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Musiktheater LinzLandestheater Linz
Am Volksgarten 1
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Telefon: +43 732 76110
E-Mail: kassa@landestheater-linz.at
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Roald Dahl's Matilda - Das Musical
Dennis Kelly | Tim Minchin
Premiere: 11.9.2026Buch von Dennis Kelly
Musik und Gesangstexte von Tim Minchin
Deutsch von Sabine Ruflair
Kooperation mit dem Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk
Das Musical nach dem Erfolgsroman von Roald Dahl erzählt die inspirierende Geschichte eines Mädchens, das von einem besseren Leben träumt, und erzählt dabei ebenso eindrücklich von kindlicher Anarchie wie von der Kraft der Fantasie. Matilda hat fast 50 Preise gewonnen und begeistert mit energiegeladenen Tanznummern, witzigen Songs und fantastischen Rollen Menschen jeden Alters auf der ganzen Welt.
Matilda ist ein Mädchen mit erstaunlicher Intelligenz und psychokinetischen Kräften. Sie wird von ihren bildungsfernen Eltern schikaniert, beeindruckt aber ihre Lehrerin Fräulein Honig, die rasch Matildas außergewöhnliche Fähigkeiten erkennt. Die Schuldirektorin Agathe Knüppelkuh jedoch hasst Kinder und bestraft genussvoll alle, die sich nicht an ihre Regeln halten. Aber Matilda ist so mutig wie schlau: Die Knüppelkuh findet ihre Meisterin.
Ein fröhlicher Girl-Power-Spaß, für den das Landestheater aus 300 Bewerbungen neunzehn Kinder ausgewählt hat, die an der Seite des Linzer Musicalensembles die große Bühne des Musiktheaters erbeben lassen werden.
Musikalische Leitung: Raban Brunner
Inszenierung und Choreografie: Melissa King
Bühne: Stephan Prattes
Kostüme: Judith Peter
Lichtdesign: Michael Grundner
Dramaturgie: Arne Beeker
Nachdirigat: Tom Bitterlich, Tim Jasper
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Divine Matter - Zeichen & Wunder
Drew Jacoby | Stephanie Lake
Uraufführung: 26.9.2026Ein Doppeltanzabend:
WORSHIP (Uraufführung)
Tanzstück von Drew Jacoby
Musik von Jon Hopkins, Hildegard von Bingen, Taizé, Björk, Matthew Herbert, Rosalía
Sounddesign von Crystn Hunt Akron (Christine Hinterkörner)
AUTO CANNIBAL (Europäische Erstaufführung)
Tanzstück von Stephanie Lake
Komposition von Robin Fox
TANZ LINZ eröffnet die Saison mit dem Doppelabend Divine Matter. Zwei choreografische Arbeiten aus einer femininen Perspektive, die den Körper als Ort von Ursprung, Wandel und Weitergabe erfahrbar machen.
In Worship, einer Uraufführung der US-amerikanischen Choreografin Drew Jacoby, wird göttliche Weiblichkeit nicht als religiöses Motiv, sondern als körperliche Erfahrung verhandelt. Jacoby arbeitet mit archetypischen Frauenfiguren und nähert sich ihnen über Rituale, Wiederholung und kollektive Präsenz. Musik von Rosalía und Björk sowie das Sounddesign von Crystn Hunt Akron verdichten das Stück zu einer atmosphärischen Erfahrung von Hingabe an Körper, Natur und Gemeinschaft.
Auto Cannibal der australischen Choreografin Stephanie Lake blickt aus der Perspektive von Künstler:innen auf den Kreislauf kreativer Prozesse. In Verbindung mit der Musik von Robin Fox untersucht das Werk die Wiederverwendung choreografischer Materialien: Ideen werden aufgenommen, zerlegt, transformiert und im Körper der Tänzer:innen weitergetragen. Auto Cannibal versteht Wiederverwendung nicht als Stillstand, sondern als Voraussetzung für Erneuerung.
Gemeinsam entfalten die beiden Werke einen Tanzabend über Schöpfung, Transformation und das fortwährende Werden von Bedeutung.
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Lohengrin
Richard Wagner
Premiere: 10.10.2026Romantische Oper in drei Aufzügen
Text von Richard Wagner
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Koproduktion mit dem Saarländischen Staatstheater
Als der junge Gottfried eines Tages verschwindet, ist es ausgerechnet seine Schwester Elsa, die beschuldigt wird, ihn getötet zu haben. Da niemand an ihre Unschuld glaubt, sieht sie sich mit dem Schlimmsten konfrontiert, als wie aus dem Nichts ein geheimnisvoller Retter erscheint, um für sie einzustehen. Aber dieser namenlose Fremde nutzt das Machtvakuum einer verunsicherten Gesellschaft, um sich selbst zum Quell einer neuen Ordnung zu machen, die nicht infrage gestellt werden kann. Im Schatten der strahlenden Bewunderung für den Helden vergeht die Menschlichkeit, vor allem Elsa gegenüber.
So steht Richard Wagners monumentale Oper Lohengrin an der Schwelle zum wagnertypischen Musikdrama und entwickelt in ihrem dichten Netz aus Emotion, Politik und Mysterium einen atemlosen Sog. Die fragile Balance zwischen der aufgeladenen Geschichte des Werks und seiner fast märchenhaften Ausgangssituation macht einen großen Reiz des Lohengrin aus. Damit betraut wird für die Linzer Neuinszenierung Regisseur Michael Schulz, der bereits mit Elektra sein Gespür für Ambivalenzen unter Beweis gestellt hat.
Musikalische Leitung: Christoph Koncz
Inszenierung: Michael Schulz
Bühne: Dirk Becker
Kostüme: Renée Listerdal
Dramaturgie: Anna Maria Jurisch
Chorleitung: Franz Obermair
Nachdirigat: Marc Reibel
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Die Csárdásfürstin
Emmerich Kálmán
Premiere 24.10.2026Operette in drei Akten
Text von Leo Stein und Béla Jenbach
Emmerich Kálmáns Die Csárdásfürstin ist wahrhaft ein funkelndes Juwel des Operettengenres: Das fängt allein schon mit der Handlung an, die sich als eine unterhaltende Mischung aus großen Gefühlen, überdrehtem Humor, verruchtem Nachtlokal und glitzernder Adelswelt präsentiert. So wird hier die Geschichte der Liebe der gefeierten Chansonette Sylva Varescu und des hochstehenden Aristokraten Edwin erzählt, die an diesen Standesunterschieden fast zu zerbrechen droht.
Kálmán schrieb dazu eine Musik, die in der für diesen Komponisten so typischen Melange eines melancholischen Sehnsuchtstons mit aufrichtiger Heiterkeit und mitreißenden Tanzrhythmen die emotionale Spannweite des abwechslungsreichen Geschehens auf der Bühne kongenial einfängt. Überflüssig zu erwähnen, dass fast jede Nummer dieser Partitur zum Schlager geworden ist, und dass in Linz dieser Höhepunkt der Gattung bei Operettenspezialist Thomas Enzinger inszenatorisch in besten Händen ist.
Musikalische Leitung: Daniel Reith
Inszenierung: Thomas Enzinger
Choreografie: Evamaria Mayer
Bühne: Dieter Richter
Kostüme: Götz Lanzelot Fischer
Dramaturgie: Christoph Blitt
Chorleitung: Franz Obermair
Nachdirigat: Marc Reibel
In deutscher Sprache mit Übertiteln
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Don Pasquale
Gaetano Donizetti
Komische Oper in drei AktenText von Gaetano Donizetti und Giovanni Ruffini nach dem Libretto von Angelo Anelli zu der Komischen Oper Ser Marcantonio von Stefano Pavesi
Im Grunde ist Don Pasquale ein immenser Unsympath. Denn er ist so reich und zugleich so geizig, dass ihn alles im Leben ärgert, oder noch schlimmer: langweilt. Aber dass sein Neffe (und designierter Erbe) Ernesto unstandesgemäß heiraten will, weckt Pasquales Lebensgeister dann doch. Selbst als eingefleischter Junggeselle beschließt er, sich eine junge Braut zu nehmen und Kinder in die Welt zu setzen, nur um Ernesto nichts vererben zu müssen. Diese Rechnung hat er allerdings ohne den Neffen und seine Geliebte Norina gemacht, die sofort gemeinsam mit dem zwielichtigen Arzt Malatesta eine Intrige spinnt und dabei Ernestos Liebe rücksichtslos aufs Spiel setzt.
Im schier endlosen Opernschaffen Gaetano Donizettis ist Don Pasquale ein glänzendes Beispiel für den funkelnden, aber doppelbödig-gewieften Humor des Komponisten und zugleich eine perlende Belcanto- Oper in Reinkultur. Erstmals wird dabei Komödienspezialist Matthias Rippert in der Oper inszenieren.
Musikalische Leitung: Marc Reibel
Inszenierung: Matthias Rippert
Choreografie: Louis Stiens
Bühne: Fabian Liszt
Kostüme: Johanna Lakner
Dramaturgie: Anna Maria Jurisch
Chorleitung: Elena Pierini
Nachdirigat: Ingmar Beck
In italienischer Sprache mit deutschen und italienischen Übertiteln
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Musiktheater-Führung
Wir nehmen Sie mit auf eine spannende Reise ins Innere unseres Theaterbetriebs. Wagen Sie einen Blick hinter die Kulissen, erleben Sie einen inspirierenden Gang durch eines der modernsten Opernhäuser Europas und erhalten Sie vor Ort einen Einblick in die aktuellen Produktionen.Treffpunkt: EingangsFoyer Musiktheater
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Expedition Musiktheater
Interaktive Führung | 6+
Komm mit deiner Familie und wirf einen Blick hinter die Kulissen!Wo bereiten sich die Darsteller:innen auf ihren großen Auftritt vor? Wie sehen die Scheinwerfer genau aus? Kann man tatsächlich fliegen im Theater? Wer schiebt die großen Bühnenbilder auf die Bühne? Wo proben das Bruckner Orchester Linz und der Opernchor? Diesen und weiteren spannenden Fragen möchten wir mit Euch im Rahmen einer interaktiven Führung durchs Musiktheater nachgehen. Wir freuen uns auf Euch!
Achtung: Das Musiktheater öffnet an Sonntagen zur Veranstaltung Expedition Musiktheater nicht vor 11.00 Uhr!
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Musiktheater Linz
Landestheater Linz
2013 erhielt das Landestheater Linz seine neue, langersehnte Spielstätte: das Musiktheater am Volksgarten. Nach vier Dekaden politischer Debatten rund um den Kulturbau wurde dieses Zuhause der Oper/Operette, des Balletts, der neugegründeten Musicalsparte und des Bruckner Orchesters Linz nach vierjähriger Bauzeit – im Finanz- und Zeitplan – am 11. April 2013 eröffnet. Mit dem modernsten Opernhaus Europas, das nach einem Entwurf des Londoner Architekten Terry Pawson von der ArchitekturConsult ZT GmbH und Archinauten realisiert wurde, beginnt aufgrund der technischen, architektonischen und ökologischen Qualitäten des Neubaus und beachtlichem Publikumskomfort eine neue kulturelle Ära.Musiktheater Linz bewerten:
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