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Literaturhaus Salzburg

Ein Ort für das Wort

Seit 1991 ist im stadteigenen, über 400 Jahre alten Gebäude des Eizenbergerhofs im Stadteil Lehen beim Stadtwerke-Areal das Literaturhaus Salzburg beheimatet. Aus dem anfänglichen Geheimtipp wurde inwischen längst der Ort für das Wort – in Salzburg und weit darüber hinaus.

Ein Trägerverein (mit dem „Jungen Literaturhaus“) und fünf autonome Salzburger Literaturvereine und Autorengruppen – manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt – haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum: abwechslungsreich, engagiert und professionell – nach dem Motto „Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt“.

Das zweistöckige, historisch wertvolle Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auf Anfrage vermietet werden, und Büros auch eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet) – benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron für den Platz vor dem Haus.

Kontakt

Literaturhaus Salzburg
Verein Literaturhaus
Strubergasse 23
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 662 / 422 411
Fax: +43 662 / 422 411-13
E-Mail: info@literaturhaus-salzburg.at

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© fotowerk aichner
Lesung

Neue Bücher österreichischer Autor*innen

Christoph W. Bauer, Andrea Grill, Marianne Jungmaier, Hubert Weinheimer

Regelmäßig werden im Literaturhaus Salzburg an einem Abend neue Bücher österreichischer Autorinnen und Autoren vorgestellt. Diesmal sind Christoph W. Bauer, Andrea Grill, Marianne Jungmaier und Hubert Weinheimer eingeladen, ihre Neuerscheinungen aus 2026 vorzustellen. Moderation: Ines Schütz, Lily Friedmann, Anton Thuswaldner & Tomas Friedmann.

Christoph W. Bauer stellt in seiner Novelle „Lärm“ (Haymon Verlag) die existenzielle Frage: Sind wir mehr als bloßer Zufall? Seit Jahren lebt Emil Murnau wieder in Innsbruck, obwohl er nie vorgehabt hatte, nach Tirol zurückzukehren. Der Baustellenlärm in unmittelbarer Nähe seiner Wohnung zehrt nicht nur an seinen Nerven, sondern bringt den Buchhändler ins Grübeln über sein Leben. Er plant einen Aufbruch: zurück nach Wien, zu sich selbst? Schließlich kommt alles anders und er begeht einen folgenschweren Fehler.

Andrea Grill entfaltet in ihrem Roman „Sonnenspiel“ (Leykam Verlag) die Geschichte einer besonderen Freundschaft. Ein Dorf in Apulien. Ein Haus am Meer. Ein Garten voller Olivenbäume. Hier lebt Loredana, Mutter von drei Kindern, die in Heimarbeit Kleider für eine italienische Luxusmodemarke näht. Eine Journalistin auf Urlaub will aus ihren prekären Lebensumständen eine Enthüllungsstory machen. Doch die Näherin will davon nichts wissen und sperrt die neugierige Reporterin in ihre Speisekammer.

Marianne Jungmaier erzählt in ihrem Buch „Kontinentaldrift. Reisestories“ (Otto Müller Verlag) von Menschen und von der Welt. Ihre poetische Reiseliteratur ist eine Liebeserklärung an Länder, Orte und Kulturen zwischen Armenien und Mexiko, zwischen London und New York. Die Geschichten sind Einladungen zum Zuhören und Entdecken, zu Begegnungen in Dubai und Kathmandu, zum Erkunden der Wälder Nordkaliforniens und Südfrankreichs – immer an der Seite von Fremden, die zu Freunden werden.

Hubert Weinheimer schafft mit seinem Roman „Zirkus Morgana“ (Müry Salzmann Verlag) eine wortgewaltige Schöpfungsgeschichte rund um den Topos „Mensch und Maschine“. Die Informatikerin Kristin entwickelt als „Datenputzerin“ ein Computerprogramm zur Fehlerbehebung, das sich selbst Sisyphos nennt und eigenmächtig sein menschliches Alter Ego erfindet: Peter. Als ein Zirkus in der Stadt gastiert, folgt Peter der Welt aus Zuckerwatte und Kamelscheiße – und der Trapez-Akrobatin Jana Morgana.

Christoph W. Bauer, geb. 1968 in Kärnten, lebt als Autor und Übersetzer in Innsbruck.

Andrea Grill, geb. 1975 in Bad Ischl, lebt als Autorin, Biologin und Übersetzerin in Wien und Amsterdam.

Marianne Jungmaier, geb. 1985 in Linz, schreibt Lyrik und Prosa, unterrichtet kreatives Schreiben, kuratiert, moderiert.

Hubert Weinheimer, geb. 1983 in OÖ, lebt in Wien, schreibt, malt und spielt in der Band „Das Trojanische Pferd“.

Eintritt € 12/10/8

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© Foto Flausen
Lesung

Landschaften - Lesung der neuen SAG- Mitglieder

Günther Marchner, Anton Menzl, Gudrun Winklhofer

Günther Marchner liest aus dem unveröffentlichten Roman-Manuskript „Geografie des späteren Lebens“: „Nach Jahren fahre ich wieder hinaus, um meinen alten Freund Franz zu besuchen, in jene Gegend, die mich gleichzeitig fasziniert wie abstößt. Ich fahre in eine Gegend, in der eine sich ausbreitende Materialschlacht Schönheit und Erinnerung begräbt.“

Exposé der Texte von Anton Menzl: „Welt ist ein weiter Weg. Eine lyrische Reise sowohl in dunkles Grenzland als auch zu sommerlich lichten Ufern.“ Auch Lufträume (birdland) werden erkundet. Vor allem aber – dem Wesen jeder Dichtung entsprechend – Seelenlandschaften. Und immer wieder Gedichte mit Schnee (als Metapher für Weglosigkeit und Altern).

Gudrun Winklhofer beschreibt Landschaften … Die der Natur: Wald-, Berg-, Wolken-, Schnee-, Seen- und Küstenlandschaften. Die von Menschen gemachte: Bauern-, Industrie-, Grenz-, Stadt- und Dachlandschaften. Und die jedem Menschen eigene: Seelen-, Herzens- und Körperlandschaften. Ob Lyrik oder Prosa, Landschaften sind ein weites Gebiet für poetische und philosophische Gedanken.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: Salzburger Autor:innengruppe (SAG)

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© Vasilis Bakalos
Lesung

Xaver Bayer:
Hauch

Zwanzig Jahre hat uns Xaver Bayer warten lassen auf diesen Roman, und jetzt ist er da – und fällt völlig aus der Zeit. „Hauch“ (Jung und Jung Verlag, 2026) ist ein Briefroman, was darin passiert, steht in und zwischen den Zeilen, die einander zwei schreiben.

Veit ist Schriftsteller, Dora Übersetzerin, sie haben die Abmachung getroffen, einander ein Jahr lang nicht zu sehen. Wir erfahren nicht, warum, es ist ein Spiel, ein Experiment. Dora lebt in der Stadt und fühlt sich den Zumutungen unserer Zeit zunehmend schutzlos ausgesetzt, Veit bezieht seinen Posten in einem alten Bauernhof am Land, streift durch die verlassene Gegend, beobachtet die Vögel, die Bäume, den Wind.

Beide betrachten die Gegenwart, ohne sie zu teilen, beide üben den Rückzug, jeder auf seine Weise. Die Entfernung zwischen den beiden ist nicht groß, aber sie bleibt auch nicht gleich. Sie wächst, wie die Sehnsucht nach einem anderen Leben. (Jung und Jung Verlag)

www.rauriser-literaturtage.at

Xaver Bayer, geb. 1977 in Wien, wo er als Schriftsteller lebt; zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, zuletzt erhielt er 2023 das Robert-Musil-Stipendium, 2020 den Österreichischen Buchpreis für „Geschichten mit Marianne“ (Jung und Jung Verlag).

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Rauriser Literaturtage

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© Jürgen Bauer
Lesung

Ulrike Draesner:
penelopes sch()iff

„Die Figur erschien – und mit ihr eine Idee. Ich wollte Penelopes Geschichte in Überlappung mit dem Ende der Odyssee (…) erzählen. Vor allem aber wollte ich von Penelope erzählen in jenem dunklen Raum, in dem üblicherweise nur noch der Abspann läuft. Im Danach. Nun, erst nun, hören wir ihre Version der Geschichte.“

In Homers Odyssee erscheint Penelope als Inbegriff der treu dienenden Ehefrau. Dieses Narrativ wirft Ulrike Draesner in ihrer Um-Schreibung der antiken Vorlage beherzt über Bord: Ihre Penelope ist klug, leidenschaftlich, freiheitsliebend. Als deutlich wird, dass der Kriegsheimkehrer Odysseus als Herrscher nicht mehr tragbar ist, sticht sie gemeinsam mit hundert Frauen in See und fährt ins Ungewisse. Am Ende segelt die bunte Gesellschaft die Adria entlang und begründet die Stadt Venedig.
Vielstimmig, mit klugem Witz und poetischem Furor erzählt Ulrike Draesner die Odyssee neu und stellt mit ihrem Text nicht zuletzt die hochaktuelle Frage nach einem „anderen“ Verständnis von Herrschaft und Macht.

www.rauriser-literaturtage.at

Ulrike Draesner, 1962 in München geboren, lebt in Berlin als Schriftstellerin und Professorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihre Romane, Essays und Gedichte wurden vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Christine-Lavant-Preis. Ihr Roman „Die Verwandelten“ war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. „penelopes sch()iff“ ist im Penguin Verlag erschienen.

Veranstalter: prolit, Rauriser Literaturtage

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Lesung

Feridun Zaimoglu:
Sohn ohne Vater

Lesung & Gespräch
Moderation: Tomas Friedmann

Der Roman „Sohn ohne Vater“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2025) von Feridun Zaimoglu erzählt von einem trauernden Sohn, vom Zusammenhalt einer Familie und von einer Reise in ein fremdes Land.


Es ist früh am Morgen, als die Mutter anruft, um ihm zu sagen, dass sein Vater gestorben sei. Der Erzähler weiß nicht, was er tun soll. Er ist allein in seinem Schmerz. Wer kann ihn trösten? Nach und nach wird ihm klar: Er muss in die Türkei, zu seiner Mutter – und am Grab des Vaters stehen, um sich von ihm zu verabschieden. Doch der Erzähler, ein Schriftsteller aus Kiel, leidet unter Flugangst. Er bittet zwei Freunde, ihn mit dem Wohnmobil mitzunehmen. Gemeinsam planen sie die Reise: über Linz, Szeged und Edirne bis nach Edremit und zurück. Über fünftausend Kilometer. Es ist der Beginn eines abenteuerlichen Roadtrips quer durch Europa, geprägt von den Erinnerungen an den Vater und seine vielen Leben: an den Ehemann und Akkordarbeiter, an den Geschichtenerzähler oder den Siebzigjährigen, dessen gefärbte Koteletten eine ganze Feriensiedlung in Aufruhr versetzen konnten.

Feridun Zaimoglu, geb. 1964 in Bolu/Türkei, kam als Sohn türkischer Gastarbeiter nach Deutschland und lebt in Kiel. Er schreibt Romane, Erzählungen, Essays, Drehbücher und Theaterstücke, für die er vielfach ausgezeichnet wurde, zuletzt mit dem Walter Kempowski Preis 2025. Sein Debüt „Kanak Sprak“ (1995) gehört zum Kanon der deutschsprachigen Literatur.

Veranstalter: Rauriser Literaturtage, Verein Literaturhaus
www.rauriser-literaturtage.at

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Literaturhaus Salzburg

Verein Literaturhaus

Ein Ort für das Wort



Seit 1991 ist im stadteigenen, über 400 Jahre alten Gebäude des Eizenbergerhofs im Stadteil Lehen beim Stadtwerke-Areal das Literaturhaus Salzburg beheimatet. Aus dem anfänglichen Geheimtipp wurde inwischen längst der Ort für das Wort – in Salzburg und weit darüber hinaus.



Ein Trägerverein (mit dem „Jungen Literaturhaus“) und fünf autonome Salzburger Literaturvereine und Autorengruppen – manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt – haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum: abwechslungsreich, engagiert und professionell – nach dem Motto „Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt“.



Das zweistöckige, historisch wertvolle Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auf Anfrage vermietet werden, und Büros auch eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet) – benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron für den Platz vor dem Haus.

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Literatur+Sprache / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Literatur+Sprache / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Literatur+Sprache / Lesung Buchtipp
Literatur+Sprache / Wettbewerb Literarischer März Darmstadt Darmstadt, Im Carree 1
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Zürich
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Berlin
Literatur+Sprache / Museum Strauhof Zürich
Literatur+Sprache / Festival Internationales Literaturfestival Berlin
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Ereignisse / Festspiele Wiener Festwochen 16.5. bis 22.6.2025
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Aufführungen / Oper Staatsoper Hannover Hannover, Opernplatz 1
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest Hamburg 1.5. bis 3.6.2026
Ereignisse / Festival Hohenloher Kultursommer 6.6. bis 27.9.2026
Aufführungen / Oper Staatstheater Kassel Kassel, Ludwig-Mond Str. 35D
Ereignisse / Festspiele Händel-Festspiele Halle 5. bis 14.6.2026
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Inselgasse 2-6
Ereignisse / Festival Salzkammergut Festwochen Gmunden Region Gmunden
Aufführungen / Theater Kulturhafen Dresden
Konzerte / Konzert Tonhalle-Orchester Zürich
Familie+Kinder / Park Bruno Weber Park
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin
Ausstellungen / Museum Kügelgenhaus - Museum der Dresdner Romantik
Aufführungen / Kabarett Kabarett Obelisk
SatireTheater Potsdam
Aufführungen / Theater Uckermärkische Bühnen Schwedt
Ereignisse / Festival Zahnrad und Zylinder Meissen
Ereignisse / Kulturveranstaltung Heimatverein Köln
Literatur+Sprache / Museum Erich Kästner Museum
Literatur+Sprache / Lesung Haus für Poesie
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Köln
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus München
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Kassel
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Leipzig
Literatur+Sprache / Lesung Literarische Gesellschaft Thüringen e. V.
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Frankfurt
Literatur+Sprache / Lesung Literaturzentrum Hamburg
Literatur+Sprache / Festival Literaturfest Salzburg
Literatur+Sprache / Lesung Literaturfest München
Literatur+Sprache / Messe Buch Wien
Literatur+Sprache / Lesung Sogar Theater Zürich
Literatur+Sprache / Museum Gleimhaus Halberstadt
Literatur+Sprache / Ausstellung Literaturmuseum Theodor Storm
Literatur+Sprache / Museum Theodor-Fontane-Archiv Universität Potsdam
Literatur+Sprache / Lesung Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt, Alexandraweg 23
Literatur+Sprache / Forum Verein Deutsche Sprache e.V. Dortmund, Martin-Schmeißer-Weg 11
Literatur+Sprache / Preisverleihung Preis der Literaturhäuser Hamburg, Eppendorfer Landstraße 30
Literatur+Sprache / Festival lit.COLOGNE
Literatur+Sprache / Lesung Tumult Forum Dresden
Literatur+Sprache / Festival Rauriser Literaturtage

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