen. Der Workshop umfasst zudem das Erlernen und Verkörpern von Choreografien, die auf Kompositionen von Jazzmusikerinnen wie Carla Bley und Abbey Lincoln basieren, wobei ihre musikalische Sprache und ihre jeweils eigene Stimme durch Bewegung hervorgehoben werden.
of(f) rhythm bietet Raum, praktische Erkundung mit kollektivem Zuhören, rhythmischer Kommunikation und verkörpertem Wissen zwischen Tanz und Musik zu verbinden.
Der Workshop auf dem Beginner Level ist für alle offen. Der Workshop auf dem Intermediate Level richtet sich an Personen, die bereits über einige Jahre Waacking-Erfahrung verfügen.
Zugänglichkeit
Der Workshop erfordert ein hohes Maß an Koordination und beinhaltet unter anderem Stehen und Fortbewegung.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Ziel dieses Workshops ist es, den Teilnehmer:innen zu helfen, ihre Freiheit im Waacking zu finden. Der Fokus liegt auf dem Aufbau von Selbstvertrauen und Eigenständigkeit sowie darauf, Werkzeuge zu vermitteln, um den eigenen Körper innerhalb einer neuen Disziplin besser zu verstehen.
Darüber hinaus wird die Geschichte von Waacking behandelt, was zu einem tieferen Verständnis für die Kultur und den Kontext dieses Tanzstils führt. Waacking ist nicht nur eine Abfolge von Bewegungen, Formen und Figuren, sondern eine ausdrucksstarke und lebendige Kultur.
Aufbau:
Meditation und Fokussierungsübungen
Aufwärmen und Mobilisierung des Körpers
Technische Grundlagen
Freestyle
An manchen Tagen: Choreografie
Du kannst Requisiten und Outfits mitbringen, die dir gefallen.
Termine
Mo 13.7.2026, 16:15 - Fr 17.7.2026 | Buchung
Sa 18.7.2026, 15:00 - So 19.7.2026 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal D Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Geförderte Tanzworkshops für benachteiligte Kinder
Chance to Dance ist eine Kooperation mit CAPE 10 und bietet benachteiligten Kindern eine einzigartige Möglichkeit, ihre künstlerischen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln.
Im Rahmen von kostenlosen ImPulsTanz Workshops erleben die Kinder kreative und körperliche Aktivitäten, die nicht nur ihre Ausdrucksfähigkeit fördern, sondern auch ihre soziale und emotionale Entwicklung stärken. Dabei können sie Selbstvertrauen aufbauen, neue Freundschaften knüpfen und sich in einem unterstützenden Umfeld entfalten.
Das Angebot steht auch Kindern mit Behinderungen offen.
Dieser Workshop richtet sich an Tänzer:innen, Bewegungsbegeisterte, Akrobat:innen sowie Menschen mit etwas Tanzerfahrung.
Die Teilnehmer:innen sollten grundlegende Kenntnisse in Floorwork mitbringen.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop richtet sich an Menschen mit Tanzerfahrung, insbesondere Erfahrung in Floorwork ist für diesen Workshop erforderlich. Der Workshop basiert auf hohem Tempo und arbeitet mit wechselnden Ebenen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop basiert auf Floorwork und Techniken aus der sanften Akrobatik. Das Niveau steigert sich im Verlauf der Woche, wodurch der Workshop für Menschen mit unterschiedlichen Backgrounds und körperlichen Erfahrungen zugänglich ist.
Während des Workshops arbeiten die Teilnehmer:innen mit einzelnen Elementen und Variationen sowie mit kurzen Bewegungsverbindungen von zwei bis drei Elementen. Der Fokus liegt darauf, die Fähigkeit zu entwickeln den einfachsten Weg zu finden, um Bewegungen auf natürliche Weise auszuführen.
Die Teilnehmer:innen nutzen anatomisches und physiologisches Wissen, entdecken Möglichkeiten neue Bewegungsmuster zu entwickeln und erschließen neue innere Impulse.
Aufbau:
Aufwärmen mit Fortbewegungsmustern
Improvisation
Partnering-Tools
Arbeit mit kurzen Variationen
Tanzphrase
Bitte trage Kleidung, die Schultern und Knie schützt.
Dieser Workshop richtet sich an professionelle Tänzer:innen, Performer:innen, Akrobat:innen sowie Tanz-Stundent:innen.
Die Teilnehmer:innen sollten Sicherheit in Floorwork sowie die Fähigkeit, mit vorgegebenem Material zu arbeiten, mitbringen.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop richtet sich an fortgeschrittene Tänzer:innen mit Erfahrung in der Bodenarbeit. Der Workshop basiert auf hohem Tempo und arbeitet mit wechselnden Ebenen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dies ist ein körperlich anspruchsvoller zeitgenössischer Tanzworkshop, der sich auf die Erforschung des vollen physischen Potenzials des Körpers konzentriert. Durch den Einsatz natürlicher innerer Werkzeuge zielen die Teilnehmer:innen darauf ab, sich effizienter und mit mehr Leichtigkeit zu bewegen. Der Workshop integriert Prinzipien aus der Biomechanik sowie Ideen natürlicher Energiequellen, wie z. B. den freien Fall, um eine Bewegung zu entwickeln, die sowohl kraftvoll als auch mühelos ist.
Vasko arbeitet mit technischen Ansätzen aus dem zeitgenössischen Tanz, Breaking und der Akrobatik. Durch die Verbindung dieser Elemente können die Teilnehmer:innen extreme körperliche Bewegungen ausführen und gleichzeitig den Flow beibehalten sowie mit Geschwindigkeit, Weichheit und weiteren Qualitäten spielen.
Es handelt sich überwiegend um eine technische Klasse, mit dem Fokus, technische Prinzipien mit körperlichen Fähigkeiten zu verbinden. Vaskos zentrales Anliegen ist es, Bewegung mit einer mühelosen Qualität auszuführen, ohne dabei an Kraft zu verlieren. Ziel ist es, äußere und innere Kräfte in Balance zu bringen.
Aufbau:
Aufwärmen mit Fortbewegungsmustern
Improvisation
Partnering-Tools
Arbeit mit kurzen Variationen
Tanzphrase
Bitte trage Kleidung, die Schultern und Knie schützt.
Marta Navaridas:
Performing Presence (free? strict? freak?)
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die weiter erforschen möchten, was es bedeutet, auf der Bühne zu stehen. Es sind keine besonderen tänzerischen Vorkenntnisse erforderlich – Teilnehmer:innen müssen lediglich den Wunsch mitnehmen, auf der Bühne zu stehen, und von dort aus entwickelt sich der Prozess weiter. Tänzer:innen, Schauspieler:innen, Musiker:innen und Entertainer:innen aller Art sind willkommen.
Zugänglichkeit
In diesem Workshop arbeiten die Teilnehmer:innen mit Bewegung und Text. Die Bewegung ist nicht formal vorgegeben, sondern lässt Raum für persönliche Entscheidungen und Ausdrucksformen. Je nach Aufgabe arbeiten die Teilnehmer:innen einzeln, zu zweit oder in Gruppen und nutzen den Raum auf unterschiedliche Weise. Das Angebot erfordert ein hohes Maß an Mobilität. Für die Textarbeit sind sprachliche Fähigkeiten erforderlich.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In diesem Workshop für Bühnenperformer:innen teilt Marta Beobachtungen, die sie für wesentlich für das Performen hält – Dinge, die sie nicht in der Tanzausbildung gelernt hat, sondern durch ihre Erfahrungen auf der Bühne.
Im Fokus steht der Moment, in dem eine Performance beginnt: Tägliche neu vorgeschlagene Übungen loten aus, was geschieht, wenn Performer:innen und Publikum aufeinandertreffen. Die Teilnehmer:innen erleben beide Rollen und werden in einen sicheren und spielerischen Raum eingeladen, um mithilfe von angeleiteten Aufgaben unterschiedliche Zustände, Reaktionen und Formen von Präsenz zu erproben – ausgehend von Fragen wie: Wie können wir Präsenz einladen? Kann Verletzlichkeit zu unserer Verbündeten werden? Kann das Unbekannte auf der Bühne zu unserer Inspirationsquelle werden? Was bedeutet Handeln ohne Denken? Wie können wir zwischen verschiedenen Zuständen oszillieren?
Aufbau:
Authentic Movement Session
Tägliche Performance-Praxis
Gemeinsame Reflexion
Für Kinder in dem Alter von 8 bis 12 Jahren. Die Arbeit ist körperlich anspruchsvoll und erfordert viel Konzentration.
Barrierefreiheit
Die Shake-the-Break-Workshops stehen allen Kindern offen. Bitte informiere uns im Voraus, ob dein Kind besonderen Bedarf für die Workshops hat, damit wir entsprechend darauf eingehen können.
Grundsätzlich werden die Kurse in deutscher Sprache abgehalten.
Über den Workshop
Hier geht es um Kicks und Geschwindigkeit. Wir lernen, wie wir schnell, aber auch wirklich langsam sein können, ganz genau wie Ninjas: verstohlen, kraftvoll und unerwartet. Der Workshop beginnt mit einer Mischung aus einfachen Karate-, Tai-Chi- und Kickbox-Übungen. Danach beschäftigen wir uns mit Koordination und experimentieren mit unterschiedlichen Kick-Varianten. Am Ende kicken und tanzen wir zu Sommerhits!
Karen Nelson & Nica Portavia:
Dancing Activism: Every Body is Political
An wen richtet sich der Workshop?
Für Menschen, die einen Körper haben und offen für ihre Erfahrung als Mensch sind. Für Menschen, die gerne den Körper bewegen und mit ihm arbeiten, für Menschen, die gerne forschen. Alle Erfahrungslevel und Hintergründe sind willkommen. Die Teilnehmer:innen werden eingeladen, Fürsorge mitzubringen und Raum für Fragen zu schaffen.
Zugänglichkeit
Karen und Nica begrüßen alle Körper, alle Identitäten und alle Fähigkeiten, um mit dem Körper, den sie haben, zu improvisieren. Sie checken regelmäßig bei der Gruppe ein und unterstützen Einverständnis als fortlaufende Praxis. Sie ermutigen dazu, immer dem zu folgen, was sich für die Teilnehmer:innen richtig anfühlt, und achten darauf, keinen Schaden für sich selbst oder andere zu verursachen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Teilnehmer:innen beginnen von einer einfachen Ausgangsposition: Jede:r von ihnen ist ein einzigartiger Teil des Ganzen. In der Praxis als improvisierende Tänzer:innen lernen sie, ihre eigene Erfahrung anzuerkennen und die der anderen zu respektieren. Dieser Workshop versteht den gemeinsamen Raum als ein politisches Handlungslabor, in dem Teilnehmer:innen Wahlmöglichkeiten, Verantwortung und Fürsorge für die Auswirkungen ihrer Handlungen auf andere praktizieren. Und das Ergebnis wird gefeiert.
Im physischen Dialog der Contact Improvisation – im Austausch von Gewicht, Vertrauen und Risiko – begegnen die Teilnehmer:innen anderen Körpern. Zuhören durch Berührung, das Aushandeln von Grenzen, das Ansprechen von Zugangsbedürfnissen und das Benennen von Wünschen werden dabei zu einem kreativen Akt. Durch die räumliche und körperliche Arbeit mit Tuning Scores schärfen die Teilnehmer:innen ihre Wahrnehmung und machen ihre Erfahrungen von Zeit, Bedeutung und räumlichen Beziehungen in der Komposition sichtbar. Sie zeigen ihre Position durch Handlungen und verbale Signale oder auch durch Stille und Stillstand, während sie gleichberechtigt mit anderen zusammenarbeiten.
Beim Kultivieren dieser Praktiken geht es darum, etwas zu entdecken und zu differenzieren: Gewicht ist nicht neutral. Wie es gegeben, genommen, verweigert oder gemeinsam getragen wird, ist entscheidend. Wie gelingt es den Teilnehmer:innen, im Kontakt mit sich selbst und der Welt präsent zu sein? Ihre Entscheidungen schaffen eine kollektive Praxis von Aufmerksamkeit und Entscheidungsfindung. Die Komposition als Ganzes wird zu einer gemeinsamen Praxis der Teilhabe, deren Wahrnehmung im Tun entsteht.
Nica und Karen verweben diese Praktiken mit der Absicht, Bewegung in Richtung Gemeinschaft, Performance, Feier, Konfrontation, Kreativität und Fürsorge zu öffnen. Im Zentrum steht dabei eine Frage an tanzende Künstler:innen: Wie bewegen sich Teilnehmer:innen gemeinsam auf eine Weise, die Normierungen widersteht, ihre Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, erweitert und sie darin unterstützt, Veränderungen gemeinsam zu begegnen?
In diesem Workshop werden Teilnehmer:innen diese Praktiken entdecken und vertiefen. Jede:r Teilnehmer:in ist eingeladen, dort zu beginnen, wo sie:er gerade steht, und von dort aus weiterzugehen. Die Aufwärmübungen sind wohltuend und regenerierend und beginnen meist im Solo; Impulse laden dazu ein, Sinnlichkeit im Kontext von Tanz zu erforschen und Zeit zum Ankommen zu geben. Von dort aus treten Teilnehmer:innen über Berührung, Raum oder Gestaltung in Beziehung zu anderen. Zudem wird mit Gruppenscores gearbeitet, in denen sie beobachten, lernen und ihre Vorstellungen von Teilhabe und Feedback erweitern können. Das Handlungslabor erstreckt sich auch auf Räume jenseits des Studios.
Aufbau:
Geführtes Solo-Aufwärmen
Partner:innenübungen und Ensemble-Scores
Demonstrationen
Zuschauen / Beobachten
Diskussion
Solo- oder Bodywork-Cool-down
Schreiben
Wertschätzung
Karen Nelson & Nica Portavia:
Faking it with Gravity
Contact Improvisation Realness
An wen richtet sich der Workshop?
Für Menschen, die einen Körper haben und offen für ihre Erfahrung als Mensch sind. Für Menschen, die gerne den Körper bewegen und mit ihm arbeiten, für Menschen, die gerne forschen. Alle Erfahrungslevel und Hintergründe sind willkommen. Die Teilnehmer:innen werden eingeladen, Fürsorge mitzubringen und Raum für Fragen zu schaffen.
Zugänglichkeit
Karen und Nica begrüßen alle Körper, alle Identitäten und alle Fähigkeiten, um mit dem Körper, den sie haben, zu improvisieren. Sie checken regelmäßig bei der Gruppe ein und unterstützen Einverständnis als fortlaufende Praxis. Sie ermutigen dazu, immer dem zu folgen, was sich für die Teilnehmer:innen richtig anfühlt, und achten darauf, keinen Schaden für sich selbst oder andere zu verursachen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In Contact Improvisation (CI), einer dynamischen und sich ständig weiterentwickelnden Tanzform, tanzen Teilnehmer:innen mit der Schwerkraft. Faking it eröffnet einen Erfahrungsraum, in dem Präsenz im Tanz der Contact Improvisation erforscht wird. Die Wahrnehmung der Schwerkraft, das erste gespürte Berühren der Erde, begleitet den Menschen ein Leben lang. Was geschieht, wenn wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten? Viele Aspekte der Contact Improvisation laden den tanzenden Körper zur Entdeckung ein – und jede:r muss diese besondere Praxis im Labor der eigenen Erfahrung selbst erfinden und entdecken. Dabei entwickelt jede:r eine eigene Version, geprägt vom jeweiligen Körper, von Fähigkeiten, Wünschen, Vorlieben, Talenten, Gewohnheiten, Ängsten, kultureller Prägung, persönlichen Interessen und vielem mehr.
Der Geist der Erforschung treibt die tänzerische Recherche in Faking it with Gravity an. Wir fragen: Was ist Präsenz? Wie erlebe ich den fallenden Moment des Fallens? Improvisiere ich in diesem Augenblick noch? Ehemalige Teilnehmer:innen fragen auch: Wann weiß ich, dass ich vortäusche? Führt mich das Vortäuschen in die Echtheit? Wenn jemand so tut, als würde er sich um die Sicherheit eines anderen kümmern, kann daraus schnell echtes Kümmern werden. Manche Menschen haben ihr Leben lang eine bestimmte Identität vorgetäuscht. In Faking it with Gravity unterscheiden Teilnehmer:innen zwischen ihrem Konzept von sich selbst – einschließlich ihrer Ziele – und ihrer tatsächlichen, gefühlten Erfahrung im Tanz. Sie üben Fallen, Rollen und das Weichwerden von Gewebe, um Sinneseindrücke zu empfangen. Sie überlassen sich der Erde als liebevoller, unterstützender und beständiger Partnerin. Sie üben „kleinen Tanz“ und Stehen und beziehen menschliche Partner:innen in ihren Tanz ein. Dabei lernen sie, zugleich Respekt zu zeigen und Risiken einzugehen – etwa Berührung zuzulassen, Unterstützung anzunehmen, nicht zu wissen, wohin es als Nächstes geht, und im Moment präsent zu sein.
Als Co-Dozent:innen unterrichten Nica und Karen gemeinsam und stärken gegenseitig die Stimme der anderen. Das Material durchläuft verschiedene somatische und physische Ansätze und wendet wesentliche Anleitungen in Solo-, Duett- und Ensemble-Improvisationsscores an. Nach kraftvollen und zugleich nachhaltig stimulierenden geführten Aufwärmübungen werden Praktiken erforscht, die Entscheidungsfindung, Umleitung, Hingabe und instinktive Reflexe einbeziehen. Vertraute Erwartungen an Duette und Ensemble-Spiel werden dabei herausgefordert oder neu belebt. Material für die Wirbelsäulenpraxis beleuchtet die Doppelhelix-Spiralen im Körper und zeigt, wie sich Energie über die Fingerspitzen hinaus ausdehnen kann, während sich Teilnehmer:innen durch den Raum bewegen. Durch die Erforschung von Stillstand und Bewegung – etwa in der Arbeit mit Tuning Scores – wird der sich ständig verändernde Tanz der Sinne hervorgehoben. Überlebensmuster werden irritiert und sichtbar gemacht, und die natürliche Freude an alltäglichen kompositorischen Entscheidungen lässt die Wunder des Tanzens in einer tanzenden Welt erfahrbar werden.
Aufbau:
Geführtes Solo-Aufwärmen
Partner:innenübungen und Ensemble-Scores
Demonstrationen
Zuschauen / Beobachten
Diskussion
Solo- oder Bodywork-Cool-down
Schreiben
Wertschätzung
Thinking Through Movement, Dancing through Thoughts
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an professionelle Tänzer:innen, Tanz-/Choreografiestudent:innen, Künstler:innen anderer Disziplinen und interdisziplinäre Künstler:innen mit starkem körperlichem Zugang sowie an Künstler:innen, die mit Text, Sprache, Stimme und Bewegung arbeiten möchten.
Zugänglichkeit
Der Workshop richtet sich an erfahrene und fortgeschrittene Tänzer:innen und Künstler:innen. Die Arbeit basiert auf Scores und Improvisation; die Teilnehmer:innen werden angeleitet und ermutigt, innerhalb ihrer Fähigkeiten und Bewegungsreichweiten zu arbeiten und nach ihren eigenen Ausdrucksmöglichkeiten zu suchen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Wie formt Bewegung die Art und Weise, wie wir denken, sprechen und wahrnehmen? Wie bewegt dich Freiheit? Wie bewegst du Zeit – oder Empathie? Und wie verliebst du dich eigentlich?
Dieser Workshop erforscht das Zusammenspiel von Tanz, Sprache, Wahrnehmung und Denken. Zwischen Studiolab und Instant Composition angesiedelt, nähern sich die Teilnehmer:innen Schreiben, Sprechen und Bewegung als sich gegenseitig transformierende Praktiken. Text wird körperlich. Bewegung wird artikuliert.
Durch strukturierte Improvisationen sowie Schreib- und Hör-Scores üben die Teilnehmer:innen, gleichzeitig zu sprechen und zu tanzen. Bewegung erzeugt Sprache – und Worte entstehen aus dem Tanz. Bilder und Vorstellungskraft wirken als Katalysatoren, um unterschiedliche körperliche Qualitäten und persönliche Bewegungs-Vokabulare zu entdecken.
Die Stimme spielt eine zentrale Rolle im Prozess. Die Teilnehmer:innen erkunden ihr gesamtes Spektrum: Gedanken artikulieren, während sie in Bewegung sind, mit Rhythmus und Kontinuität spielen und Text in abstrakten stimmlichen Ausdruck verwandeln. Die Stimme wird zum Material – Klang, Textur, Vibration – und erweitert den Körper in den Raum.
Auf Grundlage von Anna Marias Forschung zu Sprache, Rahmung und verkörperter Kognition führt der Workshop kompositorische Werkzeuge ein, die sich auf die „bewegend-sprechende Performer:in“ konzentrieren. Der Körper wird zum Übersetzer von Metaphern und zum Dekonstrukteur von Bedeutung – er emotionalisiert das Rationale und rationalisiert das Emotionale.
Die Teilnehmer:innen wählen gemeinsam die Konzepte, die sie erforschen möchten, und arbeiten sie durch verkörperte Forschung auf. Metaphern werden buchstäblich als choreografische Aufgaben genommen: Was bedeutet es, sich zu „verlieben“? Wie tragen wir „Verantwortung“? Durch die Übersetzung von Metapher in Aktion werden abstrakte Ideen zu greifbaren körperlichen Erfahrungen.
Der Prozess ist improvisationsbasiert, reflektiv und kompositionsgetrieben, kombiniert Solo- und Gruppen-Konstellationen mit geführten Rahmenbedingungen und Echtzeit-Entscheidungen. Die geteilten Werkzeuge können die künstlerische Praxis der Teilnehmer:innen öffnen und vertiefen.
Dieser Workshop richtet sich an professionelle Tänzer:innen, Performer:innen, Choreograf:innen und Praktizierende, die an der Beziehung zwischen Körper und Text interessiert sind – sowie an jene, die Sprache als Material, Stimme als Erweiterung und Reflexion als verkörperte Handlung verstehen möchten.
Aufbau:
Warm-up: Fokus auf Wahrnehmung, alle Sinne öffnen, Körper aktivieren, Energie und Herzschlag erhöhen, schwitzen, den Körper „leeren“, um einen Zustand von Konzentration, Aktivierung und Aufmerksamkeit zu erreichen
Aufgaben- und Score-basierte Improvisationsarbeit
Bewegung
Schreiben und Zeichnen
Inhalte teilen
Kurze Diskussionen und Feedback
Cool-down und Abschlussroutine
Bitte bring bequeme Kleidung, eine Wasserflasche und ein Notizbuch mit.
Aufgrund der theoretischen Grundlagen und der Vielfalt der wechselnden Praktiken richtet sich dieser Workshop an fortgeschrittene Tänzer:innen, die an Forschung und Praxis interessiert sind. Bewegungsbegeisterte, Tänzer:innen und Künstler:innen, die den Druck „kreativ sein zu müssen“ loslassen möchten und entdecken wollen, dass Kreativität bereits passiert – in der Art, wie sie sehen, hören und eine Linie durch den Raum verfolgen.
Am Ende der Woche werden die Teilnehmer:innen über ein Repertoire an Wahrnehmungspraktiken verfügen. Mehr noch: Sie werden erfahren haben, was es bedeutet, in Bewegung zu denken – und erkennen, dass Denken in Bewegung gleichbedeutend mit Denken in Linien ist.
Zugänglichkeit
Die Arbeit kann angepasst werden. Teilnehmer:innen können innerhalb ihres eigenen Bewegungsspielraums oder Zeitgefühls teilnehmen. Diskussionen finden auf Englisch statt. Zeichnen umfasst das Halten von Stiften. Tische können bei Bedarf genutzt werden. Die meisten Übungen kommen ohne Musik aus und basieren auf dem Sehsinn.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Es gibt nur eine Linie, die ständig ihre Form und ihr Feld verändert. Linien haben daher keine Anfänge oder Enden. Eine Linie kann als Gedanke beginnen – als Bild davon, wohin du als Nächstes gehen möchtest. Sie gleitet in eine Bewegung deiner Hand. Jemand auf der anderen Seite des Raumes liest diese Geste als eine Art Musik. Sie wird in der Luft nachgezeichnet. Sie wird zu einer Zeichnung. Diese Zeichnung bewegt sich später durch deine Wirbelsäule. Eine Linie, die ständig ihre Form verändert. Genau das werden Teilnehmer:innen üben. Nicht Linien als geometrische Formen, sondern Linien als das, wie sie Wahrnehmung erfahren – die unsichtbaren Fäden zwischen ihnen und der Umgebung, zwischen einem Stück Soulmusik und der Zeit, zwischen einer Markierung in einer Höhle vor 40.000 Jahren und der Bewegung, die sie noch heute fordert.
Was du tun wirst: Jeden Tag durchlaufen Teilnehmer:innen eine Reihe von Praktiken – basierend auf Michaels PhD-Forschung zu „Embodied Lines“. Durch die Kategorisierung von Linien in drei Bereiche – imaginär, körperlich und wahrgenommen – können sie analysieren, wie der Körper mit Linien interagiert, wie diese Interaktionen Bewegung erzeugen und wo es Bereiche gibt, in denen die Grenzen weniger klar sind. Sie werden entdecken, dass Linien nicht nur ein einfaches visuelles Element in der Kunst sind, sondern eine Plattform für den Dialog zwischen Belebtem und Unbelebtem bieten.
Die Teilnehmer:innen arbeiten mit:
Körpern und Architektur nachzeichnen – die Linien des Raumes wirken lassen und als Linie-Macher:in auf das reagieren, was bereits gegeben ist.
Fast-Berührung – im peripersonalen Raum spielen, dem geladenen Feld kurz vor dem Kontakt, wo imaginierte Linien zu gefühlten Linien werden.
Linienlandschaften zeichnen – Bewegung und Klang in Materialien nachzeichnen.
Soulmusik – Musik und Stimme übersetzen.
Über Domänen hinweg übersetzen – eine Linie von imaginär zu körperlich zu wahrgenommen gleiten lassen.
Die Teilnehmer:innen bewegen sich zwischen Solo-, Duett- und Gruppenexplorationen, Übungen zur Aufmerksamkeit, Zeichnen und Gruppenreflexion, mit täglich wechselnden Aufgaben. Einige Aufgaben sind meditativ, andere spielerisch und schweißtreibend. Immer wird gemeinsam reflektiert: Was ist dir aufgefallen? Welche Linie hat dich durchdrungen? Wie choreografiert uns die Welt, wenn wir aufhören, interessant sein zu wollen?
Zum Thema Berührung: Dies ist kein Contact-Improvisation-Kurs. Berührung ist möglich, aber nicht zentral. Wenn Berührung zwischen Tänzer:innen entsteht, ergibt sie sich aus der Improvisation, nicht aus festgelegten Aufgaben, und du kannst jederzeit frei in oder aus einer Interaktion treten.
Warum das wichtig ist: Als Tänzer:innen wurden wir darauf trainiert, Linien als etwas zu betrachten, das wir selbst machen – Formen, die getroffen werden müssen. Aber der Physiker Richard Feynman erinnert uns: „Eine Linie ist nichts Definitives. Sie ist, glauben Sie es oder nicht, weder jedes Objekt noch unsere Wahrnehmung.“ Linien existieren nicht in der Welt. Sie entstehen im Zusammentreffen der Welt und unserer Wahrnehmung. Das bedeutet, dass es bei der Improvisation nicht mehr darum geht, etwas zu erfinden, sondern darum, etwas aufzunehmen und darauf zu reagieren. Die Umgebung choreografiert dich. Deine Aufgabe ist es, wahrzunehmen.
Aufbau:
Aufwärmen
Solo-, Duett- und Gruppenimprovisation
Reflexion und Theorie
Bewegung mit Zeichnen
Abkühlen
Die Formate wechseln täglich
Der Workshop richtet sich sowohl an Tänzer:innen als auch an Nicht-Tänzer:innen. Für Tänzer:innen bietet er Unterstützung für ihre physische Struktur und Tanzkarriere. Nicht-Tänzer:innen sollten an Yoga interessiert sein – nicht unbedingt in der meditativen Form, sondern eher körperlich ausgerichtet.
Zugänglichkeit
Bei Bedarf wird empfohlen, eine Begleitperson zur Unterstützung mitzubringen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Yoga Ballet ist eine von Marcia Haydée entwickelte Technik, die Yoga, östliche Bewegungspraktiken und klassisches Ballett miteinander vereint. Dehnung, Gleichgewicht, Konzentration und Energiefluss werden durch die Verbindung von Übungen mit der Atmung verbessert. Dies stimuliert das Nervensystem und öffnet Energiekanäle. Mit Sauerstoff und Nährstoffen angereichertes Blut versorgt die Muskulatur, löst Spannungen und ermöglicht eine größere Bewegungsreichweite. Bei jeder Übung wird besonders auf die Wirbelsäule und die Aktivierung der Muskelfasern geachtet.
Aufbau:
Kurze Meditation
Aufwärmen
Arbeit an der Hüfte
Sonnengrüße
Dehnübungen
Übungen in Paaren
Entspannung
Sabine Parzer:
Rooted Exuberance and Structural Arcs
Contact Improvisation & Composition
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an Teilnehmer:innen mit grundlegender Erfahrung in Contact Improvisation (CI) und Instant Composition. Erwartet wird ein Verständnis der CI-Prinzipien, die Fähigkeit, Gewicht bewusst zu teilen, mit dem Zentrum zu arbeiten und über zuhörendes Berühren zu kommunizieren. Erfahrung in Solo-, Duett-, Trio- und Ensemble-Improvisation ist von Vorteil.
Zugänglichkeit
Tänzer:innen aller Formen, Größen und Fähigkeiten sind willkommen. Die Arbeit beinhaltet Berührung, Gewichtsteilung und teilweise akrobatische Elemente.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In diesem Workshop liegt der Fokus auf den technischen und kompositorischen Qualitäten von Contact Improvisation in Verbindung mit der Fähigkeit, im Fluss des eigenen Tanzes zu bleiben. Holistic Dance ist ein Ansatz, den Sabine entwickelt hat und umfasst Modalitäten wie Contact Improvisation, Authentic Movement, Somatics, Ecosomatics und Komposition.
Die Teilnehmer:innenn konzentrieren sich auf die Fertigkeiten und Techniken von CI im Zusammenhang mit Komposition, räumlicher Wahrnehmung, verschiedenen Gruppenformationen sowie Soloarbeit innerhalb eines Duetts. Viele Contact-Duette erzeugen eine schöne Verbindung zwischen den beiden Beteiligten, zeigen jedoch wenig Präsenz im Raum oder bei Risikoelementen. Andere Tänze sind das Gegenteil: hohes Risiko, Adrenalin, aber wenig Zuhören, Bewegungsklang und kompositorische Vielfalt. In diesem Workshop erweitern die Teilnehmer:innen die Vielfalt an kompositorischen und technischen Fähigkeiten, die einen wirklich spannenden und verbundenen Tanz ausmachen.
Wie kann man beides einladen – hohes Risiko, Kopfstand, Gleichgewichtsverlust, Fallen, Raumdurchquerung, Heben und Gehaltenwerden und gleichzeitig gestische, kompositorische Elemente, verschiedene Geschwindigkeiten, Levels, Bewegungsqualitäten und Körperbewusstsein integrieren?
Teilnehmer:innen arbeiten an:
Heben und Gehaltenwerden auf verschiedenen Levels
Training der Landetechniken und Reflexe
Dreidimensionalität für Reisen, Unterstützen und Komposition
Erkennen und Ausweiten von Grenzen (wenn passend)
Kompositorische Elemente wie Gestik, Wiederholung, Thema und Variation
Definition von Solo-Material innerhalb eines Contact-Duetts
Der Fokus liegt auf den Duetten und darüber hinaus, um Fähigkeiten zu verfeinern, gemeinsam zu forschen und in die Tiefe der Bewegungs- und Performance-Möglichkeiten dieser faszinierenden Improvisationsform einzutauchen. Über die Tage hinweg werden die Teilnehmer:innenn füreinander performen und aus einer Haltung der Neugier und Exploration beobachten.
Aufbau:
Aufwärmen: solo oder in Paaren
Unterstützung von Ausrichtung (Alignment) und Verbindung von Körper und Geist
CI-Technik: vermischt mit kompositorischen Scores
Performance und Beobachtung
Üben von Scores und Fertigkeiten
Bitte bringe ein Notizbuch und gegebenenfalls Knieschoner mit.
Dieser Workshop erfordert keine Vorkenntnisse im Tanz oder besondere körperliche Fähigkeiten. Alle sind willkommen.
Zugänglichkeit
Die Praxis ist vollständig adaptierbar. Die Teilnehmer:innen sind jederzeit eingeladen, auf ihren Körper zu hören und die Intensität entsprechend anzupassen. Sanftere, langsamere oder auch im Sitzen ausgeführte Varianten werden durchgehend angeboten. Der Fokus kann je nach Bedarf stärker auf bewusstes Atmen, feine Bewegungen oder den inneren Energiefluss gelegt werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Wenn Atem und Bewusstsein eins werden, verbindet man sich mit der Lebensenergie – Prana. Wenn Atem und Tanz eins werden, berührt man das ewige Jetzt des Seins. Breathwavedance ist das intime Zusammentreffen von Atem und Tanz, von Prana und Klang, von sich selbst und dem intelligenten Puls des eigenen Körpers. Wenn wir atmen, atmen auch die Zellen. Das Universum atmet – ein- und aus, schnell und langsam, sanft und wild.
In diesem Workshop verschmelzen bewusstes Atmen und intuitive Tanzbewegung zu einer einzigen, pulsierenden Bewegung. Du wirst erfahren, wie:
Tiefes, verbundenes Atmen durch den Körper fließt
Sanfte und wilde Rhythmen dich tragen und zugleich frei machen
Das Bewusstsein sich ausdehnt – von der Haut bis in die tiefsten Zellschichten
Blockaden sich lösen und pure Lebendigkeit zurückkehrt
Du atmest. Du tanzt. Du erinnerst dich: Du lebst im Rhythmus. Du bist Energie im Fluss. Du tanzt den Atem im Raum.
Die Teilnehmer:innen bewegen sich allein, zu zweit, zu dritt oder in kleinen Gruppen und nutzen sanfte, achtsame Berührungen, um die Sinneswahrnehmung und das innere Bewusstsein zu unterstützen und zu vertiefen. Breathwavedance schöpft aus verschiedenen Disziplinen – Tanz, integrative Atemarbeit, Tantra, schamanische Praktiken und andere transformierende Erfahrungen – und zeigt, dass Tanz Atem in Bewegung ist: eine Brücke zu dem unsichtbaren Raum, zu dem wir alle gehören.
Es ist eine intime, tief transformierende Erfahrung!
Aufbau:
Erforschung des Atems: auf dem Boden, stehend und in Bewegung
Verbindung von Atem und Tanz
Entwicklung des eigenen freien Tanzes
Dauer
Mo 3.8.2026 - Fr 7.8.2026
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal B Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Du brauchst keine Vorkenntnisse im Tanz oder besondere körperliche Fitness. Auch Menschen über 60 sind herzlich eingeladen mitzumachen!
Zugänglichkeit
Die Bewegungen sind vollständig adaptierbar. Die Teilnehmer:innen sind jederzeit eingeladen, auf ihren Körper zu hören und die Intensität entsprechend anzupassen. Sanftere, langsamere oder auch im Sitzen ausgeführte Varianten werden durchgehend angeboten. Der Fokus kann je nach Bedarf stärker auf bewusstes Atmen, feine Bewegungen oder den inneren Energiefluss gelegt werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Zu spät um mit modernem Tanz anzufangen? Schon lange nicht mehr trainiert? Das macht nichts! Eine Chance zum Wiedereinstieg in den Tanz oder ihn überhaupt zum ersten Mal zu entdecken. Wie wäre es damit? Sich überraschen lassen von den unendlichen Möglichkeiten des Körpers in jedem Alter. Die vielfältigen Fähigkeiten des Gehirns entdecken und sich Sequenzen in Raum und Zeit merken? Lust auf eine kurze Choreografie? Die Inhalte des Workshops sind: Beweglichkeit des Körpers, Spaß an neuen Schritten und Koordination sowie Elemente aus modernen Tanztechniken. Leicht aber fordernd. Ein Hauch von Bühne und Freude, Entdeckungen und lustige tänzerische Überraschungen.
Dieser Workshop erfordert keine Vorkenntnisse im Tanz oder besondere körperliche Fähigkeiten und richtet sich an Teilnehmer:innen ab 60.
In bestimmten Momenten bewegen sich die Teilnehmer:innen gemeinsam als Gruppe im Raum. Einige Sequenzen beinhalten schnellere Rhythmen oder dynamische Elemente, die ein grundlegendes Mindestmaß an körperlicher Mobilität im Raum erfordern.
Zugänglichkeit
Die Praxis ist vollständig adaptierbar. Die Teilnehmer:innen sind jederzeit eingeladen, auf ihren Körper zu hören und die Intensität entsprechend anzupassen. Sanftere, langsamere oder auch im Sitzen ausgeführte Varianten werden durchgehend angeboten. Der Fokus kann je nach Bedarf stärker auf bewusstes Atmen, feine Bewegungen oder den inneren Energiefluss gelegt werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dance for Health verbindet die fünf Wandlungsphasen der chinesischen Medizin (Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer) mit Elementen aus Tanz und Körperarbeit. Die durch Tanz aktivierte Balance fördert gemeinsam mit weiteren Techniken den Energiefluss. Mit jedem Element erforschen wir die Faktoren und Aspekte, die sich auf den Energiefluss auswirken. Wann fließt die Energie frei und wann nicht? Auf welcher Ebene könnte die Blockade sein und welche Möglichkeiten haben wir, den Energiefluss zu harmonisieren?
Dance for Health ist Energiearbeit, die durch Tanz und anderen Methoden auf sanfte Weise die Befreiung von energetischen Blockaden auf verschiedenen Ebenen unterstützt.
Die Entdeckung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und von Touch for Health half Fabiana, sich rasch zu erholen, die tiefe Verbindung zu Tanz neu zu entdecken und beide Welten miteinander zu verbinden.
Fabiana gibt einen kurzen Überblick über die Fünf Elemente (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser), ihre Verbindungen zu bestimmten Körperbereichen, Meridianen sowie zu emotionalen Faktoren, die den Energiefluss blockieren oder freisetzen können.
Die Teilnehmer:innen erforschen durch theoretische Einblicke und praktische Übungen – solo, in Paaren oder in Gruppen. Einige beinhalten sanften körperlichen Kontakt. Alle Übungen sind als Einladungen zu verstehen – bitte übernimm volle Verantwortung für deine Teilnahme und respektiere deine persönlichen Grenzen.
Empfohlene Kleidungsfarben für jeden Tag
Montag: Orange oder Braun
Dienstag: Schwarz oder Weiß
Mittwoch: Blau oder Schwarz
Donnerstag: Grün
Freitag: Rot
Stéphane Peeps:
Houseroom – House Dance History Practice
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop ist offen für alle. Bring gute Vibes mit!
Zugänglichkeit
Der Workshop basiert größtenteils auf Schrittarbeit. Er ist tendenziell sehr dynamisch und arbeitet mit lauter Musik. Alle sind willkommen, mitzumachen, den Workshop auszuprobieren oder einfach die groovigen Sounds zu genießen!
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Houseroom ist ein Vortragsformat, das Peeps in den letzten Jahren entwickelt hat, und bietet eine Einführung in die Geschichte des House Dance. Dieser immersive Workshop widmet sich den Grundlagen, der Kultur und dem Spirit von House Dance. Der Workshop beginnt mit einem theoretischen Teil, der Einblicke in die Ursprünge und Entwicklung des Stils gibt – durch Vorträge, Videobeispiele, gemeinsames Musikhören und eine offene Fragerunde.
Anschließend sind die Teilnehmer:innen eingeladen, dieses Wissen durch Bewegung zu verkörpern – mit Solo- und Gruppenübungen, angeleiteter Erforschung und Choreografie. Der Fokus liegt dabei durchgehend auf der Entwicklung von Musikalität, Freiheit, Verbindung und – vor allem – DEM GROOVE.
Aufbau:
Theorie
Bewegung
Solo- und Gruppenübungen
Angeleitete Erkundung
Choreografie
Dieser Workshop ist offen für alle. Bring gute Vibes mit!
Zugänglichkeit
Der Workshop basiert größtenteils auf Schrittarbeit. Er ist tendenziell sehr dynamisch und arbeitet mit lauter Musik. Alle sind willkommen, mitzumachen, den Workshop auszuprobieren oder einfach die groovigen Sounds zu genießen!
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop enthält das Lebensgefühl der späten 80er / frühen 90er und deckt die Basics und Grundvoraussetzungen für New Style HipHop ab. Mit dem Fokus auf Hype und New Jack Swing bietet dieser Workshop Möglichkeiten, eigene Grooves und einen persönlichen Stil beim Tanzen zu finden. Während Fortgeschrittene sich auf ein schweißtreibendes Training gefasst machen können, sind die Stunden für Anfänger:innen einfach gehalten. Der Workshop ist maßgeschneidert für alle Levels, gerade weil dieser Tanzstil den sozialen Aspekt begrüßt. Zusätzlich zur Technik ist dieser Workshop ein super Workout für diejenigen, die ihre Ausdauer und Kenntnisse verbessern wollen.
Aufbau:
Warm-up
Schritte
Choreografie
Partner:innen- und Gruppenarbeit und Übungen
Freestyle
Für alle, die neugierig sind und bereit, in einen sensiblen, tiefgehenden und direkten Zugang zu HipHop einzutauchen.
Zugänglichkeit
Physs’ Pädagogik basiert auf Inklusion und einer hohen Anpassungsfähigkeit. Bitte teile deinen Bedarf im Voraus dem Workshop Office mit, damit entsprechende Adaptierungen vor der Klasse geplant werden können.
Über den Workshop
Physs war schon immer eine wichtige Kraft und ist einer der inspirierendsten Tänzer, die Frankreich hervorgebracht hat. Von seiner Herangehensweise an Musik und Tanz bis hin zu seinem Engagement, seiner Leidenschaft und seiner Erfolgsbilanz beim Unterrichten, dem künstlerischen Schaffen und der Competition-Szene – all das macht ihn zu einer großen Inspiration für Tänzer:innen auf der ganzen Welt und verhilft der neuen Generation zu einem besseren Verständnis von Tanz.
In diesem Workshop vermittelt Physs die Grundlagen des HipHop und gibt Teilnehmer:innen, die neu in diesem Bereich sind, hilfreiche Werkzeuge an die Hand. Die Teilnehmer:innen tauchen in spezifische Techniken ein und arbeiten an ihrer Körperhaltung.
Aufbau:
Körperwahrnehmung
Aufwärmen
Übungen und Drills
Weitere Erklärungen
Arbeit mit Musik und Austauschen von Erfahrungen
Choreografie aus Physs’ Repertoire
Bitte bringe saubere Sneakers mit, die im Studio getragen werden können.
Für alle, die ihr Bewegungsrepertoire erweitern und die kreativen Möglichkeiten des Freestyles tiefer erkunden möchten. In diesem Workshop erwartet die Teilnehmer:innen ein roher Zugang zu HipHop.
Zugänglichkeit
Physs’ Pädagogik basiert auf Inklusion und einer hohen Anpassungsfähigkeit. Bitte teile deinen Bedarf im Voraus dem Workshop Office mit, damit entsprechende Adaptierungen vor der Klasse geplant werden können.
Über den Workshop
Physs war schon immer eine wichtige Kraft und ist einer der inspirierendsten Tänzer, die Frankreich hervorgebracht hat. Von seiner Herangehensweise an Musik und Tanz bis hin zu seinem Engagement, seiner Leidenschaft und seiner Erfolgsbilanz beim Unterrichten, dem künstlerischen Schaffen und der Competition-Szene – all das macht ihn zu einer großen Inspiration für Tänzer:innen auf der ganzen Welt und verhilft der neuen Generation zu einem besseren Verständnis von Tanz.
In diesem Workshop vertiefen die Teilnehmer:innen ihre Grundlagen im Freestyle und im kreativen Prozess, erweitern ihre Inspirationsquellen und lernen, sich freier innerhalb ihres eigenen Bewegungsrepertoires zu bewegen.
Aufbau:
Körperwahrnehmung
Aufwärmen
Übungen und Drills
Weitere Erklärungen
Arbeit mit Musik und Austauschen von Erfahrungen
Choreografie aus Physs’ Repertoire
Bitte bringe saubere Sneakers mit, die im Studio getragen werden können.
Bewertungen & Berichte Physs:
The Art of Freestyle
Kurs
Rachad:
House Dance
An wen richtet sich der Workshop?
Der Workshop ist offen für alle, erfordert jedoch ein gewisses Maß an Körperkontrolle.
Zugänglichkeit
House Dance basiert stark auf Footwork und Musikalität, und der Workshop wird körperlich sehr fordernd sein. Auch wenn Rachad kein Spezialist für Accessibility ist, versucht er, Anpassungen zu finden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Das Hauptziel dieses Workshops ist es, die Gewohnheit des „Zur-Spiegel-Wand-Tanzens“ zu durchbrechen und lineare Bewegung zu dekonstruieren. Mit Hilfe der Methode der „Cardinal Points“ lernen die Tänzer:innen, sich den Raum um sich herum wieder anzueignen und mehr Weite sowie räumliche Freiheit zu entwickeln. Ziel ist es, grundlegende Schritte in einen multidimensionalen Tanz zu verwandeln, der zugleich expansiv und unvorhersehbar ist.
Die Lehrphilosophie basiert auf der Überzeugung, dass Freiheit aus Struktur entsteht. Tänzer:innen sollen sich vom „Ausführen von Schritten“ hin zum „Navigieren in einer Landschaft“ bewegen. Rachad unterrichtet durch die Linse sozialer Tänze – wie Hip-Hop, House und Breaking – doch die Prinzipien der räumlichen Geometrie, die er vermittelt, sind universell. Die Teilnehmer:innen werden ermutigt, ihre eigenen Architekt:innen zu sein – indem sie den Boden und den Raum als Leinwand nutzen.
Berührung wird primär durch den Kontakt mit dem Boden und der Selbstwahrnehmung erforscht. Während der Fokus auf individueller räumlicher Navigation liegt, kann Berührung in bestimmten Übungen als „räumlicher Anker“ genutzt werden – etwa wenn die leichte Berührung einer Partner:in als Richtungsimpuls oder temporäres Hindernis dient. Die wichtigste „Berührung“ bleibt jedoch die bewusste Reibung und Gewichtsverlagerung mit dem Boden während der Floorwork-Übergänge.
Dieser Workshop ist nicht nur darauf ausgerichtet, eine Choreografie zu erlernen; es geht darum, eine mentale Karte zu entwickeln. Er richtet sich an Tänzer:innen, die ihrer Freestyle-Praxis und Performance mehr Tiefe, Volumen und eine professionelle „3D“-Qualität verleihen möchten.
Aufbau:
Warm-up & somatisches Mapping: Mobilisierung der Gelenke und Visualisierung der zentralen Achse; Erdung des Körpers zur Vorbereitung auf multidirektionale Wechsel.
Across the floor (Basics & Richtungen): Erkundung von 8 Richtungen (Achsen + Diagonalen) mithilfe grundlegender Schritte wie Toprock und Pas de bourrée.
Amplituden-Exploration: Bewegungsbasierte Forschung mit Fokus auf dem Kontrast zwischen „eng/kompakt“ und „groß/ausdehnend“.
Floorwork & Ebenenintegration: Technische Arbeit an Übergängen zwischen Stand, Hocke und Boden, mit Fokus auf räumliche Weite.
Geführte Improvisation (Constraints): Hochintensive Übungen mit Richtungsbeschränkungen (z. B. „nur seitliche Bewegungen“), um kreative Problemlösung zu fördern.
Dynamische Kombinationen: Kurze Choreografien oder Sequenzen mit Fokus auf „Slow vs. Fast“-Dynamiken zur Kontrolle im 3D-Raum.
Cool-down: Dehnen und Integration; Beruhigung des Nervensystems bei gleichzeitiger Reflexion der im Workshop erkundeten „räumlichen Karte“.
Bitte bring eine Wasserflasche und einen offenen Geist mit.
Petra Ried & Astrid Weger-Purkhart:
Dance Teacher Training - Choreography with Young People
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an alle Lehrkräfte sowie an alle, die sich für kreative Fächer wie Tanz, Musik, Bewegung, Sport und Theater interessieren, insbesondere an Lehrkräfte der Sekundarstufe. Alle Level und Schwerpunkte sind willkommen.
Zugänglichkeit
Alle, die Tanz unterrichten oder unterrichten möchten, sind eingeladen. Die kreativen und tanzpraktischen Aufgaben konzentrieren sich auf methodische und didaktische Ansätze und müssen nicht vollständig aktiv mitgemacht werden – auch die Beobachtung ist ein wertvoller Teil des Prozesses.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Wie kann ich mit einer Schulklasse ein eigenes Tanzstück entwickeln?
Anhand zeitgenössischer Tanztechniken entwickeln die Teilnehmer:innen Choreografien aus selbst erarbeitetem Bewegungsmaterial. Sie erproben Themen, Räume und Musik, die für Jugendliche geeignet sind, und übersetzen diese in szenische Formen. Die Ideen werden in die Komposition eingebunden und in Modulen zu einer Choreografie zusammengesetzt.
Unabhängig vom jeweiligen Tanzniveau und der Altersgruppe, mit der die Teilnehmer:innen arbeiten, werden Methoden und Techniken vermittelt, um Jugendliche anzuleiten, Bewegungen zu beobachten und frische Choreografien zu entwickeln.
Nach ihrem Workshop im Jahr 2025 kehren Petra und Astrid dieses Jahr mit neuen Inhalten zurück.
Aufbau:
Anatomisch bewusstes und spielerisches Warm-up
Ansprechendes Bewegungsmaterial für junge Tänzer:innen
Methodisch strukturierte Tanzübungen
Partner:innen- und Gruppenaufgaben zur Bewegungsimprovisation
Anwendung und Variation von Kompositionswerkzeugen
Für alle! Dieser Workshop könnte besonders für Menschen aus sozialen Bewegungen, Aktivist:innen und Pädagog:innen interessant sein, die ihre eigene sowie die somatische Kompetenz anderer erweitern möchten, im Wissen, dass dies kollektiven Widerstand unterstützen kann.
Es ist keine tänzerische Vorerfahrung notwendig, jedoch ist eine Offenheit für Bewegung und das Zusammensein mit anderen in kollektiven Kämpfen von Vorteil.
Zugänglichkeit
Es sind keine Vorkenntnisse im Tanz erforderlich. Wenn du Interesse hast teilzunehmen und spezifische Bedarfe oder Fragen zur Zugänglichkeit hast, melde dich gerne, damit Maria dir mitteilen kann, wie die Praxis dich aufnehmen kann.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In diesem Workshop bietet Maria F. ein Repertoire an Tänzen und Scores an, die aus der zeitgenössischen Tanzpraxis stammen und so abgewandelt wurden, dass sie in Gemeinschaftsprojekten, aktivistischen Räumen und queeren Spielplätzen als Technologien zur gegenseitigen Bestärkung und Verbindung dienen.
Der Workshop beginnt immer mit dem „Landing“ (Ankommen) sowie mit Bewusstsein und Dankbarkeit für die Chance, die Energien und die Lebendigkeit der anderen aufzunehmen. Es wird ein Raum füreinander gehalten – in einem „Brave Space“ (mutigen Raum), in dem Tanz als eine göttliche Form des Ungehorsams betrachtet wird.
Die Teilnehmer:innen beginnen mit einem Warm-up, das den Körper auf seine Pulsierung einstimmt, das Bindegewebe mobilisiert und die innere Wahrnehmung sowie die körperliche Formung durch Atem und Schwerkraft sensibilisiert. Berührung wird eingesetzt, um eine erweiterte Körpererfahrung zu unterstützen, wobei die Anleitungen sehr präzise gegeben werden. Die „Tanzgebete“ sind teils Übungen, die sich zu dynamischen Meditationen entwickeln – sowohl aktivierend/ekstatisch als auch beruhigend/regenerativ – und oft etwa eine Stunde dauern (z. B. „Flying Carpet“, „Totentanz“). Andere Male handelt es sich um kürzere Praktiken (z. B. „Influencer Dance“, „Technodrift“). Es sind keine spezifischen tänzerischen Fähigkeiten erforderlich, jedoch eine gewisse körperliche Ausdauer oder Vertrautheit mit Körperarbeit (beschleunigte Atmung, Rollen am Boden, Berührung anderer).
Wenn du Interesse und spezifische Bedarfe hast, melde dich gerne – Maria kann dir erklären, wie die Praxis dich aufnehmen kann. Wenn du Bewegung, Tanz und „Gebet“ liebst und lieber am Rand teilnehmen möchtest, schreibend, zeichnend oder strickend, kannst du den Workshop auch auf diese Weise nutzen: als Begleitung dieser Tanzgebete, im Mitdriften, Kommen und Gehen.
Aufbau:
Ankommen im Kreis
Einstimmen in Solo-, Duo- und Triopraxis
Erklärung der „Tanzgebete“ und ihrer Entstehungskontexte
Praxis
Integration durch Zeichnen oder Schreiben
Der Countertechnique Advanced Workshop richtet sich an professionelle Tänzer:innen und Performer:innen, die mehr über Countertechnique lernen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnehmer:innen sollten Neugier mitbringen und bereit sein, sich körperlich voll einzubringen.
Der Workshop heißt ausdrücklich Tänzer:innen mit unterschiedlichen tänzerischen Hintergründen willkommen! Erwartet werden Erfahrung im professionellen Tanztraining, ein Verständnis für Koordination sowie die Fähigkeit, Übungen und Bewegungsphrasen zu behalten.
Countertechnique arbeitet mit strukturierten, festgelegten und teilweise offen-explorativen Übungen, die den Körper aufwärmen, auf komplexere Bewegungen vorbereiten und schrittweise eine kurze Bewegungsphrase aufbauen, die sich im Laufe jeder Einheit entwickelt. Der Workshop beinhaltet dynamische Fortbewegung im Raum, Wechsel zwischen Ebenen (von aufrechtem Tanz zu Floorwork und zurück), Drehungen sowie häufige Richtungswechsel. Ein besonderer Fokus liegt darauf, nicht nur Formen zu kopieren, sondern die Prinzipien der Countertechnique anzuwenden: dynamisches Gleichgewicht, Bewegung aus einer persönlichen körperlichen Erfahrung und dem Verständnis der eigenen Anatomie heraus sowie die Verbindung von kognitiven und physischen Prozessen im Tanz.
Zugänglichkeit
Der Workshop ist auf eine größere Anzahl von Teilnehmer:innen ausgelegt und arbeitet mit hoher Energie, Geschwindigkeit und vielen Richtungswechseln.
Für Tänzer:innen und Performer:innen mit Behinderungen, die an Countertechnique und diesem Workshop interessiert sind, wird empfohlen bereits bei der Anmeldung Bedarf anzugeben und über ImPulsTanz Kontakt mit Eva-Maria aufzunehmen. So können spezifische Anforderungen und mögliche Anpassungen im Vorfeld mit ihr geklärt werden.
Eva-Maria hat bisher noch keine Erfahrung damit, diesen Workshop mit professionellen Tänzer:innen und Performer:innen mit Behinderungen durchzuführen, ist jedoch daran interessiert, entsprechende Möglichkeiten zu entwickeln. ImPulsTanz bietet hierfür einen geeigneten Rahmen und sie ist offen dafür, gemeinsam mit den Teilnehmer:innen durch Austausch und Feedback Anpassungen zu erarbeiten.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Countertechnique® bietet Werkzeuge für Körper und Geist, um den Anforderungen der Tanzpraxis des 21. Jahrhunderts zu begegnen. Es ist ein Bewegungssystem, das Tänzer:innen dabei unterstützt, über den tanzenden Körper nachzudenken und Informationen in Handlung umzusetzen.
Der Countertechnique Workshop ist ein Training in zeitgenössischer Tanztechnik. Er dehnt, koordiniert und stärkt den Körper und ermöglicht es Tänzer:innen größer, fließender und räumlicher zu tanzen, Ausdauer aufzubauen und sich frei zu bewegen. Die Einheiten beginnen mit einer wiederkehrenden Abfolge von Übungen, durch die die Prinzipien der Countertechnique im Detail erforscht werden können. Der zweite Teil der Stunde besteht aus variablen Elementen und arbeitet auf üppige Bewegungssequenzen hin, oft mit Sprüngen am Ende. Die Praxis führt dazu, dass Tänzer:innen weniger Energie verbrauchen, die Angst vor Risiken verlieren und schneller in Richtungswechseln werden.
Durch das kontinuierliche und aufeinanderfolgende Ausrichten einzelner Körperteile im Raum voneinander weg ermöglicht Countertechnique dem Körper, mit einem sich ständig verändernden dynamischen Gleichgewicht zu arbeiten. Das reduziert die Belastung der gesamten Körperstruktur und kann jederzeit angepasst werden.
Im Unterricht werden die verschiedenen Werkzeuge schrittweise vermittelt – wobei der Fokus stets auf dem Erleben und der Freude an veränderter Bewegung liegt, nicht auf einem rein intellektuellen Verständnis. Tänzer:innen werden dazu angeregt, eigenständig Zusammenhänge und Lösungen zu entdecken, weniger zu bewerten und auf gesunde Weise mit Körper und Geist zu arbeiten.
Countertechnique wurde von Anouk van Dijk im Laufe ihrer 25-jährigen Karriere als Tänzerin, Choreografin und Pädagogin entwickelt. In kontinuierlichem Austausch mit ihren Tänzer:innen entstand daraus ein detailliertes theoretisches System und eine Unterrichtsmethode, die heute gemeinsam das Countertechnique-System bilden.
Aufbau:
Warm-up: Exploration, Improvisation mit anatomischen Informationen, Visualisierungen oder spezifischen Aufgaben
Strukturierte Übungen: werden über die Woche hinweg mit nur kleinen Variationen wiederholt und finden im Stand statt, um die Prinzipien der Countertechnique im Detail zu erforschen
Übungen durch den Raum und „across the floor“: mit komplexerer Koordination, Schwung und Gewichtsverlagerung auf den Beinen, Entwicklung von räumlichem Bewusstsein in verschiedene Richtungen und Ebenen
Alle Einheiten bauen schrittweise auf eine üppige Bewegungsphrase am Ende jedes Tages hin, teilweise mit Sprüngen und Drehungen
Valentina Schisa & Elisabetta Violante:
Language and Creative Material
I Believe in Bodies – Ismael Ivo
An wen richtet sich der Workshop?
Der Workshop hat das Ziel, das künstlerische Erbe von Ismael Ivo weiterzugeben. Die Teilnehmer:innen sollten über eine grundlegende technische Basis und eine entsprechende körperliche Vorbereitung verfügen. Diversität innerhalb der Gruppe ist ausdrücklich willkommen.
Zugänglichkeit
Valentina und Elisabetta sind der Meinung, dass Tanz für alle ein Moment gemeinsamer Freude sein sollte. Gleichzeitig sind sie sich ihrer eigenen Grenzen in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen bewusst. Aus diesem Grund empfehlen sie in manchen Fällen den Beginner Workshop, da dieser sanfter und zugänglicher ist.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Valentina und Elisabetta waren elf Jahre lang, von 2008 bis 2019, Choreografie-Assistentinnen und Solotänzerinnen von Ismael Ivo. In all diesen Jahren haben sie Seite an Seite den Stil und die Kompositionstechnik des brasilianischen Choreografen erforscht und seine Lehren aus erster Hand gelebt. Im Laufe der Jahre hat er Hunderte junger Tänzer:innen ausgebildet, um sie zur Professionalität zu führen. Elisabetta und Valentina haben diesen Weg selbst mit ihm beschritten. Jedes Jahr hielt Ismael bei ImPulsTanz einen Open-Level-Workshop ab – für ihn eine große Inspiration und Quelle kreativer Energie.
Dieser Workshop ist so konzipiert, dass jede:r – egal mit welchem Hintergrund und Erfahrungen – mit der Trainingsmethodik von Ismael Ivo in Berührung kommen kann. Es ist ein grundlegender Technikunterricht, der von Ivos Vokabular inspiriert ist. Wir probieren gemeinsam einige Improvisationstools aus, die die Grundlage für viele von Ivos Shows waren, und versuchen, die Essenz und Schönheit der Kunst dieses Maestros zu vermitteln, der die Seele und das schlagende Herz dieses Festivals war.
Aufbau:
Warm-up
Originale Technikübungen aus Ismael Ivos Workshops
Floorwork
Improvisation
Repertoire
Cool down
Valentina Schisa & Elisabetta Violante
Methodology, Language and Repertory of Ismael Ivo
Constant Instinct
An wen richtet sich der Workshop?
Der Workshop hat das Ziel, das künstlerische Erbe von Ismael Ivo weiterzugeben. Die Teilnehmer:innen sollten über eine grundlegende technische Basis und eine entsprechende körperliche Vorbereitung verfügen. Diversität innerhalb der Gruppe ist ausdrücklich willkommen.
Zugänglichkeit
Valentina und Elisabetta sind der Meinung, dass Tanz für alle ein Moment gemeinsamer Freude sein sollte. Gleichzeitig sind sie sich ihrer eigenen Grenzen in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen bewusst. Aus diesem Grund empfehlen sie in manchen Fällen den Beginner Workshop, da dieser sanfter und zugänglicher ist.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Valentina und Elisabetta waren elf Jahre lang, von 2008 bis 2019, Choreografie-Assistentinnen und Solotänzerinnen von Ismael Ivo. In all diesen Jahren haben sie Seite an Seite den Stil und die Kompositionstechnik des brasilianischen Choreografen erforscht und seine Lehren aus erster Hand gelebt.
Dieser Workshop ermutigt Tänzer:innen dazu, ihre Tanztechnik durch dynamische Übungen und Sequenzen zu stärken. Dadurch werden neue Wege entdeckt, die zu einem multitaskingfähigen Körper führen, der bereit ist, anzugreifen und zu reagieren. Die Improvisation spielt eine grundlegende Rolle und trägt dazu bei, die eigene Einzigartigkeit und Individualität auszudrücken. Die Teilnehmer:innen analysieren zentrale Elemente seiner Methodik und studieren sein Repertoire.
Aufbau:
Warm-up
Originale Technikübungen aus Ismael Ivos Workshops
Floorwork
Improvisation
Repertoire
Cool down
Verena Schneider & Arne Mannott:
circus arts X dance
An wen richtet sich der Workshop?
Der Workshop richtet sich an alle, die an interdisziplinärer Arbeit an der Schnittstelle von Zirkus und Tanz interessiert sind – Performer:innen, Tänzer:innen, Zirkuskünstler:innen und körperbasierte Praktizierende, die ihre Praxis im Austausch mit einer anderen Disziplin reflektieren und weiterentwickeln möchten. Erfahrung in mindestens einer der beiden Disziplinen ist von Vorteil. Gleichzeitig ist keine spezifische stilistische Ausrichtung erforderlich – nur Offenheit.
„Zirkus – es gibt viele Wege, sich dem zu nähern, was Zirkus ist. Man könnte sagen, dass Zirkus eine Form ist, in der der virtuose Körper im Zentrum steht. Doch ich möchte Virtuosität neu definieren. Was sich in den Formen des Zirkus ausdrückt, ist nicht die alte Vorstellung von Perfektion, sondern ein Verständnis menschlichen Handelns, das im Kern tragisch ist. Virtuosität ist nichts anderes als der Mensch, der vergeblich strebt, ‚arbeitet‘. Was im Ring erscheint, ist ein Kampf mit einem:r unsichtbaren Gegner:in – wobei das Ziel nicht darin besteht zu gewinnen, sondern zu widerstehen und nicht zu verlieren.“ – Bauke Lievens
Zugänglichkeit
Dieser Workshop kann bis zu einem gewissen Grad an die spezifischen Zugangsbedarfe der Teilnehmer:innen angepasst werden. Die Arbeit ist forschungsbasiert und durch konzeptuelle „Frames“ strukturiert, wodurch viele Übungen in unterschiedlichen physischen Intensitäten und Formaten zugänglich sind (z. B. stehend, sitzend, Arbeit mit Objekten, kompositorische oder beobachtende Aufgaben).
Unser Verständnis von Zirkus ist eine Aushandlung von Grenzen – individuellen und kollektiven. Der „Zirkus“ jeder teilnehmenden Person kann daher unterschiedlich aussehen. Risiko und Virtuosität sind Teil des thematischen Rahmens, müssen jedoch nicht über hohe körperliche Intensität erfahren werden, sondern können auch choreografisch oder konzeptuell erforscht werden.
Die Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen kann Teil des Prozesses sein. Verena und Arne sind keine Accessibility-Spezialist:innen, sind jedoch bemüht, klar zu kommunizieren, was jede Übung beinhaltet, und – wenn möglich – Alternativen anzubieten.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Zirkus trifft Tanz und Performance – drei Disziplinen, die sich jeweils auf ihre eigene Weise mit der Virtuosität und den unzähligen Ausdrucksmöglichkeiten des menschlichen Körpers auseinandersetzen. Der Workshop bringt Performer:innen, Tänzer:innen, Zirkuskünstler:innen und interessierte Teilnehmer:innen zusammen, um gemeinsam die Verbindung zwischen Zirkuskunst und Tanz zu erforschen. Der Fokus liegt auf Austausch, Experiment und der Entwicklung performativer und choreografischer Ansätze.
Ausgehend von Bauke Lievens’ Konzept der „tragischen Virtuosität“ – einem Körper, der nicht durch makellose Perfektion glänzt, sondern durch seinen beharrlichen Kampf mit Widerstand, Risiko und Unsicherheit – erforschen die Teilnehmer:innen Zirkus und Tanz als Handlung, Zustand und fortwährende Suche. Verena und Arne präsentieren ihre eigene Arbeit an der Schnittstelle von Handstandakrobatik und Tanz / Performance sowie Objektmanipulation. Durch praktische Übungen zu Risiko, Virtuosität, Balance, Spannung, Timing, Objektbeziehungen, wiederholbaren Scores und improvisatorischen Strukturen entwickeln die Teilnehmer:innen unter anderem kurze Soli und Duette. Ergänzende textliche Impulse und theoretische Austauschformate unterstreichen den forschungsorientierten Ansatz.
Der Workshop schafft einen Raum für gemeinsames und spielerisches Forschen, in dem sich Disziplinen nicht auflösen, sondern gegenseitig erweitern – durch Berührung, Reibung und das Aufzeigen neuer Möglichkeiten. Ziel ist die Bereicherung und Weiterentwicklung von Zirkuskunst und Tanz.
Verena und Arne verfolgen das Ziel, ein kollektives und zugleich individuelles Lernumfeld zu schaffen, in dem die Teilnehmer:innen dort ansetzen, wo sie stehen. Körperliche Berührung kann in bestimmten Übungen integriert werden (aus Sicherheitsgründen und zur Unterstützung des kreativen und technischen Lernens), steht jedoch nicht im Zentrum des Workshops und kann leicht angepasst oder ersetzt werden.
Aufbau:
Warm-up
Arbeit mit Scores / Prinzipien aus Zirkus- und Tanzpraxis
Theoretischer Austausch
Entwicklung von Choreografien
Teilen und Analysieren der Recherche
Bitte bringe einen oder mehrere Gegenstände aus der Bewegungsforschung mit Objekten und Material mit.
Odile Seitz-Walser:
BMC – The Heart – Mindfulness in Movement
An wen richtet sich der Workshop?
Offen für alle, die mehr über das Herz in Verbindung mit Bewegung lernen möchten.
Zugänglichkeit
Alle sind willkommen!
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In diesem Workshop werden Anatomie, Funktion und Ursprung des Herzens durch Bewegung und praktische (Hands-on) Arbeit erforscht.
Das Herz als Symbol der Liebe gibt Kraft und Energie und verteilt diese über den Blutkreislauf im gesamten Körper. Genährt werden, annehmen und geben, loslassen – das Herz ist sowohl auf physiologischer als auch auf emotionaler Ebene mit diesen Themen verbunden.
Wie verändert sich Bewegung, wenn dieses Organ sie trägt und was öffnet sich in der Wahrnehmung, wenn sie aus dem Herzen entsteht? Wie entstehen Präsenz und die Fähigkeit, sich auf Bewegung und Leben einzulassen, aus dem pulsierenden Herzen heraus?
Diesen Fragen wird im Workshop durch anatomisches Wissen, freie Bewegung und praktische Arbeit in Einzel- und Gruppensettings nachgegangen. Es entsteht ein Tanz, der organische Funktionen erforscht und Bewegung in ihrer Kraft, Kreativität, Sinnlichkeit und Präsenz bereichert. Für den Workshop sind keine Vorkenntnisse erforderlich – nur Freude an freier Bewegung und Neugier auf das Unbekannte.
Aufbau:
Warm-up
Somatische Arbeit
Individuelle und Gruppen-Explorationen
Hands-on
Freie Bewegung
Bitte bring bequeme Kleidung sowie Papier und Stift mit.
Odile Seitz-Walser:
Embodied Expression in Dance and Writing
An wen richtet sich der Workshop?
Offen für alle, die ihren Ausdruck im Flow der Bewegung, des Atmens und des Schreibens erkunden möchten.
Zugänglichkeit
Alle sind willkommen!
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In diesem Workshop wird Atmung als Zugang zu Ausdruck in verschiedenen Formen erlebt und erforscht. In jedem Moment ermöglichen unterschiedliche Gewebe und Systeme den Fluss des Atems sowie den Austausch zwischen Innen- und Außenwelt und den fortlaufenden Dialog zwischen Nehmen und Geben. Diesem Fluss zu folgen und ihn durch Bewegung und Tanz auszudrücken, beeinflusst die Qualität, Kraft und Energie der Bewegung ebenso wie ihre Ausdruckskraft.
Gleichzeitig sind die Teilnehmer:innen eingeladen, im Anschluss an die Bewegung zu schreiben, ihre Erfahrungen einzubringen, sie auszudrücken und dem Unterbewussten durch spontanes Schreiben Raum zu geben.
Bewegung und Atemfluss schaffen begehbare Brücken zwischen dem Inneren, den Gefühlen und dem schriftlichen Ausdruck in Form von Texten, Gedichten und freien Gedankenflüssen, die wiederum Tanz und Bewegung neu inspirieren und prägen.
Aufbau:
Warm-up
Somatische Arbeit
Individuelle und Gruppen-Explorationen
Hands-on
Freie Bewegung
Bitte bring bequeme Kleidung sowie Papier und Stift mit.
Teilnehmer:innen aller Levels sind herzlich willkommen mitzumachen. Das Material wird an jede:n Teilnehmer:in angepasst und orientiert sich an der Gruppe.
Zugänglichkeit
Der Workshop konzentriert sich auf House Dance, mit besonderem Fokus auf Schrittarbeit und Rhythmus. Während der Stil traditionell schnelle und komplexe Schritte umfasst, können die Bewegungen angepasst und auf unterschiedliche Weise interpretiert werden, sodass möglichst viele Teilnehmer:innen mitmachen können. Beispielsweise können Rhythmus und Muster in unterschiedlichem Tempo, mit kleineren Bewegungen oder an Ort und Stelle erkundet werden. Elemente können bei Bedarf auch im Sitzen oder mit Variationen des Oberkörpers geübt werden. Vorerfahrungen im Tanz sind nicht erforderlich.
Die Schritte werden nach und nach vermittelt, und die Teilnehmer:innen sind eingeladen, in ihrem eigenen Tempo zu arbeiten, Bewegungen zu wiederholen oder zu beobachten. Giulia legt Wert darauf, innerhalb des Rahmens des Workshops klar, flexibel und aufmerksam auf die Teilnehmer:innen einzugehen. Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Menschen auf die für sie passende Weise teilnehmen, die Energie der House-Musik genießen und sich frei durch Bewegung ausdrücken können.
Über den Workshop
Dieser Workshop führt in die Grundlagen des House Dance ein, mit Schwerpunkt auf Basis-Schritten, Technik und Variationen der Grundelemente. Die Teilnehmer:innen erkunden zentrale Elemente des Stils durch Schrittarbeit, Rhythmusübungen und angeleitete Praxis, um Selbstvertrauen und Musikalität zu stärken.
Neben dem Erlernen der Grundlagen bietet der Kurs auch Raum für Freestyle, Selbstentfaltung und Kreativität. Die Teilnehmer:innen werden ermutigt, mit den Bewegungen zu experimentieren, ihren eigenen Stil zu entwickeln und sich über Improvisation mit der Musik zu verbinden. Der Workshop kann zudem kurze Choreografie-Sequenzen enthalten, die Techniken und Ideen aus der Klasse zusammenführen.
Ziel des Kurses ist es nicht nur, die Grundlagen des House Dance zu erlernen, sondern auch die Verbindung zur House-Musik zu vertiefen und Einblicke in die House-Kultur sowie ihren Sinn von Gemeinschaft, Freiheit und Ausdruck zu gewinnen.
Ziel ist, dass die Teilnehmer:innen neue Werkzeuge kennenlernen, die Energie der Musik genießen und gleichzeitig Spaß haben – und den Workshop mit neuer Inspiration und schönen Erinnerungen verlassen.
Shifu Ash:
Dance of the Dragons: Pleasure, Power & Improvisational Alchemy
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an Teilnehmer:innen aus allen Tanzstilen, Bewegungsforscher:innen und Künstler:innen, die daran interessiert sind, Bewegungswissenschaft mit Instant Composition zu verbinden. Grundlegende Bewegungserfahrung sowie eine gewisse Vertrautheit mit Improvisation oder Instant-Composition-Praktiken werden empfohlen.
Zugänglichkeit
Der Workshop legt starken Fokus auf das Bewegen über den Boden, dynamische Veränderungen und aktive Auseinandersetzng mit dem Boden. Der physische Rahmen umfasst Fortbewegung, Niveauwechsel und bodenbasierte Arbeit.
Kernprinzipien (Spiralen, Richtungsdynamik, Expansion, Nachgeben) können in unterschiedlicher Intensität und mit reduzierter Bewegungsreichweite erforscht werden. Partner:innen-Aufgaben erfolgen auf Einladung und können an leichten Kontakt, bestimmte Kontaktpunkte oder beobachtende Teilnahme angepasst werden.
Aufgrund des Schwerpunkts auf Bodenbewegungsmustern und dynamischem Bodenkontakt kann der Workshop für Teilnehmer:innen einschränkend sein, die nicht leicht zwischen Ebenen wechseln oder sich eigenständig im Raum bewegen können.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dance of the Dragons ist ein Lab, in dem anatomische Präzision auf improvisatorisches Flair trifft. Dieser Workshop verbindet Kompetenzen in Freestyle, anatomische Visualisierung und sinnliches Erleben zu einem transformierenden Improvisationslabor. Der Drache wird zur Metapher – ein Wesen, das sich windet, spiralförmig bewegt, sich ausdehnt und mit klarer Struktur zuschlägt.
Die Teilnehmer:innen erhalten ein Set an Werkzeugen, das Körpermechanik, intuitive Kreativität und taktische Intelligenz kombiniert. Dadurch können sie Instant Composition erzeugen, präzise reagieren und sich mit der Freude und Autorität eines Wesens bewegen, das sich vollends in seiner Kraft zuhause fühlt.
Aufbau:
Aufwärmen
Bewegung über den Boden
Improvisation
Partner:innenarbeit
Gruppenarbeit
Der Workshop richtet sich an Menschen, die in Bewegung, Tanz und bewegungsbezogenen Praktiken tätig sind, sich in Floorwork wohlfühlen und interessiert daran, neue Bewegungsqualitäten und Fähigkeiten des Körpers zu erforschen.
Zugänglichkeit
Die technischen Übungen im Workshop sind nur schwer vollständig zugänglich zu gestalten, während improvisatorische und kontaktbasierte Aufgaben leichter zugänglich sind. Improvisation und kontaktbasierte Übungen sind jedoch nur ein Teil des Workshops.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Die Teilnehmer:innen arbeiten mit Übungen und Techniken, die dabei helfen, Flow, Weichheit und Variationen von Geschwindigkeit zu entwickeln. Zentrale Prinzipien sind:
Gewichtsverlagerung (alternative Stützpunkte)
Die eigenen Grenzen nutzen, um Bewegung zu initiieren
Volumen und Geschwindigkeit durch Impulse hinzufügen
Off-Balance und Fallen als Beginn und Fortsetzung von Bewegung nutzen
Groove als ein Prinzip, das zusätzliche Kraft und Initiierung ermöglicht
Der Kurs vermittelt nicht nur einzelne Elemente, sondern auch Bewegungsprinzipien und Methoden, aus denen technische Kombinationen entwickelt werden. Ziel ist es, neue Bewegungsqualitäten zu entdecken – wie man weich und im Flow mit und über dem Boden arbeitet.
Der Workshop basiert sowohl auf Technik als auch auf Improvisation. Manchmal arbeiten die Teilnehmer:innen mit Partner:innen, wobei Berührung Teil des Forschungsprozesses sein kann, manchmal dient der Boden als Partner. Es ist ein besonderes Arbeiten mit Bewegung, bei dem stets auch die entstehende Form bewusst wahrgenommen wird. Durch Momentum, Gleichgewichtsverlust und Segmentierung des Körpers finden die Teilnehmer:innen ihren eigenen Zugang, um aus gewohnten Bewegungsmustern auszubrechen.
Die Teilnehmer:innen arbeiten intensiv mit ihrer Körperlichkeit, passen Methoden, Muster, Prinzipien und Linien an. Wie können wir neue Verlängerungen finden, indem wir Improvisation nutzen und in die Technik integrieren? Wie kann sich die Bewegungsqualität verändern? Und können wir den freudvollsten Weg finden, uns zu bewegen, zu performen und zu tanzen?
Aufbau:
Warm-up mit Bewegungsübungen und Fortbewegung
Improvisation
Across-the-floor Übungen
Bewegungsbasierte Praxis und Forschung
Arbeit mit den im Workshop entwickelten Tools
Es wird empfohlen, Kleidung zu tragen, die Schultern, Ellbogen und Knie bedeckt. Bitte bring eine Trinkflasche und bei Bedarf ein Notizbuch mit.
Die Shake-the-Break-Workshops stehen allen Kindern offen. Bitte informiere uns im Voraus, ob dein Kind besonderen Bedarf für die Workshops hat, damit wir entsprechend darauf eingehen können.
Grundsätzlich werden die Kurse in deutscher Sprache abgehalten.
Über den Workshop
In diesem Workshop mischen wir traditionelle afrikanische Bewegungsformen mit modernen und urbanen Tanzstilen. Wir verbreiten unsere gute Laune und erkunden mit Musik, Bewegung und Improvisationen verschiedene Geschichten und Spiele aus der Heimat von Futurelove: Simbabwe. Im Vordergrund stehen der Spaß und die Freude, sich gemeinsam zu bewegen: Und das ist doch einfach leben, oder?
Beginner (14:00–15:45)
Dieser Workshop richtet sich an alle, die neugierig darauf sind, mehr über das Tanzen und die Bewegung ihres Körpers mit Gewicht und Freiheit zu lernen. Sie entdecken ihre Fähigkeit, sich in Bewegung fallen zu lassen.
Advanced (16:00–18:00)
Dieser Workshop richtet sich an alle, die über eine solide technische Grundlage verfügen und neugierig darauf sind, die Prinzipien der Limón-Technik anzuwenden.
Zugänglichkeit
Beginner: Dieser Workshop steht allen offen, die beginnen, die Grundlagen des Tanzes und des Trainings als Tänzer:in zu erkunden.
Advanced: Dieser Workshop steht allen offen, die als Tänzer:in ausgebildet sind und ein Verständnis dafür haben, wie sie Bewegungen an ihren eigenen Bedarf anpassen können.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Beginner
Musik, Bewegung und die Koordination des Körpers im Raum werden in entspannter Atmosphäre erforscht. Die Teilnehmer:innen lernen, durch das Prinzip des Alignments (Ausrichtung) ihr Körpergewicht bewusst und in Verbindung mit der Schwerkraft zu nutzen. In Kombination mit einfachen Richtungselementen entsteht so ein Zugang zu mehr Risikobereitschaft in der Bewegung – was sich positiv auf die individuelle Dynamik auswirkt. Atmung, Musikalität und das bewusste Erleben von Bewegung stehen im Zentrum. Ziel ist es, frei, lustvoll und mit wachsendem Vertrauen in den eigenen Körper zu tanzen – unabhängig von Vorerfahrung. Risas Ansatz verbindet von Beginn an solide technische Grundlagen mit der Fähigkeit, poetisch und ganzheitlich zu tanzen. Ihre Arbeit mit der Limón-Technik basiert auf ihrer langjährigen Erfahrung als Tänzerin, Dozentin und Performerin und legt besonderen Wert auf Musikalität, Atem und Ausdruck.
Advanced
Im fortgeschrittenen Training steht ein ganzheitlich organisierter Körper im Mittelpunkt, der mit Freiheit, Klarheit und Selbstbewusstsein tanzt. Aufbauend auf einem tiefen Verständnis von Alignment wird der Körper als dynamische Einheit erlebt – in direkter Beziehung zu Schwerkraft, Momentum und Raum. Richtung, Atem, Musikalität und Dynamik werden differenziert eingesetzt, um Bewegungen kraftvoll, präzise und risikofreudig zu gestalten. Fokus und Intention – ausgehend vom inneren Erleben – schaffen eine starke Bühnenpräsenz und vertiefen die Verbindung zwischen Performer:in, Raum und Publikum. Risa vermittelt in diesem Kontext nicht nur technische Präzision, sondern auch künstlerische Tiefe. Ihre intensive Auseinandersetzung mit der Limón-Technik erlaubt es, Bewegung als lebendigen Ausdruck von Emotion, Musikalität und Präsenz zu erleben.
Aufbau:
Aufwärmen
Travelling: Bewegungen durch den Raum
Steigerung des Momentums
Richtungs- und Ebenenwechsel
Termine
Mo 13.7.2026, 14:00 - Fr 17.7.2026 | Buchung
Mo 13.7.2026, 16:00 - Fr 17.7.2026 | Buchung
Ort
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal 1 Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien
Dieser Workshop richtet sich an alle, die unterrichten möchten oder bereits unterrichten und neugierig sind, effektive Lehrmethoden kennenzulernen.
Zugänglichkeit
Der Workshop steht allen offen, die als Tanzlehrer:in ausgebildet sind oder Menschen mit unterschiedlichem Bedarf unterrichten möchten. Dieses Format basiert auf umfangreicher verbaler und physischer Wissensvermittlung.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Im fortgeschrittenen Training steht ein ganzheitlich organisierter Körper im Mittelpunkt, der mit Freiheit, Klarheit und Selbstbewusstsein tanzt. Aufbauend auf einem tiefen Verständnis von Alignment wird der Körper als dynamische Einheit erlebt – in direkter Beziehung zu Schwerkraft, Momentum und Raum. Richtung, Atem, Musikalität und Dynamik werden differenziert eingesetzt, um Bewegungen kraftvoll, präzise und risikofreudig zu gestalten. Fokus und Intention – ausgehend vom inneren Erleben – schaffen eine starke Bühnenpräsenz und vertiefen die Verbindung zwischen Performer:in, Raum und Publikum.
Risa vermittelt in diesem Kontext nicht nur technische Präzision, sondern auch künstlerische Tiefe. Ihre intensive Auseinandersetzung mit der Limón-Technik erlaubt es, Bewegung als lebendigen Ausdruck von Emotion, Musikalität und Präsenz zu erleben
.
Aufbau:
Diskussion über Sprache, die Lehrer:innen verwenden
Klare Sprache und Wissensvermittlung, um Verwirrung und Probleme zu vermeiden
Praktische Übungen
Für Tänzer:innen und alle, die sich gerne bewegen und ihre Yoga-Praxis vertiefen möchten.
Zugänglichkeit
Alle sind herzlich willkommen – gerne auch mit einer Begleitperson, falls möglich.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In diesem Workshop erkunden die Teilnehmer:innen die Kraft der Stille. Sie werden in die Āsanas (yogische Körperhaltungen) auf eine mühelose und effiziente Weise eingeführt. Anastasia behandelt Atembewusstsein, Haltung, Körperausrichtung, Physiologie und Meditation.
Die Teilnehmer:innen können erwarten, jede Einheit empowert, motiviert und sich frei fühlend – in Körper und Geist zu – verlassen. Yoga ist in Wahrheit weit mehr als die Wiederholung verschiedener Bewegungen. Es ist der Tanz eines elgant ausgerichteten Körpers und eines friedvollen Geistes. Es geht über alte Paradigmen hinaus, wie ein Körper sein oder aussehen sollte.
Hatha Yoga Bien Tempéré bietet Raum für eine tiefgehende Erforschung – ein tiefes Loslassen hin zu unserer wahren Kraft, ohne Selbstwettbewerb oder jeglicher Form von Urteil. Es ist die Grundlage für alles, was wir tun.
Ob Teilnehmer:innen professionelle Tänzer:innen, Bewegungsbegeisterte oder einfach neugierige Yoga-Enthusiast:innen sind – dieser Workshop wird definitiv die Art und Weise verändern, wie sie sich selbst und ihren Körper wertschätzen.
Aufbau:
Aufwärmen
Hauptteil
Atmeübungen und Meditation
Anastasia Stoyannides:
Hatha Yoga Bien Tempéré bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Anastasia Stoyannides:
Hatha Yoga Bien Tempéré
Symposium
SYMPOSIUM
for Dance and Other Contemporary Practices
LACE #4: Fractalising Touch
hospitality, integration, & the interstitial
Die Anmeldung zur Teilnahme ist ab sofort geöffnet!
LACE #4
Das Symposium for Dance and Other Contemporary Practices LACE #4: Fractalising Touch ist der letzte Teil eines vierjährigen Bogens, der sich mit soziopolitischen, beruflichen, künstlerischen und therapeutischen Aspekten von Berührung an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Aktivismus befasst. Von der Topografie der Berührung („das Privileg der partiellen Perspektive“) über Gastfreundschaft („wie man Verantwortung mit Anmut begegnet“) bis hin zur Integration („was ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis“) richtet das Symposium seinen weichen Fokus schließlich auf das Interstitium – einen Zustand des fließenden Dazwischen.
Das Interstitium offenbart eine zutiefst beziehungsorientierte und responsive Art, in der Welt zu sein. Die Kuratorinnen Deirdre Morris, Sylvia Scheidl und pavleheidler arbeiten mit Praktiker:innen aus verschiedenen Genres zusammen, um Themen zu erforschen, die häufig mit dem Interstitiellen assoziiert werden: Tensegrität, Faszien, Emergenz, Relationalität, Reaktionsfähigkeit, fließendes Bewusstsein, Fraktalisierung – allesamt auch Merkmale komplexer adaptiver Systeme.
Als praxisorientiertes Symposium lädt LACE #4 Künstler:innen und Forschende nicht nur dazu ein, ihre Arbeit zu beschreiben oder über ihre Forschung zu berichten. Bei LACE beziehen die Künstler:innen und Forschenden alle Teilnehmenden in ein Experiment ein und teilen ihre Beobachtungen durch gemeinsames Tun.
Die Kommunikation erfolgt auf Englisch. Kuratiert von pavleheidler, Deirdre Morris und Sylvia Scheidl.
Programm:
Eröffnung
Symposiumstage
Deep Dives
Touch Base
Weave In & Out
Eröffnung
Die Eröffnung am Montag, 27. Juli 2026, ist eine Open Doors Veranstaltung (alle sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen) und gibt allen Interessierten Einblicke in die vier folgenden Tage des gemeinsamen Forschens (Dienstag bis Freitag, 28. bis 31. Juli 2026).
Gastgeber:innen der Eröffnung: Deirdre Morris, pavleheidler, Sylvia Scheidl
Symposiumstage
Dienstag bis Freitag, 28. bis 31. Juli 2026, verbinden drei strukturelle Elemente der Wissensgenerierung miteinander: Deep Dives, Touch Base und Weave In & Out.
Deep Dives sind praxisbasierte Formate, die das beziehungsorientierte Erfahren einer künstlerischen Forschung oder Praxis betonen. Die Künstler:innen, Forschenden und Aktivist:innen teilen ihre Praxis/Forschung mit den Anwesenden:
Amaara Raheem - RESIDENCY PRACTICES: where movement is the main event
Ella Hillström - Knowing the Face Otherwise
Kerstin Kussmaul - What Is Not A Thing (Fascial Ontologies of the Interstitial)
Olive Bieringa - Resisting Extinction
Satu Palokangas - What is a body? cellular beings in relational fields. an ecosomatic inquiry
Stephanié Janaina - Composted Identity
Tia Reihana - Raranga Taniwha: Weaving Story, Reflexivity, and Place
Zrinka Šimičić - Od stanice do zajednice
Touch Base bietet zu Beginn und durch den Tag kollektive, durch Scores gestaltete Zeit, in denen das Material der Deep Dives nachklingen kann – Zeit für verkörpertes Landen, Bewegen, Reflektieren und Integrieren.
Weave In & Out am Ende jeden Tages ist moderiert und thematisch an einer Erweiterung der Themen, die in den Deep Dives zutage kommen, ausgerichtet.
Teilnahmegebühr:
Minimum: 150 Euro
Empfohlen: 250 Euro
Mit dem empfohlenen Beitrag unterstützt du Teilnehmer:innen, die den Betrag nicht in voller Höhe bezahlen können. Falls dich diese Preisspanne finanziell stark belastet, melde dich bitte beim Team vom Symposium unter symposium@impulstanz.com. Deine Anmeldung ist erst nach Eingang der Teilnahmegebühr verbindlich.
Du hast Fragen zur Teilnahme oder zur Anmeldung? Bitte kontaktiere unser Workshop Office: workshopoffice@impulstanz.com
Bei generellen Fragen zum Symposium oder zur Teilnahmegebühr kontaktiere bitte das Symposium Team: symposium@impulstanz.com
Detaillierte Infos zum Programm findest du auf der Website vom Symposium: lacesymposium.com/
Alle, die interessiert und neugierig auf Experimente sind, sind willkommen.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop steht auch Teilnehmer:innen mit Behinderungen offen. Gut zu wissen: Kenji wird viele verbale Anleitungen geben und die Teilnehmer:innen gelegentlich bitten, der Musik aufmerksam zu lauschen.
Für alle konkreten Fragen zu individuellen Bedingungen und möglichen Lösungen empfiehlt Kenji, vorab in den Dialog zu treten. Bitte wende dich bei Interesse vor dem Workshop an das Workshop Office!
Über den Workshop
Der Spruch „sei einfach du selbst“, den wir so oft hören, kann einigermaßen verwirrend sein. Wäre es nicht einfacher, in der Tat eine Erleichterung, wenn es manchmal hieße: „sei einfach jemand anders“? Kenji möchte diesen Gedanken als Strategie anbieten für einen Ausweg aus einer kleinen Identitätskrise, die wir manchmal erleben können, wenn wir tanzen. Anstatt uns zu sorgen, wer wir glauben, sein zu müssen, solange sich alles allein um uns dreht, oder hoffentlich besonders gut und hübsch zu sein, während wir tanzen, könnten wir eventuell mehr Freiheit und unerwartete schöpferische Ressourcen entdecken, wenn wir uns vorübergehend mit jemand oder auch etwas anderem identifizieren. Imagination, Intuition und das Unterbewusste, sowie der Fokus auf spezifische Bewegungsqualitäten werden Orientierungen für diese individuelle Bewegungsrecherche sein. Nach einem elementaren Warm-up werden Aufgabestellungen für Improvisation und Mini-Komposition angeboten, um die Kreativität der Teilnehmer:innen anzuregen.
Berührung spielt im Workshop keine wesentliche Rolle. Falls Übungen Berührungen beinhalten, wird die Zustimmung der Teilnehmer:innen sensibel eingeholt, und es wird vollständig respektiert, wenn Berührung nicht erwünscht ist.
Aufbau:
Einfaches Aufwärmen, um in Bewegung zu kommen und sich zugleich mental auf die Situation einzustimmen
Spezifische Bewegungsaufgaben in einer mehr oder weniger freien Erkundungs- und Improvisationssituation, meist individuell, gelegentlich in kleinen Gruppen
Kleine Sequenzen interaktiver oder performativer Situationen, um entwickeltes Material oder Ideen auszuprobieren – Mini-Kompositionen zur Anregung der Kreativität der Teilnehmer:innen
Feedback-Gespräch
Alle, die interessiert und neugierig auf Experimente sind, sind willkommen.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop steht Teilnehmer:innen mit Behinderungen offen. Gut zu wissen: Kenji wird viele verbale Anleitungen geben und die Teilnehmer:innen gelegentlich bitten, der Musik aufmerksam zu lauschen.
Für alle konkreten Fragen zu individuellen Bedingungen und möglichen Lösungen empfiehlt Kenji, vorab in den Dialog zu treten. Bitte wende dich bei Interesse im Vorfeld an das Workshop Office!
Über den Workshop
Die Dramaturgie dynamischer Ereignisse innerhalb einer Bewegungsfolge schafft Expressivität. Es ist alles eine Frage des Kontextes und wie die Zutaten miteinander abgestimmt werden. Raumkonzepte, Gebrauch von Zeit, Energie und Fluss sind Aspekte die simultan zur Komplexität solcher Ereignisse beitragen. Extreme Kontraste können uns ein klareres Gespür für die spezifischen Farbtöne geben, die wir nutzen und zugleich die dramaturgische Wirkung steigern. In diesem Workshop erforschen wir diese Elemente auf rigorose Weise. Dabei nutzen wir selbstkreiertes Bewegungsmaterial oder tasten uns an eine vorgegebene Phrase heran und entdecken dabei, wie aufregend Bewegung werden kann, wenn wir ihr dynamisches Potenzial maximal ausschöpfen.
Berührung spielt im Workshop keine wesentliche Rolle. Falls Übungen Berührungen beinhalten, wird die Zustimmung der Teilnehmer:innen behutsam eingeholt und es wird voll und ganz respektiert, wenn Berührung nicht erwünscht ist.
Aufbau:
Einfaches Aufwärmen, um in Bewegung zu kommen und sich zugleich mental auf die Situation einzustimmen
Spezifische Bewegungsaufgaben in einer mehr oder weniger freien Erkundungssituation, meist individuell, gelegentlich in kleinen Gruppen
Kleine Sequenzen interaktiver oder performativer Situationen, um entwickeltes Material oder Ideen auszuprobieren
Feedback-Gespräch
An alle, die Erfahrung in der Improvisation einer darstellenden Kunst und Neugier mitbringen, sind willkommen.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop steht Teilnehmer:innen mit Behinderungen offen. Gut zu wissen: Kenji wird viele verbale Anleitungen geben und die Teilnehmer:innen gelegentlich bitten, der Musik aufmerksam zu lauschen.
Für alle konkreten Fragen zu individuellen Bedingungen und möglichen Lösungen empfiehlt Kenji, vorab in den Dialog zu treten. Bitte wende dich bei Interesse vor dem Workshop an das Workshop Office!
Über den Workshop
Dieser Workshop untersucht Stille, auch im Sinne von Innehalten, als machtvolle Ressource für Bewegung in einer Improvisation. Was passiert in der Stille? Was wird aus ihr geboren? Wie beeinflusst sie, was nach ihr oder vor ihr passiert? Und umgekehrt: Auf welche Weise kann Aktion zwischenzeitlich signifikante Momente von Nicht-Aktion erzeugen? Wie beeinflussen sich individuelle und kollektive Pausen miteinander?
Kenji bietet eine offene, aber strukturierte Recherche-Situation an, in der die Teilnehmer:innen eingeladen sind, diese Fragen mit ihrer eigenen Kreativität zu erforschen. Die Aufgabenstellungen variieren zwischen unglaublich einfach bis hin zu höchst verwirrend.
Berührung spielt im Workshop keine wesentliche Rolle. Falls Übungen Berührungen beinhalten, wird die Zustimmung der Teilnehmer:innen sensibel eingeholt, und es wird vollständig respektiert, wenn Berührung nicht erwünscht ist.
Aufbau:
Einfaches Aufwärmen, um in Bewegung zu kommen und sich zugleich mental auf die Situation einzustimmen
Spezifische Bewegungsaufgaben in einer mehr oder weniger freien Erkundungssituation, meist individuell, gelegentlich in kleinen Gruppen
Kleine Sequenzen interaktiver oder performativer Situationen, um entwickeltes Material oder Ideen auszuprobieren
Feedback-Gespräch
Der Workshop richtet sich an alle, die Interesse und Lust an der Intensität von Dauer haben.
Zugänglichkeit
Für alle zugänglich – die Aufgaben im Workshop lassen sich an den Bedarf aller anpassen.
Über den Workshop
In längeren Improvisationen wird das Studio zu einem Erfahrungsraum, der es den Teilnehmer:innen ermöglicht, persönliche Bewegungsmuster und Tanzvorstellungen zu transformieren und neu zu sortieren. Bewegungsqualitäten werden über einen längeren Zeitraum recherchiert, Doris Uhlich wird gegenwärtige körperliche Interessen teilen und Schwerpunkte für jede Improvisation setzen. Boris Kopeinig wird live den Sound mixen.
Die Choreografin Doris Uhlich und der DJ Boris Kopeinig arbeiten seit 2014 zusammen. Das gemeinsame Interesse an der körperlichen Wirkung von Sound verbindet beide seither.
Der Workshop richtet sich an alle Erfahrungsstufen. Menschen mit oder ohne Tanzerfahrung sowie Menschen mit und ohne Behinderungen sind willkommen. Er ist inspiriert von und orientiert sich an der DanceAbility-Methodik.
Zugänglichkeit
Dieser Workshop richtet sich speziell an Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Die Intention des Workshops ist es, einen kontinuierlichen Dialog mit uns selbst und anderen durch Tanz zu führen, in dem viele Formen und Qualitäten nebeneinander bestehen können. Die Teilnehmer:innen erforschen spielerisch Berührung, alltägliche Gewohnheiten, verschiedene emotionale Zustände und wie man sich zum Raum verhalten kann.
Ziel ist es, inspiriert von Fragen jeden Tag eine eigene Praxis zu entdecken, ohne nach finalen Antworten zu suchen. Wie schaffen und unterstützen wir einen gemeinsamen Raum, in dem wir spielen, teilen und tanzen können? Was ist unser eigener Tanz, während wir zusammen tanzen? Können wir mit unseren Hindernissen spielen, anstatt sie zu vermeiden?
Aufbau:
Übungen zur Wahrnehmung von sich selbst und der Umgebung durch Atmung, Berührung und Spiel
Improvisation mit spezifischen Aufgaben: Die Teilnehmer:innen werden eingeladen, ihre eigene Tanzsprache zu entwickeln und weiterzuführen
Erschaffen, Beobachten und einander Tänze präsentieren
Abschluss des Workshops mit Reflexion und Austausch
Der Workshop richtet sich an alle, die tanzen und Bewegung erforschen möchten. Die Teilnehmer:innen sollten Offenheit mitbringen, sich auf verschiedene Bewegungsübungen einzulassen. Eine diverse Gruppe mit unterschiedlichen künstlerischen und persönlichen Erfahrungen ist willkommen, da sie einen Dialog basierend auf unterschiedlichen Erfahrungen ermöglicht.
Zugänglichkeit
Ariel hat viel Erfahrung im Unterrichten von All Ability Workshops und arbeitet im offenen Format für alle Teilnehmer:innen. Übungen können an jeglichen Bedarf angepasst werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Die Teilnehmer:innen tauchen in Improvisation und Bewegungsstudien ein. Der Workshop basiert auf somatischer Erfahrung und innerem Hinhören, ausgehend von kinästhetischer Sensibilität und der Wahrnehmung des eigenen Körpers in Bewegung.
Im Laufe des Workshops werden die Teilnehmer:innen ermutigt, verschiedene kreative Inspirationen zu erkunden und einzusetzen: stimmliche und körperliche Improvisation, Schreiben und die Beobachtung des inneren Rhythmus. Die Arbeit entwickelt sich durch einfache Übungen, praktische Aufgaben und strukturierte Improvisationen sowohl alleine als auch in Gruppen.
Die Teilnehmer:innen erforschen den Körper als Ort der Forschung und Transformation, eröffnen neue Wege für Bewusstsein und Kreativität und lernen, der Komposition zuzuhören, die im gegenwärtigen Moment beim Entstehen von Tanz entsteht.
Aufbau:
Gestalten
Aufwärmen
Somatische Arbeit
Floorwork (Bewegungen in den Boden rein und heraus)
Partner- und Gruppenarbeit
Improvisation
Der Workshop richtet sich an alle über 60, die tanzen und Bewegung erforschen möchten. Die Teilnehmer:innen sollten Offenheit mitbringen, sich auf verschiedene Bewegungsübungen einzulassen. Eine diverse Gruppe mit unterschiedlichen künstlerischen und persönlichen Erfahrungen ist willkommen, da sie einen Dialog basierend auf unterschiedlichen Erfahrungen ermöglicht.
Zugänglichkeit
Ariel hat viel Erfahrung im Unterrichten von All Ability Workshops und arbeitet im offenen Format für alle Teilnehmer:innen. Übungen können an jeglichen Bedarf angepasst werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Durch diesen Workshop werden die Teilnehmer:innen eingeladen, die Freude an der Bewegung neu zu entdecken – als Weg zu Bewusstsein, persönlichem Wachstum und verkörperter Verbundenheit. Tanz wird zu einem Raum der Offenheit und Neugier, in dem organische Bewegungen Vitalität und einen inneren Rhythmus wecken.
Durch Solo-, Duo- und Gruppenübungen vertiefen die Teilnehmer:innen ihre Sensibilität, lösen Spannungen und entwickeln Kraft, Gleichgewicht und expressive Freiheit, sodass ihre einzigartige Präsenz und Ausdruckskraft sich natürlich in Bewegung und gemeinsamer Erfahrung entfalten kann.
Aufbau:
Gestalten
Aufwärmen
Somatische Arbeit
Floorwork (Bewegungen in den Boden rein und heraus)
Partner- und Gruppenarbeit
Improvisation
In diesem Workshop werden eventuell Yoga-Matten zum Einsatz kommen. Falls du deine eigene benutzen willst, nimm sie gerne von zuhause mit.
Simo Vassinen & Frida Giulia Franceschini:
Night Thinking
An wen richtet sich der Workshop?
Offen für Tänzer:innen, Performer:innen und alle, die sich für verkörpertes Denken und veränderte Bewusstseinszustände interessieren. Etwas Erfahrung mit Bewegung oder somatischen Praktiken ist hilfreich, aber nicht erforderlich.
Die Teilnehmer:innen sollten offen sein für kollektive Prozesse, weniger lineare Denkweisen und ein Arbeiten durch den Körper. Eine Mischung aus Hintergründen und Perspektiven ist willkommen.
Zugänglichkeit
Der Workshop ist an unterschiedliche Mobilitätsfähigkeiten anpassbar, da viele Praktiken im Sitzen, Liegen oder mit minimaler Bewegung ausgeführt werden können. Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, im eigenen Tempo zu arbeiten und ihre Intensität selbst zu wählen.
Gleichzeitig enthält die Praxis Momente kollektiver Aktivierung, und die Teilnehmer:innen werden ermutigt, sich so vollständig auf die Erfahrung einzulassen, wie es ihnen möglich ist.
Die Arbeit beinhaltet das Wechseln von Aufmerksamkeitszuständen, Klang und Gruppenprozessen, was stimulierend sein kann. Giulia und Simo versuchen, wenn möglich Optionen und Pausen anzubieten, und sind offen dafür, Übungen an die Bedürfnisse der Teilnehmer:innen anzupassen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Night Thinking taucht in veränderte Bewusstseinszustände ein, formt Denken durch den Körper und erforscht lebendige Ko-Existenz.
Ausgehend von Rave-Kultur, marginalisiertem Körperwissen, Psychoanalyse, Somatik und Future Thinking bewegt sich der Workshop durch Bewegung, Meditation, Schreiben, Zuhören, Breathwork und Stimme. Die Teilnehmer:innen arbeiten mit repetitionsbasierter physischer Aktivierung und Rave-Klanglandschaften, um Imagination zu öffnen, innere Filter zu lockern und Denken durch den Körper entstehen zu lassen – assoziativ, driftend, manchmal unklar, und doch oft überraschend präzise.
Für jede Session betreten die Teilnehmer:innen den Raum über eine gemeinsame Frage – manchmal klar formuliert, manchmal offen gelassen – und erkunden, wie sie sich verändert, wenn sie kollektiv getragen wird. Der Prozess bewegt sich zwischen Einzel-, Partner:innen- und Gruppenpraktiken und baut einfache Handlungen zu geteilten Zuständen von Aufmerksamkeit und Intensität auf. Berührung kann gelegentlich als Teil dieser geteilten Aufmerksamkeit entstehen, immer behutsam und optional.
Der Kurs erforscht traumähnliche Zustände, absichtliche Unklarheit, Loslassen, ungefilterte Bewegung und Sprache sowie die Essenz des Raves – auch in seiner etymologischen Bedeutung als Delirium – als Wege zur Vitalität. Über Jahrtausende und Kulturen hinweg haben Gemeinschaften Ekstase und muskuläre Bindung kultiviert: von Trommelkreisen und Sportpublikum bis zu Tanzritualen und Techno-Clubs. Eine Person, die eine Bewegung oder einen Klang wiederholt, wird Teil von etwas Größerem innerhalb einer Gruppe.
Im Laufe der Geschichte haben Machtstrukturen als Gatekeeper von Verzauberung fungiert und deren Ermächtigung oft als Bedrohung betrachtet. Die Trance-Prediger werden verspottet, Hexen werden verbrannt, Queerness wird unterdrückt, freie Bewegung wird eingeschränkt, „Verrückte“ werden eingesperrt, Raves werden geräumt. Doch der Zyklus der Wiederholung bleibt bestehen.
Night Thinking fragt: Können wir die Nacht die Tagwelt informieren lassen? Wie gehen wir mit absichtlicher Verwirrung um? Wie können wir komplexen Fragen nicht nur durch Analyse begegnen, sondern durch geteilte verkörperte Erfahrung?
Giulia und Simo schaffen einen Raum, in dem selbst schwierige Fragen zugänglich werden – beim Driften durch traumähnliche Zustände und der sicheren Rückkehr in die Alltagsrealität, vielleicht mit neuen Gedanken, einem regulierten Nervensystem und einem leicht erweiterten Verständnis dessen, was Denken sein kann.
Simo Vassinen & Frida Giulia Franceschini:
Briefschmerz
An wen richtet sich der Workshop?
Offen für alle, die daran interessiert sind, Prokrastination, Machtverhältnisse und spielerisches, aufgabenbasiertes Arbeiten zu erforschen – besonders relevant für Freelancer:innen und Künstler:innen. Es sind keine Vorerfahrungen mit BDSM oder Performance notwendig.
Die Teilnehmer:innen sollten eine konkrete Aufgabe mitbringen sowie die Bereitschaft, sich auf Konsens, Spiel und Zusammenarbeit einzulassen. Unterschiedliche Hintergründe und Herangehensweisen sind willkommen.
Zugänglichkeit
Der Workshop kann an unterschiedliche Mobilitätslevels angepasst werden, da Aufgaben und Interaktionen im Sitzen, Stehen oder mit minimaler körperlicher Bewegung stattfinden können.
Die Teilnahme ist flexibel: Aufgaben, Rollen und Intensitätsgrade der Interaktion können angepasst werden, und Teilnehmer:innen können jederzeit in Übungen ein- und aussteigen. Das Format beinhaltet soziale Interaktion und Rollenspiel, was für manche intensiv sein kann – Konsens, Grenzen und Wahlfreiheit stehen jedoch durchgehend im Zentrum.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Briefschmerz ist ein spielerischer, performativer Workshop, der Prokrastination durch konsensbasiertes Sub-Dom-Rollenspiel betrachtet. Öffne diesen Brief vom Finanzamt – oder sonst…
Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, konkrete Aufgaben mitzubringen, die sie bisher aufgeschoben haben – eine unbeantwortete E-Mail, eine verzögerte Entscheidung, eine unbezahlte Rechnung, ein unangenehmer Telefonanruf – und diese in einem strukturierten, performativen Setting zu bearbeiten. Der Workshop funktioniert als temporäres Coworking-Performance-Format: ein Raum, in dem alltägliche Verantwortlichkeiten auf somatische Praxis, Humor und Machtverhältnisse treffen.
Entwickelt im Kontext freiberuflicher und gig-basierter Arbeitsrealitäten, adressiert Briefschmerz den oft unsichtbaren Druck von Multitasking, Selbstmanagement und mentaler Dauerbelastung durch Unerledigtes. Er erweitert und „hackt“ Werkzeuge aus Performance und Somatik, um direkt mit Aufgaben zu arbeiten, die unangenehmen mentalen Raum besetzen – nicht um Produktivität zu optimieren, sondern um die Beziehung zu diesen Aufgaben zu verschieben.
Verankert in Konsens, Fürsorge und gegenseitiger Vereinbarung, übernehmen die Teilnehmer:innen abwechselnd die Rollen „Sub“ (Aufgabeninhaber:in) und „Dom“ (Aufgabenfacilitator:in) und erforschen Geben und Nehmen, Widerstand und Motivation, Kontrolle und Unterstützung. Aufgaben werden zu dauerhaften, geteilten Handlungen – manchmal präzise, manchmal absurd – und eröffnen Raum, um zu reflektieren, wie wir Produktivität performen und wie wir sie anders gestalten können.
Die Praxis beginnt mit einem sanften Warm-up, das sich auf lustvolles Geben und Nehmen konzentriert und die Wahrnehmung für Begehren, Grenzen und Kommunikation öffnet. Von dort aus geht es in Partner:innenübungen, in denen Aufgaben über Rollenspiel bearbeitet werden – mit Raum für Requisiten, Kostüme, Tonalität und Imagination oder auch vollständige Reduktion auf das Wesentliche.
Berührung liegt vollständig bei den Teilnehmer:innen: Sie kann vorhanden sein, fehlen oder zentral für die Interaktion sein. Alle Szenarien werden im Vorfeld durch Sub-Dom-Absprachen gestaltet, in denen Konsens, Grenzen und Wünsche klar formuliert werden.
Briefschmerz behandelt Prokrastination nicht als Problem, das gelöst werden muss, sondern als Material, mit dem gearbeitet werden kann. Was, wenn Vermeidung zur Bühne wird? Was, wenn Disziplin spielerisch, relational, sogar fürsorglich werden kann?
Der Workshop schafft einen gemütlichen, nicht einschüchternden Raum, in dem Teilnehmer:innen experimentieren, Risiken eingehen und vielleicht endlich diese E-Mail verschicken können.
„Briefschmerz“ (Urban Dictionary): Ein Gefühl intensiver Angst und/oder psychischer Belastung. Benannt nach dem Gefühl, das viele haben, wenn sie sehen, dass Post im Briefkasten liegt. Wörtlich oder metaphorisch verwendbar.
Bringt gerne Requisiten und Kostüme mit (Peitschen, Flogger, Paddles, Seile, High Heels, eine Maske, etwas Sinnliches zum Berühren – seid kreativ…). Das Wichtigste: Bringt eine Aufgabe mit, die ihr aufgeschoben habt. Öffnet diesen Finanzamt-Brief. Schreibt eurem Ex oder ruft eure Mutter an. Bucht den Flug. Bezahlt eure Rechnungen. Lernt Zahnseide zu benutzen, wie eure Zahnärztin es empfohlen hat. Und: bringt etwas zum handschriftlichen Schreiben mit (Stift & Notizbuch) sowie bequeme Kleidung.
Dieser Workshop lädt alle ein, die offen dafür sind, vulnerabel und gleichzeitig brilliant zu sein. Es gibt Material, auf das Tänzer:innen (oder Nicht-Tänzer:innen) aller Levels zugreifen und damit arbeiten können. Je nach Erfahrung resoniert der Workshop unterschiedlich, idealerweise besteht die Gruppe aus Menschen verschiedener Altersgruppen, Erfahrungen und Fähigkeiten.
Zugänglichkeit
Der Workshop ist für alle offen, da die Teilnehmer:innen ermutigt werden, ihren eigenen, einzigartigen Zugang zum Material zu finden. Nichts wird aufgezwungen, und es gibt keinen Standard für „Richtigkeit“ im Tanzen. Es ist ein sicherer Raum, in dem alle Teilnehmer:innen ihren eigenen physischen Körper und ihre Erfahrungskörper erkunden können. Die Arbeit beinhaltet Stimmübungen und vielleicht auch Schreibübungen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In diesem Workshop werden die Teilnehmer:innen eingeladen, in ein persönliches Repertoire an Performance-Erfahrung, Techniken, Taktiken und Methoden einzutauchen, das Frank über 27 Jahre als professioneller Tänzer und Choreograf entwickelt hat. Aus einer Vielzahl von Abenteuern und Kontexten – von hunderten Stunden Auftritten in Museen und Ausstellungen über Europas bekannteste Bühnen, von anarchistischen, ortsspezifischen Erkundungen bis hin zum Sprechen und Verkörpern monumentaler Texte sowie von ekstatischen Bewegungstechniken bis zu kontemplativer, meditativer Stille – arbeiten die Teilnehmer:innen mit dem Material und erforschen es durch ihre eigene Praxis.
Der Workshop ist offen für alle Niveaus. Die Teilnehmer:innen arbeiten mit dem, was sie haben, und dort, wo sie stehen.
Aufbau:
Aufwärmen
Tuning-in mit der Gruppe
Strukturierte Improvisation
Komposition
Beobachten/Witnessing
Dieser Workshop lädt alle ein, die offen dafür sind, vulnerabel und gleichzeitig brillant zu sein. Es gibt Material, auf das Tänzer:innen (oder Nicht-Tänzer:innen) aller Levels zugreifen und damit arbeiten können. Je nach Erfahrung resoniert der Workshop unterschiedlich, idealerweise besteht die Gruppe aus Menschen verschiedener Altersgruppen, Erfahrungen und Abilities.
Zugänglichkeit
Der Workshop ist für alle offen, da die Teilnehmer:innen ermutigt werden, ihren eigenen, einzigartigen Zugang zum Material zu finden. Nichts wird aufgezwungen, und es gibt keinen Standard für „Richtigkeit“ im Tanzen. Es ist ein sicherer Raum, in dem alle Teilnehmer:innen ihren eigenen physischen Körper und ihre Erfahrungskörper erkunden können. Die Arbeit beinhaltet Stimmübungen und vielleicht auch Schreibübungen.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Dieser Workshop widmet sich der Performance, Komposition sowie dem Herausschälen, Dekonstruieren und Neukonfigurieren der offensichtlichen, verborgenen, subtilen, klischeehaften, brillant originellen, gewohnten, langweiligen und tief verwurzelten persönlichen Materialien der Teilnehmer:innen, um all dies zu dem Meisterwerk zusammenzuführen, das ihre Arbeit ist.
Die Teilnehmer:innen arbeiten mit Stimme, Wahrnehmungsmodi, strukturierter Improvisation, statischer und ekstatischer Wiederholung, physischen Dynamiken, Tanz, Text und allem, was sich aus ihren einzigartigen Subjektivitäten noch entwickeln mag.
Aufbau:
Aufwärmen
Tuning-in mit der Gruppe
Strukturierte Improvisation
Komposition
Beobachten/Witnessing
Der Workshop richtet sich an alle, die daran interessiert sind, die Stimme durch Bewegung zu erforschen und mit beiden zu improvisieren. Es gibt keine Zugangsbeschränkungen hinsichtlich Niveau oder fachlicher Vorerfahrung. Ziel ist es, einen entspannten und selbstverständlichen Umgang mit der eigenen Stimme zu entwickeln – sowohl individuell als auch in der Gruppe. Die Gruppe ist offen für Menschen mit Behinderungen, sofern Teilnehmer:innen größtenteils selbstständig arbeiten können.
Zugänglichkeit
Es sind keine Vorkenntnisse in Tanz oder Stimme erforderlich. Die Übungen können im Sitzen, Stehen oder Liegen angepasst werden, und Teilnehmer:innen können jederzeit entscheiden, ob sie an Übungen teilnehmen, pausieren oder beobachten möchten.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Stimmlicher Ausdruck und Bewegungsimprovisation sind eng miteinander verwandt, da beide aus demselben Instrument hervorgehen: dem Körper. In diesem Workshop wird der Atem als primäre Quelle für Klang und Bewegung erforscht – durch Stimmübungen, somatische Praxis und Bewegungsimprovisation. Teilnehmer:innen entdecken und gestalten Klänge, die authentisch mit ihrem eigenen stimmlichen Ausdruck resonieren, und erforschen gleichzeitig Bewegungen, die sich für ihren Körper organisch anfühlen.
Die Stimme wird sowohl individuell als auch kollektiv erforscht, wobei Bewegung sowohl Impuls als auch Unterstützung ist. Teilnehmer:innen nutzen ihre Stimme, um die eigene Bewegung zu begleiten, auf andere zu reagieren oder gemeinsam mehrstimmige vokale Improvisationen zu gestalten.
Im Kern lädt diese Praxis zu einem ganzheitlichen Zugang zum performativen Körper ein und ermutigt Teilnehmer:innen, ihren Stimmumfang im Dialog mit ihren Bewegungsmöglichkeiten zu erweitern sowie das Zusammenspiel beider Ebenen zu erforschen.
Es sind keine Vorkenntnisse in Stimme oder Bewegung erforderlich, und alle Angebote können an unterschiedlichen Bedarf angepasst werden, einschließlich Optionen ohne Berührung.
Aufbau:
Atem- und somatisches Aufwärmen
Rhythmusübungen
Stimmarbeit durch Bewegung
Individuelle und kollektive Stimmimprovisation
Angélique Willkie:
No Neutral Canvas: a personal dramaturgy
An wen richtet sich der Workshop?
Dieser Workshop richtet sich an fortgeschrittene Tänzer:innen, Performer:innen und Künstler:innen. Er umfasst Lektüren, Diskussionen, Schreibübungen sowie persönliche und kollektive somatische und kreative Erkundungen. Teilnehmer:innen sollten über eine reife kreative Praxis verfügen und bereit sein, sich auch auf manchmal herausfordernde Gespräche über Kolonialismus, Rassismus, Kapitalismus, Dekolonisierung im Tanz usw. einzulassen. Teilnehmer:innen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sind ausdrücklich willkommen.
Zugänglichkeit
Es gibt keinerlei Einschränkungen hinsichtlich körperlicher Zugänglichkeit. Solange die Teilnehmer:innen eine reife kreative Praxis mitbringen und bereit sind, sich intensiv mit den vorgeschlagenen Themen auseinanderzusetzen, sind sie willkommen.
Bedürfnisse können bei der Buchung angegeben werden. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das Workshop-Büro.
Über den Workshop
Die Kunst der Performance ist ein zentraler Raum, um Vorstellungen von Identität und Handlungsmacht zu hinterfragen. Im Tanz sind individuelle Ausdrucksformen oft unter Fantasien von Homogenisierung oder Neutralität verborgen. Die Körper auf der Bühne sind bedeutend! Künstlerische Ergebnisse, die aus gelebter, subjektiver Erfahrung entstehen, sind eng mit dem Körper der Performer:innen und ihren Beziehungen zur Außenwelt verbunden.
Anstatt den Körper lediglich als Morphologie, äußere Erscheinung oder technische Fähigkeit zu betrachten, unterstützt dieser Workshop die Teilnehmer:innen dabei, ihre eigene persönliche Dramaturgie zu artikulieren und zu erforschen, wie diese den kreativen Prozess prägt und stärkt.
Durch Gruppendiskussionen, situative und bewegungsbezogene Erkundungen, Journaling und somatische Praktiken erfahren die Teilnehmer:innen ihren relationalen Körper als kreative Leinwand.
Aufbau:
Theorie
Diskussion
Schreiben
Persönliche somatische und kreative Erkundung
Austausch innerhalb der Gruppe
Bitte bringe deine persönliche Dramaturgie sowie ein Notizbuch zum Workshop mit.
Dieser Workshop richtet sich speziell an Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren mit und ohne intellektuelle(n) Behinderung(en), die gerne in einer Gruppe arbeiten, sich gerne bewegen und Lust haben, ihre tänzerischen Ausdrucksmöglichkeiten kennenzulernen und zu erforschen.
Zugänglichkeit
Die Shake-the-Break-Workshops stehen allen Kindern offen. Bitte informiere uns im Voraus, ob dein Kind besonderen Bedarf für die Workshops hat, damit wir entsprechend darauf eingehen können.
Grundsätzlich werden die Kurse in deutscher Sprache abgehalten.
Über den Workshop
Wolltet ihr schon immer wissen, wie man wie ein Roboter tanzt oder wie die Welle funktioniert? Hier könnt ihr es lernen!
Wir fangen mit einigen Aufwärmübungen an. Ziel dieser Übungen ist es, ein bestimmtes Körpergefühl für den HipHop Tanz zu entwickeln. Danach machen wir langsam weiter mit Basisübungen, die aus den Bereichen Locking, Popping, Breaking und Electric Boogaloo bestehen. Nachdem wir die Basisübungen gemacht haben, gehen wir Schritt für Schritt zu einer Choreografie über.
Das Ziel ist es, Spaß an der Bewegung zu haben und verschiedene Stile aus dem HipHop kennenzulernen.
Teilnehmer:innen aus verschiedenen künstlerischen Bereichen sind willkommen, einschließlich professioneller Tänzer:innen, Nicht-Tänzer:innen sowie Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungsstufen. Die Mischung und Vielfalt im Workshop fördern die Vertiefung von Fähigkeiten und Flexibilität.
Zugänglichkeit
Ein Teil des Workshops findet im Freien statt. Der genaue Ort steht noch nicht fest, daher ist die Zugänglichkeit des Außenbereichs derzeit noch unklar. Sigal wird den Ort so auswählen, dass er für alle Teilnehmer:innen gut erreichbar ist. Abgesehen davon ist der Workshop leicht adaptierbar.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
Im Verlauf des Workshops tauchen die Teilnehmer:innen in eine Erforschung der vier Elemente – Erde, Wasser, Luft und Feuer – ein, sowohl in natürlichen Umgebungen als auch im eigenen Körper und in den Energien, die dazwischen und darum herum fließen.
An verschiedenen Orten im Freien begegnen die Teilnehmer:innen Prozessen des Wahrnehmens, Spürens, Bewegens, Berührens – und Spielens – und erkunden dabei vielfältige Möglichkeiten, Muster und Umstrukturierungen von Neugier, Freude, Zufriedenheit, Erkenntnis und Begeisterung, die durch ein ausgewogenes Zusammenspiel der Elemente entstehen.
Die Teilnehmer:innen sind lebendige Konstellationen aus Erde, Wasser, Luft und Feuer – materiell, energetisch und metaphorisch – und stehen ihr Leben lang in einem fortwährenden Tanz mit diesen Kräften.
Neben der körperlichen Praxis lässt sich der Workshop auch von vielfältigen kulturellen und rituellen Praktiken inspirieren, die Menschen im Laufe der Geschichte entwickelt haben – spielerische, poetische und kraftvolle Wege, sich mit den Elementen zu verbinden.
In Zeiten von Neuordnung und Transformation können die Elemente sowohl Halt als auch Öffnung bieten – eine erdende Basis und zugleich ein dynamisches Feld, in dem eine Neuorientierung im Einklang mit der Umgebung möglich wird.
Die Teilnehmer:innen improvisieren und nutzen ihre Kreativität auf allen Ebenen, indem sie sich mit ihrem ausdrucksstarken Körper verbinden. Die Arbeit mit Partner:innen und Berührung ist ein wesentlicher Bestandteil des Workshops, jedoch nicht verpflichtend. Jede Person entscheidet selbst, wie sie mit anderen zusammenarbeiten und in Kontakt treten möchte – mit oder ohne Berührung.
Aufbau:
Aufwärmen mit verschiedenen Elementen der Körperarbeit
Somatische Praxis
Partnerarbeit mit Übergang zur Improvisation
Kreativität und Ausdruck im und mit dem Raum
Für den Workshop wäre es gut leichte Snacks für den Tag, Wasser, Sonnenschutz, Hut, und Badesachen (abhängig vom Wetter natürlich) mitzubringen.
Teilnehmer:innen aus verschiedenen künstlerischen Bereichen sind willkommen, einschließlich professioneller Tänzer:innen, Nicht-Tänzer:innen sowie Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungsstufen. Die Mischung im Workshop fördert die Vertiefung von Fähigkeiten und Flexibilität.
Zugänglichkeit
Scores for the Unseen ist ein Workshop, der individuelles Wachstum wertschätzt und die Teilnehmer:innen dort abholt, wo sie stehen. Alle arbeiten auf ihrem eigenen Niveau, und es sind keine Vorkenntnisse im Tanz erforderlich. Die Teilnehmer:innen entscheiden selbst, wie sie sich auf die angebotenen Aufgaben einlassen, und die Aktivitäten können jederzeit angepasst, vereinfacht oder bei Bedarf wiederholt werden.
Deinen Bedarf kannst du vorab bei der Buchung angeben. Bei weiteren Fragen wende dich bitte an das Workshop Office.
Über den Workshop
In diesem Workshop erforschen Teilnehmer:innen die Dinge und Praktiken, die prägen, wie sie sich zur Welt in Beziehung setzen. Diese Elemente verbinden Teilnehmer:innen nicht nur mit ihrer Umgebung, sondern schaffen auch Begegnungen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Körpern, Objekten, Artefakten und Handlungen. Innerhalb dieser Begegnungen entstehen neue Möglichkeiten für Interaktion und Verhalten – Möglichkeiten, die sich weder eindeutig als aktiv noch als passiv verstehen lassen, sondern auch Momente des Beeinflusst- oder Geformtwerdens beinhalten.
Historisch hat Choreografie exklusive Muster dafür etabliert, wie Bewegung und sich bewegende Körper gesehen und wahrgenommen werden. Gleichzeitig birgt sie jedoch das Potenzial, diese Normen zu hinterfragen und alternative Organisationsformen vorzuschlagen.
Indem der Fokus auf Beziehungen zwischen verschiedenen Körpern und Elementen wie Klang, Rhythmus, räumlicher Materialität, Geschichte, Erinnerung und Vorstellungskraft gelegt wird, eröffnet das Projekt neue Erfahrungsebenen. Diese Ebenen tragen dazu bei, Hierarchien zu dekonstruieren und offene Scores zu erzeugen – Rahmenstrukturen, die zur Neuinterpretation, Teilnahme und Veränderung einladen.
Die Arbeit ist prozessbasiert. Ihre Erkenntnisse und Ergebnisse lassen sich auf jede Art von Tanz- oder Performanceform bzw. jeden Stil übertragen.
Teilnehmer:innen improvisieren und nutzen ihre Kreativität auf allen Ebenen, indem sie sich mit ihrem ausdrucksstarken Körper verbinden.
Aufbau:
Aufwärmen mit verschiedenen Elementen der Körperarbeit
Somatische Praxis
Partnerarbeit mit Übergang zur Improvisation
Kreativität und Ausdruck im und mit dem Raum
Auch 2026 teilen über 130 Dozent:innen und Choreograf:innen aus aller Welt ihre Stile, Techniken und Freude mit euch. Mehr als 250 Workshops sind in verschiedene Departments gegliedert, die Inhalte, Stile und Schwerpunkte der Kurse vermitteln. Das Workshop-Programm richtet sich an Teilnehmer:innen aller Levels und reicht von Ballet und Contemporary über Social & Freestyle-based Dances bis hin zu Theorie.
Der Buchungsstart für Workshops und Research Projects ist der 15. April 2026
Kontakt
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal, Objekt 19
A-1030 Wien