Veränderung und Erneuerung begleiten das Theater schon seit Jahrhunderten. Und nicht nur das Theater, nein, wir alle spüren die Herausforderungen, vor die uns das sich rasant verändernde Weltgeschehen derzeit stellt.
Für uns heißt Veränderung in den kommenden Jahren in erster Linie die Sanierung des Spielhauses am Goetheplatz und der dadurch notwendige Umzug in unsere Interimsspielstätten. So unterschiedlich die neuen Spielorte, so kreativ und vielfältig ist auch das Programm der einzelnen Sparten. Mit unseren herausragenden Ensembles und dem enormen Engagement und Einsatz aller Mitarbeiter*innen in Verwaltung, Technik und Werkstätten werden wir Ihnen auch in der Sanierungszeit qualitativ hochwertige Theatererlebnisse anbieten.
Choreografien von Tom Weinberger, Arianna Di Francesco und Imre & Marne van Opstal
Premiere: 16.5.2026
Männlich/weiblich/divers. Binär, non-binär. Wie frei ist das Geschlechterverständnis unserer Zeit? Wie stark wandeln sich die Rollenbilder? Mit Fragen wie diesen setzen sich die international renommierten Gastchoreograf*innen künstlerisch auseinander.
Mit dem Geschwisterpaar Imre & Marne van Opstal sind die Gewinner im Fach Choreografie des Deutschen Theaterpreises DER FAUST 2024 in Mannheim zu Gast. Bereits 2022 konnte das Publikum in dem Trio »The little man« die Intensität ihrer choreografischen Sprache am NTM erleben. Nun kehren sie mit der 2023 am Theater Basel entstandenen Arbeit »Mommy, Look!« zurück und präsentieren eine tiefgründige Studie über Männlichkeit in all ihren Facetten.
Daneben ist eine Kreation des Choreografen Tom Weinberger zu sehen. Er liebt den intensiven kreativen Dialog mit dem Ensemble, um eine kollektive Dynamik zu schaffen und intime, universelle Themen erlebbar zu machen. Seine Werke zeichnen sich durch eine organisch fließende Bewegungssprache aus, charakteristisch ist die Verbindung von Tanz und Sprache. Körper und Stimme verschmelzen, eröffnen neue Dimensionen der Kommunikation.
NTM-Ensemblemitglied Arianna Di Francesco macht erfahrbar, dass sich Identität im Sein ausdrückt – nicht in festen Zuschreibungen. Ein Plädoyer dafür, Menschen Raum zu lassen, ohne Antworten einzufordern.
Sprache: mit wenig oder ohne Sprache
Termine
Sa 16.5.2026, 19:30 | Premiere
Mi 20.5.2026, 19:30
Sa 23.5.2026, 19:30und weitere Termine
Do 4.6.2026, 19:00
So 14.6.2026, 19:00
Fr 26.6.2026, 19:30
Ort
Altes Kino Franklin
Abraham-Lincoln-Allee 1
D-68309 Mannheim
Opéra-comique in einem Akt von Georges Bizet │ Produktion des Internationalen Opernstudios
Premiere: 17.5.2026
Ein Offizier, Diener und Quacksalber in einer Person? In Georges Bizets rasanter Komödie findet die Liebe immer einen Weg. Das musikdramatische Erstlingswerk des jungen Komponisten lässt dabei den Einfallsreichtum und die musikalische Zugkraft späterer Meisterwerke aufblitzen.
In der Familie des Podestà gehen merkwürdige Dinge vor sich: Schon länger verdächtigt er den Hauptmann Silvio, sich an seine Tochter Laurette heranzuwerfen und ist ungehalten über die Vorgänge. Gut, dass sein neuer Diener Pasquin das ganz genauso sieht! Dieser verspricht, Silvio endlich auf die Schliche zu kommen, sollte er sich noch einmal ans Haus der Familie heranwagen. Was der Podestà nicht weiß: Der Jäger ist zugleich der Gejagte. Silvio hat sich inkognito als Diener anheuern lassen und schreckt vor keinen Mitteln der Täuschung zurück, um doch noch an Laurette zu gelangen… Mit der Opèra-comiqe »Le docteur Miracle« gewinnt der gerade einmal 18-jährige Bizet den Wettbewerb des Théâtre des Bouffes-Parisiens und sichert sich neben den 10 erfolgreichen Folgeaufführungen sogleich die Protektion Gioacchino Rossinis. Auch die erstmalige Zusammenarbeit mit dem Librettisten Ludovic Halévy sollte 18 Jahre später in keinem geringeren Werk als »Carmen« seine Vollendung finden.
Unter der packenden Musikalischen Leitung von Anton Legkii und Naomi Schmidt, der Musikalischen Leiterin des Opernstudios, erweist sich Bizets melodiestarke und temporeiche Komödie als ideales Stück für Yejy Nam, Rommie Rochell, Dominic Lee und Zacharias Galaviz-Guerra vom Internationalen Opernstudio des NTM. Regie führt Claudia Plaßwich, die szenische Leiterin des Opernstudios.
Unser Internationales Opernstudio wird unterstützt von der Heinrich-Vetter-Stiftung und dem Richard-Wagner-Verband Mannheim Kurpfalz e. V.
Musikalische Leitung: Anton Legkii/Naomi Schmidt
Regie: Claudia Plaßwich
Bühne und Kostüm: Davide Raiola
Licht: Daniel Scheunemann
Dramaturgie: Daniel Joshua Busche
Dauer: ca. 1 Std 15 Min, keine Pause
Sprache: In deutscher und französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Termine
So 17.5.2026, 18:00 | Premiere
Fr 22.5.2026, 19:30
So 24.5.2026, 18:00und weitere Termine
Sa 30.5.2026, 19:00
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Lasst euch entgrenzen
Der Mannheimer Sommer will sich 2026 der »Entgrenzung« widmen und damit dem Blick an die Ränder – und darüber hinaus. Dabei hilft, dass die Oper des Nationaltheaters selbst vom Zentrum an die Peripherie gegangen ist, vom eleganten Theaterhaus in der Innenstadt zum OPAL, der Interimsspielstätte zwischen Durchgangsstraßen, Sportstadien und Gewerbegebieten. Hier werden wir ein Festivalprogramm realisieren, das den Blick an die Ränder wagt, die Ränder der Bühnenkünste, die Suburbs des Opernbetriebs. Und wir versprechen: Das wird ein Spaß!
Rein ins Getümmel
Wie auf einem Jahrmarkt soll ein »Getümmel« entstehen, das unterschiedlichste Positionen, Regionen und Ansprüche nebeneinanderstellt. Das Publikum wird Teil ganz unerhörter Begegnungen: Begegnungen des Nahen mit dem Fremden, des Unterhaltsamen mit dem Sperrigen, des Märchenhaften mit dem Realistischen oder des meisterhaften Kunstwerks mit dem Fundstück. Begegnungen mit W. A. Mozart natürlich, unserem Ahnherrn, der seinerzeit in Mannheim wertvolle Anregungen erhielt – und sich verliebte. – Und hoffentlich auch mit Ihnen!
Eine große Oper in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart Mannheimer Sommer 2026
Premiere: 18.6.2026
Sie ist vielleicht die berühmteste Oper aller Zeiten. Wenn in Mozarts »Zauberflöte« die Königin der Nacht und Sarastro aufeinandertreffen, wenn sich Komödie und Tragödie, Aufklärungstheater und Märchenspiel begegnen, dann entsteht ein Kosmos so reich wie das Leben selbst.
Tamino liebt Pamina. Papageno ist ein gewiefter Vogelfänger, wünscht sich aber eigentlich nichts sehnlicher als eine Papagena. Doch ganz so einfach ist es nicht. Pamina sei unter rätselhaften Umständen entführt worden, und ausgerechnet Papageno soll Tamino nun helfen, sie zu befreien. Auf ihrer abenteuerlichen Reise zwischen Tag und Nacht, Hoffnung und Verzweiflung müssen die beiden immer wieder auf den Prüfstand stellen, was sie zu wissen glaubten. Denn auf die Frage, was es heißt, ein Mensch zu sein, gibt es keine einfachen Antworten. Auch musikalisch führt uns die »Zauberflöte« durch eine staunen machende Vielfalt an Stilen, vom einfachen Liedchen bis zur virtuosesten Koloraturarie. Mozarts unbändiger Lust am Spiel stehen Tiefe und Ernst gegenüber, die jeder Figur ihr unverwechselbares Profil verleihen. Regisseurin Cordula Däuper (u. a. »Albert Herring«, »Dido and Aeneas«, »Comedian Harmonists«) wird diesen Spuren nachgehen und zur Eröffnung des Mannheimer Sommers 2026 einen Opernabend kreieren, der die Lust am Theater feiert und uns zugleich nach unseren eigenen Sehnsüchten und Wünschen befragt.
Musikalische Leitung: Jānis Liepiņš
Regie: Cordula Däuper
Video: Sofiia Melnyk
Bühne: Friedrich Eggert
Kostüm: Sophie du Vinage
Licht: Damian Chmielarz
Chordirektor: Alistair Lilley
Kinderchorleitung: Anke-Christine Kober
Dramaturgie: Cordula Demattio
Sprache: In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 2 Std 45 Min bis 3 Stunden, inkl. einer Pause
Termine
Do 11.6.2026, 18:30
Do 18.6.2026, 19:00 | Premiere
Sa 20.6.2026, 19:00und weitere Termine
So 21.6.2026, 18:00
So 28.6.2026, 19:00
Di 14.7.2026, 19:00
Do 16.7.2026, 19:00
Sa 18.7.2026, 19:00
Mi 22.7.2026, 19:00
Fr 24.7.2026, 19:00
So 26.7.2026, 18:00
Sa 19.9.2026, 19:00
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Wie klingt der Ruf nach Freiheit, der ein ganzes Volk bewegt? Mit »Nabucco« erschuf Verdi ein Meisterwerk, das historische Konflikte, familiäre Dramen und die Sehnsucht nach Erlösung in unvergessliche Musik verwandelte.
Verdi beschloss im Alter von 27 Jahren, nie wieder eine Oper zu schreiben. Er befand sich in einer beruflichen wie auch privaten Krise: Seine komische Oper »Un giorno di regno« war ein Misserfolg, während er gleichzeitig seine beiden kleinen Kinder und schließlich auch seine Frau zu Grabe tragen musste. Erst auf Drängen seines Agenten las er das Libretto von Temistocle Solera, den »Nabucco«. Zwei Jahre später, im Frühjahr 1842 summte bereits ganz Mailand »Va, pensiero…«.
Im Mittelpunkt der Oper steht ein historischer Epochenwechsel: Die Wertevorstellungen verändern sich und das Leben wird von anderen Zusammenhängen bestimmt als zuvor. Im Kreuzfeuer des Konflikts zwischen Babyloniern und Hebräern entfaltet sich ein Familiendrama, in dem die Musik des italienischen Meisters den Zuschauer über die gesamte Bandbreite der Gefühle hinwegführt.
Regisseur Christian von Götz schafft emotional mitreißende Opernabende, indem er den einzelnen Menschen in den Fokus nimmt, der im Räderwerk von Geschichte und Gegenwart unterzugehen droht. »Nabucco« inszeniert er als bildgewaltige Antikriegsoper und stellt das Werk auch in Bezug zur verlorenen Welt der jiddischen Kultur Osteuropas, die durch den Holocaust nahezu komplett ausgelöscht wurde.
Mit freundlicher Unterstützung von Deloitte
Musikalische Leitung: Roberto Rizzi Brignoli/Jānis Liepiņš
Regie: Christian von Götz
Bühne: Lukas Noll
Kostüm: Sarah Mittenbühler
Licht: Nicole Berry/Florian Arnholdt
Chordirektor: Alistair Lilley
Dramaturgie: Eszter Orbán
Dauer: ca. 2 Std 50 Min, inkl. einer Pause
Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
Do 14.5.2026, 18:00
Mi 20.5.2026, 19:00
Sa 23.5.2026, 19:00und weitere Termine
So 31.5.2026, 15:00
So 14.6.2026, 18:00
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Konzertformat mit Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy und Erich Wolfgang Korngold | Textfassung nach der Komödie von William Shakespeare
Musik erzeugt Bilder, Stimmen erzählen Geschichten. In einem genreübergreifenden Konzertformat entführt Felix Mendelssohns berühmte Musik in eine Welt, in der merkwürdige Dinge vor sich gehen, die nur durch Zauber zu erklären sind…
In einem Wald vor den Toren Athens begegnen sich zwei Liebespaare, Feen, Elfen und eine Gruppe theaterbegeisterter Handwerker, die sich für eine Probe verabredet haben. William Shakespeares Komödie verknüpft mehrere Handlungsstränge und verwebt die Geschichte der jungen Athener Edelleute Hermia, Lysander, Demetrius und Helena mit den Machenschaften des Elfenkönigspaars Oberon und Titania. Auf der Bühne der Oper am Luisenpark entfaltet sich ein buntes Verwirrspiel, in dem ausgerechnet eine Figur die Geschicke des Abends lenkt und die Fäden in der Hand hält: Oberons durchtriebener Diener Puck.
Eine Ouvertüre zum »Sommernachtstraum« komponierte Mendelssohn bereits im Alter von 17 Jahren, nachdem er das Shakespeare-Stück in deutscher Übersetzung kennengelernt hatte. Zu einer kompletten Schauspielmusik vervollständigte er das Werk erst Jahre später und zwar auf Wunsch von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen. Mendelssohns schillernder Partitur gegenübergestellt wird die ebenso farbenreiche und bildhafte Filmmusik von Erich Wolfgang Korngold, der sich in seiner 1935 für den Kinofilm Max Reinhardts entstandenen Fassung eng an musikalischen Motiven Mendelssohns orientiert, dabei aber zu einer eigenen und raumgreifenden Klangsprache findet. So kommen im OPAL packende Musik und große Stoffe zu einer Neufassung zusammen, die Shakespeares »Sommernachtstraum« zu einem spielerischen Abend über Liebe, Zauber und Intrige bündelt.
Sopran: Seunghee Kho
Mezzosopran: Julia Faylenbogen
Bariton: Nikola Diskić
Erzähler: Michael Ransburg
Nationaltheater-Orchester
Damenchor des Nationaltheaters
Musikalische Leitung: Jānis Liepiņš
Szenische Einrichtung: Luka Kjell Mahlmann
Licht: Daniel Scheunemann
Chordirektor: Alistair Lilley
Dramaturgie: Daniel Joshua Busche
Sprache: In deutscher Sprache
Termin
Sa 16.5.2026, 19:30
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Von der Macht der Musik kündet sein Lied: Als der mythische Sänger Orpheus seine Braut Eurydike am Hochzeitstag durch ein tragisches Unglück verliert, nimmt er den Kampf auf mit den Mächten der Unterwelt. Und bezwingt sie mit den Mitteln des Gesangs.
Mit Claudio Monteverdis »L’Orfeo« beginnt vor über 400 Jahren die Erfolgsgeschichte der Oper. Bis heute hält sie ihr Publikum in Bann, berührt, bewegt und begeistert Menschen, indem sie scheinbar Unsagbares direkt erfahrbar macht. Denn es geht um nichts weniger als die großen Fragen der Menschheit: Welche Grenzen sind uns gesetzt und wie können wir sie überwinden? Können Liebe und Hoffnung den Tod besiegen? Welchen Ausdruck findet man dafür?
Monteverdi experimentiert mit einem unglaublich reichen Instrumentarium, vor allem aber auch mit allen Mitteln der Stimme, die er von virtuosem Sologesang bis in magischen Ensembleklang führt. Wie mitreißend diese Musik ist, hat das Barockorchester »Il Gusto Barocco« unter der Leitung von Jörg Halubek bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Im Handumdrehen machte ihr packendes Spiel das Mannheimer Publikum zu wahren Monteverdi-Fans. Regisseur Markus Bothe, mit dessen Inszenierung der »Heimkehr des Odysseus« der Monteverdi- Zyklus im Frühjahr 2017 seinen Anfang genommen hat, bringt diesen nun mit »L’Orfeo« in Schwetzingen zum Abschluss.
Über 2000 Mal kommt das Wort »Love« in den Werken Shakespeares vor. Er erfasst das Phänomen Liebe mit einer Tiefe und Komplexität, dass kaum ein Aspekt unbeleuchtet bleibt. Der neue Orchester-Tanzabend entwirft ein Kaleidoskop der Liebe auf Shakespeares Spuren.
»Wie Schatten flieht die Lieb, indem man sie verfolgt; sie folgt dem, der sie flieht, und flieht den, der ihr folgt.« Shakespeares Zeilen, die geradezu danach rufen, in Tanz übersetzt zu werden, und preisgeben, wie unberechenbar die Liebe ist. Sie ist grenzenlos in ihren Ausdrucksformen, wagt, tröstet, täuscht und verletzt, ist flüchtig, tief, leidenschaftlich und romantisch – dabei immer regellos, unordentlich, chaotisch.
»Shakespeare & Love« widmet sich den unzähligen Facetten der Liebe in freier Assoziation und lässt Figuren und Motive etwa aus »Romeo und Julia«, »Othello« oder »Ein Sommernachtstraum« lebendig werden.
Auch die musikalische Landschaft des Abends reflektiert die Irrfahrt durch die Höhen und Tiefen der Liebe – von intimer Kammermusik und dem vibrierenden, zeitgenössischen Orchesterwerk »Unknown Touch« von Henrik Schwarz weiter zur 3. Sinfonie Lepo Sumeras bis zum »Adagietto« aus Gustav Mahlers 5. Sinfonie, das in seiner traumverlorenen Schönheit selbst als Liebeserklärung gilt.
Musikalische Leitung: Markus L. Frank
Choreografie / Bühne: Stephan Thoss
Bühne / Kostüm: Romy Liebig
Licht: Nicole Berry/Stephan Thoss
Dramaturgie: Stephan Thoss/Susanne Wiedmann
Sprache: mit wenig oder ohne Sprache
Passend zu dieser Produktion zeigt das Cinema Quadrat am Di, 23.06.2026 um 19.30 Uhr den Film »Shakespeare in Love«. Tanzintendant und Chefchoreograf Stephan Thoss gibt eine Einführung zum Film. Mit ihrer Theaterkarte für eine »Shakespeare and Love« Vorstellung erhalten Sie Rabatt auf den Kino-Eintritt.
Dauer: 2 Std 20 Min, inkl. einer Pause
Termine
Do 2.7.2026, 19:30
Sa 4.7.2026, 19:30
Mi 8.7.2026, 19:30und weitere Termine
Fr 10.7.2026, 19:30
So 12.7.2026, 18:00
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Zwei Männer stellen die Treue ihrer Partnerinnen auf die Probe, indem sie in Verkleidung die Verlobte des jeweils anderen verführen. Ein fulminantes Opern-Finale führt zu einem »Happy End«, das alle Verwechslungen aufdeckt – doch betrogen sind am Ende alle. In der Regie von Tatjana Gürbaca wird die »Schule der Liebenden«, wie die Oper im Untertitel heißt, zum poetischen Kammerspiel, für das das Schwetzinger Schlosstheater die ideale Bühne bietet.
Musikalische Leitung: Anton Legkii
Regie: Tatjana Gürbaca
Bühne und Kostüme: Ingrid Erb
Chor: Dani Juris
Orchester: Nationaltheater-Orchester
Chor: Opernchor des Nationaltheaters
Mozart-Da Ponte-Zyklus in Koproduktion mit dem Nationaltheater Prag
Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 3 Std 15 Min, inkl. einer Pause
Termine
Do 9.7.2026, 19:00
Sa 11.7.2026, 18:00
Mi 15.7.2026, 19:00und weitere Termine
Fr 17.7.2026, 19:00
So 19.7.2026, 15:00
Di 21.7.2026, 19:00
Do 23.7.2026, 19:00
Ort
Schloss Schwetzingen
Schlosstheater Am Schloss Schwetzingen
D-68723 Schwetzingen
Darf ein Fürstensohn eine Chansonette heiraten? Spielt das wirklich eine Rolle, wenn sowieso die ganze Welt Kopf steht? Wo soll das alles hinführen? Sicher ist: »Man lebt ja nur einmal! Und einmal ist keinmal!«
Im Mittelpunkt von Emmerich Kálmáns berühmtester und meistgespielter Operette steht eine Beziehung, die aufgrund gesellschaftlicher Unterschiede unmöglich ist. Sylva, die gefeierte Varieté-Diva des Orpheums, ist auf dem Weg nach Amerika, um dort Karriere zu machen, denn auf ihren Geliebten Edwin wartet im fürstlichen Palast dessen Verlobte und Cousine Stasi. Edwins Eltern halten sie für die geeignetere Wahl, doch Rettung naht. Graf Bóni, der sich zu amüsieren weiß, und Feri bácsi, der alle Liebestricks des Orpheums kennt, eilen ihrer Favoritin Sylva zu Hilfe, damit sie Edwin wiedersehen kann. So beginnt ein rasantes Spiel voller Risiken und Missverständnisse, Geheimnisse und Versprechungen, bei dem alle etwas zu verlieren haben. Operetten-Spezialistin Stephanie Schimmer, deren »Fledermaus« im letzten Jahr den vollbesetzten Rosengarten zum Beben brachte, nimmt Kálmáns Figuren und ihre Verhältnisse genau unter die Lupe und sorgt so für schwungvolle Unterhaltung mit echtem Tiefgang.
Treffpunkt OPAL-Foyer: eine musikalisch-humoristische Annäherung mit Joachim Goltz, Estelle Kruger und Naomi Schmidt
Vom ersten Kennenlernen über einen Bauch voller Schmetterlinge bis zum Ja-Wort für die Ewigkeit: Ein ganz normales Wohnzimmer und die unterschiedlichsten Phasen und Stimmungen innerhalb der einst in unendlicher Liebe geschlossenen Ehe, die sich alltäglich darin abspielen. Freude, Traurigkeit, Liebe, Hass, sich entzweien und wieder zu einem verschmelzen – kurz: die Höhen und Tiefen »bis dass der Tod sie scheidet«.
Dies alles erleben Sie bei »Szenen einer Ehe«, szenisch und musikalisch präsentiert von Estelle Kruger und Joachim Goltz, beide glücklich – wenn auch privat nicht miteinander – verheiratet und begleitet von Naomi Schmidt am Flügel. Charmant und gelegentlich auch schlichtend mediativ führt Alexander Wischnewski das traute Paar und das Publikum durch den Abend. Sowohl Oper als auch Operette und Musical bieten unendliches Material, um all die genannten Stimmungen musikalisch auszudrücken; von »Wer uns getraut« über »Lippen schweigen« bis zu »Der Hölle Rache« – es gibt nur wenige Melodien, die sich nicht irgendwo in einer Ehe wiederfinden – mit Sicherheit auch in der Ihren, liebes Publikum.
Sopran: Estelle Kruger
Bariton: Joachim Goltz
Moderation: Alexander Wischniewski
Musikalische Leitung am Klavier:Naomi Schmidt
Ausstattung: Jodie Fox
Termin
Mo 25.5.2026, 15:00
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Foyer Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Choreografien von Ensemblemitgliedern des NTM Tanz
Von der Idee zur Bühnenproduktion: In diesem beliebten Format kreieren Tänzerinnen und Tänzer aus dem Ensemble eigene Choreografien. Dabei dürfen sie experimentieren, sich ausprobieren und herausfordern.
Tanzintendant Stephan Thoss möchte seine Ensemblemitglieder fördern. Sie sollen nicht nur tanzen, sondern auch choreografieren, neue Bewegungen erforschen, frische Ausdrucksformen entwickeln und Verantwortung übernehmen. Aber es ist nicht so, dass sich Choreografen nur Bewegungen und Schritte ausdenken. Zum künstlerischen Prozess gehört viel mehr: Kostüme, Maske und Musik, Bühnenbild, Beleuchtung und Besetzung – das komplette Setting.
Wer also wertvolle Erfahrungen sammeln, seine Stärken erkennen, Stile und Techniken austesten möchte, erhält dafür im Tanzhaus Raum und Zeit, den nötigen Rückhalt sowieso. Denn es braucht auch Mut. »Das Tanzhaus ist ein denkender Organismus«, sagt Stephan Thoss. Fantasie und Leidenschaft bringen die jungen Choreografinnen und Choreografen immer mit. Und dabei entstehen unkonventionelle Werke.
Choreografie, Bühne, Kostüme "THINGS WE SHARE": Reiko Tan
Choreografie, Bühne, Kostüme "ALCHEMY": Paloma Galiana Moscardó
Choreografie, Bühne, Kostüme "A SHORT STORY ABOUT FALLING": Natsuho Matsumoto
Choreografie, Bühne, Kostüme "QUICK WASH": Louis Thuriot
Choreografie, Bühne, Kostüme "THE BALLAD OF THE GIGA SIGMA": Leonardo Cheng
Choreografie, Bühne, Kostüme "TO THE ONE ON THE EDGE OF FALLING": Rina Hayashi
Choreografie, Bühne, Kostüme "IN THE BALLROOM OF MY MIND": Shaun Patrick Ferren
Choreografie, Bühne, Kostüme "(SWEET LURE)": Luis Tena Torres
Familienkonzert | Eine Orchestererzählung von Henrik Albrecht / ab 5
Moderation: Juri Tetzlaff
Live-Illustrationen: Ernesto Lucas HO
Orchester: Nationaltheater-Orchester
Musikalische Leitung: Anton Legkii
Wie klingt das Rauschen der Berge? Wie spürt man Heimweh durch Musik? Und wie verwandelt man eine geliebte Geschichte in Klang und Bild?
In Henrik Albrechts bewegender Orchestererzählung »Heidi« erwacht Johanna Spyris weltbekannte Geschichte vom kleinen Mädchen in den Bergen neu zum Leben – mit spannender Musik, einer mitreißenden Erzählung und live gezeichneten Bildern. Gemeinsam mit dem Moderator Juri Tetzlaff tauchen wir ein in Heidis Welt: Wir spüren die frische Bergluft, hören das Echo über der Alm und erleben die Freiheit und Unbeschwertheit des Lebens in den Bergen. Doch Heidis Weg führt auch nach Frankfurt in ein fremdes, strenges Umfeld voller Regeln und Heimweh aber auch einer neu gefundenen Freundschaft.
Während das Orchester Heidis Abenteuer klangvoll erzählt, bringt Illustrator Ernesto Lucas HO die Geschichte live auf der Bühne aufs Papier. Ein mitreißendes Konzerterlebnis über Freundschaft, Mut und das Glück, man selbst zu sein.
Offizieller Hauptsponsor der Familienkonzerte: BW-Bank
Alter: ab 5 Jahren
Termin
So 7.6.2026, 11:00
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Sopran: Seunghee Kho
Mezzosopran: Rommie Rochell
Tenor: Sung Min Song
Bass: Sung Ha
Orchester: Nationaltheater-Orchester
Chor: Opernchor des Nationaltheaters
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791):
Symphonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791):
Requiem KV 626 (ergänzt von Franz Xaver Süßmayr)
Mit Dirigent Rinaldo Alessandrini kann man sich beim 8. Akademiekonzert im Rosengarten auf einen renommierten Alte-Musik-Spezialisten freuen. Als Cembalist, Organist und Leiter des Spezialensembles »Concerto Italiano« ist er mit dem Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts bestens vertraut; seine Aufnahmen werden regelmäßig mit Preisen überhäuft.
Gemeinsam mit Orchester, Soli und Chor des Nationaltheaters deutet er Mozarts »Requiem« (1791) aus der lebhaften, gestischen Aufführungstradition des 18. Jahrhunderts und kombiniert es mit der berühmten »g-Moll-Sinfonie« (1788). Neu hören, neu erleben, unbedingt vorbeikommen!
Und auch im Anschluss an das Konzert die Ohren gespitzt halten…denn nach dem Akademiekonzert findet ein kurzes Programm mit dem Ensemble in Residence des Mannheimer Sommers statt, dem Streichquintett »Wooden Elephant«. Es wird in Reaktion auf Mozarts Requiem einige ungewöhnliche Arrangements berühmter Popsongs spielen!
Termine
Mo 22.6.2026, 20:00 | Ticket
Di 23.6.2026, 20:00 | Ticket
Veränderung und Erneuerung begleiten das Theater schon seit Jahrhunderten. Und nicht nur das Theater, nein, wir alle spüren die Herausforderungen, vor die uns das sich rasant verändernde Weltgeschehen derzeit stellt.
Für uns heißt Veränderung in den kommenden Jahren in erster Linie die Sanierung des Spielhauses am Goetheplatz und der dadurch notwendige Umzug in unsere Interimsspielstätten. So unterschiedlich die neuen Spielorte, so kreativ und vielfältig ist auch das Programm der einzelnen Sparten. Mit unseren herausragenden Ensembles und dem enormen Engagement und Einsatz aller Mitarbeiter*innen in Verwaltung, Technik und Werkstätten werden wir Ihnen auch in der Sanierungszeit qualitativ hochwertige Theatererlebnisse anbieten.