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Salzkammergut Festwochen Gmunden

Kultur und Sommerfrische – diese kongeniale Verbindung hat Tradition. In der einzigartigen Naturlandschaft rund um den Traunsee bieten die Salzkammergut Festwochen Gmunden ein vielfältiges Programm: herausragende Musikprojekte, innovative Literaturformate, anregende Dramatik, Jazz & Crossover, Architekturgespräche sowie Konzertgeschichten, die auch das jüngste Publikum verzaubern. Ein innovatives und versiertes Team rund um Christian Hieke – künstlerischer Geschäftsführer, Johanna Mitterbauer – kaufmännische Geschäftsführerin und Karin Bergmann – Leiterin Literatur und Theater und ehemalige Direktorin des Wiener Burgtheaters, sorgen für unterhaltsame, anregende und poetische Stunden in dieser einzigartigen Region.

Kontakt

Salzkammergut Festwochen Gmunden
Theatergasse 10
A-4810 Gmunden

Telefon: +43 7612 70630
E-Mail: office@festwochen-gmunden.at

 

Mobil: +43 664 881 929 24
Kartenbestellung:
Tel. +43 7612 7063012
Email: karten@festwochen-gmunden.at

Öffnungszeiten des Festivalbüros:
Montag bis Freitag von 9:00 bis 13:00 Uhr
Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Salzkammergut Festwochen Gmunden

© Marlene Fröhlich
1 Lesung

Mon très cher père, allerliebster Papa!

Fritz Karl | Rezitation
Aaron Karl | Rezitation
Streichquartett Sonare
Peter Gillmayr | 1. Violine
Kathrin Lenzenweger | 2. Violine
Christoph Lenz | Viola
Judith Bik | Violoncello


Briefwechsel zwischen W.A. Mozart und seinem Vater Leopold

Nach dem überwältigenden Erfolg im Festwochensommer 2025 kehrt dieses Programm aufgrund der enormen Nachfrage zurück: Publikumsliebling Fritz Karl, 1965 am Traunsee geboren und längst einer der gefragtesten Schauspieler im deutschsprachigen Raum, steht mit diesem Programm erstmals gemeinsam mit seinem Sohn Aaron Karl auf der Bühne. In eindringlicher und zugleich berührender Weise verleihen sie dem berühmten Briefwechsel zwischen Wolfgang Amadeus Mozart und dessen Vater Leopold ihre Stimmen.

Die Briefe erzählen von einer Beziehung voller Nähe, Stolz und Zuneigung, aber auch von strenger Erwartung, Abhängigkeit und schmerzhaften Konflikten. Der dominante Vater fürchtet den Lebenswandel des Sohnes, warnt ihn drastisch vor einem Schicksal auf dem „Strohsack“ und reagiert mit wachsender Distanz auf dessen Ehe mit Constanze Weber. So entsteht ein Bild von Liebe und Reibung, von familiärer Bindung und künstlerischer Selbstbehauptung, das bis heute berührt.

Und doch ist dieser Abend nicht nur tiefgründig, sondern auch wunderbar unterhaltsam: Mit feinem Gespür bringen Vater und Sohn Karl die Texte immer wieder in überraschend witzigen Szenen zum Klingen – ein lebendiges Spiel voller Charme, Wortwitz und augenzwinkernder Leichtigkeit.

Den musikalischen Rahmen gestaltet das Streichquartett Sonare, das mit feiner Klangkultur Werke von Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart sowie Joseph Haydn interpretiert. Auf dem Programm stehen u. a. Mozarts Quartett in B-Dur KV 458, das sprühende Alla Turca, Arien aus der Zauberflöte, dem Don Giovanni und der Hochzeit des Figaro, die berühmte kleine Nachtmusik sowie Haydns heiteres Quartett in C-Dur.

Ein Abend, der Wort und Musik, Ernst und Heiterkeit, Vater und Sohn auf einzigartige Weise verbindet – bewegend, hochmusikalisch und voller unerwarteter Leichtigkeit.

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© Marco Riebler
Konzert

Klassik trifft Harmonika

Hausmusik Roas

Johanna Dumfart | Diatonische Harmonika
Philipp Lakinger | Diatonische Harmonika
Marcel Mölschl | Diatonische Harmonika
Fabian Danzl | Diatonische Harmonika


Vier Musiker:innen – ein harmonisches Quartett – und eine gemeinsame Vision: Musik zu machen, die verbindet, berührt und neue Perspektiven schafft.

Die Diatonische Harmonika hat in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Entwicklung genommen. Längst ist sie aus der Volksmusik-Nische herausgewachsen und hat ihren Platz auf großen Konzertbühnen gefunden. Instrumentenbauer:innen und Komponist:innen erweitern stetig ihr klangliches Spektrum, die Ausbildung boomt – bis hin zu universitären Studiengängen. Und eine neue Generation junger Künstler:innen zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig, anspruchsvoll und ausdrucksstark dieses Instrument sein kann.

Mit Johanna Dumfart, Philipp Lakinger, Marcel Mölschl und Fabian Danzl stehen vier prägende Persönlichkeiten dieser Bewegung auf der Bühne. Gemeinsam lassen sie hören, wie die Ziach zur musikalischen Brückenbauerin wird – zwischen Volks- und Kunstmusik, zwischen Wirtshaus und Konzertsaal, zwischen Herkunft und Zukunft.

Ausgangspunkt ihres Programms sind Komponist:innen mit biografischem Bezug zum Salzkammergut, doch das Repertoire reicht weit darüber hinaus: Vom Klavierstück bis zum Chorsatz erklingen Werke aus Barock, Klassik, Romantik und Spätromantik – in neu gedachten Arrangements, ausschließlich auf der Diatonischen Harmonika interpretiert.

Dabei steht nicht die Volksmusik im Mittelpunkt, sondern die bewusste Auseinandersetzung mit der klassischen Musiktradition – feinfühlig übertragen auf ein Instrument, dem diese Welt lange verschlossen war.

„Klassik trifft Harmonika“ knüpft an die erfolgreichen Programme Franz, Johannes und Wurzeln an, die sowohl im Konzertsaal als auch im Fernsehen begeistert haben – und führt diese Idee weiter: Klassische Musik in überraschender Klanggestalt zu zeigen, nahbar, lebendig und voll Herz.

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© Petra Kamenar
Konzert

KIWANIS Musikförderpreis 2026

Preisträger:innen des Kiwanis Musikförderpreises
Magdalena Klima | Harfe
Katharina Stopfner | Diatonische Harmonika
Lukas Laska | Klarinette
Julian Ortner | Gesang (Jazz-Pop-Rock)
Lidia Baich | Violine


Ein Abend voller Glanz, Leidenschaft und musikalischer Sternstunden: Im festlichen Rahmen des Stadttheaters Gmunden wird der Kiwanis Musikförderpreis 2026 an junge Musiker:innen der Landesmusikschule Gmunden verliehen.
Der Preis würdigt junge Talente, die mit Können, Kreativität und Hingabe aufhorchen lassen – und genau diese Begeisterung wird an diesem Abend spürbar. Musikschüler:innen präsentieren ihr Können und ihre Vielseitigkeit in Klassik, Volksmusik und Jazz-Rock-Pop. Jede Darbietung ist ein Versprechen für die Zukunft – ein Moment, der berührt und Hoffnung schenkt.

Im zweiten Teil des Abends steht eine Musikerin auf der Bühne, die seit Jahren das Publikum weltweit begeistert: Lidia Baich, Violinistin von internationalem Rang und gefeierte Solistin. Mit unverwechselbarem Ton, Virtuosität und emotionaler Intensität verwandelt sie die Bühne in ein Erlebnis voller Farben und Dramatik.

So vereint dieser Galaabend Jugend und Erfahrung, Aufbruch und Vollendung – und wird zu einem Fest der Musik, das inspiriert und verbindet.
Eine Kooperation von Salzkammergut Festwochen Gmunden, Kiwanis Club Gmunden und Landesmusikschule Gmunden – im Zeichen der Förderung junger Talente und des Kiwanis-Gedankens, Kindern und Jugendlichen neue Chancen zu eröffnen.

In Kooperation mit der Landesmusikschule Gmunden & dem Kiwanis Club Gmunden

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© Maria Frodl / Uli Neumann-Cosel
1 Musiktheater

Die Geschichte vom Soldaten

Michael Dangl & Münchner Philharmoniker

Naoka Aoki | Violine
Stepan Kratochvil | Kontrabass
Alexandra Gruber | Klarinette
Johannes Hofbauer | Fagott
Quirin Willert | Posaune
Thomas Oberleitner | Trompete
Michael Leopold | Schlagwerk
Michael Dangl | Rezitation


Ein außergewöhnlicher Abend zwischen Erzählkunst und Musiktheater: Der österreichische Kammerschauspieler Michael Dangl und sechs herausragende Musiker:innen der Münchner Philharmoniker, angeführt von Konzertmeisterin Naoka Aoki, bringen Igor Strawinskys „Die Geschichte vom Soldaten“ in Gmunden zur Aufführung.

Den Auftakt bildet Hans Christian Andersens Märchen „Der standhafte Zinnsoldat“. Dangl rezitiert die Geschichte mit feiner sprachlicher Kunst und verleiht ihr eine neue Dimension, während die Musiker:innen sie in wechselnden Besetzungen musikalisch umspielen und zum Leuchten bringen. So öffnet sich ein poetischer Klangraum, der als Einstimmung unmittelbar in Strawinskys Werk hineinführt.

„Die Geschichte vom Soldaten“, von Igor Strawinsky und dem Dichter Charles Ferdinand Ramuz während des Ersten Weltkriegs als Wandertheaterstück konzipiert, erzählt vom Handel eines Soldaten mit dem Teufel – eine Parabel über Verführung, Gier und Verlust, die bis heute nichts an Kraft und Aktualität eingebüßt hat. In dieser besonderen Interpretation übernimmt Michael Dangl sämtliche Sprechrollen und verbindet dramatische Intensität mit feinem Humor und erzählerischer Leichtigkeit.

Das Ensemble der Münchner Philharmoniker – mit Violine, Kontrabass, Klarinette, Fagott, Posaune, Trompete und Schlagwerk – entfaltet dazu Strawinskys brillanten Klangkosmos zwischen Marsch, Tango, Walzer und Jazz. Präzision, Virtuosität und Spielfreude machen die Aufführung zu einem eindringlichen Gesamtkunstwerk, das Schauspiel und Musik in seltener Intensität vereint.

Ein Abend von großer Strahlkraft, der Andersen, Strawinsky und Ramuz in Gmunden zu einem außergewöhnlichen Erlebnis verschmilzt.

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© Vadim Belokovsky
Lesung mit Musik

Das Haus verlassen

Jacqueline Kornmüller | Lesung
David Bergmüller | Laute


Jacqueline Kornmüller erzählt von einem besonderen Haus: einem alten Feldsteinhaus in der Oststeiermark, das nach zehn liebevoll gestalteten Jahren verlassen werden soll. Doch so einfach lässt sich die Beziehung zu einem Zuhause, das über all die Zeit hinweg gewachsen ist und fast lebendig erscheint, nicht auflösen. Das Haus beobachtet, kommentiert, widerspricht – und erinnert die Erzählerin daran, wie sehr Menschen und Räume miteinander verwoben sind.

In dieser poetischen Geschichte voll leiser Ironie und feiner Komik begegnen wir den ungewöhnlichsten Besucherinnen und Besuchern: von der Suchenden, über den Beamten aus dem Innenministerium, bis hin zum Belgier und Frau Salz – alle mit eigenen Vorstellungen, Erwartungen und Überraschungen. Zwischen Besichtigungen, improvisierten Einblicken ins Leben der Bewohnerin und den Eigenheiten des Hauses entsteht ein reizvolles Wechselspiel aus Spannung, Humor und tiefem Nachdenken über Zugehörigkeit und Aufbruch.

Begleitet wird die Lesung von David Bergmüller, einem der innovativsten Lautenisten unserer Zeit. Sein Spiel – von der Presse als „virtuose Lyrik“ und „außergewöhnlich subtil und berauschend“ beschrieben – eröffnet fein nuancierte Klangräume zwischen barocker Eleganz und zeitgenössischer Klangpoesie. Mit seiner Laute schafft Bergmüller eine Atmosphäre, die den Text nicht nur begleitet, sondern in Schwingung versetzt: leise, klar und von einer Intensität, die das Zuhören zu einem sinnlichen Erlebnis macht.

„Das Haus verlassen“ ist mehr als eine Lesung: Es ist ein Ausflug in die Eigenheiten eines Hauses, die Fragen nach Heimat und Aufbruch in poetischer Form – und ein Abend voller Wärme, Humor und musikalischer Poesie. Eine Einladung, sich auf die kleinen und großen Geschichten einzulassen, die Orte und Menschen miteinander verbinden.

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© Hans Ringhofer
Lesung mit Musik

Flieger, grüß mir die Sonne

Erwin Steinhauer | Rezitation
Georg Graf | Blasinstrumente
Joe Pinkl | Keyboard, Posaune
Peter Rosmanith | Perkussion


Ein humorvoll-musikalisches Vergnügen rund um Höhenflüge, Identitäten und die Sehnsucht nach mehr: In Flieger, grüß mir die Sonne widmet sich Publikumsliebling Erwin Steinhauer den Texten von H.C. Artmann, dem großen Sprachspieler und Chronisten der Wiener Seele. Artmanns Geschichten treiben einen Hochstapler in die Lüfte – ein Mann, der mit falscher Identität, Prothesen und unbändiger Fantasie zum wagemutigen Flieger wird. Doch hinter dem Spiel mit Posen und Mythen blitzt immer auch die Sehnsucht nach Glück und Freiheit hervor.

Mit unverwechselbarem Charme und präziser Schauspielkunst macht Steinhauer Artmanns Witz, Ironie und feine Melancholie hörbar. Unterstützt wird er von drei exzellenten Musikern, die seine Lesung in mitreißende Klangwelten einbetten: Georg Graf (Blasinstrumente), Joe Pinkl (Keyboard, Posaune) und Peter Rosmanith (Perkussion) entwerfen einen Soundtrack, der die Höhen und Tiefen des Fliegerlebens in packenden Farben malt. Tango, Walzer und Rumba treffen auf jazzige Improvisationen, treiben den Helden zu mutigen Taten an und kommentieren augenzwinkernd sein Balzverhalten.

Ein Abend, der den eigenwilligen Ton Artmanns feiert, pointiert und voller Rhythmus, Leichtigkeit und Tiefe. Zwischen Literatur und Musik, zwischen Schmäh und Poesie entsteht eine Wiener Variante von Pulp Fiction, die das Publikum gleichermaßen zum Schmunzeln wie zum Staunen bringt.

Ein außergewöhnliches Zusammenspiel von Sprache, Schauspiel und Musik – unterhaltsam, überraschend und mitreißend.

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© Bothor
Performance

PHILIPP HOCHMAIR – „Hochmair, wo bist du?“

Open Air Performance

Philipp Hochmair | Lesung, Performance
Katharina von der Leyen | Text


Mit seiner kompromisslosen Bühnenenergie und seinem radikalen Zugang zu Literatur zählt Philipp Hochmair seit Jahren zu den prägendsten Schauspielern des deutschsprachigen Raumes. Ob in Film und Fernsehen oder auf den großen Theaterbühnen – Hochmair sprengt Konventionen, verbindet körperliche Intensität mit poetischer Wildheit und verwandelt klassische Stoffe in vibrierende Gegenwartsperformances. Spätestens seit „Jedermann Reloaded“ und seinem fulminanten Einspringen bei den Salzburger Festspielen 2018 ist er einem breiten Publikum als leidenschaftlicher Grenzgänger bekannt.

Auch im Sommer 2026 steht Hochmair wieder als „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen auf der Bühne – und dennoch nimmt er sich die Zeit, erneut nach Gmunden zu kommen. „Hochmair, wo bist du?“ führt tief hinein in seine persönliche und künstlerische Welt. Die Journalistin und Bestsellerautorin Katharina von der Leyen hat den Schauspieler über Monate begleitet und ein vielschichtiges Porträt gestaltet – voller Gespräche, Beobachtungen und Momentaufnahmen eines Mannes, der seine Rollen so intensiv lebt, dass er dabei manchmal sich selbst verliert. Entstanden ist ein Buch, das Biografie, Analyse und künstlerische Expedition verbindet.

Auf der Bühne entfaltet Hochmair diese Vorlage als atmosphärische Live-Performance: ein vibrierender Dialog zwischen Text, Körper und Präsenz. Er zeigt jene verletzliche Tiefe und ungebändigte Kraft, die sein Spiel auszeichnen – den rastlosen Suchenden, den leidenschaftlichen Performer, den kompromisslosen Künstler. Literatur wird zu Klangkörpern, Emotionen werden körperlich erfahrbar, und aus Fragmenten entsteht ein pulsierendes Selbstporträt.

Der Toscanapark bietet dafür den idealen Schauplatz: die Weite des Traunsees, das Abendlicht, die offene Natur – ein Rahmen, in dem Hochmairs Intensität sich entfalten kann. Ein Abend, der Schauspiel, Poesie und Persönlichkeit verschmelzen lässt und den Besucher:innen einen der außergewöhnlichsten Künstler unserer Zeit näherbringt.

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© Roland von der Aist
Konzert

PAROV STELAR – Live im Toskanapark

Open Air Konzert

Parov Stelar | Musik, Gesang

Mit seinem unverwechselbaren Sound hat Parov Stelar die Bühnen der Welt erobert – von Jazzclubs bis zu den größten Bühnen und Festivals auf allen Kontinenten. Hinter den pulsierenden Elektrobeats verbirgt sich ein vielseitiger Künstlergeist: Marcus Füreder, wie er bürgerlich heißt, ist Musiker, Maler, Autor und Visionär, der sich seit den Anfängen als Pionier des Electroswing ständig neu erfindet.

Sein aktuelles Projekt „Artifact“ markiert auch eine Art Neuerfindung. Das Album entfaltet eine cineastische Klangwelt, in der orchestrale Arrangements auf elektronische Samples und moderne Beats treffen. Inspirationen reichen von Stummfilm-Meistern über Pop-Art bis zu 80er-Synthsounds, und die Musik oszilliert zwischen Euphorie und Melancholie, vertrauten Harmonien und überraschenden, düster-bedrohlichen Momenten. Stücke wie „Rebel Love“, „Six Feet Underground“ „Falling Into Time“ oder „Art Deco“ mit Lana del Rey zeigen die Verschmelzung von Analogem und Digitalem und lassen tief in Stelars eigene Klanguniversen eintauchen.

Parov Stelars Konzerte gehen weit über klassische DJ-Auftritte hinaus: Elektronische Produktionen treffen auf Live-Instrumente, orchestrale Fülle und visuelle Inszenierung. Musik entsteht für ihn zuerst für sich selbst, erst dann wird sie geteilt – ein Ansatz, der radikale Authentizität, künstlerische Freiheit und die Lust an Neuinterpretation spürbar macht.

Eine zusätzliche Dimension eröffnet die Ausstellung „Leave The Future Behind“ im K-Hof Museum Gmunden: Sie tritt in Dialog mit Stelars Musik und öffnet die Türen zu seinem bildnerischen Universum. Gemälde, Zeichnungen und digitale Experimente geben Einblick in die kreative Quelle seiner Kompositionen. Konzert und Ausstellung verschmelzen zu einem Gesamterlebnis und machen Stelars künstlerische Unabhängigkeit sichtbar. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 18. Juni 2026, eröffnet und ist bis 16. August 2026 zu sehen.

Der Abend im Toscanapark bildet den perfekten Rahmen: Mit Blick auf den Traunsee und die umgebende Bergkulisse entsteht ein Open-Air, in dem Musik, Licht und Natur in harmonischem Einklang stehen. Ein einmaliger Sommerabend – Parov Stelar, wie man ihn nur hier erleben kann: visionär, kraftvoll, cineastisch und grenzenlos.

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© Nikolas Rode
Konzert

HERstage – Die Bühne gehört den Frauen

Open Air Konzert

Anna Buchegger
lovehead
Ankathie Koi


Am 2. August 2026 öffnet sich im Toscanapark Gmunden erstmals die Bühne der Salzkammergut Festwochen ausschließlich für herausragende Künstlerinnen. Unter dem Titel HERstage erwartet das Publikum ein Open-Air-Erlebnis mit drei aufeinanderfolgenden Konzerten, die jeweils ihre eigene Klangwelt entfalten und zusammen einen unvergesslichen Abend voller Energie, Kreativität und musikalischer Vielfalt bilden.

Den Auftakt macht Anna Buchegger. Mit ihrer einzigartigen Stimme, die Tradition, Dialekt und modernen Pop vereint, konfrontiert sie alpenländische Heimatbilder mit Selbstironie, feministischer Haltung und avantgardistischer Klangsprache. Buchegger erschafft eine Kunstfigur zwischen Clown, Couture und Tracht, die Heimat kritisch befragt und zugleich Raum für vielfältige Identitäten und Emotionen öffnet. Ihre Live-Präsenz ist intensiv, einnehmend und unvergesslich – eine Einladung, Musik und Haltung gleichermaßen zu erleben.

Im Anschluss betritt lovehead die Bühne. Das Burgenländer Trio zählt zu den spannendsten neuen Indie-Pop-Acts Österreichs. Mit laidback Drums, charmant-grungigen Gitarrenriffs und lebendig-textierten Songs über Liebe, Alltag und kleine Absurditäten erschafft lovehead eine atmosphärische Klangwelt, die sowohl verspielt als auch berührend ist. Ihre Songs entstehen aus der Mischung der drei Perspektiven von Anna, Mara und Elena, wodurch sich eine unmittelbare, authentische Energie entfaltet, die sowohl live als auch auf Platte begeistert.

Den Abschluss bildet Ankathie Koi, Wiener Popinstitution und Grande Dame des Electro-Glam. Mit ihrer mächtigen, facettenreichen Stimme, exzentrischem Glamour und einer Performance voller Schabernack, Selbstironie und 80er-Jahre-Synth-Sounds verwandelt sie die Bühne in ein leuchtendes Gesamtkunstwerk. Songs wie „Baby Boy“, „Amour Fou“ und „Tanz dich rein“ werden zu ausgelassenen Tanzorgien, in denen Pop in Großbuchstaben gefeiert und die Bühne als Ort der kreativen Freiheit und überraschenden Momente genutzt wird. Ankathie Koi sprengt Genregrenzen, schafft intensive Energie und sorgt für ein episches Finale des Abends.

Der Toscanapark verwandelt sich an diesem Abend in einen außergewöhnlichen Open-Air-Spielort: Zwischen alten Baumriesen, mit Blick auf den glitzernden Traunsee und die umliegenden Berge, entsteht ein Raum, in dem Klang, Licht und Natur in harmonischem Dialog stehen. Jede Performance entfaltet ihre eigene Kraft und lädt das Publikum zu einer intensiven Wahrnehmung von Rhythmus, Ausdruck und Atmosphäre ein.

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Salzkammergut Festwochen Gmunden

Kultur und Sommerfrische – diese kongeniale Verbindung hat Tradition. In der einzigartigen Naturlandschaft rund um den Traunsee bieten die Salzkammergut Festwochen Gmunden ein vielfältiges Programm: herausragende Musikprojekte, innovative Literaturformate, anregende Dramatik, Jazz & Crossover, Architekturgespräche sowie Konzertgeschichten, die auch das jüngste Publikum verzaubern. Ein innovatives und versiertes Team rund um Christian Hieke – künstlerischer Geschäftsführer, Johanna Mitterbauer – kaufmännische Geschäftsführerin und Karin Bergmann – Leiterin Literatur und Theater und ehemalige Direktorin des Wiener Burgtheaters, sorgen für unterhaltsame, anregende und poetische Stunden in dieser einzigartigen Region. Mobil: +43 664 881 929 24
Kartenbestellung:
Tel. +43 7612 7063012
Email: karten@festwochen-gmunden.at

Öffnungszeiten des Festivalbüros:
Montag bis Freitag von 9:00 bis 13:00 Uhr

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Bewertungen & Berichte Salzkammergut Festwochen Gmunden

Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 17.7. bis 30.8.2026
Ereignisse / Festspiele Salzburger Pfingstfestspiele 22. bis 25.5.2026
Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Ereignisse / Festival Salzkammergut Festwochen Gmunden Region Gmunden
Ereignisse / Festival Musiksommer St. Leonhard 16.7. bis 21.8.2026
Literatur+Sprache / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Ereignisse / Konzert Salzburger Kulturvereinigung Salzburg, Waagplatz 1a
Ereignisse / Festival Messezentrum Salzburg GmbH
Sa 23.5.2026, 10:00 Uhr

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