Das Museum Haus Konstruktiv zählt zu den führenden Ausstellungshäusern der Schweizer Kulturlandschaft. Die bis heute lebendige Geisteshaltung der Zürcher Konkreten – Max Bill (1908–1994), Camille Graeser (1892–1980), Verena Loewensberg (1912–1986) und Richard Paul Lohse (1902–1988) – sowie die Impulse der geistesverwandten konzeptuellen Kunst bilden den gedanklichen Ausgangspunkt der Ausstellungen und ausstellungsbegleitenden Veranstaltungen. Im Zentrum steht sowohl die Aufarbeitung, Bewahrung und Präsentation eines international hochgeschätzten kunsthistorischen Erbes als auch das Sichtbarmachen seines Weiterwirkens in der Gegenwartskunst.
Besuchen Sie unsere Ausstellungen, Künstlergespräche, Vorträge und Konzerte oder unsere Workshops – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Und gönnen Sie sich einen Espresso im gemütlichen Museumscafé oder stöbern Sie im assortierten Museumsshop.
(Foto: Courtesy Löwenbräukunst)
Kontakt
Museum Haus Konstruktiv Limmatstrasse 268 CH-8005Zürich
Öffnungszeiten:
Di / Do–So 11–18 Uhr
Mi 11–20 Uhr
Mo geschlossen
Bewertungschronik
Nov 14
Dez 14
Jan 15
Feb 15
Mär 15
Apr 15
Mai 15
Jun 15
Jul 15
Aug 15
Sep 15
Okt 15
Nov 15
Dez 15
Jan 16
Feb 16
Mär 16
Apr 16
Mai 16
Jun 16
Jul 16
Aug 16
Sep 16
Okt 16
Nov 16
Dez 16
Jan 17
Feb 17
Mär 17
Apr 17
Mai 17
Jun 17
Jul 17
Aug 17
Sep 17
Okt 17
Nov 17
Dez 17
Jan 18
Feb 18
Mär 18
Apr 18
Mai 18
Jun 18
Jul 18
Aug 18
Sep 18
Okt 18
Nov 18
Dez 18
Jan 19
Feb 19
Mär 19
Apr 19
Mai 19
Jun 19
Jul 19
Aug 19
Sep 19
Okt 19
Nov 19
Dez 19
Jan 20
Feb 20
Mär 20
Apr 20
Mai 20
Jun 20
Jul 20
Aug 20
Sep 20
Okt 20
Nov 20
Dez 20
Jan 21
Feb 21
Mär 21
Apr 21
Mai 21
Jun 21
Jul 21
Aug 21
Sep 21
Okt 21
Nov 21
Dez 21
Jan 22
Feb 22
Mär 22
Apr 22
Mai 22
Jun 22
Jul 22
Aug 22
Sep 22
Okt 22
Nov 22
Dez 22
Jan 23
Feb 23
Mär 23
Apr 23
Mai 23
Jun 23
Jul 23
Aug 23
Sep 23
Okt 23
Nov 23
Dez 23
Jan 24
Feb 24
Mär 24
Apr 24
Mai 24
Jun 24
Jul 24
Aug 24
Sep 24
Okt 24
Nov 24
Dez 24
Jan 25
Feb 25
Mär 25
Apr 25
Mai 25
Jun 25
Jul 25
Aug 25
Sep 25
Okt 25
Nov 25
Dez 25
Jan 26
Feb 26
Mär 26
Apr 26
Mai 26
total
Museum Haus Konstruktiv bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Museum Haus Konstruktiv
Ausstellung
Katja Schenker:
Caryatids Go for a Swim
Seit mehr als zwei Jahrzehnten widmet sich die Schweizer Künstlerin Katja Schenker (*1968) performativen Arbeiten, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen im Innen- und Aussenraum. Ihre Werke entwickelt sie überwiegend aus natürlichen Materialien, wobei neben deren sinnlicher Qualität auch räumliche und zeitliche Aspekte wie Kontext, Masse oder Vergänglichkeit eine wichtige Rolle spielen.
Ausgehend vom Thema Körper, Körperlichkeit und Körperwahrnehmung untersucht sie in ihren Arbeiten Räume, die sie sowohl einnimmt als auch schafft. Ihr besonderes Interesse gilt dabei dem Thema Durchlässigkeit.
In ihrer Einzelausstellung im Museum Haus Konstruktiv präsentiert Schenker grossformatige Ölkreidezeichnungen. Sie beginnt mit Abdrücken ihres mit Gouache bemalten Körpers. Mit kräftigen Ölkreidelinien, die sie beidhändig zieht, ergänzt sie die Körperbilder um Linien, die neue Räume öffnen und in Beziehung zu den Abdrücken treten. Dabei überträgt sich die Farbe wieder auf den Körper und von da wieder auf das Papier – ein fortwährender Austausch, bei dem Linien auch verwischen.
Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Performance der Künstlerin, die anlässlich der Vernissage uraufgeführt wird.
kuratiert von Sabine Schaschl und Muriel Pérez
Termine
Mi 3.6.2026, 18:00 | Ausstellungseröffnung
Do 4.6.2026 - So 6.9.2026
Ort
Museum Haus Konstruktiv
Limmatstrasse 268
CH-8005 Zürich
Bewertungen & Berichte Katja Schenker:
Caryatids Go for a Swim
Ausstellung
Zurich Art Prize 2026: Rosa Barba
Der jährlich vom Museum Haus Konstruktiv und der Zurich Insurance Company Ltd. vergebene Zurich Art Prize geht 2026 an Rosa Barba (geb. in Agrigent, Sizilien). Damit ist sie die 19. Gewinnerin der renommierten Auszeichnung. Der ab 2026 mit CHF 130‘000 dotierte Preis setzt sich aus einem Budget von CHF 100‘000 für die Produktion einer Einzelausstellung im Museum Haus Konstruktiv und einer Preissumme von CHF 30‘000 zusammen.
Rosa Barbas Werk bewegt sich zwischen Film, Skulptur und Installation, wobei die Grenzen jeweils fliessend sind. Zentrale Themen sind Prozesse der Transformation, der Wahrnehmung und Einschreibung – sowohl im materiellen als auch im ideellen Sinn. Kennzeichnend ist ihr Interesse an der Verknüpfung von Kunst und Wissenschaft, das sich sowohl in der filmischen Arbeit als auch in der Auseinandersetzung mit Landschaften oder sogenannten Ökologien der Zukunft manifestiert. Besonders häufig richtete sich ihr Blick in der Vergangenheit auf die Wüste – ein Raum zwischen Leere, Erinnerung und imaginativer Projektion.
Ihre filmischen Arbeiten beginnen oft dokumentarisch, gleiten aber in fiktionale Sphären über. Realität wird zu erzählerischem Material, das sich ständig neu formt. Im Zentrum steht dabei stets der konkrete Ort – mitsamt seinen Spuren, Geschichten und dringlichen politischen (oft prekären) Dimensionen. Diese Parameter, die Barba als Archivmaterial versteht, dienen nicht nur der Rekonstruktion, sondern werden aktiv umgedeutet und in neue Kontexte überführt. Und so lässt uns die Künstlerin eintauchen in «offene Archivstrukturen», wie sie selbst es nennt, die sich in expansiven Projektionen zwischen Materie und Konzept manifestieren. Auch Sprache und Poetik spielen dabei eine wichtige Rolle.
Typisch für Barbas Arbeiten ist die Sichtbarmachung der filmischen Technik. Es geht nicht nur um Bewegung im Bild und die Mobilität des Bildes, sondern auch um das kinetische Potenzial der Präsentation selbst. Projektoren, Filmrollen, Lichtkegel, Strahlungen – artifiziell und natürlich – sie sind integrale Bestandteile der Installation und werden zur skulpturalen Figur. Das performative Potenzial wird getestet, expandiert, erschöpft. Dabei entstehen Installationen, die selbst wie Landschaften wirken: Licht, Klang, Bewegung und technische Apparaturen formen immaterielle und konkret greifbare Strukturen. Sie laden nicht nur zur Betrachtung, sondern zur Begehung und Erkundung ein. So erweitert Barba den filmischen Raum in die physische Umgebung.
Die Zurich Art Prize-Jury zeigte sich besonders angetan von Rosa Barbas konzeptueller Arbeitsweise, die sich stark auf den jeweils vorhandenen Raum bezieht und somit äusserst vielfältige Resultate hervorbringt.
Von 1993 bis 1995 hat Barba in Erlangen, Deutschland, Theater- und Filmwissenschaften studiert und von 1995 bis 2000 die Kunsthochschule für Medien in Köln besucht. Sie war Artist in Residence im Atelier Calder, Frankreich, an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten, Amsterdam, und an der Chinati Foundation, Marfa, Texas (Auswahl). Barba kann auf zahlreiche internationale Einzel- und Gruppenausstellungen zurückblicken, unter anderem in folgenden Museen: Museum of Modern Art, New York (2025); MALI Museo, Peru ( 2024); Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam (2024); Centre Pompidou, Paris (2023); Tate Modern, London (2023); Neue Nationalgalerie, Berlin (2021); Pirelli HangarBicocca, Mailand (2017); Museo Reina Sofia, Madrid (2017); Secession, Wien (2017); Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main (2016). Werke von Barba waren zudem im Rahmen der 53. und 56. Biennale von Venedig sowie der Performa Biennale (2013) zu erleben (Auswahl).
Barba ist seit 2023 Ordentliche Professorin für Kunst in Raum und Zeit am Departement Architektur der ETH Zürich.
Der Jury für den Zurich Art Prize 2026 gehörten an: Sabine Schaschl, Direktorin Museum Haus Konstruktiv (Vorsitz); Carin Gantenbein, Head of Professional Liability bei der Zurich Insurance Company Ltd. in Zürich; Matthias Mühling, Direktor Städtische Galerie im Lenbachhaus, München; Filipa Oliveira, Direktorin des Museu Nacional de Arte Contemporânea do Chiado, Lissabon; Stella Rollig, Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin des Museums Belvedere, Wien
Zur Ausstellung erscheint eine exklusive Edition in Zusammenarbeit mit der Edition VFO, Zürich.
Der Zurich Art Prize ist ein Kulturengagement der Zurich Insurance Company Ltd.
kuratiert von Sabine Schaschl und Evelyne Bucher
Termine
Mi 3.6.2026, 18:00 | Ausstellungseröffnung
Do 4.6.2026 - So 30.8.2026
Ort
Museum Haus Konstruktiv
Limmatstrasse 268
CH-8005 Zürich
Bewertungen & Berichte Zurich Art Prize 2026: Rosa Barba
3Ausstellung
Rockefeller Dining Room
von Fritz Glarner, revisited by Alfredo Häberli
Permanente Präsentation
Wiedereröffnung im Juni 2026! Bitte beachten Sie, dass der Rockefeller Dining Room aufgrund des Umzugs ins Löwenbräukunst-Areal nicht zugänglich ist bis zu unserer Eröffnung im Westteil des Gebäudes. Auch während dem Ausstellungsumbau kann das Werk nicht besichtigt werden.
Eines der Herzstücke der Sammlung des Museum Haus Konstruktiv ist Fritz Glarners Rockefeller Dining Room von 1963/64. Es handelt sich um ein einmaliges Zeugnis konkreter Raumgestaltung nach seinem Konzept des Relational Painting.
Schenkung von Paul Büchi Stiftung
kuratiert von Sabine Schaschl
Ort
Museum Haus Konstruktiv
Limmatstrasse 268
CH-8005 Zürich
Stadtspaziergang: Konstruktiv-konkrete und konzeptuelle Werke in Zürich
Zürich ist ein wichtiges Zentrum der konstruktiv-konkreten Kunst. Auf einem geführten Stadtspaziergang mit der Kunsthistorikerin Linda Christinger werden Werke der konstruktiv-konkreten Kunst im öffentlichen Raum wiederentdeckt.
Von historischen Meilensteinen der Zürcher Konkreten bis zu zeitgenössischen Interventionen im öffentlichen Raum – auf dem Rundgang erfährt das Publikum, wie klare Linien und geometrische Strukturen das Stadtbild prägen.
Der Spaziergang endet im Museum Haus Konstruktiv, wo Sie anschliessend die Ausstellungen «Zurich Art Prize 2025: Artur Lescher – Entangled Fields» und «Konkrete Kunst. Neoconcretismo» anschauen können.
Dauer: 1.5 bis 2 Stunden
Treffpunkt: Limmatplatz (vor dem Kiosk)
Die Teilnahme ist im Museumseintritt inbegriffen, keine Anmeldung erforderlich.
Stadtspaziergang: Konstruktiv-konkrete und konzeptuelle Werke in Zürich bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Stadtspaziergang: Konstruktiv-konkrete und konzeptuelle Werke in Zürich
Familienprogramm
SonntagsAtelier: Workshop für Familien
Das SonntagsAtelier lädt Familien ein, Kunst spielerisch zu entdecken und gemeinsam kreativ zu werden. Kinder und Erwachsene können gemeinsam mit kleinen Spielen und kreativen Impulsen die Themen der Ausstellung erkunden.
Ob für einen kurzen Besuch oder eine längere kreative Auszeit – das offene Drop-in-Angebot ermöglicht eine spontane Teilnahme und bietet Raum für gemeinsames Gestalten, Experimentieren und den Austausch mit anderen Familien.
Das neu konzipierte Format "SonntagsAtelier" richtet sich an Familien und macht Kunst erlebbar:
- Ausstellung „Wir sind hier!“ spielerisch entdecken
- Kreative Impulse & Spiele für Gross und Klein
- Drop‑in‑Prinzip: spontanes Mitmachen ohne Voranmeldung
Ob für einen kurzen Zwischenstopp oder eine ausgedehnte kreative Pause – unser offenes Angebot bietet Raum für gemeinsames Gestalten, Ausprobieren und den Austausch mit anderen Familien.
Kosten: Materialbeitrag CHF 5 pro Person
Letzter Einlass: 15:30 Uhr
Bewertungen & Berichte SonntagsAtelier: Workshop für Familien
Jugendprogramm
Kinder-Kultur-Akademie Zürich (KKAZ)
Die Kinder-Kultur-Akademie Zürich (KKAZ) ist ein Vermittlungsprojekt für Kinder und Jugendliche. In jedem Semester entdecken die Teilnehmenden neue spannende Kulturinstitutionen und blicken hinter die Kulissen von Musik, Theater, Bildender Kunst und Tanz. Gemeinsam entwickeln sie dabei eigene kreative Werke. Zum Abschluss des Semesterkurses erhalten die Kinder und Jugendlichen ein persönliches KKAZ-Diplom als Anerkennung für ihre kreativen Leistungen und den Mut, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
Frühlingssemester 2026
Für 8 – 11 Jährige
8 Mittwochnachmittage, 14 bis 17 Uhr
Veranstaltungsdaten und -orte
6.5. Museum Haus Konstruktiv
13.5. / 20.5. / 27.5. OFFCUT Zürich
3.6. / 10.6. / 17.6. Tanzhaus Zürich
24.6. Museum Haus Konstruktiv (Diplomfeier)
Wir & die Welt von morgen
In der Kinder-Kultur-Akademie Zürich entdecken Kinder von 8 bis 11 Jahren an drei Orten in Zürich Kunst, Bewegung und nachhaltiges Gestalten:
Museum Haus Konstruktiv:
Wir tauchen ein in die farbenfrohe Bildwelt von Richard Paul Lohse und entdecken, was Kunst mit Fairness und Zusammenhalt zu tun hat.
OFFCUT Zürich:
Wir arbeiten mit Vorhandenem, erkunden spielerisch eine Vielfalt an Materialien und entwickeln dreidimensionale Ideen für nachhaltige Träume und Räume von morgen.
Tanzhaus Zürich:
Zum Festivalauftakt MovingTowardsZero und zum 30. Geburtstag des Tanzhauses erforschen wir durch Tanz, wie wir mit unserem Körper, den Menschen und Ressourcen um uns herum, unsere Zukunft nachhaltiger gestalten können.
Das Frühlingssemester der KKAZ lädt zum Mitmachen, Ausprobieren und gemeinsamen Nachdenken ein – über uns, die anderen und unsere Zukunft. Am letzten Nachmittag zeigen wir in einer Abschlusspräsentation, was alles entstanden ist, und jedes KKAZ-Kind erhält ein Diplom.
Anmeldung:
Bis Montag 4. Mai
Teilnahmebestätigung nach Anmeldeeingang
Frühlingssemester 2026
Für 12 – 15 Jährige
Sommerferien-Special
Veranstaltungsdaten
14.7., 11-17 Uhr Museum Haus Konstruktiv
15.7., 13-17 Uhr Schreibstrom im Karl der Grosse
16.7., 13-17 Uhr NONAM
17.7., 13-17 Uhr Improtheater anundpfirsich
Stadt. Stimmen. Stories.
Eine Sommerferienwoche der KKAZ
Bist du neugierig darauf, wie Geschichten entstehen – und möchtest selbst welche erfinden?
In der Sommerferienwoche der Kinder-Kultur-Akademie Zürich tauchst du ein in die Welt des Storytellings – zwischen Geschichten erfinden, frei schreiben und Szenen improvisieren. Gemeinsam entdecken wir unterschiedliche Formen des Erzählens.
Dienstag – Museum Haus Konstruktiv: Wir verbringen Zeit in den Ausstellungsräumen und im Atelier, wo wir künstlerische Wege des Erzählens kennenlernen.
Mittwoch – Karl der Grosse: Mit Schreibstrom tauchen wir ins freie Schreiben und Dichten ein und erleben, wie aus einzelnen Worten Schritt für Schritt spannende Geschichten oder Gedichte entstehen.
Donnerstag – NONAM: Auf unserer Reise durch Nordamerika entdecken wir die vielen Geschichten, die in Objekten, Bildern und Erzähltraditionen stecken.
Freitag – anundpfirsich: Im Impro-Theater erfahren wir spielerisch, wie Geschichten im Moment entstehen.
Zum Abschluss erhalten alle ein persönliches Diplom als Nachweis der eigenen kreativen Leistung und der gemeinsam erlebten Storytelling-Woche.
Anmeldung
Bis Freitag, 10. Juli
Teilnahmebestätigung nach Anmeldeeingang
Kosten
CHF 150.– für alle Veranstaltungen (inkl. Eintritt und Material)
ohne ZVV Ticket
Kostenlos mit KulturLegi von Caritas
Treffpunkt
Jeweils im Foyer des Museum Haus Konstruktiv, Limmatstrasse 268, 8005 Zürich
Du willst nicht nur ins Museum gehen, sondern es mitgestalten?
Du hast Lust, kreativ zu arbeiten, neue Leute kennenzulernen und dein eigenes Format vor Publikum zu präsentieren?
Das Museum Haus Konstruktiv lädt junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren ein, gemeinsam ein Vermittlungsangebot für die Lange Nacht der Zürcher Museen zu entwickeln – von der ersten Idee bis zur Umsetzung.
Anlässlich der Langen Nacht der Zürcher Museen planst du im Team ein Atelier-Format, das die konkrete Kunst und das 40-jährige Jubiläum des Haus Konstruktiv als Inspirationsquelle nutzt. In mehreren Workshop-Sessions lernst du das Museum, die aktuellen Ausstellungen und kuratorischen Hintergründe kennen. Gemeinsam entwickeln wir Ideen, bauen Prototypen und testen sie. Am Ende präsentiert ihr euren eigenen Programmpunkt live an der Langen Nacht.
Du profitierst von einer Young Friend-Mitgliedschaft und kommst gratis ins Museum Haus Konstruktiv. Ausserdem erhältst du eine Teilnahmebestätigung für deinen Lebenslauf.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Melde dich bis Mittwoch, 24. Juni 2026 an und erzähl uns kurz, wer du bist und warum du mitmachen möchtest.
Wir freuen uns auf dich!
An den Neon Nights verwandelt sich das Atelier im Haus Konstruktiv in ein fluoreszierendes Experimentierfeld. Inspiriert von der aktuellen Ausstellung können Besucher:innen in entspannter Atmosphäre ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Nach einer kurzen Führung durch die Ausstellung besteht die Möglichkeit, frei zu malen, zu gestalten und mit leuchtenden Farben zu experimentieren.
Die entspannte Atmosphäre macht Neon Nights zum perfekten Ort für einen kreativen Abend. Egal, ob zum ersten Mal oder bereits regelmässig kreativ gearbeitet wird – hier gibt es Raum zum Ausprobieren.
An ausgewählten Mittwochabenden finden öffentliche Neon Nights statt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Tickets können gleichentags an der Museumskasse gekauft werden.
Ab einer Gruppe von 10 Personen auch privat buchbar. Datum nach Absprache.
Kosten
CHF 30 pro Person (inkl. Museumseintritt)
50% für alle Mitglieder, KulturLegi
Für private Gruppen wird ausserhalb der Öffnungszeiten ein Sonderöffnungszuschlag von CHF 100 pro Stunde verrechnet.
Bewertungen & Berichte Die Lange Nacht der Zürcher Museen
Führung
Öffentliche Führung
Das Museum Haus Konstruktiv bietet regelmässig öffentliche Führungen an. Das Publikum taucht ein in die Ideenwelt der Künstler:innen, erfährt spannende Hintergrundinformationen und lernt die moderne und zeitgenössische Kunst näher kennen.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt inbegriffen, keine Anmeldung erforderlich.
Was hat eine Linie mit Bewegung zu tun? Wie viele Farben braucht ein Kunstwerk? Kann ein Kreis eine Geschichte erzählen? Das Museum Haus Konstruktiv ist ein einzigartiger Ort für die Begegnung mit konstruktiv-konkreter und konzeptueller Kunst. Hier können Kindergarten und Schulklassen aller Stufen sich vertiefter mit den Ausstellungsthemen beschäftigen. Die Workshops und Rundgänge werden altersgerecht an die unterschiedlichen Stufen angepasst. Ziel ist es, die Kunstwerke mit den verschiedenen Sinnen zu erfahren, Impulse aufzunehmen, weiterzudenken und in einen Austausch mit den Werken zu kommen.
- Workshops
- Tagesworkshop "Der Weg der Farbe"
- Dialogische Führung
- Inklusiver Rundgang
Bewertungen & Berichte Angebote für Schulen & Gruppen
Online
Digitales Angebot
Unabhängig von unseren Öffnungszeiten und von überall aus zugänglich sind unsere Angebote im digitalen Raum. Ob zur Vorbereitung, als Ergänzung oder Vertiefung Ihres Besuchs im Museum Haus Konstruktiv.
Die Sammlung des Museum Haus Konstruktiv umfasst gegenwärtig über 1000 Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. Dank grosszügiger Schenkungen von Künstler:innen und deren Nachkommen wie auch von Sammler:innen konnte seit der Gründung der Stiftung im Jahr 1986 ein wichtiger Bestand konstruktiv-konkreter und konzeptueller Kunst angelegt werden. Mit Dauerleihgaben und Ankäufen, ermöglicht durch Legate und den Förderkreis Fonds Konkret, wird die Sammlung gezielt erweitert.
Die Informationen der Sammlung Online werden laufend ergänzt.
Das Museum Haus Konstruktiv zählt zu den führenden Ausstellungshäusern der Schweizer Kulturlandschaft. Die bis heute lebendige Geisteshaltung der Zürcher Konkreten – Max Bill (1908–1994), Camille Graeser (1892–1980), Verena Loewensberg (1912–1986) und Richard Paul Lohse (1902–1988) – sowie die Impulse der geistesverwandten konzeptuellen Kunst bilden den gedanklichen Ausgangspunkt der Ausstellungen und ausstellungsbegleitenden Veranstaltungen. Im Zentrum steht sowohl die Aufarbeitung, Bewahrung und Präsentation eines international hochgeschätzten kunsthistorischen Erbes als auch das Sichtbarmachen seines Weiterwirkens in der Gegenwartskunst.
Besuchen Sie unsere Ausstellungen, Künstlergespräche, Vorträge und Konzerte oder unsere Workshops – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Und gönnen Sie sich einen Espresso im gemütlichen Museumscafé oder stöbern Sie im assortierten Museumsshop.
(Foto: Courtesy Löwenbräukunst)
Öffnungszeiten:
Di / Do–So 11–18 Uhr
Mi 11–20 Uhr
Mo geschlossen
Kontakt
Museum Haus Konstruktiv
Limmatstrasse 268
CH-8005 Zürich